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Wie erklären die diversen Mythen die Herkunft der 'Skythen'?
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Foren-Übersicht -> Geschichte-Forum -> Wie erklären die diversen Mythen die Herkunft der 'Skythen'?
 
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oberhaenslir
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Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beiträge: 519

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2011 - 09:42:05    Titel: Wie erklären die diversen Mythen die Herkunft der 'Skythen'?

Ist dieses Reitervolk geschichtswissenschaftlich belegt?
Wo findet man online bestätigte Quellen, bitte?
idila
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Anmeldungsdatum: 13.04.2011
Beiträge: 267

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2011 - 13:50:20    Titel:

Im historischen Sinne sind Skythen selbst ein "urgeschichtliches" Volk, was einfach heißt, dass sie keine Schrift besaßen und nur auf Grund gegenständlicher Objekte untersucht werden können; sie hatten aber zumindest gegen Ende Kontakt mit schreibenden Völkern, vor allem den Griechen, dadurch werden sie ein "frühgeschichtliches" Volk, und wer sie erwähnt hat war Herodot, allerdings hat er eher Gerüchte gesammelt, aber immerhin und wenn die schriftliche Originalquellen suchst, dann mußt du dich an Herodot halten.

Guck auch: Hermann Parzinger, Die Skythen (2004)
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Man fragt den anderen meistens um Rat, nicht weil man nicht weiß, was man tun soll, sondern weil man es eben weiß, aber ungern tut und vom Ratgeber eine Hilfe für die leidende Neigung erwartet. (Jean Paul)
oberhaenslir
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Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beiträge: 519

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2011 - 19:22:03    Titel: Skythen

Danke.
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 893

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2011 - 22:53:30    Titel: In der Tat

hat idila bereits den wichtigsten Hinweis mit Hermann Parzinger gegeben, der einizigartiges über die Skythen veröffentlicht hat.

Im Übrigen ist Professor Parzinger eine sehr zugängliche Person, mit dem man zu diesem Thema auch einen Termin vereinbaren kann.

Tatsache ist, dass man ein etwa 2700 Jahre altes Grab eines Skythen gefunden hat, das reichhaltig ausgestattet war und dessen Kleidung mit einer verzierenden Ornamentik aus Gold verbunden war. Dies bedeutet:

Ein Volk das vor 2700 Jahren diese Kleidung mit dieser Ausstattung hergestellt hat, muss eine mindestens mehrhundertjährige Geschichte haben, dessen Siedlungsgebiete von China bis zum Atlantik reichte.

Der Kern seiner Siedlungen wurde am Schwarzen(Asowschen) Meer ausgemacht wo es Pflüger-Skythen, Ackerbau Skythen, Nomaden-Skythen und Königs-Skythen gegeben haben soll.

Um 600 vor Christus haben sich die Skythen in die Geschichte des Nahen Ostens eingetragen: Sie kamen über den Kaukasus dorthin und fielen denen in den Rücken, die zur damaligen Zeit die Juden versklaven wollten.

Abdul
Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 547

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2011 - 20:17:49    Titel: Re: In der Tat

A.H.Hattray hat folgendes geschrieben:
Um 600 vor Christus haben sich die Skythen in die Geschichte des Nahen Ostens eingetragen: Sie kamen über den Kaukasus dorthin und fielen denen in den Rücken, die zur damaligen Zeit die Juden versklaven wollten.

Abdul



... dem Adel und dem Klerus?
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"Geschichte macht nicht klug für den Augenblick, sondern weise fürs Leben."
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 893

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2011 - 20:23:02    Titel: Mach Dich nicht lächerlich Snapdragon

Jedem der sich mit Geschichte befasst, ist bekannt wer einen Rachefeldzug gegen die Juden gestartet hatte und wann die Skythen in die Region jenes berühmten Herrschers eingefallen sind, der aus diesem Grunde von seiner Rache Abstand nahm.

Ein wenig mehr Geschichtsbewusst sein kann nicht schaden.

Abdul
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 893

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2011 - 20:32:42    Titel: Die Ansicht, dass die Skythen

keine Schriftsprache hatten ist nicht gesichert. Die Ornamentik auf Bekleidung, Waffen und Schmuck spricht dafür, dass etwas wie Schrift vorhanden war.

Aber das wurde den Europäern ja auch von den lateinamerikanischen Ureinwohnern ausgeredet, nachdem das Königtum Spaniens im Verein mit der katholischen Kirche den Völkermord an diesen begangen hatten.

Es wurde alles vernichtet was man unter die Finger bekam und auf Schrifttum der ureinwohner Lateinamericas hindeutete. Erst im 18. Jahrhundert wurde diese Ansicht widerlegt und später wurde ja bekannt, dass die Ureinwohner Lateinamericas sogar einen Kalender berechneten der bis auf wenige Minuten mit dem übereinstimmt, was heute mit hochtechnisierten Geräten ermittelt wurde.

Es durfte keine Kulturvölker neben den christlichen geben. Nach dieser Maxime verfuhr das Papsttum bis zu jener Zeoit als Albertus Magnus(Graf von Bollstädt) von den Vertretern der islamischen Philosophie die Werke des Aristoteles erhielten, die bis dahin, den Europäern außerhalb der Griechen weitgehend unbekannt war.

Insofern muss man vorsichtig sein, was alles vernichtet wurde, wie z.B. die Schulen Platons durch den katholischen Kaiser Justinian 529 u.Z. und deren Schließung. Bildung wurde vom Christentum verworfen und sollte nur Auserwählten zugänglich gemacht werden.()Siehe die Agora von Hypathia.

Der Islam verfuhr ähnlich, als dessen Vertreter die legendäre Bibliothek von Alexandria(El Iskenderija) 653 u.Z. durch Brand vernichteten, nachdem diese schon
Endes des 4. jahrhunderts u.Z. von den Christen teilweise vernichtet worden war.

Abdul
Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 547

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2011 - 21:29:48    Titel: Re: Die Ansicht, dass die Skythen

A.H.Hattray hat folgendes geschrieben:

Aber das wurde den Europäern ja auch von den lateinamerikanischen Ureinwohnern ausgeredet, nachdem das Königtum Spaniens im Verein mit der katholischen Kirche den Völkermord an diesen begangen hatten.

(...) später wurde ja bekannt, dass die Ureinwohner Lateinamericas sogar einen Kalender berechneten der bis auf wenige Minuten mit dem übereinstimmt, was heute mit hochtechnisierten Geräten ermittelt wurde.

Abdul


Och wie niedlich ... die Ureinwohner haben den Europäern was ausgeredet, aber wohl leider das Falsche. Den Völkermord haben sie ihnen wohl nicht ausreden können, die Doofen. Dann sind sie's eben selber schuld. Und so schlimmwars ja auch nicht, sind ja noch genug da.

Ach ja un der tolle Kalender der Mayas, der uns ja den Weltuntergang (mal wieder) für 2012 prophezeit. Bin ja mal gespannt, ob wir dann noch schreiben können im Forum ... wär ja lustig. Wenn sich der alte Maya dann auf die Schenkel klopft und sagt: Mist, wir hatten doch nicht Recht
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A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 893

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2011 - 20:32:36    Titel: Nun, Snapdragon das mit dem "Ausreden" war Satire.

Aber dies zu erkennen fällt Dir schwer: Aber wir wissen doch heute, dass es eine Schriftsprache der Maya gab(der Azteken auch), die teilweise entziffert ist.

Die Zerstörung der Maya-Kultur ging ja von den Im Auftrag der spanisachen Krone und dem Papst in Rom aus, in deren Interesse es lag, dass unbekannte Völker nicht auch noch mit dem "Geist" beseelt seien.

Außerdem Snapdragon geht ja das "Märchen" dass im Maya-Kalender der Weltuntergang für 2012 vorhergesagt wird, nicht von den Mayas aus, sondern von esoterischen Kreisen im Westen, die an diesen Geschichten und deren Publikationen geld verdienen. Von den Maya selbst lässt sich keine Weltuntergangsphantsie ableiten, da bist Du falsch informiert.

Eine Information, sozusagen die Schlüsselinformation beinhaltet die Frage nach dem kriminellsten aller Päpste, Alexander VI. der die damals bekannten lateinamerikanischen Länder der spanischen Krone schenkte, obwohl die ihm garnicht gehörten.

Stattdessen gingen im Zuge dessen die Goldtransporte von den eroberten Ländern an die Spanische Krone und das Papsttum als glatte Raubzüge über die Bühne der Geschichte.

Ein Teil des Goldes prangt in den Räumen römischer Kirche, man kann also das Diebesgut noch heute ganz offiziell bei einem Besuch im schönen Italien besichtigen.

Abdul
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