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Der Atomstrom ist tot, es lebe der Atomstrom!
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Der Atomstrom ist tot, es lebe der Atomstrom!
 
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Jan999
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Anmeldungsdatum: 30.01.2008
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BeitragVerfasst am: 01 Okt 2011 - 18:59:07    Titel:

Kam aber wirklich nicht so an. Ist aber auch kein Problem habe ich mich halt geirrt. so habe ich wenigstens meine Postion nochmal klar gemacht.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2011 - 19:30:49    Titel:

Was ich nicht verstehe ist warum wir den Ökostrom fördern müssen. Angeblich gibts doch in Deutschland nur noch Atomkraftgegner und Klimaretter. Würden die neben ihrem Bekenntnis nun auch noch auf den Konsum dessen wogegen sie ja vorgeben zu sein, verzichten, hätten wir doch einen Ökostromanteil weit jenseits der 50 Prozent und auch viele andere Probleme wären gelöst.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 11 Okt 2011 - 18:00:19    Titel:

Du sollst aber mitbezahlen Very Happy. Dann gehts für den Antiatomer nämlich billiger als wenn ers alleine zahlen müsste. Du kapierst aber auch gar nix... Wink

Gruß
Pauker
Jan999
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Anmeldungsdatum: 30.01.2008
Beiträge: 272
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2011 - 05:33:19    Titel:

Aber ein gewisser "Hype" ist um das Thema schon aufgekommen. Es kann vom Konzept und von der Theorie wirklich funktionieren. Schließlich wurde die Atomenergiebranche auf ähnliche Weise aufgebaut. Ging auch nicht ohne massive finanzielle Förderung. Es muss nur halt ordentlich umgesetzt werden.

Für die Atomenergie gab es sogar ein internationales Abkommen:
Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom).

http://europa.eu/legislation_summaries/institutional_affairs/treaties/treaties_euratom_de.htm
http://www.eu-info.de/europa/eu-eg-ewg/EURATOM/
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk#Wirtschaftlichkeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk#Zukunft

"Da die Investitionskosten für die Kernenergie die Möglichkeiten der einzelnen Staaten überschritten, schlossen sich die Gründerstaaten zusammen und gründeten die Euratom."

Ich glaube der Satz sagt alles über die Baukosten von Atomenergieanlagen. Teurer können uns die regenerativen Energien auch nicht zu stehen kommen.

http://www.wendezeit.ch/kernkraftwerke-strom-kosten-neue-atomkraftwerke
http://www.energieblog24.de/atomenergie-teil-2-chronik-und-kosten/

Hier werden zumindest die bereits bestehenden Kosten angesprochen und sollte die Atomenergie wirklich unökonomisch sein ist es kein Wunder wenn die Bundesregierung den Atomausstieg umgesetzt hat.
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2011 - 09:06:10    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Was ich nicht verstehe ist warum wir den Ökostrom fördern müssen. Angeblich gibts doch in Deutschland nur noch Atomkraftgegner und Klimaretter. Würden die neben ihrem Bekenntnis nun auch noch auf den Konsum dessen wogegen sie ja vorgeben zu sein, verzichten, hätten wir doch einen Ökostromanteil weit jenseits der 50 Prozent und auch viele andere Probleme wären gelöst.


Eine Frage der Glaubwürdigkeit vielleicht, Atomstrom wurde damals gefördert und wird es heute auch noch zum Teil über Steuergelder, wie glaubwürdig wäre da politisch betrachtet wenn man für die Wende einsteht, aber nichts dafür in Form von Subventionen / günstiger Rahmenbedingungen macht, wo das sonst doch üblich ist.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11568
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2011 - 09:47:36    Titel:

Richi hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Was ich nicht verstehe ist warum wir den Ökostrom fördern müssen. Angeblich gibts doch in Deutschland nur noch Atomkraftgegner und Klimaretter. Würden die neben ihrem Bekenntnis nun auch noch auf den Konsum dessen wogegen sie ja vorgeben zu sein, verzichten, hätten wir doch einen Ökostromanteil weit jenseits der 50 Prozent und auch viele andere Probleme wären gelöst.


Eine Frage der Glaubwürdigkeit vielleicht, Atomstrom wurde damals gefördert und wird es heute auch noch zum Teil über Steuergelder, wie glaubwürdig wäre da politisch betrachtet wenn man für die Wende einsteht, aber nichts dafür in Form von Subventionen / günstiger Rahmenbedingungen macht, wo das sonst doch üblich ist.


ja eben, wie glaubwürdig sind die Gegner von Atomstrom, wenn sie ihn gleichzeitig konsumieren? Dazu zwingt einen ja nun wirklich keiner mehr und das schon seit Jahren. Wir hätten uns das EEG sparen können, die Subventionierung, aufgrund der Nachfrage hätte sich auch der Preis auf das von den Gegnern vorhergesagte Niveau reduziert und ich hätte dann irgendwann mal meinen Atomstrom direkt von EDF oder Temelin kaufen können. Wir wären doch alle glücklich, oder nicht?
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2011 - 13:10:54    Titel:

Zitat:
ja eben, wie glaubwürdig sind die Gegner von Atomstrom, wenn sie ihn gleichzeitig konsumieren? Dazu zwingt einen ja nun wirklich keiner mehr und das schon seit Jahren.


Wenn ich wirklich einen Ökostrom-Anbieter wählen möchte, und da schließe ich explizit so ein gemauschel mit Zertifkaten und Co. aus, dann muss ich jetzt, trotz der recht Umfangreichen Subventionen immer noch locker mit 20-40% mehr Kosten rechnen verglichen zum günstigsten Anbieter, je nach Verbrauch. Und das kann sich leider nicht jeder Leisten, also würde ich dieser Aussage schonmal wiedersprechen.

Zitat:
Wir hätten uns das EEG sparen können, die Subventionierung, aufgrund der Nachfrage hätte sich auch der Preis auf das von den Gegnern vorhergesagte Niveau reduziert und ich hätte dann irgendwann mal meinen Atomstrom direkt von EDF oder Temelin kaufen können. Wir wären doch alle glücklich, oder nicht?


Irgendwann wäre es wahrscheinlich auch ohne dazu gekommen, klar, aber halt nur irgendwann. So tritt dieses irgendwann aber sehr viel früher ein und darüber sind Atomstromgegner noch glücklicher als sie es sonst wären. Und da eh alles in Deutschland, was politisch gewollt ist, subventioniert wird spricht auch nichts dagegen Ökostrom zu subventionieren.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11568
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2011 - 16:36:17    Titel:

Richi hat folgendes geschrieben:
Zitat:
ja eben, wie glaubwürdig sind die Gegner von Atomstrom, wenn sie ihn gleichzeitig konsumieren? Dazu zwingt einen ja nun wirklich keiner mehr und das schon seit Jahren.


Wenn ich wirklich einen Ökostrom-Anbieter wählen möchte, und da schließe ich explizit so ein gemauschel mit Zertifkaten und Co. aus, dann muss ich jetzt, trotz der recht Umfangreichen Subventionen immer noch locker mit 20-40% mehr Kosten rechnen verglichen zum günstigsten Anbieter, je nach Verbrauch. Und das kann sich leider nicht jeder Leisten, also würde ich dieser Aussage schonmal wiedersprechen.

Zitat:
Wir hätten uns das EEG sparen können, die Subventionierung, aufgrund der Nachfrage hätte sich auch der Preis auf das von den Gegnern vorhergesagte Niveau reduziert und ich hätte dann irgendwann mal meinen Atomstrom direkt von EDF oder Temelin kaufen können. Wir wären doch alle glücklich, oder nicht?


Irgendwann wäre es wahrscheinlich auch ohne dazu gekommen, klar, aber halt nur irgendwann. So tritt dieses irgendwann aber sehr viel früher ein und darüber sind Atomstromgegner noch glücklicher als sie es sonst wären. Und da eh alles in Deutschland, was politisch gewollt ist, subventioniert wird spricht auch nichts dagegen Ökostrom zu subventionieren.


aber bitte 20 - 40 Prozent? Das sollte denen aber doch die eigene Sicherheit wert sein. Vor allem weil ja immer behauptet wird es würde auch ohne Mehrkosten gehen, man müsse nur mal berücksichtigen wieviel der Atomstrom "wirklich" kostet.
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2011 - 17:02:04    Titel:

Zitat:
aber bitte 20 - 40 Prozent? Das sollte denen aber doch die eigene Sicherheit wert sein. Vor allem weil ja immer behauptet wird es würde auch ohne Mehrkosten gehen, man müsse nur mal berücksichtigen wieviel der Atomstrom "wirklich" kostet.


Nicht für jemanden, der für nur knapp mehr als Hartz 4 arbeiten geht...
Und mit den tatsächlichen Kosten von Atomstrom zu argumentieren ist sowiso hinfällig, die "subventionen" die größtenteils eh aus Steuergeldern kommen zahl ich sowiso, ob ich nun will oder nicht.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11568
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2011 - 18:29:20    Titel:

Richi hat folgendes geschrieben:

Nicht für jemanden, der für nur knapp mehr als Hartz 4 arbeiten geht...


hmm gute Frage...kommt wohl drauf an, ob da welche von auch unter den heuchlerischen "Atomkraftgegnerabertrotzdemkonsumenten" dabei sind. Die werden doch drüber nachgedacht haben, sollte es so sein. Ansonsten bliebe ja noch zusammen mit mir auf preiswerten französischen oder tschechischen Atomstrom auszuweichen. Nee aber mal ernsthaft, sowas passiert eben bei blindem Aktionismus der aus Massenhysterie entsteht. Ist aber nicht meine Suppe. Am besten fragst Du mal die Baumumarmer und Zaunrüttler dieser Nation welchen Plan sie dazu haben.
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