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Der Atomstrom ist tot, es lebe der Atomstrom!
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Der Atomstrom ist tot, es lebe der Atomstrom!
 
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Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2011 - 07:58:30    Titel:

Zitat:
hmm gute Frage...kommt wohl drauf an, ob da welche von auch unter den heuchlerischen "Atomkraftgegnerabertrotzdemkonsumenten" dabei sind.


Glaubt du man kann nur dann etwas gut finden, wenn man es sich sofort auch leisten kann?

Zitat:
Die werden doch drüber nachgedacht haben, sollte es so sein.


Und sind vielleicht zum Schluss gekommen, das es trotzdem eine gute Sache ist, auch wenn sie es sich nicht gleich leisten können, zumal ja immer noch eine ganze Weile Alternativen bestehen werden.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2011 - 09:15:15    Titel:

Richi hat folgendes geschrieben:
Zitat:
hmm gute Frage...kommt wohl drauf an, ob da welche von auch unter den heuchlerischen "Atomkraftgegnerabertrotzdemkonsumenten" dabei sind.


Glaubt du man kann nur dann etwas gut finden, wenn man es sich sofort auch leisten kann?

Zitat:
Die werden doch drüber nachgedacht haben, sollte es so sein.


Und sind vielleicht zum Schluss gekommen, das es trotzdem eine gute Sache ist, auch wenn sie es sich nicht gleich leisten können, zumal ja immer noch eine ganze Weile Alternativen bestehen werden.


nee man kann auch so eine Sache gut finden, allerdings finde ich einen Ferrari auch voll gut, am besten also wir machen den Golf so teuer, um damit den kauf eines ferrari so zu subventionieren, dass ich mir den auch leisten kann. Oder anders gesagt kann es sein, dass die Leute das nur deshalb gut finden, weil ihnen versprochen wurde, dass es ganz sicher niemals nie nicht teurer wird, technisch sofort möglich ist und wir auf gar keinen Fall die Abschaltung durch Importe ausgleichen werden von wegen der Sicherheit und so? Aber egal, ist ja nur so ein Gedankenspiel von mir gewesen. Liegt wohl daran, dass ich tatsächlich noch glaube, dass jemand der so vehement gegen eine Sache eintritt auch die Folgen akzeptieren würde.
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2011 - 09:53:48    Titel:

Zitat:
weil ihnen versprochen wurde, dass es ganz sicher niemals nie nicht teurer wird,


Das hat nie jemand versprochen, wer das gehört hat hat nur das gehört was er hören wollte.

Zitat:
technisch sofort möglich


Sofort hat auch nie jemand behauptet, aber rel. kurzfristig zumindest und das ist auch möglich.

Zitat:
und wir auf gar keinen Fall die Abschaltung durch Importe ausgleichen werden


Tun wir auch nicht, die importe sind nur minimalst gestiegen, darüber wurde hier auch schonmal diskutiert.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2011 - 10:37:35    Titel:

Richi hat folgendes geschrieben:
Zitat:
weil ihnen versprochen wurde, dass es ganz sicher niemals nie nicht teurer wird,


Das hat nie jemand versprochen, wer das gehört hat hat nur das gehört was er hören wollte.

Zitat:
technisch sofort möglich


Sofort hat auch nie jemand behauptet, aber rel. kurzfristig zumindest und das ist auch möglich.

Zitat:
und wir auf gar keinen Fall die Abschaltung durch Importe ausgleichen werden


Tun wir auch nicht, die importe sind nur minimalst gestiegen, darüber wurde hier auch schonmal diskutiert.


Na dann warten wir mal ab, ob sich die Stimmung unserer Mitbürger noch mal ändert, oder? Wo ja allen alles klar gewesen ist. Und was ist jetzt mit meinem Ferrari? Geht da jetzt was oder nicht? Ich find den immer noch gut.

Allerdings den geb ich Dir noch,

Ist Trittin dieser "Niemand"?

http://www.tagesschau.de/inland/energiewende112.html

Dieser Niemand kommt mir bekannt vor, offensichtlich international tätig und tiefer Kenner volksverdummender und beschwichtigender Polemik:

http://www.youtube.com/watch?v=YjgKKOdVRx4
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2011 - 12:27:15    Titel:

Wo sagt Trittin was von sofort? Er sagt bis 2020, das ist alles andere als sofort.
Wo sagt Trittin was von "nichts wird teurer"? Er sagt nur dass die von Rainer Brüderle geschätzten Kosten tragbar sind.
Damit beweist du meine Aussage, wer sowas gehört hat, hat es nur gehört weil er es auch so hören wollte...

Und was dein Ferrari-Beispiel angeht, darauf bin ich nicht eingegangen weil es einfach nicht passt, passend wäre es umweltfreundliche Autos über nicht umweltfreundliche Autos zu subventionieren weil es offensichtlich eine Mehrheit der Gesellschaft so wünscht.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2011 - 13:18:25    Titel:

Richi hat folgendes geschrieben:
Wo sagt Trittin was von sofort? Er sagt bis 2020, das ist alles andere als sofort.
Wo sagt Trittin was von "nichts wird teurer"? Er sagt nur dass die von Rainer Brüderle geschätzten Kosten tragbar sind.
Damit beweist du meine Aussage, wer sowas gehört hat, hat es nur gehört weil er es auch so hören wollte...

Und was dein Ferrari-Beispiel angeht, darauf bin ich nicht eingegangen weil es einfach nicht passt, passend wäre es umweltfreundliche Autos über nicht umweltfreundliche Autos zu subventionieren weil es offensichtlich eine Mehrheit der Gesellschaft so wünscht.


naja seine Kostenabschätzung läßt sich heute schon nicht mehr halten, dabei steigen wir heute 2022 aus und heute fordern die Grünen einen Ausstieg 2017. Es war auch eher als Antwort auf Deinen eingangs gebrachten Hinweis gedacht, was denn nun die Leute die nicht so viel verdienen usw.
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2011 - 15:29:53    Titel:

Seine Kostenschätzung? Zumindst in dem von dir verlinkten Beitrag greift er einfach Brüderles Kostenschätzung auf. Und ob nun haltbar oder nicht, du hast behauptet den Leuten wurde der Umstieg ohne Mehrkosten versprochen, egal wie dus drehst oder wendest, das ist hier nicht der Fall.
Und ob nun 2017, 2020 oder 2022, keins davon ist sofort wie du behauptet hast und m.E. wären sicher auch alle 3 machbar, es ist nur eine Frage des Geldes.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2011 - 07:00:57    Titel:

Richi hat folgendes geschrieben:
Seine Kostenschätzung? Zumindst in dem von dir verlinkten Beitrag greift er einfach Brüderles Kostenschätzung auf. Und ob nun haltbar oder nicht, du hast behauptet den Leuten wurde der Umstieg ohne Mehrkosten versprochen, egal wie dus drehst oder wendest, das ist hier nicht der Fall.
Und ob nun 2017, 2020 oder 2022, keins davon ist sofort wie du behauptet hast und m.E. wären sicher auch alle 3 machbar, es ist nur eine Frage des Geldes.


nun gut,

>>Verantwortbar ist nur „SOFORT“
Aus diesen Gründen fordern die Grünen die unverzügliche Stilllegung aller Atomkraftwerke in Deutschland, wie dies Konsens einer breiten und wachsenden Mehrheit in der Gesellschaft ist. Wir sind jedoch nicht naiv. Wir können technische Gegebenheiten und die Versorgungssituation nicht ignorieren. Sofort heißt für uns: ohne schuldhaftes Zögern. Ohne größere Probleme wäre ein Ausstieg bis 2013 umsetzbar, ohne wirtschaftliche Einbußen, ohne soziale Probleme. Technisch ist das machbar, mit erneuerbaren Energien, mit Energieeinsparungen … Es scheitert an der Politik! Bündnis 90/Die Grünen werden die schnellstmögliche Stilllegung aller am Netz verbliebenen deutschen Atomkraftwerke umsetzen, sobald sie als Regierungspartei dazu die Gelegenheit bekommen.<<

und dabei ist seit 2003 der Strom schon um 45 Prozent teurer geworden. Wer streut denn da nun wem Sand in die Augen?

http://www.stoerfall-atomkraft.de/site/?p=1621
Jan999
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BeitragVerfasst am: 14 Okt 2011 - 08:43:17    Titel:

Man darf aber auch nicht vergessen dass die Grünen im Moment in der Opposition sitzen. Da kann man viel fordern und behaupten, denn mit Sachzwängen wird man erst konfrontiert wenn man in der Regierung sitzt.

Die Grünen werden natürlich versuchen den Atomausstieg so schnell wie möglich umzusetzen, aber als REgierungspartei werden sie dann auch mit den praktischen Problemen konfrontiert. Spätestens dann müssen sie ihre Forderungen und Ankündigungen den tatsächlichen Gegebenheiten anpassen. Heißt ich bin da eher Realist, ich glaube ein sofortiger Atomausstieg oder in 2 oder 3 Jahren ist unrealistisch. Die Infrastruktur für die Ökostromanlagen muss noch gebaut werden und auch der Bau der Anlagen braucht seine Zeit, sind schließlich riesige Anlagen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Atomausstieg

In dem Atomkonsens heißt es bis 2022, das halte ich für durchaus machbar. Sind schließlich noch 11 Jahre. Das ist ein realistischer Zeitraum der dafür Sorge tragen kann dass der Atomausstieg so umgesetzt werden kann dass er tragbar ist und die STromversorgung gewährleistet bleibt und gleichzeitig der Umstieg gelingt. Gleichzeitig wird damit das Vorhaben angepackt und endlich durchgeführt was ich für sehr wichtig halte und gleichzeitig bleibt trotz des Umstiegs die Sicherheit der Stromversorgung gewährleistet. Und auch finde ich das die sicherlich höheren Kosten so nicht "von jetzt auf gleich" innerhalb zu kurzer Zeit steigen, denn wenn die Stromkosten zu schnell steigen kann das ja auch zu sozialen Problemen und Verwerfungen führen.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2011 - 11:14:57    Titel:

Jan999 hat folgendes geschrieben:
Man darf aber auch nicht vergessen dass die Grünen im Moment in der Opposition sitzen. Da kann man viel fordern und behaupten, denn mit Sachzwängen wird man erst konfrontiert wenn man in der Regierung sitzt.

Die Grünen werden natürlich versuchen den Atomausstieg so schnell wie möglich umzusetzen, aber als REgierungspartei werden sie dann auch mit den praktischen Problemen konfrontiert. Spätestens dann müssen sie ihre Forderungen und Ankündigungen den tatsächlichen Gegebenheiten anpassen. Heißt ich bin da eher Realist, ich glaube ein sofortiger Atomausstieg oder in 2 oder 3 Jahren ist unrealistisch. Die Infrastruktur für die Ökostromanlagen muss noch gebaut werden und auch der Bau der Anlagen braucht seine Zeit, sind schließlich riesige Anlagen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Atomausstieg

In dem Atomkonsens heißt es bis 2022, das halte ich für durchaus machbar. Sind schließlich noch 11 Jahre. Das ist ein realistischer Zeitraum der dafür Sorge tragen kann dass der Atomausstieg so umgesetzt werden kann dass er tragbar ist und die STromversorgung gewährleistet bleibt und gleichzeitig der Umstieg gelingt. Gleichzeitig wird damit das Vorhaben angepackt und endlich durchgeführt was ich für sehr wichtig halte und gleichzeitig bleibt trotz des Umstiegs die Sicherheit der Stromversorgung gewährleistet. Und auch finde ich das die sicherlich höheren Kosten so nicht "von jetzt auf gleich" innerhalb zu kurzer Zeit steigen, denn wenn die Stromkosten zu schnell steigen kann das ja auch zu sozialen Problemen und Verwerfungen führen.


Ja sehe ich auch so, es ging ja auch eher darum ob die Grünen bei ihren Forderungen und Ankündigungen das Blaue, äh Grüne vom Himmel runterbeten oder dabei realistisch bleiben. Und da ist meine Erfahrung eher die, dass es dazu schon seit den 80ger Jahren des letzten Jahrhunderts viele viele Windplauderer gab. Die mir erzählen wollten mit 5 Windmühlen und ein bisschen Biosprit könnte man alles irgendwie lösen aber die bösen Konzerne halten Baupläne für null Liter Motoren und des Perpetuum Mobile zurück, wegen des Profites! Und trotz eigener Regierungserfahrung, die das Gegenteil bewies, muß man nur eine grüne Seite aufmachen und findet diesen Unsinn immer noch.
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