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HfB-Business School of Finance and Management
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wizzo91
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Anmeldungsdatum: 19.09.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2011 - 20:06:16    Titel: HfB-Business School of Finance and Management

Hey,

Ich hab mich vor dieses Jahr bei der HfB für ein BWL- bzw. ein Wirtschaftsinformatik Bachelor-Programm zu bewerben. Letztendlich entschied ich mich für diese HS, da man sich auch mit einer Fachhochschulreife bewerben kann, und ich somit das extra Schuljahr umgehen kann >.>.

Ich denke Notentechnisch wird es keine Probleme geben eine Einladung zum Assessment-Center zu erhalten.

Jetzt zu meiner Frage, gibt es hier jemanden der schon so ein Assessment-Center durchlaufen hat ?

Allgemein würde mich die Schwierigkeit und der ganze Ablauf interessieren.

Auf welchem Niveau sind die Gruppendiskussionen?
Werden Fachwörter und ein sehr hohes Fachwissen verlangt? (Das über das "schulische" hinaus gehen)
Wie hoch sind die Aufnahmechancen?


Der Englischtest sollte kein Problem sein, da meine Englischkenntnisse die deutschen übertreffen.

(Natürlich habe ich schon einige Themen hier im Forum zur HfB durchgelesen, diese sind aber sehr veraltet, hätte lieber etwas auf einem neueren Stand)

Es wäre auch sehr gut, wenn mir jemand seine Erfahrungen mit der Studienqualität (Vorlesungen, Profs. etc. ) mitteilen könnte, am besten von jemandem der dort studiert?!

Nebenbei wie sind den dort die Studenten? Sind die Vorlesungen voller Snobs und arroganten Papakindern?

Lohnt es sich wirklich 30k auszugeben oder unterscheidet sich das Studium kaum von normalen FHs / UNIS?

Wie sind die Berufschancen, sehen Arbeitgeber gerne Zeugnisse von Privatunis?


Natürlich habe ich mir auch schon andere Hochschulen angeschaut, WHU und EBS um zwei zu nennen, diese verlangen jedoch das allgemeine Abitur...
Bin schon 20 Jahre alt und würde gerne so bald wie möglich Studieren, empfehlt ihr mir das allg. Abi abzuschließen und mich dann an anderen Hochschulen zu bewerben... (aber dann erst mit 22 anfangen zu studieren?)


Ich würde mich wirklich um hilfreiche Antworten freuen, wie gesagt gerne Kritik an meiner Entscheidung.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5732
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2011 - 08:34:58    Titel: Re: HfB-Business School of Finance and Management

wizzo91 hat folgendes geschrieben:
Hey,

Ich hab mich vor dieses Jahr bei der HfB für ein BWL- bzw. ein Wirtschaftsinformatik Bachelor-Programm zu bewerben. Letztendlich entschied ich mich für diese HS, da man sich auch mit einer Fachhochschulreife bewerben kann, und ich somit das extra Schuljahr umgehen kann >.>.

Vielleicht dazu kurz etwas:

1.) Ich weiß, dass Du mit der HfB von der Bankakademie abgrenzen willst aber eigentlich heißt die Institution "Frankfurt School of Finance and Management"
2.) Ich würde das Jahr nicht umgehen. Auch wenn es rechtlich nicht nötig ist, so ist es nicht umsonst. Es wird Dich weiterbringen und die Erfahrung zeigt auch, dass der Einstieg ins Studium damit zumindest vielen leichter fällt.
3.) Du kannst Dich an jeder öffentlich-rechtlichen bzw. geöffneten privaten HS in Hessen für Bachelorstudiengängen mit der FHR bewerben. Lediglich die ebs bzw. die Goethe-Uni machen das nicht mit.
4.) Gleiches gilt meines Wissens auch für NDS
5.) Auch FH sollte man nicht aus seiner Betrachtung fallen lassen.
6.) und natürlich nicht nur auf ein Pferd setzen.

Zitat:
Auf welchem Niveau sind die Gruppendiskussionen?

Auf welchem Niveau das stattfinden wird ist bei Gruppendiskussionen immer sehr schwer vorherzusagen. Zum einen hängt das von dem Thema ab, zum anderen sehr stark von den mitwirkenden Personen. Du kannst Atomphysik auch mit Kindergartenkindern diskutieren und MauMau auch mit Professoren für Psychologie. Wichtig ist für die Beobachter, wie Du auf die Gruppe wirkst, wie Du Dich integrierst (oder gar moderierst), wie Du Argumente aufbaust und die Gehör verschaffst usw. Im Gegenteil, je niedriger das Niveau einer eigentlich als seriöse geplante Diskussion ist, desto schwieriger ist es für einen Persönlich zu glänzen.

Zitat:
Werden Fachwörter und ein sehr hohes Fachwissen verlangt? (Das über das "schulische" hinaus gehen)

Die Grenze ist schwer zu ziehen. In der Regel wird nichts verlangt, was man nicht auch voraussetzen kann. Wer sich für ein informationstechnisches Studium interessiert, der sollte schon die Grundbegriffe drauf haben und vielleicht auch etwas zu aktuellen Themen wissen. Aber wirklich hohes Fachwissen wird nicht erwartet (wozu dann auch noch studieren, dass sollst Du ja erst lernen)
Nicht selten werden in AC auch keine wirklich hochtrabenden Fachdinge diskutiert sondern lieber etwas, tendentiell damit in Verbindung stehendes, aber wo jeder mit etwas Ahnung mitreden kann. Das Ziel ist es schließlich den besten für das Studium zu finden und nicht den, der evtl. fachlich schon 10 Bücher auswendiggelernt hat aber es sonst nicht drauf hat.

Zitat:
Wie hoch sind die Aufnahmechancen?

Das kann man so nicht beantworten. Viel zu viele Unbekannte. Geh aber mal davon aus, dass die Chance genommen zu werden im Zweifel für FHRler kleiner ist als die eine Absage zu erhalten. Deswege eben auch nie auf nur ein Pferd setzen.

Zitat:
Nebenbei wie sind den dort die Studenten? Sind die Vorlesungen voller Snobs und arroganten Papakindern?

Es ist eine private Hochschule. Der Anteil an Leuten mit etwas mehr Geld im Hintergrund ist also schon etwas höher. Idioten gibt es aber überall.

Zitat:
Lohnt es sich wirklich 30k auszugeben oder unterscheidet sich das Studium kaum von normalen FHs / UNIS?

Objektiv ist es kaum zu beantworten. Es ist vor allem eine subjektive Frage, weil das reine Lehrniveau in Deutschland nicht stark schwankt (im Gegensatz z.B. zu den Staaten). Ich persönlich kann sehr gut mit privaten Einrichtungen und fände es für mich besser:
- kleinere Gruppen,
- direkten Kontakt zu Dozenten und Profs,
- praktischorientierte Lehre auf wissenschaftlichen Niveau,
- zielgerichtete und mehrheitlich hochmotivierte Kommilitonen,
- gutes Netzwerk (der Hochschule und der Kommilitonen)
zu haben.
Dafür würde ich persönlich auch ein paar tausend Euro pro Semester hinblättern. Aber man kann es eben auch anders sehen. Nur das macht keine Karriere und wer die Bedinungen zur Karriere erfüllt, der würde sie auch nach einer öffentlich-rechtlichen FH machen.

Zitat:
Wie sind die Berufschancen, sehen Arbeitgeber gerne Zeugnisse von Privatunis?

In vielen Fällen nicht schlechter als von öffentlich-rechtlichen HS. Je nach privater HS auch besser als die meisten (nicht alle) öffentlich-rechtlichen HS. Es gibt ein paar private HS in D die haben einen sehr überzeugenden Ruf (wobei man etwas differenzieren muss nach dem Fachgebiet) und damit hat man dann auch recht gute Chancen. Die große Mehrheit der privaten HS öffnet Dir aber keine Tür, zumindest nicht mehr als viele der ör-Hochschulen auch.
Eines aber vielleicht wirklich in Erinnerung halten - die meisten, so auch die FSFM, sind bekannt für Wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge - ob das auch in anderen, z.B. Wirtschaftsinformatik so ist, ist eine andere Frage. Meist korreliert die Wahrnehmung bei den AG aber so einfach kann man es sich eben nicht machen.

Zitat:
Natürlich habe ich mir auch schon andere Hochschulen angeschaut, WHU und EBS um zwei zu nennen, diese verlangen jedoch das allgemeine Abitur...

Und wenn ich mich richtig erinnere bietet weder ebs noch WHU ein W-Info-Studium an.
Aber wenn Dir diese HS besser gefallen wäre ein Jahr länger vielleicht eine wirklich sinnvolle Investition.

Zitat:
Bin schon 20 Jahre alt und würde gerne so bald wie möglich Studieren, empfehlt ihr mir das allg. Abi abzuschließen und mich dann an anderen Hochschulen zu bewerben... (aber dann erst mit 22 anfangen zu studieren?)

Was hast Du denn vorher gemacht? Da fehlen doch zwei Jahre...
Aber trotzdem, ein ganz klares und unumwundenes: JA.

Grüße
Gozo
wizzo91
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Anmeldungsdatum: 19.09.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2011 - 18:36:09    Titel:

Vielen Dank für die Antwort, hast mir bei meinen Entscheidungen sehr geholfen. Smile
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