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Studienstiftung vs. Deutschlandstipendium
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heyholetsgo
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2011 - 22:07:13    Titel: Studienstiftung vs. Deutschlandstipendium

Ich wollte mal nach eurer Meinung fragen, ob ein Stipendium bei der Studienstiftung besser angesehen ist als ein Duetschlandstipendium? Ich bin habe die Chance auf beide Stipendien, kann aber nur eines annehmen, da sie sich gegenseitig ausschließen.
Anscheinend möchte das Deutschlandstipendium 8% aller Studenten mit 300 Euro fördern, im Vergleich zu 150 Euro bei der Studienstiftung. Obwohl das Duetschlandstipendium weitaus weniger selektiv ist, zahlt es mehr. Meine Frage ist also ob es einen Prestigevorteil der Studienstiftung gibt, der 150 Euro im Monat rechtfertigt? Ist das Deutschlandstipendium in der Wirtschaft angesehen oder ein kläglicher Versuch eine Pseudoelite zu schaffen, wie mit den deutschen „Eliteuniversitäten“ der mittlerweile jede größere Uni in Süddeutschland angehört?
ein_versuch
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Anmeldungsdatum: 27.01.2011
Beiträge: 277

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2011 - 22:14:21    Titel:

Ich hab' keine Ahnung, wie es um das Ansehen des jeweiligen Stipendiums bestellt ist. Aber da du nur von 150 vs. 300 Euro redest: Ist dir bewusst, dass die 150 Euro der Studienstiftung das sind, was du mindestens bekommst? Das tatsächliche Stipendium hängt ja von deiner finanziellen Gesamtsituation ab und kann auch höher als 150 Euro ausfallen. Außerdem gibt es bei der Studienstiftung zahlreiche Fördermöglichkeiten, falls du ein Auslandssemester/jahr planst, sowie die ideelle Förderung- deswegen ist 150 gegenüber 300 Euro auch schon vom finanziellen Aspekt her etwas zu kurz betrachtet, in meinen Augen. Möglicherweise hast du das alles schon abgeklärt, in dem Fall sorry Wink
heyholetsgo
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2011 - 22:31:29    Titel:

ein_versuch hat folgendes geschrieben:
Ich hab' keine Ahnung, wie es um das Ansehen des jeweiligen Stipendiums bestellt ist. Aber da du nur von 150 vs. 300 Euro redest: Ist dir bewusst, dass die 150 Euro der Studienstiftung das sind, was du mindestens bekommst? Das tatsächliche Stipendium hängt ja von deiner finanziellen Gesamtsituation ab und kann auch höher als 150 Euro ausfallen. Außerdem gibt es bei der Studienstiftung zahlreiche Fördermöglichkeiten, falls du ein Auslandssemester/jahr planst, sowie die ideelle Förderung- deswegen ist 150 gegenüber 300 Euro auch schon vom finanziellen Aspekt her etwas zu kurz betrachtet, in meinen Augen. Möglicherweise hast du das alles schon abgeklärt, in dem Fall sorry Wink
Ja, 150 Euro wären der Maximalsatz für mich. Mich wundert es auch, dass ich zu dem Thema nichts im Netz gefunden habe...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2011 - 23:04:55    Titel:

Das Deutschlandstipendium ist für den A***

Zum einen, wird es maximal 12 (oder gar nur 10?) Monate gezahlt, zum anderen nur zur Hälfte staatlich (Bund) finanziert; die andere Hälfte muss die Uni von der Wirtschaft einwerben. Da das sehr schleppend bis gar nicht funktioniert, ist das Prestige-Projekt von Frau Schavan quasi eine Totgeburt (jedenfalls bisher).

Das Deutschlandstipendium ist ein einkommensunabhängiger Zuschuss, sodass BAFöG- u.ä. - Ansprüche davon nicht berührt werden.


Die StuSti als größtes Begabungsförderungswerk (insbes. auch weltanschaulich und politisch neutral) sollte dem gegenüber von Bundesseite aus (denn von Schavans BMBF kommen ja letztendlich auch die StuSti-Gelder) nicht finanziell als Konkurrenz zum politischen Projekt der Schwarz-Gelben Bundesregierung da stehen. Insofern hat man sich nur auf eine Erhöhung des einkommensunabhängigen Büchergelds von 80 auf 150€/Monat eingelassen. Mittelfristig ist jedoch auch dort eine Angleichung auf 300€/Monat Büchergeld geplant/ angestrebt. Daneben wird natürlich noch das einkommensabhängige Lebenshaltungsstipendium (als Vollzuschuss, nicht wie beim BAFöG als Halbdarlehn) gezahlt.

In die StuSti wirst du üblicherweise bis zum 4. Semester auf Probe aufgenommen, danach ca 90% endgültig (d.h. bis Ende Regelstudienzeit; bei einem konsekutiven Master auch bis dessen Ende). Gibt es Gründe für eine Studienzeitverlängerung, so ist auch das möglich.

Die StuSti hat bei Weitem die deutlich bessere ideelle Förderung (Sommerakademien, Sprachkurse, Vernetzung)...


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Cyrix
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