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"Occupy Wall-Street"
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> "Occupy Wall-Street"
 
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jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4295

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2011 - 19:39:00    Titel:

Zitat:
Der erste Denkfehler an dieser ganzen Geschichte ist, dass die Kim Yong Ills, die Gadaffis, Castros und Mugabes dieser Welt in dieser Rechnung mit aufgehen und nun rate mal bei welcher Seite.


Europa hat viele Jahrhunderte gebraucht um sich ihrer Despoten zu entledigen, Gaddafi wird sich gerade entledigt.
Wie soll Hilfe effektiv sein, wenn eben diese Hilfe nur von den Machthabern ausgenutzt wird? Das geht garnicht und deswegen kann die logische Antwort darauf nur sein sich der Gaddafis zu entledigen - was aktuell getan wird.
Womit auch mal wieder beim Thema wären, Menschen oder Konzepte?
Hören wir doch endlich mal auf ständig Menschen zu wählen, diese sind auch nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, Karriere, eventuell korrupt oder beeinflussbar. Bauen wir ein ordentliches Konzept auf, ohne einen Gaddafi der sich daran bereichert.

Zitat:
Der zweite ist, dass nicht der sozial ist, der das Geld anderer Leute umverteilen möchte.


Ich will auch kein Geld umverteilen, sondern mit Geld Maschinen in die Länder transportieren. In den letzten 20 Jahren hat sich die Güterproduktion auf der Welt verdoppelt - mit unseren Produktionsmöglichkeiten sind diese Länder auf unsere Hilfe garnicht mehr angewiesen, sie produzieren soviel das sich selbst versorgen können.

Zitat:
Der dritte Denkfehler ist der, dass 60 Jahre Entwicklungshilfe in Form von wir ernähren, bekleiden und versorgen Euch alle, nur die Mugabes reich gemacht haben.


Ja was auch stimmt. Und genau hier habe ich dir versucht zu erklären was wir ändern müssen.
Entwicklungshilfe ist sowieso ein Witz. China gibt ein paar Millionen und beutet die Rohstoffe Afrikas aus. Wenn wir weiter Afrika ausbeuten kann Entwicklungshilfe auch garnicht funktionieren.

Zitat:
Der vierte, dass Du aber eben allen anderen nur nicht denen die grad was haben, genau jenen anstrengungslosen Wohlstand versprichst, den Du zuvor beklagst.


Achsoooo. Wenn die Leute also genug zu Essen und zu trinken haben, ein Dach über dem Kopf, dann haben sie also anstrengungslosen Wohlstand erreicht?
Ah ja interessante Ansichten. Grundbedürfnisse erfüllen hat nichts mit Wohlstand zu tun, mein Lieblings Foren Schreiber, es ist ein Menschenrecht.
Im übrigen ist das sowas von unfassbar zynisch, fast schon ekelhaft.

Du vergleichst Leute die ihr Kapital arbeiten lassen um Milliarden zu erhalten mit Menschen die täglich ums Überleben kämpfen.
Und wenn man den Afrikanern nun etwas Wohlstand gibt, dann liegen alle den nächsten Tag auf der faulen Haut und sonnen sich...ja ne is klar. Übrigens wurde in einem Afrikanischen Land das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt - und es hat funktioniert.

Zitat:
Der fünfte enkfehler ist der, dass auch jedes Jahr die Zahl der Millardäre wächst und die Millionäre und die Hunderttausendionäre ebenfalls. Während seit Beginn der kapitalistischen Globalisierung die Zahl der allerärmsten überall dort wo man freien Handel, freie Entscheidungen und eben auch freie Vermögen zuläßt ihren Zenit schon längst überschritten hat.


Verstehe ich nicht. Wer hat seinen Zenit überschritten?

Zitat:
Der sechste Denkfehler als die oberen 1000 nur 20 Prozent besaßen hungerten noch mehr Menschen und als sie gar nichts mehr besaßen hungerten alle.


ja weil Kriege oder Revolutionen schuld waren.
Im übrigen ist das eine ziemliche dürftige Argumentation. Wenn die Reichen reich sind, gehts uns schlecht. Sind die Reichen arm, gehts uns noch schlechter.
Folglich müssen die reichen also immer reich bleiben.
Ist auch irgendwie logisch, denn die Reichen brauchen Sklaven um ihren Reichtum zu erhalten und zu sichern. Und Sklaven muss man schliesslich durchfüttern.
Ich halte mal fest: Du bringt keine Argumente, sondern predigst nur BWL Dogmen.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11588
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BeitragVerfasst am: 16 Okt 2011 - 20:08:43    Titel:

@ Jo Icke,

erstens, mit welcher Parole kamen den die Mugabes, Stalins und Kims dieser Welt an die Macht?? Doch nicht etwa mit den gleichen, mit denen Du hier um Dich wirfst?

zweitens, genau, Machinen zum Beispiel zum Rohstoffabbau und Verarbeitung, was Du unter

drittens als Ausbeutung geißelst!

viertens, können wir gleich weitermachen, was Du als "Kapital arbeiten läßt" möglichst negativ darstellst, möchtest Du nter zweitens noch!

fünftens, sofern es Reiche gibt, die andere in Deinen Augen "Ausbeuten" wollen, siehe zweitens bis viertens, sinkt die Zahl der Armen. Nun denn lass sie doch endlich mal.

Nö, nicht Kriege oder Revolutionen sondern nur, wenn danach jemand kam und behauptete wenn er den Reichtum bekämpfe würde es keine Armen mehr geben.

Und ich halte ebenfalls fest, Dank der BWL Dogmen geht es uns, wie es uns geht, im Vergleich zu allen anderen Dogmen, hervorragend gut! So gut, dass wir wo anders die schlimmste Not lindern helfen können, nämlich überall dort wo diese Dogmen nichts mehr wert sein sollen!
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4295

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2011 - 20:39:14    Titel:

Zitat:
erstens, mit welcher Parole kamen den die Mugabes, Stalins und Kims dieser Welt an die Macht?? Doch nicht etwa mit den gleichen, mit denen Du hier um Dich wirfst?


Ach ehrlich? Robert Mugabe wollte also meine Idee übernehmen und anstatt Menschen nun Konzepte wählen zu lassen?
Wow das wäre mir neu.
Stürzen wir einen Diktator, kommt der nächste an die Macht - der meistens noch schlimmer ist. Genau deswegen hatte ich dir einen Alternativvorschlag angeboten.
Aber gut zu wissen das ich und Robert Mugabe auf einer Wellenlänge sind.

Zitat:
zweitens, genau, Machinen zum Beispiel zum Rohstoffabbau und Verarbeitung, was Du unter

drittens als Ausbeutung geißelst!


Och Menno, warum argumentierst immer wie ein Frosch?
Wer hat etwas von Maschinen zum Rohstoffabbau erzählt? Warum dürfen die Afrikaner - wenn sie denn Rohstoffe abbauen wie du es sagst - diese nicht behalten?

Zitat:
viertens, können wir gleich weitermachen, was Du als "Kapital arbeiten läßt" möglichst negativ darstellst, möchtest Du nter zweitens noch!


Verstehe ich nicht, drücke dich klarer aus und wirf keine Phrasen in den Raum.

Zitat:
fünftens, sofern es Reiche gibt, die andere in Deinen Augen "Ausbeuten" wollen, siehe zweitens bis viertens, sinkt die Zahl der Armen. Nun denn lass sie doch endlich mal.


Warum nur die bösen Reichen? Warum geben wir Afrika keinen (richtigen) Zugang zum Europäischen Markt geben?
Warum subventionieren wie EU-Nahrungsmittel die wir nach Afrika schicken - die eigenen Bauern können ihre Lebensmittel nicht mehr verkaufen und gehen pleite.
So findet Ausbeutung heute statt.

Zitat:
Nö, nicht Kriege oder Revolutionen sondern nur, wenn danach jemand kam und behauptete wenn er den Reichtum bekämpfe würde es keine Armen mehr geben.


Ich will Reichtum auch nicht bekämpfen, warum auch?
Ich will nur verhindern, das sich Vermögen weiter Systemimmanent immer weiter konzentrieren. Vermögende lassen ihr Kapital arbeiten, die Arbeiter erwirtschften die Zinsen und Renditen und die Vermögen wachsen.
Sofern die Vermögenden ihr Reichtum durch ihre Arbeits Leistung erwerben, wäre der Reichtum anders und gerecht - nämlich nach Leistung verteilt.

Zitat:
Und ich halte ebenfalls fest, Dank der BWL Dogmen geht es uns, wie es uns geht, im Vergleich zu allen anderen Dogmen, hervorragend gut! So gut, dass wir wo anders die schlimmste Not lindern helfen können, nämlich überall dort wo diese Dogmen nichts mehr wert sein sollen!


Die Frage ist nur wie lange noch? Denn spätestens beim nächsten Finanzcrash oder einer Pleite der USA wird uns allen schlechter gehen - viel schlechter.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2011 - 22:19:59    Titel:

sergo82 hat folgendes geschrieben:
Und hier kann ich den Kommunismus eben doch verstehen:Diese Lebensarten sind pervers und vollkommen unverständlich wenn es noch RICHTIGE ARMUT gibt,sowas könnte sich die menschheit erlauben ,wenn wirklich keiner ´hungert.

Was hat der real existierende Kommunismus gegen den Hunger in der Welt beigetragen?

sergo82 hat folgendes geschrieben:
Irgendwo muss ja das Geld fehlen ,wenn es in den Händen weniger konzentriert ist

Deine Jachten und Villen und trallala sind ein Nebenkriegsschauplatz, der keine Billionenvermögen betrifft.
Es ist ja nicht so, als sei das Geld einfach "weg", wenn es in den Händen der Milliardäre ist.
Im Gegenteil: Diese legen es an.

sergo82 hat folgendes geschrieben:
Eine deutlich höhere Lusuxsteuer ,die dann unmittelbar in Schulen,etc weitergeleitet wird.
Warum wird das nicht umgesetzt????Richtig ebenso Reiche lobbyisten ,die solche gesetze nie machen würden,weil dann der Reiche so sehr in seine Persönlichen Bedürfnisse beschnitten wird.

Nein.
Nicht wegen irgendwelcher Lobbyisten.
Sondern weil der Reiche mit seinem Reichtum einfach abhauen würde, in ein Land, wo man ihn leben lässt.
Wer das verhindern will, der muss Mauern bauen.

Ein reicher Steuerzahler ist auch für Deutschland und die deutsche Gesellschaft (und letztlich auch den Hunger in der Welt?) besser als ein Reicher, der nicht in Deutschland seine Steuern zahlt.

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Übrigens wurde in einem Afrikanischen Land das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt - und es hat funktioniert

Sehr ernsthaft interessiert: WO?
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 16 Okt 2011 - 22:34:09    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Die Frage ist nur wie lange noch? Denn spätestens beim nächsten Finanzcrash oder einer Pleite der USA wird uns allen schlechter gehen - viel schlechter.


Den restlichen Laberblub kannst mal wieder vergessen. Aber les Dir mal durch was Du schreibst.

Wenn die USA Pleite geht, gehts uns allen schlecht. Wenn Griechenland Pleite geht, gehts uns allen schlecht. Wenn Deutschland Pleite geht, gehts uns allen schlecht.

Echt blöd so eine Abhängigkeit, bei immer mehr ausufernder Staatswirtschaft. Alles Blasen.
jo icke eben
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Beiträge: 4295

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2011 - 11:50:55    Titel:

Zitat:
Sehr ernsthaft interessiert: WO?


Namibia - http://de.wikipedia.org/wiki/Basic_Income_Grant

http://www.youtube.com/watch?v=n5zbfmQDrHI

Jeder Bürger erhält bedingungslos 8€ im Monat. Es war ein zweijähriges Pilotprojekt.


Zitat:
Den restlichen Laberblub kannst mal wieder vergessen. Aber les Dir mal durch was Du schreibst.

Wenn die USA Pleite geht, gehts uns allen schlecht. Wenn Griechenland Pleite geht, gehts uns allen schlecht. Wenn Deutschland Pleite geht, gehts uns allen schlecht.

Echt blöd so eine Abhängigkeit, bei immer mehr ausufernder Staatswirtschaft. Alles Blasen.


Ja sicher, die USA boxen das 3 Billionen Dollar Sparpaket durch, die Konsequenzen sind offensichtlich und eine direkte Abhängigkeit zwischen Deutschland zu den USA und den restlichen Pleitestaaten besteht.
Was ist nun dein Gegenargument? Hast du Blasen an den Füßen?
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Beiträge: 11588
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2011 - 14:10:49    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Sehr ernsthaft interessiert: WO?


Namibia - http://de.wikipedia.org/wiki/Basic_Income_Grant

http://www.youtube.com/watch?v=n5zbfmQDrHI

Jeder Bürger erhält bedingungslos 8€ im Monat. Es war ein zweijähriges Pilotprojekt.


Zitat:
Den restlichen Laberblub kannst mal wieder vergessen. Aber les Dir mal durch was Du schreibst.

Wenn die USA Pleite geht, gehts uns allen schlecht. Wenn Griechenland Pleite geht, gehts uns allen schlecht. Wenn Deutschland Pleite geht, gehts uns allen schlecht.

Echt blöd so eine Abhängigkeit, bei immer mehr ausufernder Staatswirtschaft. Alles Blasen.


Ja sicher, die USA boxen das 3 Billionen Dollar Sparpaket durch, die Konsequenzen sind offensichtlich und eine direkte Abhängigkeit zwischen Deutschland zu den USA und den restlichen Pleitestaaten besteht.
Was ist nun dein Gegenargument? Hast du Blasen an den Füßen?


Dazu brauch ich kein Gegenargument, erstens weil die USA selbst am Limit der eigenen Schuldengrenze angekommen sind und zweitens, nur weil eine Umkehr weh tun würde, werde ich jahrzehntelanges Fehlverhalten doch nicht gutheißen. Die Staaten müßen jetzt nur das Abhungern was sie zuvor zuviel gefressen haben. Endlich klare Verhältnisse. Ich fürchte nur, so wie wir aus 1929 nichts gelernt haben werden wir in 80 Jahren vor dem gleichen Scherbenhaufen stehen. Denn wie heißts so schön, eher bekomme ich einen Hund dazu einen Wurstvorrat anzulegen als einen Politiker dazu mit dem auszukommen was er hat.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4295

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2011 - 16:41:47    Titel:

Zitat:
Dazu brauch ich kein Gegenargument, erstens weil die USA selbst am Limit der eigenen Schuldengrenze angekommen sind und zweitens, nur weil eine Umkehr weh tun würde, werde ich jahrzehntelanges Fehlverhalten doch nicht gutheißen. Die Staaten müßen jetzt nur das Abhungern was sie zuvor zuviel gefressen haben. Endlich klare Verhältnisse. Ich fürchte nur, so wie wir aus 1929 nichts gelernt haben werden wir in 80 Jahren vor dem gleichen Scherbenhaufen stehen. Denn wie heißts so schön, eher bekomme ich einen Hund dazu einen Wurstvorrat anzulegen als einen Politiker dazu mit dem auszukommen was er hat.


1. Auch wenn es nur die "eigene" festgesetzte Schuldengrenze ist, macht das einen Unterschied? Wenn es im Augut 2011 so einen Streit gab, was passiert dann 2012? Der Staatsbankrott der USA wurde genau einen Tag vor dem Supergau abgewendet. Wie gehts dann 2013 weiter? Und 2014? Meinst du etwa allen Ernstes das hochsetzen der Schuldenobergrenze geht einfach ewig so weiter als wäre nichts gewesen?

2. Wer soll etwas abhungern? Etwa die 45 Mio Bezieher der Food Stamps?
Die Ausgaben der USA sind doch schon sehr sehr niedrig, wo genau willst du noch sparen? Etwa bei den nicht vorhandenen Sozialausgaben?
Es ist doch illusorisch anzunehmen das das 3 Billionen Dollar Sparpaket irgendwelche Probleme löst. Die ohnehin schon schwierigen sozialen Probleme werden weiter verschärft und die USA sitzen aber weiterhin auf einem gigantischen Schuldenberg von 15 Billionen Dollar.
Ich meine selbst du müsstest doch langsam checken das nach deiner Logik alle Länder Europas und eben die USA riesige Sparanstrengungen unternehmen müssen - das kann doch garnicht funktionieren, wer soll noch die Produkte kaufen??
Der breiten Masse der Bürger wird es in Zukunft schlechter gehen, warum sollen wir dann noch an diesem verdammten System festzuahlten? Etwa weil es uns dann in 20 Jahren wieder besser geht - auch das ist völlig absurd, weil die Zinslasten so hoch sind, das wir in Zukunft auch weiter sparen müssen.

Kommunen wie Wuppertal und Hagen sind pleite. Die schliessen schon Schulen und Schwimmbäder und entlassen ihre Beamten. Was willst du denen sagen?
Selbst das schliessen der Schulen löst nicht das Problem - die Pleite Wuppertals wurde um ein paar Jährchen hinausgezögert. Was sollen die danach schliessen, etwa alle Krankenhäuser?

Ich habe ehrlich gesagt auf deine ideologisch motivierten Diskussionen keine Lust mehr. Du zeigst keine Alternativen auf und bringst keine Argumente, stattdessen betest du dein BWL Dogma "mehr Einnehmen als Ausgeben" rauf und runter. Das mag vielleicht in der Theorie funktionieren, aber eben nicht in der Praxis.
koenig_ludwig73
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Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2011 - 16:56:21    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Ich meine selbst du müsstest doch langsam checken das nach deiner Logik alle Länder Europas und eben die USA riesige Sparanstrengungen unternehmen müssen - das kann doch garnicht funktionieren, wer soll noch die Produkte kaufen??


Die Leute, die dann eben solchen Ländern kein Geld mehr leihen. Selbst Du müßtest doch mal sehen, wie so eine Staatsschuld entsteht. Ohne die Reibungsverluste durch Ämter und Behörden wird dem Markt sogar noch mehr Geld zur Verfügung stehen, nur eben nicht bei den spätrömisch dekadenten Staatswirtschaften, die allen alles versprechen. Das unsinnige an Deiner Frage ist ja allein schon, dass der Staat ja gar keine Produkte kauft! Und es auch nicht sollte. Ich denke mal der US Haushalt bietet auf jeden Fall noch genügend Potenzial für Einsparungen. Lass es denen doch erst mal wie den Griechen gehen. Was meinst Du wohl, warum so viele derzeit von Bankenkrise reden, die sozusagen auch noch unter Zwang entsteht. Lenkt das doch so hervorragend davon ab, dass wir hier eine Staatsschuldenkrise haben.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2011 - 18:31:00    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Namibia - http://de.wikipedia.org/wiki/Basic_Income_Grant
http://www.youtube.com/watch?v=n5zbfmQDrHI

Jeder Bürger erhält bedingungslos 8€ im Monat. Es war ein zweijähriges Pilotprojekt.

Namibia... dachte ich mir.
Es handelte sich da um ein sehr eng begrenztes Projekt mit gerade einmal 1000 Personen (!) innert 2 Jahren - dessen Kosten getragen wurde von internationalen bzw. ausländischen Hilfsorganisationen und Kirchen!

Da kann ich nur den Kopf schütteln. Von der Aussage "Übrigens wurde in einem Afrikanischen Land das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt - und es hat funktioniert" kann da doch keine Rede sein!
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