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Kaufvertrag als rechtlich neutrales Geschäft
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Stud. iur
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Anmeldungsdatum: 10.08.2011
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2011 - 10:26:29    Titel: Kaufvertrag als rechtlich neutrales Geschäft

In allen Lehrbüchern steht immer ein gegenseitiger Vertrag rechtlich nachteilig ist, weil der Minderjährige Pflichten auferlegt bekommt.
Wenn er nun eine Sache an eine gutgläubigen Dritten veräußert und dafür einen Kaufpreis erhält ist, dann der Kaufvertrag neutral oder nur das Verfügungsgeschäft?
rOYAL.
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 2093
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2011 - 10:51:23    Titel:

Zitat:
In allen Lehrbüchern steht immer ein gegenseitiger Vertrag rechtlich nachteilig ist, weil der Minderjährige Pflichten auferlegt bekommt.
Wenn er nun eine Sache an eine gutgläubigen Dritten veräußert und dafür einen Kaufpreis erhält ist, dann der Kaufvertrag neutral oder nur das Verfügungsgeschäft?

Inwiefern unterscheidet sich diese Situation vom Lehrbuchfall, als dass das Ergebnis ein anderes sein könnte..?
Er geht die Pflicht ein, dem anderen die Kaufsache zu übergeben und ihm das Eigentum an der Sache zu verschaffen.
Stud. iur
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Anmeldungsdatum: 10.08.2011
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2011 - 11:37:17    Titel:

Ich dachte das man sagen könnte der KaufV ist ein rechtlich neutrales Geschäft, weil der Minderjährige lediglich den Besitz an einer Sache abgibt, die ihm nicht gehört. Er also keinen rechtlichen Nachteil hat.
Oder geht das nicht? Müssen die Eltern auch bei so einem Kaufvertrag, wenn der Minderjährige an einen gutgläubigen Dritten verkauft, genehmigen?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2011 - 11:47:19    Titel:

trennungsprinzip!

der kv begründet die verpflichtung zur übereigung und übergabe
unabhängig davon ob die übereigung unmöglich isd 275 ist oder wegen 932 als möglich anzusehen ist, besteht jedenfalls die besitzverscahffungspflicht
Stud. iur
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Anmeldungsdatum: 10.08.2011
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2011 - 11:50:49    Titel:

Ronnan hat folgendes geschrieben:
trennungsprinzip!

der kv begründet die verpflichtung zur übereigung und übergabe
unabhängig davon ob die übereigung unmöglich isd 275 ist oder wegen 932 als möglich anzusehen ist, besteht jedenfalls die besitzverscahffungspflicht


dh kaufv immer rechtlich nachteilig
gutgl. erwerb ist das neutrale geschäft?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2011 - 11:53:43    Titel:

genau
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