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"...den Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden ....
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A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2011 - 13:14:47    Titel: "...den Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden ....

und Gerechtigkeit gegenüber jedermann üben werde."

So wird die Eidesformel gesprochen und sollte der darin enthaltene Maßstab gelten, dann stellt sich die Frage: Welche Politik ist in der Lage diesen Eid zu erfüllen?

Die gegenwärtige Politik in jedem Falle nicht und diejenigen, die man beschuldigt ihre geschworenes Ziel zu verfehlen, große Teile von Regierung und Parlament, haben das Recht zurück zu fragen: Wie machten die Kritiker einer Regierung und/oder des Parlaments es besser!?

Hilfreich wäre dafür der Politik die Lektüre des kleinen Bändchens von Peter Soloterdijk " Die nehmende Hand und die gebende Seite."

Aber auch der Blick über den Tellerrand in die keineswegs kommunistische Schweiz und deren Steuer- und Versicherungssystem ist sehr hilfreich, denn das "Schweizer Modell" ist immer mal wieder in aller Munde, besagt es eigentlich nur, dass alle anteilsgerecht in ein System einzahlen und aus diesem Topf eine gerechte Verteilung dann statt zu finden hat.

Ein einfaches aber wirksames Mittel um UNgerechtigkeit zu beseitigen, an der die Regierungen der etablierten Parteien aus SPDFDPGRÜNECDUCSU kein Interesse haben und allerlei rethorische und winkeladvokatorische Tricks aufwenden, damit es nicht zu einer gerechten Lösung kommt.

Wer aber profitiert dann von einer ungerechten Haltung des Systems, in dem immer von Gewinnern und Verlierern die Rede ist und win-win Konstellationen möglichst vermieden werden?

Das lässt sich an der Haltung des BDI klar festmachen. Dessen Vertreter, der Hundt stellt sich hin und beklagt die mangelnde Bildung derer die in die Jobs drängen und in die Sozialkassen einzahlen könnten. Jammern, ist da die Devise der Arbeitgeberverbände nach dem Motto: Die Welt ist so schlecht zu uns Unternehmern.

Dabei sind es doch gerade die Unternehmen, die den größten Einfluss auf die Politiker aller etablierten Parteien haben und deren Lobbytum sich in sämtlichen Ministerien breit macht: Warum hat dann diese geballte Macht der Arbeitgeber die Politik nicht zur besseren Ausbildung hingedrängt? Warum hat man sich mehr auf Bürgschaften, auf billigen Landerwerb, kostenfreie Infrastruktur gestützt, die von den Steuerzahlern den Unternehmen all überall zur Verfügung gestellt werden, um dann am Ende doch im billigeren Ausland zu produzieren?

Ja das fragt den Hundt, den Kannegießer und den Keitel keiner, die sind zu mächtig.

Dann stehen da noch die größten Versager des letzten und dieses Jahrunderts, die sich selber zur Elite rechnen, dem "freien" UNternehmertum zur Seite und setzt ganze Staaten mit dem gewönlichen Trick: "Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren" die gesamte Politklasse schachmatt, die dafür aus Unkenntnis und aus Willfährigkeit auch noch die Gesetze geschaffen hat.

Wir alle kennen noch die Äußerung Schröders im Bundestag: " Wir wollen keine amerikanischen Verhältnisse." Schwuppdiwupp und schon wurden diese eingeführt.

Und die meisten kennen die Müntefering - Rolle , eines Sozialdemokraten, wie er opportunistischer nicht sein kann von den "bösen Heuschrecken" und genau denen hatte ja Rot-Grün, selbstverständlich mit den Stimmen von CDUCSU und FDP Tür und Tor geöffnet. Opfer natürlich immer die Mehrheitsbevölkerung als Loser und die Klientel der Großbürger als Gewinner.

In der Lage muss man also erst mal sein, nie mehr verlieren zu können, selbst dann nicht, wenn eine Inflation kommt, weil längst alles Bargeld umgesetzt ist und bei der Währun gsreform man wieder mit in der Reihe steht wenn es darum geht sich 40 Euro "Startgeld" abzuholen.

Abdul
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2011 - 12:21:32    Titel: Re: "...den Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden ....

A.H.Hattray hat folgendes geschrieben:
Welche Politik ist in der Lage diesen Eid zu erfüllen?

Jede Politik und jeder Politiker kann das leicht erfüllen, da es keine verbindliche, objektive Bewertung dieses "Nutzens" und "Schadens" gibt.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2011 - 18:54:13    Titel: Re: "...den Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden ....

Heute:

A.H.Hattray hat folgendes geschrieben:
Wie machten die Kritiker einer Regierung und/oder des Parlaments es besser!?
(...)
Aber auch der Blick über den TellerrandAber auch der Blick über den Tellerrand in die keineswegs kommunistische Schweiz und deren Steuer- und Versicherungssystem ist sehr hilfreich, denn das "Schweizer Modell" ist immer mal wieder in aller Munde, besagt es eigentlich nur, dass alle anteilsgerecht in ein System einzahlen und aus diesem Topf eine gerechte Verteilung dann statt zu finden hat.


...und heute:

A.H.Hattray hat folgendes geschrieben:
überall dort wo Bankiers politische Ämter bekleiden, gerät das System ins Schlingern.

Das kann man auch an der Kopfpauschaleinitiative des Bankers und Gesundheitsministers Daniel Bahr festmachen, der zwar mit Rethorik versucht seine Inkompetenz zu verdecken, aber die Bürger wissen längst wohin die Reise des FDP- Mannes gehen soll, nämlich ins Leere für die Mehrheit der Bürger, zum Wohl der Gewinne für Wenige.


Laughing
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2011 - 14:24:33    Titel: Die Schäden sind bekannt!

Schaden und Nutzen sind klar definierbar.

Überall dort wo man zahlt und keine adäquate Gegenleistung dafür erhält sind Schaden und Nutzen eindeutig.

Wenn der Bürger Banken bezahlt, die mit Leerverkäufen Geld machen, hat er Schaden.

Wenn der Bürger Geld bezahlt um Bildung zu gerieren hat er Nutzen.

Insofern sind solche Texte wie Schaden und Nutzen seien nicht klar definierbar Angriffe auf die Wahrheit über die Wirklichkeit, die für den Autor solcher Leerformeln sprechen, aber nicht für reale Gegebenheiten.

Abdul
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2011 - 15:30:01    Titel: Re: Die Schäden sind bekannt!

A.H.Hattray hat folgendes geschrieben:
Schaden und Nutzen sind klar definierbar.

Die einen behaupten die derzeitige EU sei unverzichtbar für den europäischen Friedensprozess und schlussfolgern das Banken-/Eurorettung, Eurobond, ... so wichtig sind, dass auch massive finanzielle Lasten den Bürgern auferlegt werden.

Die anderen haben eine gegenteilige Definition des Nutzens und behaupten, dass allein ein finanzielle Kosten einen Schaden darstellen.

Es gibt keine klaren Definitionen von Nutzen und Schaden, da man hierfür Geld und Frieden (mal ganz abgesehen das auch hier jeder etwas anderes versteht) irgendwie vergleichen/verrechnen müsste. jede Ideologie macht dies aber völlig anders.
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2011 - 23:01:59    Titel: Nicht kleckern

2,712828.

Europa trägt doch alle "Hoffnungen" dieser Welt, nämlich dass Besserung möglich sein kann.

Wenn Europa an statistischen Werten, an Bevölkerung und Wirtschaftsmacht verliert, so ist das für die geistige Vielfalt noch längst nicht der Fall.

Viele streben nach Europa ja nicht nur wegen Brot allein, sondern es geht um Erkenntnisse. Europa ist der kleine Kontinent in dem Frieden machbar geworden ist.

Alle anderen Kontinente(exklusive Australien/Ozeanien) stehen in bittersten Konflikten die durch Religionen und bestimmte Herrschaftssysteme begründet sind.

Abdul

Abdul
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