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Psychologie studieren trotz enormer Matheschwäche?
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> Psychologie studieren trotz enormer Matheschwäche?
 
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D. Ariely
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Anmeldungsdatum: 13.08.2011
Beiträge: 176

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2011 - 19:12:48    Titel:

Jeeeens hat folgendes geschrieben:
Psychologie und Mathe ?! Haha, sehr witzig.

Du hast etwas Statistik, mehr als deskriptive Statistik, sprich Mittelwerte und Varianzen berechnen wird da nicht vorkommen. Guck dir den Studienplan an und die Inhalte der Mathevorlesungen.

PS. vielleicht stehst du dir selbst nur im Weg. Sprich du hast von Beginn an diesen Gedanken "Ich bin scheiße in Mathe, da führt kein Weg dran vorbei". Also positiv und selbstbewusst an die Sache gehen, dann klappt es auch mit der "Mathematik" im Psychologiestudium

Viel Erfolg


Sorry, aber das ist ja noch ein größerer Kockelores als FredBWL85 hier von sich gibt.

Was du da beschreibst macht man in StatitikI zweite Stunde zu Semesteranfang, also das ist der EINSTIEG..kaum erwähnenswert, also.


@Patrick

ich habe mich intensiv vor Aufnahme meines Studiums mit dem Fach beschäftigt. Ohne Mathe/Statistik und Freude an Naturwissenschaften macht das Studium kein Spaß.
Apropos, warst du schon mal bei einer Studienberatung?

Zudem habe ich einige Threads zum inhaltlichen Aufbau des Psychologiestudiums hier gepostet, schaue Dir diese mal an.
Inri
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Anmeldungsdatum: 10.02.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2011 - 06:58:01    Titel:

Zitat:

Meine Schwerpunkte im BWL Studium sind: Controlling/Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Finanzen (Schwerpunkt Unternehmens- und Immobilienfinanzierung). Ich lade dich gerne mal ein in meine Vorlesung zu Themen wie Bilanzierung/Bilanzrecht in Fällen (nach HGB, IFRS, US-Gaap etc.), Bilanzanalysen, Unternehmensbewertungsfragen, operatives Controlling sowie Unternehmensfinanzierung unter Beachtung steuerrechtlicher Fragen, Stellung zu beziehen.


Natürlich konntest du das alles schon im ersten bis zweiten Semester. Denn um fair zu sein, musst du die Statistik der Psychologen natürlich zeitgleich(!) semesterweise mit der Statistik der BWL vergleichen. Statistik sind im Psy 1 oder 2 Scheine, das sind die Grundlagen, der Rest baut wie bei euch darauf auf, du Nase! Twisted Evil

Wieso sind BWL Studenten eigentlich immer die Helden der Arbeit? Rolling Eyes Immer ganz doll schwer, immer so anspruchsvoll...blah blah blah
Psy und BWL sind vollkommen unterschiedliche Studiengänge, die Ziele sind vollkommen andere. Diese Vergleicherei ist lächerlich.
QuestionKlaus
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Anmeldungsdatum: 20.09.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2011 - 11:52:56    Titel:

[quote="Inri"]
Zitat:

(...)
Wieso sind BWL Studenten eigentlich immer die Helden der Arbeit? Rolling Eyes Immer ganz doll schwer, immer so anspruchsvoll...blah blah blah
Psy und BWL sind vollkommen unterschiedliche Studiengänge, die Ziele sind vollkommen andere. Diese Vergleicherei ist lächerlich.


Na ja ganz so unterscheidlich auch wieder nicht. Die ganze Managmentlehre (z.B. Personal und Organisation) und weite Teile des Marketing (konzeptionell und statitische Herangehensweise; Experimente etc.) haben sich die BWLer einfach buchstäblich geklaut. Ein Schmücken mit "fremden Federn", sozusagen. Die bwler können sich halt einfach besser verkaufen als die (deutschen) Psychologen. Die Grundlagenforschung in jenen Bereichen betreiben u.a. Psychologen. Das sagte im O.Ton unser Marketinprof.
Weite Bereiche der Behavioral Economics/Neuroökonomie bauen auch auf psychologischen Erkenntnissen (inbesondere Sozialpsychologie, Wirtschaftspsychologie und Kognitions-/Neuropsychologie) und methodischen Heransgehensweise auf. Ist einfach ein anderes Etikett.
Was den Rest betrifft, stimme ich Dir allerdings zu.

PS: Ich studiere BWL.
Dissonanz2
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Anmeldungsdatum: 13.02.2008
Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2011 - 22:49:28    Titel:

[quote="QuestionKlaus"]
Inri hat folgendes geschrieben:
Zitat:

(...)
Wieso sind BWL Studenten eigentlich immer die Helden der Arbeit? Rolling Eyes Immer ganz doll schwer, immer so anspruchsvoll...blah blah blah
Psy und BWL sind vollkommen unterschiedliche Studiengänge, die Ziele sind vollkommen andere. Diese Vergleicherei ist lächerlich.


Na ja ganz so unterscheidlich auch wieder nicht. Die ganze Managmentlehre (z.B. Personal und Organisation) und weite Teile des Marketing (konzeptionell und statitische Herangehensweise; Experimente etc.) haben sich die BWLer einfach buchstäblich geklaut. Ein Schmücken mit "fremden Federn", sozusagen. Die bwler können sich halt einfach besser verkaufen als die (deutschen) Psychologen. Die Grundlagenforschung in jenen Bereichen betreiben u.a. Psychologen. Das sagte im O.Ton unser Marketinprof.
Weite Bereiche der Behavioral Economics/Neuroökonomie bauen auch auf psychologischen Erkenntnissen (inbesondere Sozialpsychologie, Wirtschaftspsychologie und Kognitions-/Neuropsychologie) und methodischen Heransgehensweise auf. Ist einfach ein anderes Etikett.
Was den Rest betrifft, stimme ich Dir allerdings zu.

PS: Ich studiere BWL.


Nur um sicher zu gehen: Ich hoffe du hast dich von mir nicht angegriffen gefühlt. Falls doch, tut mir das leid. Bezog sich nicht auf dich.
D. Ariely
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Anmeldungsdatum: 13.08.2011
Beiträge: 176

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2011 - 21:09:55    Titel:

Zu dem Stichwort Psychologie und Mathe/Statistik:
Wenn man an eine Uni geht/kommt, die ein ausgeprägten quantitativen Schwerpunkt in Psychologie hat, ist die Ausbildung wirklich sehr gut und fundiert.

Hervoragende und sehr renommierte Journals, bei denen das Publizieren eines wissenschaftlichen Aufsatzes sehr schwierig ist, sind im Bereich der Psychometrie/mathematischen Psychologie u.a. Psychometrika, Journal of Mathematical Psychology, British Journal of Mathematical and Statistical Psychology usw.

Hier einmal eine kleine Idee zum Stichwort Psychologie und "billige Mathe/Statistik", was Jeensen und FredBWL85 (à la 4.Klasse Mathe reicht dicke aus??!!) zur Sprache brachten. Sind veröffentlicht an diversen Psychology Departments von Psychologieprofs, Dozenten, wissenschatlichen Mitarebitern, Doktoranten etc.

Model selection by normalized maximum likelihood

http://lpl.psy.ohio-state.edu/documents/MNP.pdf

Bayesian nonparametric model selection and model testing

http://tigger.uic.edu/~georgek/HomePage/Karabatsos%20Model%20Selection.pdf

Quantum dynamics of human decision-making
http://www.cog.brown.edu/~slomanlab/Fernbach/Assets/quantum%20decision%20theory%20(2).PDF


Thurstone's Case V model: A structural equations
modeling perspective

http://www.ub.edu/gdne/documents/chapter%20in%20Montfort%20book.pdf

ITEM RANDOMIZED-RESPONSE MODELS FOR MEASURING NONCOMPLIANCE:

http://www.marketing.uni-frankfurt.de/fileadmin/user_upload/randomizedresponsePMKA07.pdf
Patrick1990
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Anmeldungsdatum: 14.10.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2011 - 19:34:23    Titel:

Hallo an alle

erstmals vielen Dank für eure Kommentare.
Aber nach reiflicher Überlegung bin ich zum Entschluß gekommen, daß ich Psychologie auch nicht studieren will.
1.) Begründung: ist ist mir einfach zu statistisch-mathematisch, zu theoretisch und experimentell veranlagt. Und auch irgendwie zu naturwissenschaftlich. Das will ich nicht. Ich hatte völlig falsche Vorstellungen vom Fach, ich dachte es sei eher eine (Lebens-)Philosophie.
Mit den Leute mit denen ich letzte Woche so gesprochen habe, inklusive Studienberatung, haben mir auch eher davon abgeraten, wenn ich keine Zahlen und keine Naturwissenschaft mag.
Ich weiß nicht wie repräsentativ die Aussagen waren, aber z.B. zwei Sozialpädagogikstudenten haben mir gesagt, daß Psychologen ein eingebildetes Völkchen seien, weil viele ein 1- Komma Abi haben und sich auch so vorkommen. Ein Student der Soziologie hat mir bestätigt, daß Psychologieprofessoren öfters auch ziemlich von sich überzeugt sind und nur ihre Wissenschaft als die richtige betrachten und Nachbardiziplinen eher belächeln, wie z.B. die Soziologie, die weniger quantitativ ist als die Psychologie. Die Erfahrung haben er und seine Kommilitonen schon mehrmals gemacht, die im Nebenfach Psychologie belegten.
Irgendwie ist dies nicht so ganz meine Welt.
2.) BWL ist eine Haifischdomäne und die Studenten sind pure versnobte Egoisten, die nur Kohle+Karriere und sonst nicht viel mehr im Kopf haben. Ich denke da würde ich mich auch nicht wohl fühlen. Dafür bin ich einfach zu gechillt. So fällt das auch schon mal weg.
VWL kommt für mich nicht in Frage, da es außer purer Mathe nicht viel her gibt.

Da ich definitiv keine Mathe mag, werde ich alle Studiengänge aussondern, in denen ich mit Zahlen in Kontakt komme.
Ich persönlich interessiere mich auch noch für fremde Kulturen und andere Menschen und Lebensformen, deshalb tendiere ich jetzt zu Ethnologie (mit Nebenfach Human-Geographie, Politologie oder Philosophie). Für diese Fächer brauche ich auch so gut wie keine Mathe und komme mit meinem Abi-durchschnitt auch ohne Anwalt in mein neues Wunschstudium rein, daß mir eher zusagt als Psychologie, Wirtschaftswissenschaften oder irgenwelche Naturwissenschaften.
gyrus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 247

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2011 - 20:11:47    Titel:

Ein Bekannter von mir aus Münster, der Psychologie im 2. Semester abgebrochen hatte, und der ähnliche Interessen und Sichtweisen wie du hatte, ist mit einem Magisterstudium mit den Fächern Ethnologie, Volkskunde und Kulturwissenschaft sehr sehr glücklich geworden. Ich wünsch auch dir, dass du ein Studium findest, das deinen Neigungen und Interessen entspricht! Schau dich ruhig noch weiter um und lass dir ruhig etwas Zeit bei der Studienwahl. Viel Glück!
Dissonanz2
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Anmeldungsdatum: 13.02.2008
Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2011 - 03:32:40    Titel:

Hinter der stark quantitativ-naturwissenschaftlichen Herangehensweise der Psychologie steckt die Überzeugung, dass man die Realität am besten versteht, indem man sich die Realität möglichst systematisiert anschaut.

Aber nicht jedem fällt es leicht, so zu denken. Insofern: Viel Erfolg dabei, etwas zu finden, das zu dir passt! (Und das kein Blödsinn ist. Wink )
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