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Die Indoeuropäer
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Foren-Übersicht -> Geschichte-Forum -> Die Indoeuropäer
 
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Politiker01
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Anmeldungsdatum: 19.11.2010
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2011 - 22:48:47    Titel: Die Indoeuropäer

Die Indoeuropäer waren ein Volk mit der gleichen Sprache welche in der Wolga-Region beheimatet waren. Um 4000 V. Ch. fingen sie an sich in alle Richtungen auszubreiten. Die verschiedenen Gruppen entwickelten verschiedene Sprachen wie Germanisch, Slawisch, Latein, Griechisch ect.

Wenn von Germanen, Slawen, Romanen ect gesprochen wird, meint man weiße/Europäer welche eine unterschiedliche Indoeuropäische Sprache sprechen. Die Finnen, Ungarn, Esten ect haben eine nicht Indoeuropäische Sprache welche von Völkern stammen welche aus der Uralregion kahmen.

Nichtsdestrotrotz sind sie Europäer weil diese fremden Völker von der europäischen Bevölkerung assimiliert worden sind. Nur die fremde Sprache blieb.

Die Inder und Iraner sprechen eine Indoeuropäische Sprache - die Sprache der weißen Europäer welche sich zu Herrschern aufschwangen.
(Arier bedeutet "Edler aus dem Norden"). Mit der Zeit hat sich die weiße Herrscherkaste mit der dunkelhäutigen Bevölkerung vermischt und verschwand. Nur die Sprache diese weißen Herrscherschicht blieb erhalten.

Wenn man von Iranern/Indern ect als Ariern spricht meint man nur noch die Sprache nicht mehr das Volk.
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 941

BeitragVerfasst am: 30 Okt 2011 - 11:38:08    Titel: Assimilation

war es nicht, die heutige Völkerschaften Europas begründeten. Immer aber war es eine Suche nach Heimat und Fruchtbarkeit.

Der Umgang damit war auch entscheidend für Fortbestehen der Völker. Kelten, Etrusker, Thraker oder Skythen gingen unter weil sie kriegerische Ambitionen hatten, die durch Reiterei in immer weitere Gebiete ausgedehnt wurden was nicht allein mit Nomadentum zu erklären ist, sondern mit der Lust zu erobern.

Dass die indogermanischen Sprachen eine hohere Vielfalt besitzen liegt genau darin begründet. Darin auch, dass neue Regionen neue Begrifflichkeiten hervorbrachten.

Über die grundlegendsten Dinge konnten immer Einigung erzielt werden, auch wenn die Sprachen noch so unterschiedlich waren. Alles was mit Land, Mahlzeiten, Geburt und Tod zu tun hatte, war schon immer verständlich und konnte auch von den Böswilligsten nie missverstanden werden.

Legt man zugrunde was heute noch(möglicherweise falsch) angenommen wird, dass die Menschentwicklung aus Africa heraus kam, können Sprachen nicht allein besipielsweise indogermanischen Ursprüngen zugerechnet werden.. Das gilt auch für die ugrierischen Sprachen, die möglicherweise alle aus jenem bereich kommen, den wir heute Zentralasien, oder kasachisches Becken nennen.

Die sprachliche Uneinigkeiten entstanden aus der Begründung von Besitz(Land, Haus Zaun etc.)vor vielleicht 50 000 Jahren in der Region die heute China heißt und wurde vor vielleicht 12000 Jahren mit der Manifestierung handwerklichen Könnens hochentwickelt. Je mehr Können aus den Materialien entwickelt wurde, um so umfangreicher wurden die Sprachen.

Aus diesen entwickelten sich die Kunstfertigkeiten, die das Niveau der Sprachen weiter erhöhte und ausweitete.(Siehe die Skythen/Parzinger).

Die Völker die Raubbau betrieben, also nur ernteten aber nichts säten, waren immer schon zum Untergang verurteilt. Dazu gehörten auch die Pharaonengesellschaften, aber auch viele Nomadenstämme. Dementsprechend sahen dann auch die Regionen aus(Wüste), weil die notwendigen Kultivierungen(Landschaftspflege) nicht verstanden wurden. Daraus entwickelten sich eigene Sprachen, vor allem jene, die als "tote Sprachen" in die Geschichte eingegangen sind. Gemeint sind Sprachen, die man heute noch kennt, aber nicht mehr von einem Volk gesprochen werden.

Abdul
Foerster
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 887

BeitragVerfasst am: 25 Dez 2011 - 05:18:33    Titel:

Zitat:
Um 4000 V. Ch. fingen sie an sich in alle Richtungen auszubreiten. Die verschiedenen Gruppen entwickelten verschiedene Sprachen wie Germanisch, Slawisch, Latein, Griechisch ect.
no bullshit?
Das ging nicht so "One-Way-linear".

Zitat:
Die Inder und Iraner sprechen eine Indoeuropäische Sprache - die Sprache der weißen Europäer welche sich zu Herrschern aufschwangen.
(Arier bedeutet "Edler aus dem Norden").

Der Sumereradel war wie die Altägypterpharaonen und viele andere gute Leut rundum aufm Globus- "pure European", diese Erkenntnis war aber, lange "politisch sehr unkorrekt" und wurde nicht groß rumerzählt (durfte nicht groß rumerzählt werden.."Nazinazi-Geschrei"usw..).

Nach diese ollen Einsichten bestätigenden neueren Gentests, wird nun oftmals auch "das Pferd von hinten aufgezäumt", Deutsche stammen angeblich ab von Indergöttern, Assyrerkönigen, Sumereradligen, Ariern, Khasaren...

Die Geschichte geht aber viel weiter zurück:
Fernhandelsconnections donauabwärts wasweißichwielange ab Cro-Magnon, Direktverbindung Alb-Donau-Schwarzmeer, Donaukultur ........
+dann 7500 v.Chr. Flutung des Schwarzmeerbeckens (ehemals Süßwasser) mit Meerwasser
--> gigantische Fluchtbewegungen in "alle Richtungen", u.A. auch hierher
--> riesiger Raum gleich/ähnlicher Sprache. Danach viel "Hin+her".
Wahrscheinlich findet man die Vorgänger der Fluß- und Flußdeltakulturen (Sumer/Ägypten/Indus/China/Donau..) im Schwarzmeer -150m u.NN.
Erkannt seit gut 30, bewiesen seit über 25 Jahren.

Nochwas :
Es gab diese Fluchtbewegung in alle Richtungen ausm Schwarzmeerbecken der Bandkeramiker + der Rinderhalbnomaden -5.500v.Chr., daher stammen in Deutschland die frühen kreisförmigen Erdwerke/Ringwallanlagen, in Arabien stammen z.B. die Sumpfaraber von dort.
Diese Leute haben sich hierzulande offenbar nicht sooo gut benommen !!
(Landnahme per Massenmord, Abholzung des Lindenurwaldes, es starben aus Riesenhirsch, Wisent, Auerochs+Wildpferd .., es überlebten die Kulturen der Küstenleut, eingeborene Älbler, Wäldler+Hügelländer.
-5.000v.Chr. wurden die ganzen Immigranten dann wahrscheinlich zum Teufel gejagt + ausgerottet im hiesigen Teil Europas, ganze Genlinien existieren nichtmehr. Keine Mischlinge, keine Nachkommen hierzulande, einfach nichts!, in den heutigen Europäern steckt keine Bandkeramiker-Genetik.(!!)
(Von den Rinderhalbnomaden dürften noch welche übrig sein, diese werden fälschlich immer mit den Bauern in einen Topf geschmissen)
Nun kommt Politisch-Korrekt ins Spiel und erzählt den Schulkindern : "Alsoo liebe Kinder ... die Gentechnik hat festgestellt ... "Erfindung von Ackerbau+Viehzucht(Quatsch)" kömmt ausm Irak, DORT wohnen ja heut noch diese hier ausgestorbenen Leut - aalsooo hierher gebracht von lieben Mesopotamier-Migranten, ..."

"Aussterben" hierzulande "rätselhaft", Schwarzmeerflut als Ursache dazwischen komplett unerwähnt = Schwarzes Loch in der ganzen Geschichte.

Indogermanischer Sprachraum stammt aus dem Schwarzmeerbecken - aber eben mit viel viel "Hin+her"+Vermischung danach, dann weiterhin Kultur von HIER ausgehend.
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Friedman - http://www.youtube.com/watch?v=0E-URmNAa5o
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 941

BeitragVerfasst am: 08 Jan 2012 - 13:09:17    Titel: Ja,Foerster eine sehr gute Darstellung!

Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass Zivilisatorisches vor den Indern und Iran sich in Europa abspielte(Kreisgrabenanlagen die über 15 000 Jahre alt sind) im heutigen China und Europa, wo man Bettgestelle die 70 000 Jahre alt sind gefunden hat und die neueren Belege, dass der Cro Magnon oder der Neanderthaler nicht durch den Homo sapiens ausgerottet wurde, sondern sich mit diesem vermischt haben was anhand von DNA-Spuren heute nachgeweisen werden kann.

Europa ist ja seit mindestens 800 000 Jahren mit Hominiden besiedelt und wenn wir davon keine Artefakte haben, dann sicher deshalb, weil diese Menschen sich ausschließlich der Natur bedienten, die einfach in die übergehen, ohne dass wir Funde zeitigen könnten.

Deine Angabe bezüglich des Schwarzen Meeres sind sehr genau. Dort haben sich vor mindestens 3000 Jahren besipielsweise die Skythen gesiedelt. Sie hatten aber da schon eine Kultur, die hochwertige Kelidung mit passendem Schmuck herstellten. Die Frage also ist: Wie lange braucht(e) eine Gemeinschaft, bis sie zu diesen hochkulturellen Entwicklungen gelangt?
Für die alten Ägypter legt man vor 4000 Jahren noch mal 4000 für die Entwicklung zu. Für die Sumerer vor 9000 Jahren legt man ebenfalls 4000 Jahre dazu. Was legt man für die Kreisgrabenanleger zugrunde, für die Funde in Zentralchina(50 000 Jahre)?

Abdul
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 941

BeitragVerfasst am: 08 Jan 2012 - 13:22:24    Titel: Apropos:

Dann sind da noch die Kulturen welche am Indus siedelten, deren Hochkultur vor unserer Zeitrechnung liegt. Berücksichtigte man da auch eine Entwicklungszeit liegen wir auch hier immer noch weit vor den Entwicklungen, wie sie in unseren Geschichtsbüchern stehen.

Das gilt auch für die Maya, bei denen sich in diesem Jahr ein Zyklus von 13 mal 364 Jahren erfüllen soll, was bedeutet, dass vor dieser Zeit von ca. 5000 Jahren ebenfalls eine mehrtausendjährige Entwicklung stattgefunden haben muss. Außerdem müssen die Maya logischerweise in der Zeit von vor 13 mal 364 Jahren schon einen Kalender besessen haben, der mit Methoden eine gewissen Genauigkeit in der Berechnung aufweist, der ja nur wenige Minuten von dem entfernt ist, was heute die Atomuhren berechnen.

Schade dass der Katholizismus die Grundlagen der Maya-Kultur vernichtete,(di Landa) um nicht zugeben zu müssen, dass ein "geistig" weiter entwickeltes Volk, als ddie Christenvölker der damaligen Zeit existierte.

Abdul
tokyob
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BeitragVerfasst am: 10 Jan 2012 - 09:46:13    Titel: Re: Apropos:

A.H.Hattray hat folgendes geschrieben:
Schade dass der Katholizismus die Grundlagen der Maya-Kultur vernichtete,(di Landa) um nicht zugeben zu müssen, dass ein "geistig" weiter entwickeltes Volk, als ddie Christenvölker der damaligen Zeit existierte.
Abdul


a) Als die Spanier ankamen, waren die Maya-Kultur schon im Niedergang :
"Bereits im 9. Jahrhundert kommt es zur Aufgabe einzelner Maya-Zentren im südlichen Tiefland und in der Folgezeit zu einem rapiden Bevölkerungsverlust in der gesamten Zentralregion Yukatans. Zahlreiche Städte werden verlassen, die Bewässerungssysteme verfallen. Nach der Mitte des 10. Jahrhunderts werden im gesamten Tiefland keine monumentalen Steinstelen mehr errichtet. Der Zusammenbruch der Maya-Gesellschaft ist Gegenstand einer breiten und langanhaltenden Forschungsdiskussion. Dabei lassen sich zwei Hauptansätze unterscheiden: Ökologische und Nicht-Ökologische Erklärungsmodelle."

b) Eine Kultur, die im grossen Stil Menschen opfert, ist sicher nicht 'geistig weit entwickelt'.
"Die Art der rituellen Hinrichtungen reichte von Köpfen, Ertränken (z. B. in Cenotes), Erhängen, Steinigen, Vergiften, Verstümmeln bis hin zu lebendig Begraben oder Aufschlitzen des Bauches und das Herausreißen des noch schlagenden Herzens. Letzteres ist vor allem für die Postklassik indirekt (über Kultgegenstände, siehe chakmol) belegbar. Geopfert wurden sowohl Kriegsgefangene als auch Mitglieder der eigenen Gruppe, auch aus der Oberschicht. Die Bedingungen, wer wann, wie und wo geopfert wurde, werden zur Zeit noch erforscht. Sicher – und durch Darstellungen gut belegt – ist die Tötung von Kriegsgefangenen im größeren Maßstab, vielleicht aus der Oberschicht des gegnerischen Staates. "

A.H.Hattray hat folgendes geschrieben:
Außerdem müssen die Maya logischerweise in der Zeit von vor 13 mal 364 Jahren schon einen Kalender besessen haben, der mit Methoden eine gewissen Genauigkeit in der Berechnung aufweist, der ja nur wenige Minuten von dem entfernt ist, was heute die Atomuhren berechnen.

Muessen sie nicht. Gerade solche historischen 'Anfangsdaten' werden meist nur theoretisch zurueckgerechnet. Die Majas definieren wohl das Jahr 3113 v.Chr. als den 'Beginn der Schoepfung'. Das heisst aber nicht, dass es zu diesem Datum "logischerweise" auch schon den Maja-Kalender gab...
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
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BeitragVerfasst am: 12 Jan 2012 - 19:51:16    Titel: Ja tokyob,

es ab neben den Maya auch noch andere Völker die druch den Völkermord der Christen untergingen.

Dass Du die Leistungen der Maya abzuschwächen versuchst(aus welchen Gründen kann man nur vermuten)ist Dein Problem. Jedenfalls war der Kalender der Maya genauer, als jene, die währen der christlich dominierten Periode von 326 u.Z. bis 1945 u.Z. galten.

Das dem wissenschaftliches zugrunde liegen muss, versteht jedes Kind. Dass die Maya und andere Völker lateinamericas diese Fähigkeit besaßen wurde hintertrieben,weil man ja sonst nicht die "Niedrigkeit der lateinamerikanischen Völker" hätte darstellen können, mit der man dann den Raub des Goldes(das heute noch von den Kirchen Roms prangt und der Edelsteine zu rechtfertigen suchte.
Dass eine Reihe krimineller Päpste diese Raubzüge forcierte ist allgemein bekannt. Wie man das mit der christlichen Lehre vereinbaren konnte, blieb den christlichen Lehrern überlassen, die entsprechende Methoden und Verfahren der Fälschungen, Geschichstfälschungen und willkürlicher Intriganz, anpassten.

Abdul
Foerster
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 887

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 21:31:03    Titel:

Jaja, die Christen. Im römischen Reich massiv in der Minderzahl...
wohl bis zu dessen Ende.
Haben durch fortlaufendes Gejammer, sie würden "verfolgt" und öffentliche Frömmelei nach/durch Konstantin es geschafft, selbst sich den Purpur umzuhängen und auf Pontifex Maximus zu machen.
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Zuletzt bearbeitet von Foerster am 26 Jan 2012 - 01:14:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
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BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 13:30:25    Titel: Welcher Herkunft waren die Kreisgrabenanlagenbauer?

Die letzten Artefakte können auf 15000 Jahre vor unserer Zeitrechnung datiert werden. Das besondere daran ist, dass diese Anlagen ausschließlich unter Verwendung von Naturprodukten entstanden, also eher der Verwitterung ausgesetzt waren als alle, die Stein-und Lehmkultur aufgebaut haben. Zwischen Zentralasien und Westeuropa sind diese Anlagen zu finden, also in einem Gebiet, das mehrere unwirtlichen Wetterzeiten unterworfen war(kleine Eiszeiten).

Fest steht, dass sie Verbindungen zu den sibirischen Ureinwohnern hatten, die als Auswanderer nach Amerika angenommen werden und bis ins heutige Mexico(und weiter?) vorgedrungen sein könnten.

Eine Kreiskultur, wie etwa beim Maya-Kalender, oder bei den Azteken und Inka in der Ornamentik usw., lässt sich auch bei diesen erkennen. Bei allen Beobachtungen, beispielsweise wenn man die Baukultur der Maya betrachtet, muss man ja noch eine Zeit dazurechnen, die bis zur Entwicklung einer solchen Baukultur notwendig war und wieviel Zeit man dafür zugrunde legen soll.

Wenn also in Zentralasien oder in Westchina(Sinkiang)ein ca.3000 Jahre altes Grab mit einem skytischen Krieger(?!)gefunden wird, dessen Ausrüstung, Schmuck und Kleidung bereits ein hohes kunstfertiges Niveau aufzuweisen hat, dann kann man ja nicht gutdavon reden, die Skythen seien 3000 Jahre alt, sondern es muss zu dieser Kleidung, dem Schmuck, der Ausrüstung eine Vorgeschichte geben, die Zeit brauchte. Wieviel Zeit setzt man an, bis ein Jäger- und/oder Sammlervolk hochwertige Kleidung, Schmuck und Waffen herstellt?

Es soll in der Bibliothek von Alexandria(El Iskenderija) Schriften darüber gegeben haben, die 391 u.Z. von Christen(Agora von Hypathia) und 653 u.Z.von Muslimen zerstört worden sein soll!

Mit freundlichen Grüßen Abdul
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 1625
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2012 - 06:01:24    Titel:

A.H.Hattray hat folgendes geschrieben:
Dass Du die Leistungen der Maya abzuschwächen versuchst(aus welchen Gründen kann man nur vermuten)ist Dein Problem. Jedenfalls war der Kalender der Maya genauer, als jene, die währen der christlich dominierten Periode von 326 u.Z. bis 1945 u.Z. galten.

Na toll, die Leistung der Maya ist also der 'genauere' Kalender. Aber Rad, Buchdruck, Schiesspulver, Metallverarbeitung, Hochseeschiffe haetten ihnen doch wohl mehr genuetzt.

Das mit dem Kalender hat aber wohl eine anderen Hintergrund :
In den noerdlichen Breiten wie Europa kann man den 'Sonnenkalender' sehr einfach beobachten und berechnen, da sich die Auf- und Untergangspunkte der Sonne im Jahresverlauf am Horizong stark verschieben (fast 90* in Dtl).
Je weiter suedlich man aber kommt, desto weniger verschiebt sich die Sonne im Jahresverlauf und daher haben diese Kulturen wie die Araber dann einen Mondkalender.
Maya-Land liegt auch auf 'nur' 20* geographischer Hoehe, und da ist es bei den Sternen genau umgekehrt. Im Norden kann man nur einen 'begrenzten' Teil des Sternenhimmels sehen -Polarstern und Umgebung sind das ganze Jahr sichtbar und andere nur Jahreszeitlich. Richtung Aequator dreht sich das um und viel mehr Sterne sind sichtbar, deutlich abhaengig von der Jahreszeit. Somit kann man dann gutbeobachten, wann z.B. Sirius das erste/letzte mal zu sehen ist und dann entsprechend die Jahreslaenge berechnen.

Also allein geographisch bedingt, macht es Sinn das die Mayas (wie die Aegypter) einen 'genaueren' Sternkalender entwickelt haben und somit genau berechnen konnten, wielange ein Erdumlauf braucht.
oberhaenslir
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Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beiträge: 713

BeitragVerfasst am: 01 März 2012 - 09:07:32    Titel: Was soll dieses gesammelte Halbwissen?

Was soll dieses gesammelte Halbwissen? Wie lautet deine Frage, bitte?
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