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Studium mit 24? Ratlosigkeit!
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Alexander8823
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Anmeldungsdatum: 09.06.2011
Beiträge: 130

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2011 - 01:39:52    Titel:

Entspann dich, 24 ist doch noch kein Alter!

Was hat dir denn an Informatik bisher nicht gefallen? Warum hattest du dich ursprünglich überhaupt dafür eingeschrieben? Welche Motivationen und Interessen hast du? Irgendwelche Gründe wirst du ja bestimmt gehabt haben.
3 Wochen müssen ja noch nicht unbedingt sooooo aussagekräftig sein.

Und was versprichst du dir von den anderen beiden, in Frage kommenden Fächern?
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2011 - 09:11:55    Titel:

Also jetzt wirklich nur auf Dein Alter abgestellt solltest Du Dir deswegen weniger Sorgen machen.

In puncto Studium nur ein Tipp: Das erste Semester ist für viele ziemlich hart, weil studieren eben nicht Schule ist. Man muss es wirklich erst lernen und auch erst einmal die Grundlagen des Faches verstehen, die meist erheblich schneller und mit deutlich weniger Rücksicht auf Verluste durchgezogen werden (in jedem Fach). Daher sind häufig die Noten der ersten ein oder zwei Semester bei vielen etwas schlechter als später. Wirklich Spaß macht ein Studium allgemein erst nach der Hälfte oder zwei Drittel der Zeit.
Da Du aber sowieso wahrscheinlich nicht direkt wechseln kannst, hast du ja eh mind. noch das Semester...zieh es durch.

Anderer Punkt:
Du hast bestimmt Informatik nicht aus einer Bierlaune heraus genommen. Jetzt mag Informatik für Dich nicht ideal sein - kann auch sein, dass Du das Ende des Semesters immer noch sagst, aber was ist bspw. mit Wirtschaftsinformatik? Darüber mal nachgedacht?
Nächste Frage:
Studium an Uni oder FH? Wenn Uni, überleg Dir mal ob Du nicht an einer FH besser aufgehoben wärst. Umgekehrt ist das natürlich auch denkbar, aber allgemein etwas seltener.
Last question:
Auch mal darüber nachgedacht ob ein Studium überhaupt der richtige Weg für Dich ist? Vielleicht ist eine Ausbildung für den Beginn besser. Studieren könntest Du danach immer noch ohne Probleme. Aber solltest Du auch zu diesem Schluß kommen, müsstest Du Dich jetzt recht zügig bewerben um nächsten September oder August beginnen zu können. Eile wäre also schon von Nöten. Und auch dann würde ich empfehlen das Studium bis nächsten Sommer durchzuziehen.

Grüße
Gozo
xBacho
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Anmeldungsdatum: 16.10.2010
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2011 - 10:17:07    Titel:

Ich kann Gozo nur beipflichten.
Such dir doch einfach mal ein paar Ausbildungsberufe, die dich interessieren und bewirb dich einfach mal für ein paar Stellen und studiere weiter.
Ich studiere momentan Physik im ersten Semester, an einer Uni und der Unterschied zwischen Schule und Uni ist gewaltig. Du bekommst einfach nichts mehr nachgetragen, aber das wird dir im Berufsleben nicht anders ergehen.
Zudem brauchst du eine gewisse Frustrationstoleranz, vor allem am Anfang vom Studium: Du musst nicht sofort alles verstehen, versuch einfach soviel wie möglich zu begreifen.

Und mal ganz ehrlich, was machst du dir soviele Gedanken über deine Zukunft, wenn der einzige Moment, den du je erlebt hast und je erleben wirst, deine Gegenwart ist?

Du hast die gleichen Möglichkeiten wie jeder Mensch auf diesem Planeten:

1. Akzeptiere deine Situation vollkommen und sei damit glücklich
2. Verändere deine Situation so, dass du mit ihr glücklich bist
3. Verlasse deine Situation und geh in eine andere Richtung


Aber du musst einsehen, dass nur etwas geschieht, wenn du dich aktiv drum bemühst. Du musst einfach aufstehen und es tun und nicht daran denken, wie du es tun könntest und dir Gedanken über alle möglichen Probleme machen, das ist kontraproduktiv - wenn nicht jetzt, wann? Wink

(und wem dieses, gegen Ende leicht spirituelle, Geplapper gegen den Strich geht, der kann mir gerne eine Nachricht schicken, welche ich dann zu 90% ignorieren werde, weil ich schon genug Menschen erlebt habe, die durch eine radikale Änderung ihrer Einstellung wieder glücklich wurden. Der Rest leidet einfach nur gerne - think about it)
CLW
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Anmeldungsdatum: 02.11.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2011 - 12:23:00    Titel:

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

An Alexander8823: Ich komme in Informatik soweit ganz gut zurecht, aber die Mathematik bricht mir im wahrsten Sinne des Wortes das Genick. Warum ich mich für Informatik entschieden habe? Weil ich für meinen ursprünglich gedachten Studiengang nicht zugelassen worden bin und mir dachte, dass mir mein langjähriges Interesse an Technik helfen würde, im Studium zurechtzukommen. Das man für Informatik Mathematik braucht war und ist mir bewusst, aber irgendwie ist die Menge überdimensioniert. Wirtschaft Ostasiens ist das, was ich ursprünglich machen wollte. Leider hatte ich mich fälschlicherweise nicht darauf, sondern auf eine Kombination von zwei Fächern (BWL und Japanologie) beworben. Es scheiterte an der Zulassung für BWL. Der NC ist sehr hoch, wenn man dieses Fach in einer Kombination von zwei Einzelfächern nehmen möchte.

An Gozo: Ja, das merke ich. Es ist wirklich sehr schwer. Aber die Mathematik bereitet mir die meisten Probleme. Es soll ja auch nicht einfach sein, aber ich verstehe es einfach nicht. Mit dem letzten Übungszettel habe ich mich beispielsweise fünfzehn Stunden lang beschäftigt, ohne dabei ein gutes Ergebnis zu erzielen. Und genau von diesen Zetteln hängt meine Klausurzulassung ab. Aus einer Bierlaune heraus habe ich mich ganz gewiss nicht für Informatik entschieden. Mein Interesse für die gesamte Thematik hält schon seit Jahren an. Derzeit bin ich an einer Universität und fühle mich bis auf die Mathematik keineswegs überfordert. Mit der Mathematik in den anderen Fächern komme ich erstaunlicherweise problemlos zurecht. Es geht nur um das Fach Mathematik selbst. Ich weiß nicht, ob ein Wechsel an eine FH das Problem wirklich lösen würde. Eine Ausbildung wäre auch gut, aber mein Studienkredit läuft und gesetzt dem Fall, dass ich jetzt aufhören würde, bekomme ich einen solchen nie wieder. Deswegen hängt sehr viel von dieser Entscheidung ab. Das Semester bringe ich selbstverständlich zu Ende, allerdings spiele ich gedanklich immer stärker mit dem Wechsel.

Zu xBacho: Das Problem ist mein Studienkredit und die Tatsache, dass ich jetzt die einzigartige Möglichkeit habe, durch eben genau diesen studieren zu können. Vielleicht hast Du recht: Möglicherweise denke ich zu viel über den Wechsel nach und sollte ihn einfach angehen. Aber meine Familie war schon damals, als ich mich für Japanologie und BWL in Kombination beworben hatte, nicht wirklich begeistert. Ich mache meine Entscheidung gewiss nicht davon abhängig, denn schließlich muss ich in der Universität sitzen. Aber ich will sie auch nicht enttäuschen, denn das habe ich schon oft genug getan. Ich habe dieses Gefühl, das Fach in genau diese Richtung wechseln zu müssen. Es ist schwer zu erklären, eben weil es ein Gefühl ist, was mich in diese Richtung zieht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich eigentlich genau das studieren wollte. Zumal ich mich mit Informatik unzufrieden und nicht wirklich glücklich fühle. Über deine Worte muss ich noch einmal in Ruhe nachdenken.

Einen angenehmen Tag und alles Gute wünscht euch,

CLW
xBacho
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Anmeldungsdatum: 16.10.2010
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2011 - 19:54:14    Titel:

Zitat:
Mit dem letzten Übungszettel habe ich mich beispielsweise fünfzehn Stunden lang beschäftigt, ohne dabei ein gutes Ergebnis zu erzielen.



So kommst du nicht weiter. Entweder du lernst, mit anderen zusammen zu arbeiten, oder du versagst, wenn du nicht gerade ein Genie bist.
Mag sein, dass das nicht gerade deine Art ist, v.A. wenn du schon sagst, dass du ziemlich gemobbt wurdest, aber in der Hinsicht musst du über dich hinaus wachsen. Einzelgänger kommen an der Uni nicht weit, wird das bei euch nicht an jeder Ecke gepredigt?
xBacho
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Anmeldungsdatum: 16.10.2010
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2011 - 19:58:25    Titel:

Zitat:
Mit dem letzten Übungszettel habe ich mich beispielsweise fünfzehn Stunden lang beschäftigt, ohne dabei ein gutes Ergebnis zu erzielen.



So kommst du nicht weiter. Entweder du lernst, mit anderen zusammen zu arbeiten, oder du versagst, wenn du nicht gerade ein Genie bist.
Mag sein, dass das nicht gerade deine Art ist, v.A. wenn du schon sagst, dass du ziemlich gemobbt wurdest, aber in der Hinsicht musst du über dich hinaus wachsen. Einzelgänger kommen an der Uni nicht weit, wird das bei euch nicht an jeder Ecke gepredigt?
Alexander8823
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Anmeldungsdatum: 09.06.2011
Beiträge: 130

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2011 - 21:45:14    Titel:

Man kann ein Studium sicherlich auch als Einzelgänger schaffen, aber du willst bestimmt nicht 20 Semester studieren, oder? Wink

Du musst doch auch gar nicht jetzt so der hyper-extrovertierte Mensch werden. Es würde schon reichen, wenn du so zwei, drei solide Leute für dich finden würdest, mit denen du zusammen lernen kannst. Du vereinsamst ja auch sonst, was ja auch nicht gut wäre.

"Zusammen lernen" würde z.B. bedeuten, entweder tatsächlich alles zusammen zu machen oder -und so hab ich es meistens immer gemacht- die Aufgaben eines Zettel aufzuteilen: Z.B.
Person A ist verantwortlich für Aufgabe 1, Person B für Aufgabe 2, usw..
Falls man seine Aufgabe nicht hinbekommen sollte, kann man sich immer noch mit den anderen Personen seiner Gruppe besprechen.
Hinterher werden dann die Ergebnisse gesammelt und besprochen, sodass jeder schon mal irgendwas hat, was er abgeben kann.
Es liegt natürlich in deinem Interesse, die Ergebnisse deiner Teampartner selbst noch mal nachzuvollziehen (und gegebenenfalls zu korrigieren, zu erweitern oder die Aufgabe nochmal komplett anders zu machen, denn jeder Mensch macht hin und wieder Fehler.)

Notfalls schaut man halt auch mal bei anderen Lerngruppen vorbei und fragt, ob die vielleicht schon 'nen Plan haben. Irgendeiner lässt sich fast immer finden, der bereits 'ne gute Idee oder sogar schon eine Komplettlösung hat, die man sich dann einfach erklären lässt. In der Regel sind die Leute so froh und stolz auf sich selbst, die Aufgabe hinbekommen zu haben, dass sie nur all zu gerne jedem ihre Lösung erklären wollen. (Aber später auch ehrlich sein und auch zugeben, von wem man die Lösung hat! Wink )
Wenn mal wenig Zeit sein sollte, kann man auch mal Aufgabenlösungen einfach mal abschreiben und vielleicht erst später probieren, die Aufgabe anhand der Lösung nachzuvollziehen. Das sollte natürlich nicht ausarten. Zudem sollte es stets auf Gegenseitig beruhen. Wenn du das also tust, dann solltest du auch anderen in der Not mal etwas von dir abschreiben lassen. Wink
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2011 - 00:52:31    Titel:

Hi CLW

ich habe nicht viel Zeit, darum stichwortartig ein paar Anmerkungen. Ich möchte nur vorwarnen, dass ich jetzt aus der offenen und analytischen Ecke komme, nicht aus der mitfühlend-emotional-aufbauenden. Wink


Question Abendschule:

Exclamation Gut! Um das erfolgreich durchzuziehen braucht es vermutlich mehr Eigenverantwortung und Disziplin als im Steichelzoo eines normalen Gymnasiums.


Question Informatik nicht das richtige Studium?

Exclamation Mit "Technik" haben viele Informatik-Studiengänge nicht viel zu tun.
Ich lache immer wieder über Informatiker (bzw. lache mit Ihnen), die nicht mal alle Anschlüsse Ihres Laptops kennen.


Question Mathematik.

Exclamation Für viele überraschend viel und/oder problematisch. Auf der anderen Seite: Sobald man das einmal hinter sich, brauchen man nicht unbedingt überall so viel davon.


Question "Alter, keine Ausbildung oder Berufserfahrung, Lücke im Lebenslauf"

Exclamation Verstehe die Sorgen, aber das ist Blabla, das du vergessen kannst / solltest.
Du kannst das alles nicht kurzfristig ändern. Ausnahme ist die Berufserfahrung.
Wenn du mit 30 noch nicht gearbeitet hast, das ist ein Problem.


Question "Ich befürchte, dass ich bei Abschluss des neuen Studiengangs - sofern ich diesen in der regulären Zeit schaffen sollte - mit dreißig Jahren zu alt für den Arbeitsmarkt sein werde und doch außer dem Studium nichts vorzuweisen habe, wenn es denn soweit kommt."

Exclamation Die 30 Jahre wirst du nicht ändern ändern. Die sind auch nicht das echte Problem, nicht der wirkliche Knackpunkt. Der echte Knackpunkt ist: Hast du "ausser dem Studium(sabschluss)" etwas vorzuweisen, oder nicht? Interessante Studienschwerpunkte, Berufserfahrung und Connections können echte Plus sein.


Question Studiengangswechsel:

Exclamation Weiss ich nicht, was ich dazu sagen soll. Wirst und musst du selbst entscheiden.
Gut informieren, bevor du wechselst!
Mein Tip: Konkret Studienmaterial anschauen!
Besser vielleicht noch: Vorlesungen/Veranstaltungen anschauen (in BWL fällst du oft nicht auf, in Japanologie lassen sie dich in Absprache mit Dozent vermutlich schon mal reinschauen).


Arrow Konzentriere dich nicht auf das, was du nicht ändern kannst.
Konzentriere dich lieber auf das was du ändern kannst.

Ich bin kein Fan von "tu dies, tu das"-Tips, drum nur soviel:
- Informier dich gut, schau über den Tellerrand.
- Und sammle Arbeitserfahrung. Wenn du zwei, drei vernünftige Praktika, Jobs mit vernünftigem Zeugnis/vernünftiger Referenz etc. gemacht hast, dann sieht alles nicht mehr so schlecht aus.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2011 - 10:00:14    Titel:

CLW hat folgendes geschrieben:
Mein Interesse für die gesamte Thematik hält schon seit Jahren an.


Hier kann ich meinen Vorrednern nur beipflichten. Technik ist nicht Informatik. Was ich auch häufig erlebt habe ist, dass zwar die Leute Interesse an PCs, Programmierung etc. hatten aber eigentlich in klassischer Informatik falsch sind, sondern eher in den Bereich Wirtschaftsinformatik müssten.

Zitat:
Derzeit bin ich an einer Universität und fühle mich bis auf die Mathematik keineswegs überfordert.

Das ist doch schon mal ein Lichtblick.
Bleibt letztlich nur die Frage, wo Deine mathematische Grenze liegt?!

Gerade in den ersten Klausuren, insb. Mathe, ist die Durchfallquote extrem hoch, dass ist aber nicht damit gleichzusetzen, dass deswegen auch alle zwangsexmatrikuliert werden. Die allermeisten schaffen es dann in den folgenden Versuchen und brauchen einfach nur ein wenig mehr Zeit.

Zum Lernen ist es daher vielleicht wirklich eine Idee, wenn du Dich mit einem oder mehreren zu einer Lerngruppe zusammenschließt.



Zitat:
Ich weiß nicht, ob ein Wechsel an eine FH das Problem wirklich lösen würde.

Das ist die Frage, ob woran Du an der Mathematik scheiterst. Wenn sie Dir vor allem zu Abstrakt ist, zu kompliziert erklärt, zu abgehoben, dann kann eine FH schon der sinnvollere Ansatz sein. In der Regel wird es dort praxis- und anwendungsorientierter (und -freundlicher) erklärt. Das heißt nicht, dass Du nicht lernen musst, aber vielen fällt es etwas leichter, trotz des über sehr weite Teile identischen Stoffes.
Wenn Du allerdings an Mathe per se scheiterst, dann hilft die FH in der Tat wirklich nicht.

Wenn Du allerdings, wie Du sagst, nur in dem Fach Deine Probleme hast, ist die Frage, ob Du nicht einfach mal alles tust um da weiterzukommen.

Zitat:
Eine Ausbildung wäre auch gut, aber mein Studienkredit läuft und gesetzt dem Fall, dass ich jetzt aufhören würde, bekomme ich einen solchen nie wieder. Deswegen hängt sehr viel von dieser Entscheidung ab. Das Semester bringe ich selbstverständlich zu Ende, allerdings spiele ich gedanklich immer stärker mit dem Wechsel.

Der Studienkredit ist nicht alles und es gibt auch andere Möglichkeiten später ein Studium zu finanzieren. Allerdings ist es schon die Frage, welchen Weg Du gehen möchtest.

Zitat:
Aber meine Familie war schon damals, als ich mich für Japanologie und BWL in Kombination beworben hatte, nicht wirklich begeistert.

Japanologie?! Ok...aber BWL ist doch eigentlich eine ziemlich solide Sache. Begeistert muss man davon nicht sein, aber eigentlich hört man wenig Gegenwind, wenn sich jemand dafür entscheidet.

Wenn Du allerdings BWL als eines Deiner "Top-Wahlen" bezeichnen würdest, dann wäre Wirtschaftsinformatik wahrscheinlich wirklich passender als Informatik. Abgesehen davon, dass es genügend Hochschulen gibt, wo Du eigentlich unterkommen müsstest und mit der Mathematik wird es im Vergleich zu Informatik zumindest an den meisten Hochschulen, wenn auch nicht allen, leichter.

Grüße
Gozo
Marani85
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Anmeldungsdatum: 08.11.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2011 - 22:12:51    Titel:

Hallo,

also ich möchte dir auch sagen, dass du dir keine Gedanken über dein Alter, deine Vergangenheit, deine Eltern oder deinen Studienkredit machen solltest!!! Wichtig ist, dass du etwas tust, was dich glücklich macht und was du dir vorstellen kannst auch in Zukunft beruflich zu machen. Schließlich wirst du (wahrscheinlich) dein ganzes Leben in diesem Beruf arbeiten.

Die anderen Probleme sind nicht so elementar oder lassen sich lösen. Den Vorschlag mit der Ausbildung finde ich nicht schlecht, wenn dir die Mathematik im Studium "zu hoch" ist. Ich denke, mit einer Ausbildung als Fachinformatiker o.ä. kann man auch viel erreichen, es muss ja nicht immer ein Studium sein!

LG Marani
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