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Entrepreneurship
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b1rd
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Anmeldungsdatum: 25.08.2011
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 19 Nov 2011 - 14:41:16    Titel: Entrepreneurship

Hey Ihr,

in letzter Zeit beschäftige ich mich immer mehr mit Entrepreneurship und gewinne immer mehr Gefallen daran.

Mich würde interessieren, ob es unter Euch jemanden gibt, der sich bereits daran versucht hat und ob Ihr dabei erfolgreich wart.

In welche Branchen wird zukünftig viel gegründet? (Internet? Alternative Energien?)

Welche Quellen nutzt ihr, um Euch zu informieren? (Gruenderszene, Deutsche-StartUps ...)

Was macht diesen breit gefächerten Bereich so interessant und spannend? Eure Meinung gefragt.

Wie (gut) wird Entrepreneurship an folgenden Unis gefördert? - WHU, EBS, Zeppelin University, LMU München, ESB Reutlingen, Uni Münster


Viele Grüße

b1rd
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Man muss noch Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
AlexejH
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 19 Nov 2011 - 14:55:35    Titel: Re: Entrepreneurship

In letzter Zeit sprießen die Entrepreneurship - Veranstaltungen wie Pilze aus dem Boden. Bestes Beispiel das 3DSAachen, GründerBus, Startupweekends, Gründergrillen, etc.

Finde ich super und jeder der in diesem Bereich interessiert ist sollte bei sowas auch mitmachen, und zwar egal von welcher Uni man kommt.

Versucht? ja. Erfolgreich, ja wird aber noch besser Wink

Im Internet wird wohl immer viel gegründet werden, da die Anfangsbarrieren einfach total niedrig sind. Im Vergleich zu allen anderen Branchen braucht man hierfür am wenigsten Geld.

gründerszene.de, deutsche-startups.de, foerderland.de, techcrunch für international

Was es interessant macht? Ganz einfach, es liegt alles in der eigenen Hand. Man muss an keinen Chef berichten, kann sich aber auch nicht hinter ihm verstecken.

An der EBS wird das Thema recht stark gefördert. Ca. 15% aller Absolventen gehen in die Startup-Szene. Und während dem Studium bekommt man jede Unterstützung, die man braucht. Seit diesem Semester gibt es das neue House of Ventures, ein EBS-eigener Inkubator, und es wird weitergehen. Vom EBSpreneurship Forum hast du bestimmt schonmal gehört.
ConsultingDetective
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Anmeldungsdatum: 04.09.2011
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 19 Nov 2011 - 18:16:05    Titel:

Zitat:
Wie (gut) wird Entrepreneurship an folgenden Unis gefördert? - WHU, EBS, Zeppelin University, LMU München, ESB Reutlingen, Uni Münster


Im Gründungsbereich ist die WHU ziemlich stark vertreten (insb. Internet-Startups). Durch die Samwer-Brüder und deren Inkubator "Rocket Internet" existiert ein sehr starkes Netzwerk für Gründungswillige von der WHU. Gefühlt wird fast jedes zweite Startup in Berlin von WHU'lern gegründet. EBS'ler sind in dem Bereich auch gut vertreten, soweit ich weiß wurde z.B. Brands for Friends von einem EBS'ler gegründet.

Vorteile von WHU und EBS, wenn man gründen möchte:

1. Investoren bevorzugen Gründerteams gegenüber Einzelgründern, da Gründerteams im Schnitt erfolgreicher sind. An den jeweiligen Unis ist es leichter Gefährten für sein Vorhaben zu finden, weil die Interessen der Studenten homogener sind.

2. Durch das Netzwerk (wie bereits erwähnt) ist es leichter - z.B. durch Praktika - einen guten Einblick in die Materie zu bekommen, um zu verstehen, worauf man sich ggf. einlassen würde.

3. Absolventen jener Unis genießen bei Investoren ein relativ großes Vertrauen, weil sie mit einer Gründung auf eine Karriere in einer UB/IB verzichten und damit möglicherweise hohe Opportunitätskosten (im Falle eines Scheiterns) in Kauf nehmen. So geschieht es relativ häufig, dass angehende Gründer 1-5 Jahre bei einer UB oder IB waren. Es sei denn sie sind sich ihrer selbst so sicher, dass sie gleich nach der Uni gründen und auf UB/IB pfeifen, wie die Zalando-Gründer.

4. Was auch viele machen: 1-5 Jahre UB/IB und danach Exit in ein bestehendes Internet-Startup als zusätzlicher GF oder als z.B. CFO, COO, etc. Natürlich mit wesentlich geringerer Beteiligung am Kuchen.


Zitat:
Im Internet wird wohl immer viel gegründet werden, da die Anfangsbarrieren einfach total niedrig sind. Im Vergleich zu allen anderen Branchen braucht man hierfür am wenigsten Geld.


Das war vielleicht um die Jahrtausendwende mit der Dotcom-Blase der Fall, als die aus dem Boden sprießenden "tech"- und "com"-Unternehmen nichts anderes vorzuweisen hatten, als hohen Traffic. Seit dem haben sich die Regeln geändert. So hat Groupon in den USA Hunderte von Millionen allein für Onlinemarketing verbaten. E-Commerce Projekte allgemein verbrennen in den ersten Jahren extrem viel Kapital (Lager, Werbung, Anwerben guter Leute, Infrastruktur), wenn sie professionell aufgezogen werden. Auch irgendwelche kreativen Ideen, die online umgesetzt werden, veranschlagen im Schnitt 300-500k als Seed-Finanzierung.
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 773

BeitragVerfasst am: 19 Nov 2011 - 19:31:09    Titel:

b1rd hat folgendes geschrieben:

In welche Branchen wird zukünftig viel gegründet? (Internet? Alternative Energien?)

Wie willst du denn als BWLler was im Bereich Alternative Energie entwickeln?

ConsultingDetective hat folgendes geschrieben:

An den jeweiligen Unis ist es leichter Gefährten für sein Vorhaben zu finden, weil die Interessen der Studenten homogener sind.

Das möchte ich bezweifeln oder zumindest relativieren. Schliesslich hat die homogene Studentenschaft auch den Nachteil, dass alle mehr oder weniger die gleichen Fähigkeiten haben. An einer Volluni hast du erstens mehr "Auswahl" und zweitens auch die Möglichkeit, Informatiker, Maschinenbauer etc. als Partner zu gewinnen.
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turbokapitalist
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Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 1142

BeitragVerfasst am: 19 Nov 2011 - 19:38:52    Titel:

Die deutschen online-"Magazine" gründerszene und deutsche-startups kann man nicht für voll nehmen, weil sie jeweils andere VCs im Rücken haben, denen ein gefällige Berichterstattung viel wert ist.
AlexejH
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 19 Nov 2011 - 19:45:41    Titel:

@ConsultingDetective:

Kann ich unterschreiben, außer den letzten Punkt.

Und zwar, dass Startups viel Geld verschlingen. Das stimmt natürlich, allerdings erst in der Seed-Phase, teilweise eher in Richtung Series A. Außerdem sind Seed-Finanzierungen im 6-stelligen bereich eher die große Ausnahme Wink

Wenn du ein ähnliches Wachstum in der "Old Economy" verzeichnen möchtest , brauchst du schon sehr viel Gründungskapital, weil du entwickeln, Prototypen bauen, evtl Maschinen anschaffen etc. musst. Und um deine Quantität auszubauen (also auch um zu wachsen) musst du deine Produktionsfaktoren stark ausbauen, also neue Maschinen anschaffen, etc.

Im Internetbereich ist das einzige was hohe Kosten verursacht das Personal (inklusive der Sales-Force, die bei so Geschäftsmodellen wie Groupon einfach groß sein muss). Der Rest ist im Vergleich zur "Old Economy" vernachlässigbar und deswegen relativ gesehen deutlich günstiger Smile
RumsDiBumssss
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Anmeldungsdatum: 06.05.2010
Beiträge: 222

BeitragVerfasst am: 20 Nov 2011 - 12:04:34    Titel:

Ich werf auch mal die TU München in den Raum. Nicht umsonst in der Exzellenzinitative mit „TUM. The Entrepreneurial University“...
Vorallem hat man da auch das technische Know-how Wink

Ich selbst überleg gerade, ob ich mich auf entre spezialisieren soll. Bin mir aber nicht sicher, ob das das richtige ist...
b1rd
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Anmeldungsdatum: 25.08.2011
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 20 Nov 2011 - 13:54:59    Titel:

Habe mir das mit der TUM gerade mal angeschaut! Scheint auch Hand und Fuß zu haben.
Das Konzept mit dem TUM-BWL gefällt mir sowieso sehr gut, da ich mich auch für Chemie interessiere.

Man kann dann auch den Schwerpunkt "Innovation & Entrepreneurship" wählen. München ist außerdem auch ein guter Standort für Start-Up Unternehmen. Zwar nicht so krass wie Berlin, aber dennoch sehr gut.

Aber dennoch bin ich der Meinung, dass man dies nicht mit der Entrepreneurship-Förderung an WHU und EBS vergleichen kann.
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b1rd
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Anmeldungsdatum: 25.08.2011
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2012 - 00:23:09    Titel:

Interessantes Video zur Theorie von Eric Ries: The Lean Startup

http://www.youtube.com/watch?v=fEvKo90qBns
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il_fenomeno
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Anmeldungsdatum: 15.08.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2012 - 01:00:48    Titel:

Eine kleine aber feine Uni, jedenfalls in Sachen Entrepreneurship, ist die Bergische Universität Wuppertal mit ihrer Schumpeter School of Business and Economics. In Rankings diesbezüglich erzielen sie wohl in den letzten Jahren immer Top Platzierungen.

Zitat:
Im neuesten Ranking "Vom Studenten zum Unternehmer: Welche Universität bietet die besten Chancen" kann die Bergische Universität mit einem dritten Platz ihre herausragende Stellung behaupten: Zum 6. Mal hintereinander rangiert sie auf dem Siegertreppchen! Seit Beginn des Rankings vor 10 Jahren nahm die Bergische Universität kontinuierlich Spitzenplätze ein, diesmal direkt hinter zwei Exzellenz-Universitäten, der Technischen Universität München und nur ganz knapp hinter der TU Berlin. Keine Universität in Deutschland kann eine derartig nachhaltige Erfolgsbilanz im Kontext der Gründungsausbildung, der aktiven Unterstützung und der Rahmenbedingungen aufweisen.[..]
Dreimal war die Bergische Universität bei den sechs Untersuchungen in den vergangenen zehn Jahren auf dem ersten, einmal auf dem zweiten und einschließlich 2011 zweimal auf dem dritten Platz.


Quelle: http://www.wiwi.uni-wuppertal.de/rankings-und-presse/rankings/gruendungsranking-2011.html
Ranking: http://www.exist.de/imperia/md/content/studien/ranking-11_08-11.pdf
textpelikan
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Anmeldungsdatum: 19.06.2011
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2012 - 17:50:56    Titel:

hierzu vll noch interessante artikel:

http://www.ickn.org/documents/COINS2009_FounderNetworks.pdf

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/gruenderszene/6066368.html


Zuletzt bearbeitet von textpelikan am 19 Jan 2012 - 10:55:48, insgesamt einmal bearbeitet
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 808

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2012 - 18:33:13    Titel:

AlexejH hat folgendes geschrieben:

Im Internetbereich ist das einzige was hohe Kosten verursacht das Personal (inklusive der Sales-Force, die bei so Geschäftsmodellen wie Groupon einfach groß sein muss). Der Rest ist im Vergleich zur "Old Economy" vernachlässigbar und deswegen relativ gesehen deutlich günstiger Smile


Sorry, aber bullshit. Wenn du im Internet Geld verdienen willst, brauchst du traffic, und dafür brauchst du sehr viel Geld für marketing. Sehr viel Geld.

Ich kann und werde hier jetzt nur über die WHU sprechen:
Generell bietete die WHU ein sehr positives Gründerumfeld. Mit dem idealab!, 3DS (Kooperation Aachen + WHU Wink ), und vielen Vorlesungen zu dem Thema werden wir hier stark mit der Materie in Kontakt gebracht, und da es sehr viele Gründer aus den Reihen unserer Alumni gibt, gibt es auch viele Angebote und Möglichkeiten, ohne große Anstrengung in die Szene zu rutschen. Neben den Samwers und ebenfalls einem WHU-Inkubator, vermutlich ähnlich im Konzept zum "House of Ventures" gibt es an der WHU auch viele andere, anti-Samwer Gründer und Gründungswillige (das geht leider oft ein wenig unter und macht den Eindruck, bei uns gäbs nur Samwer Razz ). Gerade Praktika in dem Bereich findet man durch die WHU extrem einfach, man kriegt sie fast schon "hinterhergeschmissen". Zusätzlich gibt es mittlerweile einen sogenannten Start-Up Career Day, eine zusätzliche Karriereveranstaltung, die sich nur mit Start-Ups auseinandersetzt und in der Studenten sehr viele junge Unternehmen kennenlernen können.

Der Großteil der Start-Ups sind natürlich Internetunternehmen, aber es gibt auch noch ein paar Offline Geschichten, wenn auch selten. Das beste Beispiel ist hier vermutlich Kochhaus, die auch beim Start-Up Career Day dabei waren.

Was uns definitiv fehlt ist genau was aristokrates angesprochen hat: Wir sind nur BWLer. Gerade deshalb tut uns die Kooperation mit der RWTH mMn sehr gut, da wir so sehr gute WiWis mit sehr guten Techs kombinieren können, und damit nochmal in andere Bereiche vorstoßen können. Das kann man aber dennoch nicht mit den Vorteilen großer Universitäten vergleichen, die eben alle Fachbereiche unter einem Hut trägt.
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b1rd
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Anmeldungsdatum: 25.08.2011
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2012 - 22:36:13    Titel:

Zitat:
Das kann man aber dennoch nicht mit den Vorteilen großer Universitäten vergleichen, die eben alle Fachbereiche unter einem Hut trägt.


Kann aber auch ganz schnell zum Nachteil werden, wenn man z.B. als Naturwissenschaftler mit einer super Idee keinen engagierten und gründungsaffinen BWLer findet!

Da die Mentalitäten an einer priv. Hochschule, wo man sehr viel Geld hinlegen muss (und ein Aufnahmeverfahren bestehen muss), doch anders ausgeprägt. Deshalb fände ich z.B. noch eine stärkere Kooperation von WHU und RWTH Aachen bzw. TU München/Berlin sehr cool! Es könnten doch noch andere zahlreiche Projekttage organisiert werden, wo man sich einfach trifft, Ideen austauscht und gleich konkret wird.
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PistolShrimp
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Anmeldungsdatum: 14.09.2011
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 19:00:08    Titel:

as for BWLer (ich nehme an wir sprechen wir von selbstständigkeit unmittelbar nach dem studium oder in den junior-jahren in job o forschung) - sollte eigtl. jeder wissen - kann man an der HHL den höchsten nutzen erwarten. dabei sind workshops, events, fachvorträge, studieninhalte und fairs erstmal nebensächlich. warum HHL - feel free to use google. ich behaupte sogar, diesen gründergeist (unter BWLern wohl gesagt), findet man (leider), sonst an keiner anderen europäischen wirtschaftsschule. dies ist jedoch "noch" der fall. wie der spirit sich an den staatlichen schulen entwickelt ist noch unklar. ich hoffe aber, dass die größere freiheit - v.a. in master-programmen - hinsichtlich der rekrutierung von prospective students und die bessere orga von alumni-netzwerken den geldfressenden privathochschulen in naher zukunft konkurrenz machen werden (da sind die beiden münchner unis sicherlich von relevanz, wobei diese sich noch fast hauptsächlich auf die postgraduale, forschungsorientierte gründung konzentrieren). aber: die hochschule, ob FH furzheim oder die gründungshochburg HHL ist erstmal nachrangig. wie auch in der angestellten- oder forschungskarriere heißt es: "selbst ist der mann". wenn man nicht den input automatisch aus seinem aktuellen netzwerk bekommt, muss man sich eben mühsam alles selbst aneignen. ich finde es gut, dass du so früh auf gründungsorientierung der unis achtest. im bachelor wird es da wohl aber kaum unterschiede geben. in den ersten jahren einfach auf die inhalte konzentrieren u praktika gezielt wählen

workshops u ähnliche events, die hier so angepriesen werden, bringen im übrigen auch kaum etwas. business plan entwicklung und inhalte kann man sich auch mit materialien von der IHK aneignen. und von "planspielen" halte ich NULL. wirklich tiefe einblicke und konkrete umsetzungsalternativen werden die eingeladenen gründer einem eher anonymen kreis auch nicht preisgeben. man muss einfach viel mit entsprechenden behörden, möglichen lieferanten und jeweiligen gründern selbst sprechen... (wenn man schon idee u zielgruppe dafür ausgemacht hat und dabei kann u wird einem niemand helfen) dieser "techniker-BWLer-mix" schwachsinn ist auch weit hergeholt. in erster linie konzentrieren sich VCs auf spin-offs von unis, ie forschungszentren, die dabei sind neue technologien zu entwickeln oder dies schon getan haben. dabei handelt es sich um "eingearbeitete" doktoren u professoren. die brauchen dann einen BWLer der in der technik-branche bereits einige jahre aktiv war, ob als berater oder praktiker - der dem start-up präsenz, network, kontakte u wirkungszusammenhänge im markt weitergeben kann. recent graduates aus technik und wirtschaft (v.a. nach dem bachelor) zusammenzubringen hat in 95% der fälle kaum einen mehrwert. und kommt mir nicht mit gegenargumenten wie: "techniker bereichern mit einem differenzierten blick auf die materie, denken anders etc." es sei denn es ist ein informatiker, webpage-bastler bzw. jmd, der tatsächlich schon etwas kann. den größten mehrwert sehe ich da sogar noch bei mittelständler-BAlern, die zumindest ein paar tatsächliche geschäfts-/supply-chain-prozesse, b2b-kunden, lieferanten, preise, marktbedingungen, rechtliche anforderungen o.ä. zum. marginal kennengelernt haben - leider fehlt diesen aber, wie 99% der restlichen BWLer leider der wirtschaftliche weitblick und das interesse die puzzle-stücke des geschäftsmodells des jew unternehmens zusammzufügen und zu verstehen
ConsultingDetective
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Anmeldungsdatum: 04.09.2011
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 21:43:05    Titel:

Würde man die Uhr um 120 Jahre zurückdrehen, dann würde ich Dir zustimmen. Heute kenne ich keinen einzigen Gründer von der HHL. Dafür umso mehr von den Privaten.
b1rd
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Anmeldungsdatum: 25.08.2011
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 21:46:00    Titel:

Zitat:
Über die vergangenen Jahre hinweg konnte die HHL mit den Preisträgern Spreadshirt (2006), Trivago (2008), Smava (2009), Playnik (2010) und MisterSpex (2010) als einzige Business School in Europa kontinuierlich mit ihren Alumni innerhalb dieses Wettbewerbs erfolgreich sein.


Quelle: http://www.hhl.de/en/discover-hhl/news/article/detail/2011/05/27/europaweit-fuehrend-hhl-punktet-mit-innovativen-unternehmensgruendern/

Aber kann schon sein. Lese auch von jedem zweiten Gründer in XING, dass er von der WHU kommt. Smile
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ConsultingDetective
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Anmeldungsdatum: 04.09.2011
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 21:55:25    Titel:

Ok dann ziehe ich meine letzte Aussage zurück, sind doch ein paar nette Gründungen dabei. Wobei es im Vergleich dennoch nicht überragend viele sind, als dass man nur an der HHL auf den "wahren" Gründergeist trifft.
PistolShrimp
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Anmeldungsdatum: 14.09.2011
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 22:33:24    Titel:

HHL/WHU hin oder her... wenn ihr von der uni allein euren erfolg abhängig macht, habt ihr nichts verstanden

Listen, doll. That's 'cause they're all about where people come from. The only thing that's important is where someone's going.
-john dillinger
karriere2012machen
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Anmeldungsdatum: 11.01.2012
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 22:46:10    Titel:

PistolShrimp hat folgendes geschrieben:
HHL/WHU hin oder her... wenn ihr von der uni allein euren erfolg abhängig macht, habt ihr nichts verstanden

Listen, doll. That's 'cause they're all about where people come from. The only thing that's important is where someone's going.
-john dillinger


nur weil du auf einer nicht so guten uni warst Wink
PistolShrimp
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Anmeldungsdatum: 14.09.2011
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 23:27:40    Titel:

duh!
iradeX
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Anmeldungsdatum: 14.06.2008
Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 23:36:10    Titel:

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:


Der Großteil der Start-Ups sind natürlich Internetunternehmen, aber es gibt auch noch ein paar Offline Geschichten, wenn auch selten. Das beste Beispiel ist hier vermutlich Kochhaus, die auch beim Start-Up Career Day dabei waren.


Backwerk ist für mich da das beste Beispiel, da die Idee sowohl extrem innovativ war und gleichzeitig noch erfolgreich, was sich bei Kochhaus natürlich noch zeigen muss. Die Gründer von Backwerk sind beide WHUler, haben jedoch nach dem Abschluss erstmal als Berater gearbeitet.

Als "EBS Startup" fällt mir noch Simyo ein, glaube die waren auch die ersten, die so einen Handyanbieter auf die Beine gestellt haben.
aristokrates
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 773

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 23:47:08    Titel:

b1rd hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Das kann man aber dennoch nicht mit den Vorteilen großer Universitäten vergleichen, die eben alle Fachbereiche unter einem Hut trägt.


Kann aber auch ganz schnell zum Nachteil werden, wenn man z.B. als Naturwissenschaftler mit einer super Idee keinen engagierten und gründungsaffinen BWLer findet!

Der Nachteil ist vernachlässigbar, der umgekehrte Fall ist viel wahrscheinlicher.
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AlexejH
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 00:21:50    Titel:

Es ist sehr auffällig, dass an privaten Hochschulen die (erfolgreiche) Gründungsquote deutlich höher ist als an "normalen" Hochschulen. Das selbe kann man auch an den bekannten Elite-Unis in den USA feststellen (z. B. Stanford oder MIT). Es liegt nicht daran, dass dort die Qualität der Lehre deutlich besser ist, sondern an den Leuten, die dort studieren. Wenn man so viel Kontakt zu ähnlich leistungsorientierten und wirklich smarten Menschen hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass erfolgreiche Gründerteams entstehen einfach deutlich größer.

Aus diesem Grund wird es immer so sein, dass an privaten Hochschulen tendenziell mehr und erfolgreicher gegründet wird.

Hier ein Ausschnitt einiger neuerer EBS-Gründungen: http://www.ebs.edu/startups-von-alumni.html?&L=2 Es gibt sogar VCs, Inkubatoren und (Startup-)M&A-Boutiquen, die von EBSlern gegründet wurden (Rheingau Ventures, Rheingau Founders, CFPartners)


Zuletzt bearbeitet von AlexejH am 19 Jan 2012 - 00:34:40, insgesamt einmal bearbeitet
textpelikan
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 19.06.2011
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 00:32:14    Titel:

PistolShrimp hat folgendes geschrieben:
as for BWLer (ich nehme an wir sprechen wir von selbstständigkeit unmittelbar nach dem studium oder in den junior-jahren in job o forschung) - sollte eigtl. jeder wissen - kann man an der HHL den höchsten nutzen erwarten. dabei sind workshops, events, fachvorträge, studieninhalte und fairs erstmal nebensächlich. warum HHL - feel free to use google. ich behaupte sogar, diesen gründergeist (unter BWLern wohl gesagt), findet man (leider), sonst an keiner anderen europäischen wirtschaftsschule.

(...)

workshops u ähnliche events, die hier so angepriesen werden, bringen im übrigen auch kaum etwas. (...)



hier ein ausschnitt aus dem oben genannten artikel (http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/gruenderszene/6066368.html).

Zitat:
Die WHU in Vallendar liegt als Hochschule bei den gelisteten Gründern vorne, mehr als 90 von ihnen haben hier studiert. An der WHU machen sich laut Schätzungen rund 15 Prozent eines Jahrgangs selbstständig. In Deutschland gründen nicht einmal zwei Prozent der Gesamtbevölkerung. Rund 50 beziehungsweise 35 Webgründer haben an der EBS und HHL studiert. Die staatlichen Universitäten in Berlin und München können absolut zwar mithalten, rund 110 Gründer machten einen Abschluss an einer der Unis in der Bundeshauptstadt, mehr als 70 in der bayerischen Metropole. Doch die Privaten haben gerade einmal ein paar Hundert bis 1000 Studenten und nicht mehrere Zehntausend wie die großen staatlichen Unis.


mmn ist für eine erfolgreiche gründung das netzwerk mit am wichtigsten. nicht nur um kapital zu sammeln, sondern auch um kompetente partner/ arbeitskräfte bzw. sogar ideen zu finden. und dafür sind alumni netzwerke, uni kooperationen oder events ideal. auch wenn nicht direkt nach dem event ein start-up entstehen sollte, kann man immer noch für später kontakte knüpfen. kanns nur jedem empfehlen an events teilzunehmen.


Zuletzt bearbeitet von textpelikan am 19 Jan 2012 - 00:59:53, insgesamt einmal bearbeitet
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 773

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 00:59:41    Titel:

Ich habe keine Ahnung, wie weit die TUs in Deutschland diesbezüglich sind, aber ich kann einfach nicht glauben, dass das wirklich alles ist. Wenn ich mir ansehe was in Zürich alleine unter dem "ETH-Spinoffs"-Label für Unternehmen hochgezogen werden fällt es schwer zu glauben, dass Deutschland gründungsmässig nicht mehr als ein paar müde Internet-Startups und die obligatorische Samwer-Copycat zu bieten hat.


btw. hör auf den bezahlten Werbetext des tagesspiegel zu zitieren, Networking/Workshops/etc. hast du an staatlichen Unis auch.
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Zuletzt bearbeitet von aristokrates am 19 Jan 2012 - 03:42:08, insgesamt einmal bearbeitet
Malile
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Anmeldungsdatum: 18.02.2011
Beiträge: 396

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 01:08:17    Titel:

aristokrates hat folgendes geschrieben:
Ich habe keine Ahnung, wie weit die TUs in Deutschland diesbezüglich sind, aber ich kann einfach nicht glauben, dass das wirklich alles ist. Wenn ich mir ansehe was in Zürich alleine unter dem "ETH-Spinoffs"-Label für Unternehmen hochgezogen werden fällt es schwer zu glauben, dass Deutschland gründungsmässig nicht mehr als ein paar müde Internet-Startups und die obligatorische Samwer-Copycat zu bieten hat.


btw. hör auf den bezahlten Werbetext des onlinespiegel zu zitieren, Networking/Workshops/etc. hast du an staatlichen Unis auch.
Spin-offs sind afaik solche Firmen, die im Rahmen der Forschung (also von Forschenden, nicht Absolventen) gegründet wurden, nicht? Natürlich dazu noch dann fähige Leute, die das ganze Zeug marktreif machen und es verticken. BhFS bestes Beispiel vom Hens. Die Firma, in der ich arbeite, ist ein ETH Spin Off, haben zwar keinen Prof oder so, aber fast jeder 2. hat einen Doktortitel, und praktisch alle im Board. Die Idee der Produkte, die wir verkaufen, ist aber auch im Rahmen der Forschung aufgetaucht afaik.
comiter
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 371
Wohnort: München / Barcelona

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 01:09:48    Titel:

Einer der ersten Beiträge zu Entrepreneurship hier, wir scheinen wirklich auf eine Blase dort zuzusteuern. Wichtig in dem Zusammenhang ist es, dass man es aus intrinsischen Motiven macht und nicht weil es alle amchen oder weil man damit plötzlich viel Geld verdienen kann, was in den meisten Fällen nicht zutrifft.

Ich persönlich interessiere mich dafür seit dem ersten Studienjahr und werde jetzt auch nach Studienabschluss diesen Weg gehen und bin in das eine oder andere Projekt involviert. Ich hab recht schnell gemerkt, dass UB, IB mich nicht interessiert und mir Venture Capital und Private Equity im Praktikum angeschaut, was ich sehr spannend finde, aber wenn man direkt von der Uni kommt, ist der Gründungsweg wohl erstmal der Bessere. Wer sich für Jobs aus dem Gründungsbereich,s owie PE und VC interessiert kann sich auch einmal die folgende Facebookseite anschauen:
http://www.facebook.com/cxojobs

Wer gründen will und Hilfestellungen bei Team, Idee, Kapital oder auch Publicity sucht für den ist eventuel http://fundamus.net/ interessant. Ist aber noch im Aufbau....

Studenten aus München/Gegen können sich gerne bei mir melden, wenn sie auf der Suche nach Ideen sind oder auch etwas mit mir/uns gründen wollen. Ideen haben wir genug....
_________________
http://cxo-jobs.com/

Die besten Jobs aus dem Private Equity und Venture Capital Umfeld und leitende Tätigkeiten in deren Portfoliounternehmen (CXO). Beitreten!
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 773

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 01:23:18    Titel:

Malile hat folgendes geschrieben:
Spin-offs sind afaik solche Firmen, die im Rahmen der Forschung (also von Forschenden, nicht Absolventen) gegründet wurden, nicht?

Nicht zwingend, aber meistens schon ja.

btw. BHfS ist nicht gerade ein ideales Beispiel dafür, das ist das klassische Nebenstandbein des Profs, das haben einige noch nebenher (Fehr, Volkart,...).
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Malile
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Anmeldungsdatum: 18.02.2011
Beiträge: 396

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 01:25:45    Titel:

aristokrates hat folgendes geschrieben:
Malile hat folgendes geschrieben:
Spin-offs sind afaik solche Firmen, die im Rahmen der Forschung (also von Forschenden, nicht Absolventen) gegründet wurden, nicht?

Nicht zwingend, aber meistens schon ja.

btw. BHfS ist nicht gerade ein ideales Beispiel dafür, das ist das klassische Nebenstandbein des Profs, das haben einige noch nebenher (Fehr, Volkart,...).

BhFS würde ich in der Tat als klassische Spin-off bezeichnen. Die ganzen Modelle etc. entstanden ja während dessen (und Giorgis, oder wie die alle auch immer heissen) Forschung, das er jetzt den Banken verkauft.

Naja, stimmt schon, die Übergänge sind sehr fliessend. Ich finds aber geiles Zeug, das Hens und Fehr (vom Volkart weiss ich nichts) machen, quasi nebenher.
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 773

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 01:36:42    Titel:

Malile hat folgendes geschrieben:

BhFS würde ich in der Tat als klassische Spin-off bezeichnen. Die ganzen Modelle etc. entstanden ja während dessen (und Giorgis, oder wie die alle auch immer heissen) Forschung, das er jetzt den Banken verkauft.

Nein, das sind Profs. Da läuft die Gründung schon ganz anders ab. Wink Schau dir das doch mal an, BHfS sitzt in der Plattenstrasse.

Klassisches Spinoff != Firma, die ein Prof gründet um nebenbei noch seine Ideen an die Privatwirtschaft zu bringen.
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A1848
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Anmeldungsdatum: 19.03.2008
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BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 09:28:54    Titel:

SSE hat glaube ich viele Gründer aus Deutschland hervorgebracht, oder?
RumsDiBumssss
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Anmeldungsdatum: 06.05.2010
Beiträge: 222

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 12:28:55    Titel:

aristokrates hat folgendes geschrieben:
Ich habe keine Ahnung, wie weit die TUs in Deutschland diesbezüglich sind, aber ich kann einfach nicht glauben, dass das wirklich alles ist. Wenn ich mir ansehe was in Zürich alleine unter dem "ETH-Spinoffs"-Label für Unternehmen hochgezogen werden fällt es schwer zu glauben, dass Deutschland gründungsmässig nicht mehr als ein paar müde Internet-Startups und die obligatorische Samwer-Copycat zu bieten hat.

Ich kann nur von der TU München berichten. Da gibt es schon etliche, auch HighTech Unternehmen. Beispielsweise amsilk, baimos, surgiceye und noch die ein oder andere UB von Maschinenbau Professoren...

So Internet Starrt-Ups sind oftmals einfach nur lahm. Die Einstiegsbarriere ist halt gering. Ich persönlich tendiere da eher zu handfesten Produkten Smile

€// Hätte noch eine andere Frage: Ich kann in meinem Studium gerade meinen Schwerpunkt wählen. Unter anderem "Entrepreneurship and Innovation". Ich frag mich jetzt nur ob das Sinn macht. Sollte ich mich dann doch gegen eine Gründung entscheiden, ist das Wissen egtl umsonst? Ist es nicht besser, sich nochmal bei BWL zu spezialisieren? Das wissen braucht man dann doch eher.
bunnybraineater
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Anmeldungsdatum: 28.07.2007
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BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 19:59:44    Titel:

Denke an den TU9 Unis gibt es, durchaus genügend Gründungen im Bereich von Leuten wo auch Wissen dahinter steckt, wirklich neues entwickelt wird und Mehrwert generiert wird. Aber die sind dann meistens damit beschäftigt Geld zu verdienen/zu arbeiten und
nicht als Werbeträger an der Uni zu chillen.

Leider hab ich den Eindruck bei Bwl nicht immer. Ich kenne mehrere Leute, die so Pseudo CV Gründungen gemacht haben. Alles BWLer, haben schnell vor der MBA Bewerbung nochmal 2-3 "Internetfirmen" gegründet, nachdem sie dann angenommen wurden in Stanford und Harvard wurden diese Seiten auch nicht mehr aktualisiert oder weiterbetrachtet.
Und auch an der Uni ist es ja landauf, landab der letzte Schrei Entrepeneurship Center aus dem Boden zu stampfen. Ich finde es gut, wenn es Anlaufstellen gibt, für Leute mit einer Idee, die wirklich was neues machen wollen und dafür Unterstützung suchen.
Aber dass sich jetzt in zig Veranstaltungen, alle hunderte Studenten die gerade mal im 2. Semester sind, die 1000. sinnlose App ausdenken mit der sie den Planeten verpesten wollen und die nur als hirngespinnst existiert, weil zur Umsetzung die (technischen) Fähigkeiten fehlen. Ich hab leider den Eindruck, Entrepeneurship wird das neue Marketing.
Und das was die Leute an der Whu machen ist ja sehr respektabel, weiß aber auch von einem Türken aus Hamburg, der ein Dönerkettenfranchiseimperium hochgezogen hat. Der hat sicher nicht studiert.
Soll in Zukunft jeder der Steuern als Vertiefung nimmt, auch noch Entrepeneurship machen, weil er sich mal selbstständig machen will?


aristokrates, hast du mal von der Chemiestudentin? an der ETH gehört, die irgendwas im Bereich Biotech gemacht hat und dann ihr Unternehmen für 300 Millionen Euro verkauft hat?
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 773

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 22:24:59    Titel:

bunnybraineater hat folgendes geschrieben:

aristokrates, hast du mal von der Chemiestudentin? an der ETH gehört, die irgendwas im Bereich Biotech gemacht hat und dann ihr Unternehmen für 300 Millionen Euro verkauft hat?

Jep, GlycArt hiessen die glaube ich. Gingen vor ein paar Jahren an Roche, die daraus dann ein ganzes Forschungszentrum gemacht haben. Wird hier gerne erzählt die Story. Wink

Kann dir übrigens nur beipflichten - genau das Gefühl hatte ich auch bei manchen Posts hier. Viele BWLer haben bei der Gründung schon den Exit und den Einstieg VC-Business vor Augen. Ich frage mich ehrlich gesagt auch was genau man denn in einer "Entrepreneurship"-Vertiefung lernt? Innovationskraft ist nicht unbedingt etwas, das man 150 Studenten in einem Vorlesungssaal beibringen kann.
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RumsDiBumssss
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Anmeldungsdatum: 06.05.2010
Beiträge: 222

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2012 - 23:54:54    Titel:

aristokrates hat folgendes geschrieben:
bunnybraineater hat folgendes geschrieben:

aristokrates, hast du mal von der Chemiestudentin? an der ETH gehört, die irgendwas im Bereich Biotech gemacht hat und dann ihr Unternehmen für 300 Millionen Euro verkauft hat?

Jep, GlycArt hiessen die glaube ich. Gingen vor ein paar Jahren an Roche, die daraus dann ein ganzes Forschungszentrum gemacht haben. Wird hier gerne erzählt die Story. Wink

Kann dir übrigens nur beipflichten - genau das Gefühl hatte ich auch bei manchen Posts hier. Viele BWLer haben bei der Gründung schon den Exit und den Einstieg VC-Business vor Augen. Ich frage mich ehrlich gesagt auch was genau man denn in einer "Entrepreneurship"-Vertiefung lernt? Innovationskraft ist nicht unbedingt etwas, das man 150 Studenten in einem Vorlesungssaal beibringen kann.

Darauf zielt auch genau meine Frage ab. Entrepreneurship interessiert mich und ich glaube ich habe den spirit und den willen da was aufzuziehen. Aber was lernt man da wirklich in so einer vertiefung?
comiter
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BeitragVerfasst am: 20 Jan 2012 - 12:25:57    Titel:

Wuerde akademisches Entrepreneurship sehr vorsichtig sehen. Einen Master darin bring meines Erachtens sehr wenig, ausser dass man ev gute Mitgruender kennen lernt....
An der Uni bekommst du auch fuer nen tollen Businessplan mit ner Mistidee auch ne gute Note...bzw umgekehr haufig ne schlechte..

Ich denke das beste ist, dass man schon waehrend des Studiums mal ein kleines Projekt startet und einen special interest Blog, kleinen eshop hat um das organisatorische mal zu lernen...

Was richtiges wird es meist aber erst nach dem Studium, da dann der Druck hoeher ist und man vor sich selber und anderen nicht einfach sagen kann "Ich bin ja noch Student"
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Luckybucks
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Anmeldungsdatum: 21.11.2010
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BeitragVerfasst am: 20 Jan 2012 - 17:26:01    Titel:

Hallo miteinander,

da sich hier offenbar einige Leute versammelt haben, die sich gut mit der Materie auskennen, hätte ich da mal einige Fragen:

Wie detailliert muss denn ein Geschäftsmodell ausgearbeitet werden, bis es potenziellen Investoren vorgelegt werden kann?

Was erwarten die von einem solchen Modell?

Ich nehme an, dass die wenigsten Ideen in ihrer rohen Form extrem vielversprechend wirken. Wie also beurteilt man die Qualität und die Erfolgschancen eines solchen Projekts im Anfangsstadium?

Wie kommt man in Kontakt mit Investoren, wenn Fördermaßnahmen an der Uni nur begrenzt oder kaum vorhanden sind?
Läuft das alles über das Internet und diverse 'Inkubatoren'? Das heisst, man arbeitet ein solches Geschäftsmodell aus und präsentiert es dann den Interessenten?
Oder verlangen diese schon eine gewisse Basis, also mehr als nur Überlegungen, Modelle und Visionen?

Wäre dankbar, wenn mir jemand helfen und ein bisschen Licht ins Dunkle bringen könnte!

Grüße und schönes Wochenende!

LB
PistolShrimp
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Anmeldungsdatum: 14.09.2011
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BeitragVerfasst am: 20 Jan 2012 - 18:06:58    Titel:

hast du eine konkrete idee? geht es hier um seed oder start-up finanzierung?
seed-finanzierungen sind sehr selten und wenn, dann meist im high-tech-bereich. brauchst du unbedingt eine kapitalspritze, um zu wachsen? wie differenziert ist dein geschäftsmodell? wenn du schon eine krasse wachstumskruve vorweisen kannst, würde ich erstmal möglichst wenig infos rausrücken - je nach eintrittsbarrieren.

ich denke mal, du redest hier von seed-financing u VC-investoren. sowas kannst du vor gründung vergessen. da musst du immer schon zahlen u wachstum vorweisen können - also schon erfolgreich gegründet haben. dein "geschäftsmodell" muss also schon 100% ausgearbeitet und umgesetzt sein. wenn du gut bist, kommen meist von alleine kleine investmentbanken auf dich zu oder du rufst selbst ein paar an (die lernst du dann auf branchen- und gründer-events kennen), die gute kontakte zu VCs haben. VC = growth capital. anders ist es mit business angels.

die uni kann dir in dem sinne nur zu kontakten verhelfen und allgemein zum verständnis: wie man an kapital kommt, B.P. schreibt, finanzierungsplan aufstellt etc.

was lernen wir daraus?
bevor man erfolgreich gründen kann: erstmal arbeiten und sparen.
dabei nicht nur genug für die gmbh und kreditsicherheiten sparen, sondern auch für die eigene lebenshaltung für mind. 10-24monate. ausnahme: du bist bonze
textpelikan
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Anmeldungsdatum: 19.06.2011
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BeitragVerfasst am: 20 Jan 2012 - 18:38:51    Titel:

bei seed finanzierung kommen fast nur business angel (BA) in frage. VCs investieren nur in getestete geschäftsmodelle. für banken braucht man min 25 % EK. wenn man die haben sollte, kann man sich über eine hausbank an die kfw wenden. ansonsten gibt es verschiedene optionen für gründer ohne finanzielle ausstattung.

- EXIST stipendium (http://www.exist.de/exist-gruenderstipendium/)

- Gründung aus der arbeitslosigkeit/ hierzu sollte man min 12 monate (?nicht sicher?) versicherungspflichtig gearbeitet haben (http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/entscheidung/branchen_zielgruppen/arbeitslose/index.php)

- Business plan wettbewerbe mit preisgeldern

- BAs (hier soll http://www.b-to-v.com/ ganz gut sein)

also wenn man an seinem geschäftsmodell glaubt, sollte man auch ohne geld an eine finanzierung kommen. ein gut ausgearbeiteter business plan ist hierbei essentiell.

hier noch eine ganz gute übersicht (http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/finanzierung/foerderprogramme/index.php)
Luckybucks
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Anmeldungsdatum: 21.11.2010
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2012 - 20:26:31    Titel:

Vielen Dank an euch beide für die ausführlichen und informativen Antworten.

Hört sich alles sehr interessant an, war mir allerdings nicht darüber im Klaren, dass das Geschäftsmodell für die meisten Formen der Finanzierung so ausgereift sein muss.

Danke nochmals.
AlexejH
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 01:36:35    Titel:

Luckybucks hat folgendes geschrieben:
Vielen Dank an euch beide für die ausführlichen und informativen Antworten.

Hört sich alles sehr interessant an, war mir allerdings nicht darüber im Klaren, dass das Geschäftsmodell für die meisten Formen der Finanzierung so ausgereift sein muss.

Danke nochmals.


In Berlin reicht ein exzellentes Gründer-Team. Da werfen die gerne auch mal deinen Business Plan weg und drücken Dir ihre eigene Idee auf. Wenn du auf Gründerevents gehst, dann kriegste auch die Visitenkarte von den Leuten, denen du dann was schicken kannst.

Außerdem: Ein xx Seiten langer Business Plan wird selten gelesen. Heutzutage erstellt man paar Powerpoint-Slides und legt starken Fokus auf das Team.

Beispiel:

Die Heilemann-Brüder hatten nach langer Recherche mehrere Geschäftsmodelle gesammelt. Haben sich dann aber bei 10 Investoren/Inkubatoren/BA für ne Finanzierung (ohne Geschäftskonzept) beworben, und wurden von 9 auch angenommen. Erst dann haben die ein Geschäftskonzept ausgewählt, das sie verfolgen, ausgewählt.
Luckybucks
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Anmeldungsdatum: 21.11.2010
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 13:26:28    Titel:

AlexejH hat folgendes geschrieben:
Luckybucks hat folgendes geschrieben:
Vielen Dank an euch beide für die ausführlichen und informativen Antworten.

Hört sich alles sehr interessant an, war mir allerdings nicht darüber im Klaren, dass das Geschäftsmodell für die meisten Formen der Finanzierung so ausgereift sein muss.

Danke nochmals.


In Berlin reicht ein exzellentes Gründer-Team. Da werfen die gerne auch mal deinen Business Plan weg und drücken Dir ihre eigene Idee auf. Wenn du auf Gründerevents gehst, dann kriegste auch die Visitenkarte von den Leuten, denen du dann was schicken kannst.

Außerdem: Ein xx Seiten langer Business Plan wird selten gelesen. Heutzutage erstellt man paar Powerpoint-Slides und legt starken Fokus auf das Team.

Beispiel:

Die Heilemann-Brüder hatten nach langer Recherche mehrere Geschäftsmodelle gesammelt. Haben sich dann aber bei 10 Investoren/Inkubatoren/BA für ne Finanzierung (ohne Geschäftskonzept) beworben, und wurden von 9 auch angenommen. Erst dann haben die ein Geschäftskonzept ausgewählt, das sie verfolgen, ausgewählt.


Das hört sich ja interessant an. Wie kommt es, dass den beiden so viel Vertrauen entgegen gebracht wird?

Haben sie davor schon einmal ein Projekt erfolgreich durchgezogen oder lief da dann viel über Kontakte?
AlexejH
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 13:43:19    Titel:

Luckybucks hat folgendes geschrieben:
AlexejH hat folgendes geschrieben:
Luckybucks hat folgendes geschrieben:
Vielen Dank an euch beide für die ausführlichen und informativen Antworten.

Hört sich alles sehr interessant an, war mir allerdings nicht darüber im Klaren, dass das Geschäftsmodell für die meisten Formen der Finanzierung so ausgereift sein muss.

Danke nochmals.


In Berlin reicht ein exzellentes Gründer-Team. Da werfen die gerne auch mal deinen Business Plan weg und drücken Dir ihre eigene Idee auf. Wenn du auf Gründerevents gehst, dann kriegste auch die Visitenkarte von den Leuten, denen du dann was schicken kannst.

Außerdem: Ein xx Seiten langer Business Plan wird selten gelesen. Heutzutage erstellt man paar Powerpoint-Slides und legt starken Fokus auf das Team.

Beispiel:

Die Heilemann-Brüder hatten nach langer Recherche mehrere Geschäftsmodelle gesammelt. Haben sich dann aber bei 10 Investoren/Inkubatoren/BA für ne Finanzierung (ohne Geschäftskonzept) beworben, und wurden von 9 auch angenommen. Erst dann haben die ein Geschäftskonzept ausgewählt, das sie verfolgen, ausgewählt.


Das hört sich ja interessant an. Wie kommt es, dass den beiden so viel Vertrauen entgegen gebracht wird?

Haben sie davor schon einmal ein Projekt erfolgreich durchgezogen oder lief da dann viel über Kontakte?


Also vorweg erst einmal: Die Quelle ist ein Vortrag der Heilemanns.

Wenn Du die Lebensläufe der beiden ansiehst, dann hättest auch Du keine Zweifel an deren Erfolg Wink Gegründet hatten die davor soweit ich weiß noch nichts. Kannst ja mal bei Xing recherchieren.

Aber grundsätzlich: Das Team ist das aller aller wichtigste Kriterium bei einer Finanzierung.
Luckybucks
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Anmeldungsdatum: 21.11.2010
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BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 14:12:58    Titel:

Der Lebenslauf ist schon beachtlich.

Was zeichnet denn ein gutes Gründerteam aus? Damit meine ich, unter welchen Kriterien potenzielle Investoren die Qualität eines Gründerteams bewerten.

Wird dort wert drauf gelegt, dass die Leute an Stanford/Yale/Oxbridge/LSE und Co. waren?
Läuft das wie bei einer Bewerbung für ein Internship mit Lebensläufen der Team-Member usw. ?

Danke im Voraus, seid mir echt eine große Hilfe!

Grüße
AlexejH
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
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BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 14:18:07    Titel:

Luckybucks hat folgendes geschrieben:
Der Lebenslauf ist schon beachtlich.

Was zeichnet denn ein gutes Gründerteam aus? Damit meine ich, unter welchen Kriterien potenzielle Investoren die Qualität eines Gründerteams bewerten.

Wird dort wert drauf gelegt, dass die Leute an Stanford/Yale/Oxbridge/LSE und Co. waren?
Läuft das wie bei einer Bewerbung für ein Internship mit Lebensläufen der Team-Member usw. ?

Danke im Voraus, seid mir echt eine große Hilfe!

Grüße


Es kommt auf die Kompetenzen (Persönlichkeit + Erfahrung) an. Kommt aber auch häufig vor, dass die kompetentesten Leute klasse CVs (Top Uni, Mck/Goldman, stusti, usw.) haben.
Luckybucks
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Anmeldungsdatum: 21.11.2010
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BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 14:43:08    Titel:

Ich bin erst in meinem zweiten Trimester (im ersten Jahr), habe also bisher noch nicht allzu viel vorzuweisen.
Nochmals danke für die Informationen, werde da mal dran bleiben und mich auch mal hier an der Uni informieren.
low potential
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Anmeldungsdatum: 28.04.2011
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BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 14:51:20    Titel:

macht es einfach so wie kim tim jim vestor


e: um noch mal was zu tu's zu sagen:
dort wird def. auch viel gegründet. natürlich eher in der high-tech branche und mit produkten, die hier vermutlich eh kaum einer kennt.
wenn man als wiss. mitarbeiter irgendwie in der grundlagenforschung aktiv ist, hat man eh zugang zu den neusten techniken etc. und dadurch einen riesen informationsvorsprung.
viele der start-ups arbeiten auch mit forschungsgesellschaften wie fraunhofer zusammen.
Rudi Carell
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Anmeldungsdatum: 20.12.2007
Beiträge: 395

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 18:55:56    Titel:

textpelikan hat folgendes geschrieben:
bei seed finanzierung kommen fast nur business angel (BA) in frage. VCs investieren nur in getestete geschäftsmodelle. für banken braucht man min 25 % EK. wenn man die haben sollte, kann man sich über eine hausbank an die kfw wenden. ansonsten gibt es verschiedene optionen für gründer ohne finanzielle ausstattung.

- EXIST stipendium (http://www.exist.de/exist-gruenderstipendium/)

- Gründung aus der arbeitslosigkeit/ hierzu sollte man min 12 monate (?nicht sicher?) versicherungspflichtig gearbeitet haben (http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/entscheidung/branchen_zielgruppen/arbeitslose/index.php)

- Business plan wettbewerbe mit preisgeldern

- BAs (hier soll http://www.b-to-v.com/ ganz gut sein)

also wenn man an seinem geschäftsmodell glaubt, sollte man auch ohne geld an eine finanzierung kommen. ein gut ausgearbeiteter business plan ist hierbei essentiell.

hier noch eine ganz gute übersicht (http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/finanzierung/foerderprogramme/index.php)


Guter Beitrag!

Vielleicht noch folgende Ergänzungen:
1. grants: Gerade in innovativen Bereichen/high tech sollte man immer nach öffentlichen Fördergeldern oder Stiftungs-/Forschungsgeldern Ausschau halten.

2. Je nach Kapitalbedarf bieten sich die "three F's" (founder, family, friends) für die Seed-Phase an. In Amerika kommt es häufig vor, dass Familie und Freunde EK zuschießen und Teilhaber werden. In Deutschland, wo sowieso wenig über Geld und schon gar nicht mit Bekannten über Geldanlage etc. gesprochen wird, muss sich das erst noch etablieren.

3. Das Problem bei Banken in der Seed-Phase sollte weniger die Sicherheitenlage sein, d. h. die 25% Eigenkapital sind nicht der eigentliche Haken. Das Problem ist, dass du in der Seed-Phase eigentlich nie so viel Umsatz machst, dass du auf einen gesunden Cash-Flow kommst. Gerade im tech-Bereich hast du anfangs ja klar negativen CF.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ohne CF keine Chance, Zins+Tilgung zu zahlen und in der Folge keine Bankkredite. Bevor die Bank an Sicherheiten für den Ausfall denkt, muss erstmal die Möglichkeit bestehen, dass jemand zurückzahlen kann. Erst im zweiten Schritt wird dann über Sicherheiten nachgedacht.
Der Haken ist also nicht das EK, sondern der CF.
Rudi Carell
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Anmeldungsdatum: 20.12.2007
Beiträge: 395

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 19:02:19    Titel:

Luckybucks hat folgendes geschrieben:

Was zeichnet denn ein gutes Gründerteam aus? Damit meine ich, unter welchen Kriterien potenzielle Investoren die Qualität eines Gründerteams bewerten.


Ich kann folgenden Journal-Artikel empfehlen:
The Evaluation Criteria used by Venture Capitalists: Evidence from a UK Venture Fund (Boocock and Woods, 1997 - International Small Business Journal)

Den solltest du als Student über eine Datenbank problemlos bekommen. Ist zwar von 1997, aber zeigt den typischen VC-Prozess inkl. Kriterien sehr gut.
Luckybucks
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Anmeldungsdatum: 21.11.2010
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2012 - 20:40:32    Titel:

ad Rudi Carell:

Danke für den Journal-Artikel. Wirklich sehr interessant und informativ.

Zitat:
Unfortunately, the way in which venture capitalists could accurately measure the required managerial capabilities was not specified.



Schade, genau das hätte mich wirklich interessiert. Wobei erwähnt wird, dass die Qualität des Gründerteams mitunter ausschlaggebend ist.
Ich nehme an, dass das ähnlich abläuft wie bei einem Job-/Internship Interview. Die merken wahrscheinlich recht schnell wer den Durchblick und damit Potenzial hat und wer nicht.
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