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kurze Zusammenfassung
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Pretender1985
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Anmeldungsdatum: 17.04.2010
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2011 - 17:11:48    Titel: kurze Zusammenfassung

Hallo zusammen,

ich bin zurzeit an meinen Latein Hausaufgaben dran (Übersetzung).

Jetzt muss ich noch zusätzlich eine kurze Zusammenfassung von einem bereits übersetzten Text schreiben (siehe unten).

Da ich in diesem Bereich nicht besonders gut bin Crying or Very sad und lieber Latein übersetze Razz , wäre es super wenn mir jemand helfen könnte! Cool

Text:

Römischer Imperialismus

Durch Scipios Sieg über die Karthager bei Zama (202 v.Chr.) hatte Rom die Herrschaft über das gesamte westliche Mittelmeer errungen und nach der Niederlage Antiochos´ III. von Syrien (188 v. Chr.) war auch das östliche Mittelmeer unter römischer Kontrolle. Doch Rom dehnte seinen Machtbereich immer weiter aus: Macedonia, Achaia, Africa, Gallia Narbonensis... - alle diese Länder wurden als Provinzen dem Imperium Romanum eingegliedert; die daran angrenzenden Völker wurden durch Friedens- und Feundschaftspakte eng ans Römische Reich gebunden. Cäsar gebrauchte z.B. das Wort pacare - "befrieden", wenn er über seine Eroberungen in Gallien sprach. Schließlich stand die damals bekannte Welt unter römischer Herrschaft und unter römischem Einfluss. Mit dem Satz Fines imperii propagavit. - "Er hat die Grenzen des Reiches ausgedehnt", wurde ein erfolgreicher Feldherr gerühmt.

Die Kritik der unterworfenen Völker am röischen Imperialismus können wir nun aus der römischen Literatur entnehmen. Römer wie z.B. Sallust oder Tacitus waren sich der Fragwürdigkeit dieser Politik durchaus bewusst. In ihren Werken finden sich romkritische, ja hasserfüllte reden "barbarischer" Feldherren und Fürsten. Auch Cicero lässt in seinem Werk De re publica folgende kritische Frage stellen: "Was sind denn die Vorteile Roms anders als Nachteile für fremde Staaten oder Völker?"

Rom musste also seinen imperialen Herrschaftsanspruch rechtfertigen. Die philosophische Rechtfertigung lautete so: "Wie der Geist über den Körper oder ein Heer über Sklaven herrscht, so ist von der Natur den Besten die Herrschaft über die Schwachen und Schlechten zu deren Nutzen gegeben." Politisch wurde die Ausdehnung des Reiches damit gerechtfertigt, dass Rom nur gerechte Kreige geführt habe, nämlich um Feinde zu bestrafen oder abzuwehren, um Bundesgenossen zu schützen oder um den Bestand des Reiches zu erhalten ("de imperio"). Religiös begründete der Dichter Vergil die römische Weltherrschaft: Die göttliche Vorseheung habe es vorherbestimmt, dass Rom über die anderen Völker herrsche, die Unterworfenen schone und die Hochmütigen niederkämpfe (parcere subiectis et debellare superbos). Als hochmütig aber galten alle, die sich der römischen Macht nicht beugen wollten.

Vielen Dank im voraus
Pretender

Laughing
Pretender1985
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Anmeldungsdatum: 17.04.2010
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2011 - 18:45:23    Titel: Lösungsversuch

Hey zusammen,

ich hab mal versucht, eine kurze Zusammenfassung zu schreiben.
Ich möchte euch bitten diese mal korrektur zulesen und mir gegebenenfalls eine Alternative zu liefern. Danke

Der Text "Römischer Imperialismus" handelt von der Entwicklung des Römischen Reiches.
Im ersten Teil schreibt der Auto über die verschiedenen Siege Roms. Es wird der Sieg von Scipios, der über die Karthager siegte, als auch über die Niederlage Antichos´III. berichtet. Durch diese Siege schaffte Rom es das westliche sowie das östliche Mittelmeer unter seiner Kontrolle zu bringen. Es wurden immer mehr Provinzen an Rom, durch Friedens- und Freundschaftspakte, gebunden. Die gesamte Welt stand unter römischem Einfluss, dadurch wurde Cäsar zu einem der berühmtesten Feldherre.
Im zweiten Teil wird die Herrschaft der Römer in Frage gestellt. Der Autor erwähnt, dass wir die Einwände von früher nur aus der Literatur entnehmen können. Es werden Römer wie Sallust oder Tacitus genannt, als auch Cicero, denen allen die Fragwürdigkeit der Politik bewusst war.
Im letzten Teil erwähnt der Autor das, dass dazu führte, dass Rom sich für seine Herrschaft rechtfertigen musste. Wie Rom selbst argumentierte, haben sie gerechte Kriege geführt, um alle zu schützen. Der Dichter Vergil begründete es damit, dass es eine göttliche Vorsehung sei, das Rom über andere Völker herrschte. Rom würde die Unterworfenen schonen und die Hochmütigen, also die die sich der Macht nicht beugen wollen, töten.
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