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Ein Streit, na und?
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A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 01 Dez 2011 - 22:00:07    Titel: Ein Streit, na und?

Er gehört keinesfalls zu den banalen Auseiunandersetzungen zwischen Philosophen, die sich die Erkenntnis neiden.

Axel Honneth ein Fossil der "Frankfurter Schule" contra Peter Sloterdijk.

Der Ältere, Honneth erreicht nicht ansatzweise die intellektuelle Dichte von Peter Sloterdijk und der spielt das in der FAZ aus.

Einige meinen, Honneth stünde mindestens habituell links von Sloterdijk, während der sich als Liberaler, d.h. Freiheitsgesinnter outet. Das hat aber nichts mit dem Vorhaben einer Mitgliedschaft bei der FDP zu tun, wie Honneth unterstellt.

Im Gegenteil begründet doch die Politik der neoliberalen FDP die Unfreiheit in einem prekären Kreis aus Sozial- und Demokratieabbau.

Man darf sich nicht wundern wenn sogar, angesichts der Bankenkrisen, forciert durch "Möchtegern-Eliten"merkantilistische Züge in die Wirtschaftspolitikm des Westens Einzug halten, währen die "Reichen" und wirklich "Freien", die über den gesetzen stehen, mit der Inflation kokettieren.

Nicht einmal die Freiheit zum Sparen(denn wer spart macht Verluste)existiert noch in dem Sinne, dass man wenigstens eine Kleinigkeit über der Inflationsrate liegt. Schlimmer noch, der Sparstrumpf scheint wieder in Mode zu kommen, der allerdings verzweifelt genug im Misstrauen, nicht mit Münzen und Scheinen voll gestopft wird, sondern mit Gold oder Edelsteinen(sofern genügend "Kleingeld" vorhanden ist.

Was Honneth in der ZEIT an Vorwürfen gegen Sloterdijk erhebt, fällt auf seine eigenen Füße, denn er hat sich nicht frei gemacht, dessen Intensionen zu missdeuten.

Nur weil es nicht die eigenen Intensionen sind? Zwischen "gebender und nehmender Hand"(Sloterdijk) spielt sich nicht nur Inflation ab. Es werden Arbeitsplätze geschaffen. Von welcher hat die sind haben die Experten Bofinger und Horn analysiert und sich keineswegs auf Honneth berufen.

Auf Sloterdijk auch nicht, obwohl es für alle Seiten lohnenswert wäre, sich mit dessen Schriften zu befassen.

Das neoliberale Establishment steckt indessen seine Pfründe ab. Die gebende Hand beschleunigt die Inflation, weil man glaubt, nur mit ihr seien die Bürger bereit mehr Geld für Waren einzusetzen. Aus dem Streit lugt hervor, was zwischen der gebenden und nehmenden Hand an "Fehlen" liegt:

1.Die Möglichkeit zu erobern und Sklaven zu halten.

2. Die moderne Sklaverei auszubauen

3.Für die Inflation einen Sündenbock zu finden, an dem sich die Nichtaufgeklärten das "Mütchen" kühlen.

Der sonntäglich Stammtisch, an dem die Reden geschwungen werden, mit denen Besserung angemahnt werden soll, sehen etliche, die sich vor dem Staat "dünne" gemacht haben, wodurch ein Heer von Steuerberatern genährt wird, denen so schnell keine Steuerreform droht, die diesen Namen verdient.So bleibt die Gerechtigkeit das, was sie jetzt ist und es soll ja einige geben, die damit zufrieden sind. Aus Naivität, aus Loyalität? Aus Treeu und Glauben?

Beide verdeutlichen, dass das Misstrauen tief sitzt, das sie gegeneinander hegen und beide gemeinsam, dem Finanzmarkt nicht trauen. Warum also der Streit?

Abdul
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2012 - 02:48:17    Titel: Inzwischen

hat sich der Streit zwischen sozial und liberal weltweit breit gemacht und selbst Gewerkschaften sprechen wieder von einer in Richtung Konsolidierung gehende Mitgliederzahl, während sich Liberale eine Abkehr vom Neoliberalismus wünschen.

Dass sowohl auf dem Weltwitschaftsforum als auch auf dem Weltsozialforum beide Richtungen vertreten waren und miteinander kommunizierten, sollte auf "höchster Ebene" zwischen Honneth und Sloterdijk möglich sein.

Im ZDF-Forum "Philosophisches Quartett" wünscht sich der User doernchen Sloterdijk als Nachfolger von Wulff, dem ich mich insofern anschließe, dass Honneth auch kein schlechtes Staatsoberhaupt wäre.

Abdul
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3462

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2012 - 08:17:00    Titel:

Um dies hier stellvertretend auch für andere Diskussionsstränge mitzuteilen: Wir sind kein persönlicher Blog, sondern ein Diskussionsforum. Es ist nicht erwünscht, dass Nutzer hier ihre Monologe ausbreiten bzw. ihre Diskussionen durch Kettenbeiträge selbst am Leben erhalten. Dafür kann man sich problemlos eine eigene Homepage einrichten.
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2012 - 19:24:22    Titel: Wir haben Websides

Lamasshu.

Aber auch Du kannst doch die aktuellen Aspekte der beiden Foren und des sie begleitenden Publikums nicht als Blog verstehen wollen, es sei denn, Dein roter Eintrag soll nur erneut blocken, um zu verdeutlichen, wie unerwünscht meine Beiträge hier sind.

Dabei habe ich Dir bereits früher mitgeteilt, dass Du nur zu schreiben brauchst , dass ich unerwünscht bin, dann brauchst Du nicht nach Möglichkeiten oder Handhabe zu suchen, meinen Nick zu sperren. Ich bleibe ganz wie von selbst weg.

Abdul
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