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Objektive Zurechnung bei Mitwirkungshandlung des Opfers.
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susa2
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Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2011 - 12:19:28    Titel: Objektive Zurechnung bei Mitwirkungshandlung des Opfers.

Hi Leute,
ich glaube ich stehe grad irgendwie auf dem Schlauch und brauche mal eure Hilfe.
Und zwar geht es um folgenden Fall: M zwingt den S mit vorgehaltener Pisole ein Flächschen mit GIft zu trinken. Das macht S und stirbt.
Hier ist ja eigentlich klar, dass diese Handlung dem M zuzurechnen ist. Aber ich komm grad nicht weiter, wie ich das bei der objektiven Zurechenung schreiben soll... das Problem ist ja, dass der Tod erst durch die Mitwirkungshandlung des Opfers eintritt. Und die Gefahr die von einer vorgehaltenen Pistole ausgeht ist ja jetzt nicht unbedingt, dass das Opfer an Gift stirbt, oder?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2011 - 14:22:31    Titel:

mittelbare täterschaft kraft nötigungsherrschaft

die typische gefahr jemanden mit einer pistole zu bedrohee damit er gift trinkt ist, dass der das macht
Flauschi
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Anmeldungsdatum: 30.06.2008
Beiträge: 505

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2011 - 21:21:26    Titel:

da ist doch keine freiverantwortlichkeit, das unterbricht weder den kausalverlauf, noch ändert es was an der zurechenbarkeit.
Porfavor
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Anmeldungsdatum: 18.11.2008
Beiträge: 1477
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2011 - 22:47:51    Titel:

"Wer die Tat selbst oder durch einen anderen begeht".

Ob der andere ein Dritter oder das Opfer ist, ist unbeachtlich, würde ich (als dummer Ersti) sagen.

Er ist also mittelbarer Täter.

Wenn nun ein Dritter, das Opfer vergiften würde, wäre dieses Vergiften hier i.S.d. § 35 StGB entschuldigt.
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