Die marode FDP
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 17 Dez 2011 - 11:46:24 Titel: Die marode FDP |
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hat sich den fahrerflüchtigen Döring zum Parteischranzen gewählt. Döring ist einer der die falschen Berechnungen des Bahnchefs Grube in Sachen Kosten für Stuttgart 21 gestützt hat. Von denen weiß man schon jetzt, dass sie weit höher liegen werden als veranschlagt.
Wer FDP wählt, wählt den Neoliberalismus, wählt eine Partei die glaubt dass die Fesselung durch den Marktradikalismus "Freiheit" bedeutet, obwohl für die Mehrheitsgesellschaft genau das Gegenteil der Fall ist.
Die FDP ist die Partei die nur ein Konzept favorisiert: Die Gewinne privatisieren und die Verluste sozialisieren!
Privatisieren bedeutet, nicht nur bei Post, Bahn,Gesundheit , Bildung usw. immer(ohne Ausnahme) schlechter, teurer und unseriöser. Das ist auch das Credo der FDP die sich aus Nichtskönnern zusammensetzt und glaubt mit der Willfährigkeit unter das Großbürgertum und Unternehmertum Stimmen genug bekommen zu können, um das Zünglein an der Waage zu spielen.
Insofern ist die FDP gänzlich unbrauchbar, auch weil es bereits mit der SPDGRÜNECDUCSU schon genügend neoliberale Parteien gibt, die ohnehin glauben der Staat gehöre ihnen und denen, von denen sie genügend Lobbytätigkeit erfahren. Der Wählwer muss diesen Parteien eine Absage erteilen und an die Abwahl denken. Bis auf die Rechts- und Linksradikalen sind genügend andere Parteien wählbar, die auch christlich, sozial oder ökologisch oder liberal eingestellt sind.
Wichtig ist den Filz SPDGRÜNECDUCSU zu abzuwählen, nachdem sich hoffentlich das Thema FDP endgültig erledigt hat.
Abdul |
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LinksLiegenLassen Full Member

Anmeldungsdatum: 10.09.2011 Beiträge: 72
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Verfasst am: 17 Dez 2011 - 13:11:37 Titel: |
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Die FDP ist im eigentlichen Sinne keine Partei (obwohl ich sie selbst immer gerne als pseudo-liberale Partei bezeichne), sondern eine reine Lobbyistenvereinigung bzw. Sekte, die von jugendlichen Nichtsnutzen wie Rösler, Bahr & Co. angeführt wird.
Die FDP hat keine Ahnung von wahrem Liberalismus. Sollte sie doch mal einen Blick in Länder wie die Niederlande oder Dänemark werfen. Dort gibt es WIRKLICHE liberale Parteien, in denen der Liberalismus mit Würde vertreten wird, und wo er nicht in den Dreck gezogen wird, wie in SCHland. |
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2,71828 Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.02.2008 Beiträge: 2203
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Verfasst am: 17 Dez 2011 - 13:29:39 Titel: |
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| LinksLiegenLassen hat folgendes geschrieben: | | Die FDP ist im eigentlichen Sinne keine Partei (obwohl ich sie selbst immer gerne als pseudo-liberale Partei bezeichne), sondern eine reine Lobbyistenvereinigung bzw. Sekte |
Diese Beschreibung trifft aber eher auf die Grünen als die FDP zu. |
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LinksLiegenLassen Full Member

Anmeldungsdatum: 10.09.2011 Beiträge: 72
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Verfasst am: 17 Dez 2011 - 13:59:14 Titel: |
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| 2,71828 hat folgendes geschrieben: | | LinksLiegenLassen hat folgendes geschrieben: | | Die FDP ist im eigentlichen Sinne keine Partei (obwohl ich sie selbst immer gerne als pseudo-liberale Partei bezeichne), sondern eine reine Lobbyistenvereinigung bzw. Sekte |
Diese Beschreibung trifft aber eher auf die Grünen als die FDP zu. |
Nein, denn wer die Grünen wählt ist selber Schuld. Schließlich weiß jeder wofür diese Partei steht (Islamisierung, Rekordverschulung, Integrationsindustrie, weitere Grenzöffnungen etc.).
Das war aber bei der FDP vorher so nicht der Fall!!!! |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 17 Dez 2011 - 19:49:48 Titel: Die Islamisierung der Gesellschaften Europas |
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ist doch eher den Unternehmen geschuldet, die flankiert von den Politikern billige Arbeitskräfte einluden, die europäischen zu verdrängen, weil von denen kaum jemand noch bereit war, gesundheitsschädigende Drecksarbeit zu machen.
Mit den Billiglohnsektoren wird versucht sowohl die einen Probleme, wie unerwünschten Zuzug, als auch die anderen Probleme, Deutsche und Europäer wieder hin zu niederen Arbeiten zu quälen, was zunehmend gelungen ist.
Dabei dienen die GRÜNEN dazu, eine ausländerfeindliche Attitüde zu vermeiden, weil es eine Rückkehr zur Kolonialherrschaft nicht mehr geben wird. Damit ist die Tendenz hin zur Armut der alternden europäischen Gesellschaften eingeläutet, die man nicht mehr abwehren kann.
Abdul |
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Accounting Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.03.2009 Beiträge: 411
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Verfasst am: 20 Dez 2011 - 13:58:20 Titel: |
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| Zitat: | | Privatisieren bedeutet, nicht nur bei Post, Bahn,Gesundheit , Bildung usw. immer(ohne Ausnahme) schlechter, teurer und unseriöser. |
Das ist der Kracher des Tages. Danke dir, jetzt kann ich den Rest des Tages mit Lachen verbringen.
Btw Du hast die Lufthansa vergessen _________________ "Ja ich hätte hohen Anspruch euer "Knoff-Hoff" doch vielleicht en Plan B wie man das Steuerloch stopft.
Doch dann könnt' ich es nicht bringen aus 'nem rechtlichen Grund, ja Stumpf ist Trumpf doch manchmal echt nicht gesund." |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 20 Dez 2011 - 17:38:06 Titel: Die >Selbstbeantwortung von Fragen zur Privatisierung |
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Bei der Einsicht in die Ausfuhrkontingente ergibt sich, dass sicherlich mehr Qualität ausgeführt wurde.
Bei den Einfuhrkontingenten erkennen wir, dass sich Vieles mit Ramsch vermischt, der die Läden in den Innenstädten Deutschlands ziert.
Geht man tiefer bei den Qualitätsprodukten, die große Konzerne wie Siemens, Daimler, Audi usw. abliefern, steht der Staat stets mit Bürgschaften, Subventionen für die Unternehmenskultur bereit.
Damit ist das private, unternehmerische Risiko weitgehend minimiert und auf die Schultern der Steuerzahler verlagert, getreu nach dem Motto des Neoliberalismus: Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren.
Wer die Augen davor verschließt, dass sich Bahn, Post, Flugverkehr(ganz richtig accounting)Gesundheitswesen, gegen den Bürger wendet, der hat von den Verteuerungen und Lärmbelästigungen, den technischen Problemen nichts verständen, nimmt es erst wiedcer wahr wenn der Pleitegeier die Verantwortung an den Bürger delegiert, der wegen seiner geringen Einflussmöglichkeiten eben nur geringe Verantwortung hat.
Wer die gesellschaftlichen Themen aufgreift, die ja seit 40 Jahren die gleichen sind(Bildung/Steuerreform) fragt sich, wieso man lediglich mit einem Torso von Rechtsschreibreform zufrieden sein soll, die Hauptsache die großbürgerlichen Kreise behalten die Vormacht über die gesellschaftlichen Prozesse, oder wie siehst Du die Präferenzen.
Wer jahrzehntelang das die Berufsbilder von BWL, VWL oder FWL fördert, daqrf sich hinterher nicht beklagen, wenn unter denen so viele leer ausgehen und darum einen destruktiveren wirtschaftlichen Trend praktizieren, der zwar schwer auzuhalten ist. BWLer und VWLer sind schließlich nicht blöd, um sich nach einer Praktikumnsorgie nach der anderen willenlos vor die Tore der Job-Center kippen zu lassen.
Abdul
Abdul |
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Accounting Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.03.2009 Beiträge: 411
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Verfasst am: 20 Dez 2011 - 23:09:01 Titel: |
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| Zitat: | | Wer die Augen davor verschließt, dass sich Bahn, Post, Flugverkehr(ganz richtig accounting)Gesundheitswesen, gegen den Bürger wendet, der hat von den Verteuerungen und Lärmbelästigungen, den technischen Problemen nichts verständen, nimmt es erst wiedcer wahr wenn der Pleitegeier die Verantwortung an den Bürger delegiert, der wegen seiner geringen Einflussmöglichkeiten eben nur geringe Verantwortung hat. |
Glaubst du das ernsthaft?
Heute fliege ich mit der Lufthansa unter der Woche für <600 Euro von Hamburg nach New York, vor 20 Jahren ist man dafür vielleicht nach Spanien gekommen (was jetzt 99 Euro kostet), die Hauptkostentreiber in den Flugtickets sind Steuern & Abgaben (ca. 50%).
Telefonieren & Internet ist so billig wie nie, als die Telekom noch zur Post gehörte und staatlich war, musste man einen Techniker rufen, der das Telefon anschließt, wenn es defekt war, heute stecke ich einfach den Stecker in die Steckdose und telefoniere für 40 Euro im Monat quer durch Europa und in die USA (danke an die Konkurrenz der Telekom).
Die deutsche Post ist so zuverlässig wie nie in Zeiten der Behörde, die Bahn hat als Behörde mehr Personalkosten als Umsatz verursacht, dies ist nun nichtmehr der Fall, stattdessen schafft sie den Sprung in die Gewinnzone in stetiger Regelmäßigkeit während man als Passagier mit dem ICE für 29-49 EUR von Hamburg nach Berlin in 1,5 Stunden fährt. Das private Gesundheitswesen schafft moderne Krankenhäuser, die private Krankenversicherung schafft eine bessere Leistung als die gesetzliche etc.
| Zitat: | | Damit ist das private, unternehmerische Risiko weitgehend minimiert und auf die Schultern der Steuerzahler verlagert, getreu nach dem Motto des Neoliberalismus: Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. |
Lächerlich, die Steuerquote für eine deutsche Gesellschaft liegt im Schnitt bei 30%, die Dividenden weden dann nochmals mit 26,375% besteuert, die öffentliche Hand nimmt dies Geld gerne an. Als Dank wird auch gleich auf Basis des Gewinns in t0 die Vorauszahlung für t+1 bestimmt. Verluste lassen sich über den Verlustvortrag mit der Steuerlast verrechnen, führen aber auch beim Unternehmen in der Regel zu einem Mittelabfluss.
| Zitat: | | Wer jahrzehntelang das die Berufsbilder von BWL, VWL oder FWL fördert, daqrf sich hinterher nicht beklagen, wenn unter denen so viele leer ausgehen und darum einen destruktiveren wirtschaftlichen Trend praktizieren, der zwar schwer auzuhalten ist. BWLer und VWLer sind schließlich nicht blöd, um sich nach einer Praktikumnsorgie nach der anderen willenlos vor die Tore der Job-Center kippen zu lassen. |
Das ist pure Polemik, die Arbeitslosenquote für Wirtschaftswissenschaftler ist verschwindend gering, die Generation Praktikum gibt es dank Fair Company etc. nicht.
| Zitat: | | Wer die gesellschaftlichen Themen aufgreift, die ja seit 40 Jahren die gleichen sind(Bildung/Steuerreform) fragt sich, wieso man lediglich mit einem Torso von Rechtsschreibreform zufrieden sein soll, die Hauptsache die großbürgerlichen Kreise behalten die Vormacht über die gesellschaftlichen Prozesse, oder wie siehst Du die Präferenzen. |
Bildung ist in Deutschland sowas von billig, durch ein Hochschulstudium kommt man fast umsonst, lediglich ein Semesterbeitrag für das Essen in der Mensa, dem Semersterticket und div. anderen solidarischen Angeboten sowie im schlimmsten Fall Studiengebühren in Höhe von 500 Euro fallen an, das macht für ein Bachelorstudim in Regelstudienzeit so ca. 4500 Euro. In anderen Industriestaaten zahlt man das pro Semester und ist nach dem Studium hoch verschuldet. Die Steuerlast tragen derzeit die oberen 50% der Einkommenbezieher, die unteren 50% tragen kaum was zum Steueraufkommen bei. Lediglich bei den indirketen Steuern kommen sie mit auf, allerdings führt ein höheres Einkommen i.d.R auch zu einem höheren Konsum, sodass der Hauptteil der Steuereinnahmen eben bei den oberen Einkommen liegt.
| Zitat: | Bei den Einfuhrkontingenten erkennen wir, dass sich Vieles mit Ramsch vermischt, der die Läden in den Innenstädten Deutschlands ziert.
Geht man tiefer bei den Qualitätsprodukten, die große Konzerne wie Siemens, Daimler, Audi usw. abliefern, steht der Staat stets mit Bürgschaften, Subventionen für die Unternehmenskultur bereit. |
Textilien made in Bangladesh ist das was nachgefragt wird. Welche Subventionen erhalten BMW, Audi & Co. bitte genau?
mfG _________________ "Ja ich hätte hohen Anspruch euer "Knoff-Hoff" doch vielleicht en Plan B wie man das Steuerloch stopft.
Doch dann könnt' ich es nicht bringen aus 'nem rechtlichen Grund, ja Stumpf ist Trumpf doch manchmal echt nicht gesund." |
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jo icke eben Full Member

Anmeldungsdatum: 08.09.2010 Beiträge: 234
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 00:26:00 Titel: |
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| Zitat: | | Das ist pure Polemik, die Arbeitslosenquote für Wirtschaftswissenschaftler ist verschwindend gering, die Generation Praktikum gibt es dank Fair Company etc. nicht. |
Auf der Fair Company Liste stehen 1500 Unternehmen. Insgesamt gibt es in Deutschland ca. 3,3 Mio registrierte Unternehmen. Ich begrüße diese Initiative ausdrücklich, aber die Unternehmen die Fair Company ausgezeichnet repräsentieren weniger als 1% aller Unternehmen in Deutschland.
Die These das es die "Generation Praktikum" nun nicht mehr geben soll ist nicht haltbar. Allenfalls wurde das Problem etwas eingedämmt, mehr aber nicht, denn die Generation Praktikum ist sehr wohl existent.
| Zitat: | | Die Steuerlast tragen derzeit die oberen 50% der Einkommenbezieher, die unteren 50% tragen kaum was zum Steueraufkommen bei. Lediglich bei den indirketen Steuern kommen sie mit auf, allerdings führt ein höheres Einkommen i.d.R auch zu einem höheren Konsum, sodass der Hauptteil der Steuereinnahmen eben bei den oberen Einkommen liegt. |
Diesen Hinweis habe ich schon etliche Male bei anderen Schreiberlingen gelesen. Aber was willst du uns mitteilen?
Das ominöse an der ganzen Sache ist doch nicht, das die oberen 50% die gesamte Einkommenssteuer zahlen, sondern der eigentlich Skandal ist, das die unteren 50% der Arbeitnehmer so wenig verdienen bzw. in so prekären Jobs beschäftigt sind, das sie kaum oder gar keine Steuern zahlen.
Die unteren 50% haben wenig Schuld an der Tatsache, das die A-typische Beschäftigung, Minijobs, Teilzeit, Niedriglohnsektor, usw. immer weiter steigt. Dieses Missverhältnis wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern, eher noch weiter verschlimmern, da die Zahl der Minijobs auch in Zukunft weiter steigen wird und diese Klasse noch weniger Steuern zahlt. Dann hat das Märchen vom Niedriglohnsektor wohl doch einen wahren Kern. |
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Accounting Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.03.2009 Beiträge: 411
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 10:27:53 Titel: |
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| Zitat: | Diesen Hinweis habe ich schon etliche Male bei anderen Schreiberlingen gelesen. Aber was willst du uns mitteilen?
Das ominöse an der ganzen Sache ist doch nicht, das die oberen 50% die gesamte Einkommenssteuer zahlen, sondern der eigentlich Skandal ist, das die unteren 50% der Arbeitnehmer so wenig verdienen bzw. in so prekären Jobs beschäftigt sind, das sie kaum oder gar keine Steuern zahlen.
Die unteren 50% haben wenig Schuld an der Tatsache, das die A-typische Beschäftigung, Minijobs, Teilzeit, Niedriglohnsektor, usw. immer weiter steigt. Dieses Missverhältnis wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern, eher noch weiter verschlimmern, da die Zahl der Minijobs auch in Zukunft weiter steigen wird und diese Klasse noch weniger Steuern zahlt. Dann hat das Märchen vom Niedriglohnsektor wohl doch einen wahren Kern. |
Niedriglöhner, Mini-Jobber sowie befristet Beschäftigte lassen sich als prekär Beschäftigte zusammenfassen, welche insg. 20% der Arbeitnehmerschaft ausmachen. Niemand bestreitet, dass es einen Niedriglohnsektor gibt. Das ist definitorisch fixiert. Der Niedriglohn liegt bei <2/3 des Medialbruttos. Wenn alle 1 Mio Euro verdienen ist derjenige mit 650k ein Niedriglöhner. Als arbeitsmarktpolitisches Instrument ist der Ausweis des Niedriglohnsektors umstritten.
Ich selbst hatte auch ein befristeten Vertrag, mit einem Jahresgehalt von ~60k. Damit bin ich prekär beschäftigt gewesen und zähle von der Steuerlast zu den oberen 50%.
Das Problem ist vielmehr, dass der Spitzensteuersatz eher greift als vor 20 Jahren und die Eingangsbesteuerung gesenkt wurde, ist aber ein anderes Thema. Die Frage, die du dir stellen solltest, wenn bereits 50% für die Steuerlast aufkommen und die anderen 50% eben nicht, du aber das Steuersystem als ungerecht empfindest, eine Änderung aber gleichzeitig eine Belastung für die unteren 50% bedeuten würde, wie sähe dein Vorschlag bzgl. des Steuerwesens aus? _________________ "Ja ich hätte hohen Anspruch euer "Knoff-Hoff" doch vielleicht en Plan B wie man das Steuerloch stopft.
Doch dann könnt' ich es nicht bringen aus 'nem rechtlichen Grund, ja Stumpf ist Trumpf doch manchmal echt nicht gesund." |
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koenig_ludwig73 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 3272 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 11:01:08 Titel: |
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| jo icke eben hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Das ist pure Polemik, die Arbeitslosenquote für Wirtschaftswissenschaftler ist verschwindend gering, die Generation Praktikum gibt es dank Fair Company etc. nicht. |
Auf der Fair Company Liste stehen 1500 Unternehmen. Insgesamt gibt es in Deutschland ca. 3,3 Mio registrierte Unternehmen. Ich begrüße diese Initiative ausdrücklich, aber die Unternehmen die Fair Company ausgezeichnet repräsentieren weniger als 1% aller Unternehmen in Deutschland.
Die These das es die "Generation Praktikum" nun nicht mehr geben soll ist nicht haltbar. Allenfalls wurde das Problem etwas eingedämmt, mehr aber nicht, denn die Generation Praktikum ist sehr wohl existent.
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Ja diese ist existent, nur in welchen Bereichen, das war doch wohl die Frage. Du unterstellst, dass Unternehmen die sich nicht in der FCL wiederfinden automatisch über das Praktikum Missbrauch betreiben. Ich unterstelle, dass die die nicht in der Liste sind von vornherein das nicht tun würden. Und nun?
Ich kenne das von Dir geschilderte Problem tatsächlich eher nicht aus der Wirtschaft sondern aus dem Dienstleistungsbereich, den sozialen Bereichen und bei öffentlichen Institutionen. Also anderen Studienbereichen als bei den Wirtschaftswissenschaften. _________________ Die deutsche Form von Anerkennung ist Neid! |
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Steve2525 Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.06.2008 Beiträge: 1423
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 13:19:55 Titel: |
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| Zitat: | | Privatisieren bedeutet, nicht nur bei Post, Bahn,Gesundheit , Bildung usw. immer(ohne Ausnahme) schlechter, teurer und unseriöser. |
Das ist Unsinn, das ganze ist vielschichtiger. Private Unternehmen sind wesentich stärker auf Rentabilitätsziele fokusiert als Staatsunternehmen. D.h. in den profitablen Bereichen können Sie Dienstleistungen günstiger anbieten als Staatsunternehmen. Hingegen ist die Neigung, sich von nichtrentablen Bereichen zu trennen größer, d.h. Postämter, Bahnstrecken usw. werden stillgelegt. Das ist letztlich der Tradeoff dessen man sich bewußt sein muss. Eine flächendeckende Verkehrsversorgung wird es mit einer privatisierten Bahn etwa nicht geben (außer der Fiskus buttert weiterhin Milliarden dazu). |
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koenig_ludwig73 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 3272 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 15:11:02 Titel: |
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| Steve2525 hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Privatisieren bedeutet, nicht nur bei Post, Bahn,Gesundheit , Bildung usw. immer(ohne Ausnahme) schlechter, teurer und unseriöser. |
Das ist Unsinn, das ganze ist vielschichtiger. Private Unternehmen sind wesentich stärker auf Rentabilitätsziele fokusiert als Staatsunternehmen. D.h. in den profitablen Bereichen können Sie Dienstleistungen günstiger anbieten als Staatsunternehmen. Hingegen ist die Neigung, sich von nichtrentablen Bereichen zu trennen größer, d.h. Postämter, Bahnstrecken usw. werden stillgelegt. Das ist letztlich der Tradeoff dessen man sich bewußt sein muss. Eine flächendeckende Verkehrsversorgung wird es mit einer privatisierten Bahn etwa nicht geben (außer der Fiskus buttert weiterhin Milliarden dazu). |
Dürften private Unternehmen unrentrable Bereiche denn in dem Ausmaß subventionieren wie es eine staatliche Bahn kann? _________________ Die deutsche Form von Anerkennung ist Neid! |
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cyrix42 God of Posting

 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 21523
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 17:52:33 Titel: |
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| LinksLiegenLassen hat folgendes geschrieben: | | Die FDP ist im eigentlichen Sinne keine Partei |
Komisch. Der Bundeswahlleiter und mit ihm der Bundeswahlausschuss, die mit Blick auf das Parteiengesetz die Parteieigenschaft festzustellen haben, sehen das irgendwie anders...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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jo icke eben Full Member

Anmeldungsdatum: 08.09.2010 Beiträge: 234
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 18:33:26 Titel: |
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| Zitat: | Niedriglöhner, Mini-Jobber sowie befristet Beschäftigte lassen sich als prekär Beschäftigte zusammenfassen, welche insg. 20% der Arbeitnehmerschaft ausmachen. Niemand bestreitet, dass es einen Niedriglohnsektor gibt. Das ist definitorisch fixiert. Der Niedriglohn liegt bei <2/3 des Medialbruttos. Wenn alle 1 Mio Euro verdienen ist derjenige mit 650k ein Niedriglöhner. Als arbeitsmarktpolitisches Instrument ist der Ausweis des Niedriglohnsektors umstritten.
Ich selbst hatte auch ein befristeten Vertrag, mit einem Jahresgehalt von ~60k. Damit bin ich prekär beschäftigt gewesen und zähle von der Steuerlast zu den oberen 50%. |
Kann ich nicht ganz mitgehen. Das die prekäre Beschäftigung 20% der Arbeitnehmerschaft ausmacht kann nicht stimmen, da es allein 8 Mio Minijobs gibt - nachzulesen bei der BA. Wenn du noch Niedriglöhner, sowie befristete Jobs dazu zählst - wie du sagst - kommst du auf weit über 10 Mio.
Nicht eingerechnet sind zudem Leiharbeiter, Zeitarbeiter, ungewollt Teilzeitbeschäftigte, usw.
| Zitat: | | Das Problem ist vielmehr, dass der Spitzensteuersatz eher greift als vor 20 Jahren und die Eingangsbesteuerung gesenkt wurde, ist aber ein anderes Thema. Die Frage, die du dir stellen solltest, wenn bereits 50% für die Steuerlast aufkommen und die anderen 50% eben nicht, du aber das Steuersystem als ungerecht empfindest, eine Änderung aber gleichzeitig eine Belastung für die unteren 50% bedeuten würde, wie sähe dein Vorschlag bzgl. des Steuerwesens aus? |
Schauen wir uns doch die möglichen Fälle mal an:
Die unteren 50% der Arbeitnehmerschaft können nicht mehr Steuern zahlen - nicht weil sie nicht wollen - sondern weil schlichtweg das Geld fehlt. Die oberen 50% tragen bereits heute fast die gesamte Steuerlast und können nicht weiter belastet werden. Und spätestens hier sollte es Klick machen, Accounting. Wir sind in einem System gefangen das keinen Ausweg gibt - es gibt einfach keine Lösung für die Steuerprobleme.
Im übrigen stellst du die falsche Frage, Accounting. Es geht doch gar nicht um die Steuerproblematik, sondern viel mehr um die Frage wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt.
Solange die Niedriglöhner weiter Niedriglöhne beziehen, können sie keine Steuern zahlen und da der Niedriglohnsektor eher noch weiter wachsen wird, wird das Steueraufkommen der unteren 50% allenfalls konstant bleiben, vielleicht sogar sinken. Insofern müssten wir doch erstmal die Probleme auf dem Arbeitsmarkt lösen, statt über Steuern zu diskutieren, oder?
Womit wir wiederum beim nächsten Punkt wären: Nehmen wir mal an, das wir die Löhne erhöhen. Auch das bietet keinen Ausweg, denn wenn die Löhne im Niedriglohnsektor steigen, steigt auch die Arbeitslosigkeit. Auch hier sind wir wieder in einer Zwickmühle gefangen, die keine Lösung bietet. Meine Meinung: Wir müssen zwangslaüfig über alternative Wirtschaftssysteme nachdenken, wie z.B. über das Bandbreitenmodel.
| Zitat: | Ja diese ist existent, nur in welchen Bereichen, das war doch wohl die Frage. Du unterstellst, dass Unternehmen die sich nicht in der FCL wiederfinden automatisch über das Praktikum Missbrauch betreiben. Ich unterstelle, dass die die nicht in der Liste sind von vornherein das nicht tun würden. Und nun?
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Ach König, du nun wieder. Leider grober Unfug den du wieder von dir gibst.
Accountig's Argumentation war, das das Problem der "Generation Praktikum" gelöst ist und als Grund dafür er die FCL anführte. Wenn aber weniger als 1% der Unternehmen auf dieser Liste aufgeführt ist, kann man keineswegs von einem "gelösten Problem" sprechen.
Aber bitte, befassen wir uns doch mal mit den 99% anderen Unternehmen die nicht auf der Liste stehen.
Es ist doch weiss Gott nicht so, das alle Unternehmen Missbrauch betreiben, es gibt seriöse und eben unseriöse Unternehmen - Unternehmen die billige Praktiken als reguläre Arbeitskräfte missbrauchen und jene die es nicht tun! Wobei doch die Frage erlaubt sei, warum dann nicht mehr Unternehmen das FC Gütesiegel erhalten.
Ich unterstellen den Unternehmen also nichts.
Nun, wenn du jedem Unternehmen unterstellst das sie keinen Missbrauch betreiben, warum aber gibt es dann die Generation Praktikum? Warum wurde der Begriff geprägt?
Womit deine Argumentation hinlänglich Blödsinn ist, denn die Generation Praltikum ist sehr wohl real und existent. |
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koenig_ludwig73 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 3272 Wohnort: Neuschwanstein
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Steve2525 Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.06.2008 Beiträge: 1423
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 22:32:48 Titel: |
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| koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben: | | Steve2525 hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Privatisieren bedeutet, nicht nur bei Post, Bahn,Gesundheit , Bildung usw. immer(ohne Ausnahme) schlechter, teurer und unseriöser. |
Das ist Unsinn, das ganze ist vielschichtiger. Private Unternehmen sind wesentich stärker auf Rentabilitätsziele fokusiert als Staatsunternehmen. D.h. in den profitablen Bereichen können Sie Dienstleistungen günstiger anbieten als Staatsunternehmen. Hingegen ist die Neigung, sich von nichtrentablen Bereichen zu trennen größer, d.h. Postämter, Bahnstrecken usw. werden stillgelegt. Das ist letztlich der Tradeoff dessen man sich bewußt sein muss. Eine flächendeckende Verkehrsversorgung wird es mit einer privatisierten Bahn etwa nicht geben (außer der Fiskus buttert weiterhin Milliarden dazu). |
Dürften private Unternehmen unrentrable Bereiche denn in dem Ausmaß subventionieren wie es eine staatliche Bahn kann? |
Was soll eigentlich immer diese dämliche Fragerei? Wir betreiben hier keine Rabulistik. |
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Steve2525 Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.06.2008 Beiträge: 1423
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 22:33:55 Titel: |
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[quote="Steve2525"] | koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben: | | Steve2525 hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Privatisieren bedeutet, nicht nur bei Post, Bahn,Gesundheit , Bildung usw. immer(ohne Ausnahme) schlechter, teurer und unseriöser. |
Das ist Unsinn, das ganze ist vielschichtiger. Private Unternehmen sind wesentich stärker auf Rentabilitätsziele fokusiert als Staatsunternehmen. D.h. in den profitablen Bereichen können Sie Dienstleistungen günstiger anbieten als Staatsunternehmen. Hingegen ist die Neigung, sich von nichtrentablen Bereichen zu trennen größer, d.h. Postämter, Bahnstrecken usw. werden stillgelegt. Das ist letztlich der Tradeoff dessen man sich bewußt sein muss. Eine flächendeckende Verkehrsversorgung wird es mit einer privatisierten Bahn etwa nicht geben (außer der Fiskus buttert weiterhin Milliarden dazu). |
Dürften private Unternehmen unrentrable Bereiche denn in dem Ausmaß subventionieren wie es eine staatliche Bahn kann? |
Was soll eigentlich immer diese dämliche Fragerei? Wir betreiben hier keine Rabulistik sondern tauschen Argumente aus. |
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koenig_ludwig73 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 3272 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 21 Dez 2011 - 23:36:56 Titel: |
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| Steve2525 hat folgendes geschrieben: | | Was soll eigentlich immer diese dämliche Fragerei? |
ja versuch mal drauf zu verzichten.
Blödsinnige Unterstellung. Wie kommst Du drauf, das es sich so völlig ohne Begleittext um eine rethorische Frage handeln könne. Ein Austausch von Argumenten kann auch damit beginnen das man welchen fragt. _________________ Die deutsche Form von Anerkennung ist Neid! |
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jo icke eben Full Member

Anmeldungsdatum: 08.09.2010 Beiträge: 234
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Verfasst am: 22 Dez 2011 - 00:41:53 Titel: |
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Och nein, jetzt versucht er gegen Fakten zu argumentieren.
Ich könnte nun 100 Artikel posten die genau Gegenteiliges darstellen. Hast du noch mehr zu bieten als Einzelmeinungen oder wars das schon?
Der Autor ist Direktor des IAB, die Forschungsstelle gehört zur BA.
Fassen wir also zusammen, dieser Herr Möller arbeitet für die IAB, dessen Geldgeber die BA ist. Und rein zufällig stellt er in seinem Artikel fest, hoppla, es gibt keine Generation Praktikum, na was für eine Überraschung...Meine Fresse König, wann wachst du endlich auf?? Oder willst du für den Rest deines Lebens in einer Traumwelt leben?
Ich ignoriere einfach mal die Quelle. Machst du ja genauso. Wenn ich nun meine Artikel poste die darstellen, das es die Generation Praktikum gibt, dann ignorierst du sie mit Sicherheit auch. Warum? Weil sie dir zu links sind und hier ist mir eben diese Quelle nicht objektiv für eine Aussage.
Also ich halte mal fest: Du hast keine Argumente, nur Einzelmeinungen und eine Quelle von der BA, deren redliches Interesse es ist allen Leuten zu suggerien das auf dem Arbeitsmarkt alles super ist und es überhaupt keine Probleme gibt.
Oh, im übrigen möchte ich mal für zukünftige Mindestlohn Diskussionen mal das anführen: http://www.spiegel.de/karriere/0,1518,748568,00.html
Ja was nun, stellt das nicht deine Welt über den Mindestlohn auf den Kopf? |
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koenig_ludwig73 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 3272 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 22 Dez 2011 - 06:55:44 Titel: |
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| jo icke eben hat folgendes geschrieben: | Och nein, jetzt versucht er gegen Fakten zu argumentieren.
Ich könnte nun 100 Artikel posten die genau Gegenteiliges darstellen. Hast du noch mehr zu bieten als Einzelmeinungen oder wars das schon?
Der Autor ist Direktor des IAB, die Forschungsstelle gehört zur BA.
Fassen wir also zusammen, dieser Herr Möller arbeitet für die IAB, dessen Geldgeber die BA ist. Und rein zufällig stellt er in seinem Artikel fest, hoppla, es gibt keine Generation Praktikum, na was für eine Überraschung...Meine Fresse König, wann wachst du endlich auf?? Oder willst du für den Rest deines Lebens in einer Traumwelt leben?
Ich ignoriere einfach mal die Quelle. Machst du ja genauso. Wenn ich nun meine Artikel poste die darstellen, das es die Generation Praktikum gibt, dann ignorierst du sie mit Sicherheit auch. Warum? Weil sie dir zu links sind und hier ist mir eben diese Quelle nicht objektiv für eine Aussage.
Also ich halte mal fest: Du hast keine Argumente, nur Einzelmeinungen und eine Quelle von der BA, deren redliches Interesse es ist allen Leuten zu suggerien das auf dem Arbeitsmarkt alles super ist und es überhaupt keine Probleme gibt.
Oh, im übrigen möchte ich mal für zukünftige Mindestlohn Diskussionen mal das anführen: http://www.spiegel.de/karriere/0,1518,748568,00.html
Ja was nun, stellt das nicht deine Welt über den Mindestlohn auf den Kopf? |
>>Die Befunde basierten überwiegend auf "allgemeinen Eindrücken und Beobachtungen im Umfeld von Freunden und Bekannten", stellten die Hochschulforscher Kolja Briedis und Karl-Heinz Minks von der Hochschul-Informations-System GmbH bereits im Jahr 2007 fest. Ihr Projektbericht "Generation Praktikum - Mythos oder Massenphänomen?" beantwortet die Frage eindeutig: Zwar gibt es Hinweise, dass die Zahl der Praktika nach dem Studium zugenommen hat, dennoch handelt es sich dabei um kein Massenphänomen, wenn man die Studierenden insgesamt betrachtet.<<
heißt also, Journalisten, die in ihrem Umfeld die Generation Praktikum bemerkten betrachteten dazu ihr Umfeld, da aber die 3 mio Unternehmen etwas vielschichtiger zusammengesetzt sind, kann die Schlußfolgerung dieser Journalisten nicht für alle Akademiker angewandt werden. _________________ Die deutsche Form von Anerkennung ist Neid! |
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Steve2525 Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.06.2008 Beiträge: 1423
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Verfasst am: 22 Dez 2011 - 14:46:03 Titel: |
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| Zitat: | Die Befunde basierten überwiegend auf "allgemeinen Eindrücken und Beobachtungen im Umfeld von Freunden und Bekannten", stellten die Hochschulforscher Kolja Briedis und Karl-Heinz Minks von der Hochschul-Informations-System GmbH bereits im Jahr 2007 fest. Ihr Projektbericht "Generation Praktikum - Mythos oder Massenphänomen?" beantwortet die Frage eindeutig: Zwar gibt es Hinweise, dass die Zahl der Praktika nach dem Studium zugenommen hat, dennoch handelt es sich dabei um kein Massenphänomen, wenn man die Studierenden insgesamt betrachtet.
Der Begriff "Generation Praktikum" führt also in die Irre. Doch diese Erkenntnis ist nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Woran das liegt, ist leicht zu erklären: Es gibt Bereiche, in denen Praktika nach dem Studium tatsächlich stark verbreitet sind.
Problem vor allem für Geistes- und Sozialwissenschaftler
Während technische und naturwissenschaftliche Fächer mit wenigen Ausnahmen wie Architektur, Bauingenieurwesen oder Biologie davon kaum betroffen sind, spielen sie bei Geistes- und Sozialwissenschaftlern durchaus eine Rolle. Jeder vierte Sprach- und Kulturwissenschaftler absolviert nach dem Studium ein Praktikum, zuweilen gleich eine Praktikumsserie. Auch unter Wirtschaftswissenschaftlern und Juristen sind Praktika nach dem Studium nicht selten. Übrigens findet man unter Praktikanten Frauen häufiger als Männer - und das ist keineswegs nur durch die Fächerwahl bedingt.
Entscheidend ist, dass die Medien eine besonders praktikumsintensive Branche sind. Presse, Hörfunk, Fernsehen, Verlage, auch PR- und Werbeagenturen oder Museen: Praktika sind hier nach dem Studium weit verbreitet. Das mag akzeptabel sein, wenn die Ausbildung dabei tatsächlich im Vordergrund steht. Oft erledigen Praktikanten aber auch kostengünstig die Arbeit, die eigentlich von Festangestellten gemacht werden sollte. Dahinter muss nicht immer böser Wille zur Ausbeutung stehen. Denn manch engagierter Kleinverlag wäre wohl anders gar nicht überlebensfähig.
Da Journalisten mit der Situation in der Medienbranche in der Regel besser vertraut sind als mit der Lage in anderen Bereichen des Wirtschafts- und Arbeitslebens, verwundert es nicht, dass die spezifische Situation hier mit einem allgemeinen Phänomen gleichgesetzt wird. Und so wird etwas zum Problem einer ganzen Generation erklärt, was nur für einen Teil der Hochschulabsolventen ein echtes Problem ist. |
Nun, genau das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen bei Kommilitonen: Praktika kommen zwar auch in den zuerst genannten Fächern -- Naturwissenschaften, Technik, Mathematik, BWL, Informatik -- vor, aber meist nur dann, wenn Absolventen über wenig bis keine Praxiserfahrungen verfügen, oder man sich bei besonders "beliebten" Arbeitgebern bewirbt, die für die Besetzung einer Stelle aus hunderten Bewerbern auswählen können. Einige betreiben nach dem Studium sogar eine Reihe von Praktika bei Unternehmen mit gutem Namen, um Ihre Vita weiter aufzuhübschen, ohne das dafür eine zwingende Notwendigkeit besteht. Als weiter verbreitet sehe ich hingegen den Einstieg über die Zeitarbeit.
Hingegen ist der Einstieg bspw. in die Medienbranche schon immer ein hartes Brot gewesen. Wer hier anfängt muss sich darüber im klaren sein, dass es ein langer Weg bis zur gesicherten Festanstellung ist. Der Bereich ist einfach hoffnungslos überlaufen.
Es lohnt sich also einen differenzierten Blick auf den Arbeitsmarkt für Akademiker zu werfen. Nun muss man dazu sagen, dass sich die Erfahrungen auf die Zeit der letzten zwei Jahre beziehen, wo es am Arbeitsmarkt ziemlich gut aussah. Ich will nicht ausschließen, dass es in anderen Jahren schlechter ist. |
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jo icke eben Full Member

Anmeldungsdatum: 08.09.2010 Beiträge: 234
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Verfasst am: 22 Dez 2011 - 17:59:18 Titel: |
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| Zitat: | >>Die Befunde basierten überwiegend auf "allgemeinen Eindrücken und Beobachtungen im Umfeld von Freunden und Bekannten", stellten die Hochschulforscher Kolja Briedis und Karl-Heinz Minks von der Hochschul-Informations-System GmbH bereits im Jahr 2007 fest. Ihr Projektbericht "Generation Praktikum - Mythos oder Massenphänomen?" beantwortet die Frage eindeutig: Zwar gibt es Hinweise, dass die Zahl der Praktika nach dem Studium zugenommen hat, dennoch handelt es sich dabei um kein Massenphänomen, wenn man die Studierenden insgesamt betrachtet.<<
heißt also, Journalisten, die in ihrem Umfeld die Generation Praktikum bemerkten betrachteten dazu ihr Umfeld, da aber die 3 mio Unternehmen etwas vielschichtiger zusammengesetzt sind, kann die Schlußfolgerung dieser Journalisten nicht für alle Akademiker angewandt werden. |
Aha, und wer bitte hat gesagt das nur die Meinungen der Journalisten ausschlaggebend sind?
Zunächst mal kann ich dir etliche Artikel zeigen die anhand Zahlen und Fakten die Generation Praktikum dokumentieren und nicht anhand "allgemeiner Eindrücke von Freunden und Bekannten". Desweiteren frage ich mich, was hast du bei deiner Antwort als Bezugsgröße angenommen. Etwa das jeder Journalist nur über seine Erfahrungen in der Medienbranche berichtet? Hey Leute schaut mal, wir haben in der Abteilung 5 Praktikanten - da muss ich sofort etwas darüber schreiben! So hantieren aber keine seriösen Journalisten.
Auch geht es nicht darum welche Branche betroffen sind, denn es sicher für jeden nachvollziehbar, das die Unternehmen Absolventen der MINT-Sparte bevorzugt einstellen und sich dies auch einiges kosten lassen. Geisteswissenschaftler haben eher das nachsehen - aber, so frage ich, nur weil es eine Branchenspezifische Unterschied gibt, ist dann die Generation Praktikum nur ein Mythos?
Eindeutig nein, denn das Einstellen von Praktikanten als regulärer Mitarbeiter findet definitiv statt, nur eben vermehrt bei den Geisteswissenschaftlern.
Auch das Absolventen gezwungen sind Praktikas anzunehmen - weil sie keine Stelle finden - damit sie keine Lücken im Lebenslauf haben findet ebenfalls definitiv statt und wurde bereits mehrfach dokumentiert. Die Branchenzugehörigkeit zeigt uns nur ein differenzierteres Bild der ganzen Thematik.
Ich glaube auch nicht das es ein Massenphänomen ist, mit dem wir hier konfrontiert sind. Die überwiegende Mehrheit der Absolventen findet reguläre Stelle, völlig klar, dennoch hat die Zahl der Praktikas nach dem Studium zugenommen - so steht es im Artikel.
Deine ganze Argumentation klammert sich an eine einzige Quelle, die zugegebenermaßen nicht wissenschaftlich fundiert ist. Es wird langsam aberwitzig hier noch weiter zu diskutieren, solange du nicht mehr zu bieten hast...ich gehe mal davon aus, das wir das Thema beenden können. |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 22 Dez 2011 - 18:41:51 Titel: Das alte Lied von "Äpfel und Birnen |
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Accounting, ich gestehe Dir ja zu, dass die BWLer und VWLer nicht perse arbeitslos sind.
Das liegt aber daran, dass sie nicht auf der faulen Haut liegen, aber gewiss nicht daran dass alle BWLer und VWLer Jobs auf dem Gebiet bekommen, das sie studiert haben.
Von 6 BWLern und 2VWLern die ich kenne, arbeiten 2 im Fach. Dieanderen fahren Taxi, kellnern oder sind in der Fortbildung. Was hast Du da an ERfahrungen accounting?
Wenn Großkonzerne Steuern zurückerhalten, anstatt zu zahlen, dann sind das versteckte Subventionen. Subventionen sind auch wenn Städte und Gemeinden in denen sich Konzerne ansiedeln erst einmal die nötige Verkehrswege und Infrastruturanbindung schaffen müssen , ehe sich die Firmen bequemen Arbeitsplätze aufzubauen.
Subventionen war auch die Übernahme der Rententräger von älteren Arbeitnehmern die gehalts- oder lohnmäßig als zu hoch eingeschätzt wurden und darüber Frühverrentungen ermöglicht wurden und werden.
Subventionen sind das gesamte Bürgschaftswesen(Hermes etc.) das den Unternehmen die größten Risiken nimmt und mit einem Pyseudoächzen an Risikolasten, den Bürger immer mehr zur Kasse bitten wollen.
Wer, accounting zahlt denn die Zeche nach der Misswirtschaft in Unternehmen? Die Bürger zahlen das über die Jobagenturen und Steuerlasten.
Was nun die Lufthansa angeht, so ist das ein Paradebeispiel für Unternehmen die Gehälter ihrer Angestellten an allen Ecken und Ende zu drücken versuchen und mit "Dumpingpreisen" zu Lasten der Umwelt(also wieder der Allgemeinheit und dem Steuerzahler die Schäden aufs Auge drücken, die von ERkrankungen durch Kerosin, über Lärm und bis zu zerrütteten Familien reichen.
Du musst da über den Tellerrand hinausblicken accounting.
Was nun den Ramsch angeht, so genügt ein Blick in die Fußgängerzonen der Innenstädte, wo an vielen Ecken die Ramschkultur aufgeblüht ist, von Produkten, die gesundheitsschädlich sind bis zu denen die einfach nichts taugen, also qualitativ unter geltenden Standards liegen.
Die Nachfrage nach diesen Billigprodukten ist ja deshalb gegeben, weil sich viele Bürger Qualitätsprodukte nicht leisten können, woran Parteien wie die SPDCDUCSU und FDP einen großen Anteil haben, die den UNternehmen jedes Lohndumping durchgehen lassen.
Entweder bist Du schon zu alt accounting oder noch zu jung, um etwas von der Generation Praktikum gehört zu haben, die kostenlos, oder gegen geringes Entgelt von Firma zu Firma ziehen um dort die "Drecksarbeit zu machen und danach wieder weiterziehen. Die Unternehmenskultur hat charakterlose Mithglieder. Da sind sogar welche die offen drohen, falls ihnen Subventiuonen gestrichen werden, ihre Arbeitsplätze ins Ausland zu verlegen. Das sind wahre Patrioten auf die Deutschland längst verzichten sollte. Sie sollen gehen und nicht wiederkommen. Denn die braucht keiner.Schon garnicht zum Verzehr von Steuergeldern.
Ein anderes Thema sind die Hartz IV Empfänger und die Unternehmen, die Kurzarbeitergeld bezogen haben, ohne dass die entsprechenden Mitarbeiter tatsächlich in Kurzarbeit waren.
Während man auf die kleinen Betrüger um Hartz IV Euros unter den 7 Millionen Hartz IV Empfängern mit dem Finger zeigt, weist allein ein Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern einen höheren Schaden an Betrug auf alle Hartz IV Empfänger zusammengenommen. Das liegt daran, dass Unternehmen kaum kontrolliert werden und die bekannten Betrügereien schlicht zu spät aufgedeckt wurden.
Aber das gehört schon in den Zusammenhang über die Zu- und Umstände in einer Gesellschaft, die den Neoliberalismus der FDP,CDUCSU und SPD als Ziel ausgab. Defacto verarmt die Gesellschaft. Wer das bestreiten will, ist nicht von dieser Welt.
Abdul |
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Herr Henrik Junior Member

Anmeldungsdatum: 01.01.2012 Beiträge: 10
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 03 Jan 2012 - 01:15:35 Titel: Erinnerung: |
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darf ich an die Thesen des Moralphilosophen Peter Singer erinnern? Vor allem auch über das was Singer über die Auswirkungen des Internets(in "Visible Man") darstellt.
In Beziehung dazu die Ideen von Wolf Singer, der so treffend über die Einheit des Bewusstseins reflektiert(im Interview mit Thomas Metzinger/Philosoph und Bewusstseinsforscher) in dessen Buch der EGO-Tunnel (ab Seite 102)Erhellendes über die Verarbeitung und Codierung von Informationen zu erfahren ist.
Ist man moralisch bindungslos dann kann man leicht alle die dämonisieren, die der Wirtschaft eine soziale Kompenente abverlangen. Insbesondere wen man weiß, dass das Fehlen der sozialen Komponente im Wirtschaften stets auch Schuldenmachen heißt , was selbst Adam Smith als "Kontrollierten Bankrott" bezeichnete und der FDP-Atemlose Christian Lindner mit seiner persönlichen Pleite erfahren hat.
Kant, gewiss kein Linker Philosoph, hat die "gefährliche Geldmacht" zur existentiellen Gefahr von Staaten herauf beschworen und als "Schatz zum Kriegführen" bezeichnet.
Niemand hat die Analyse der Ökonomie so auf die Spitze getrieben wie Karl Marx, in dessen Kapital über die Finanzwirtschaft Sätze zu lesen sind, von denen man meinen könnte, sie seien gestern gedruckt worden.
Und John Maynard Keynes hat die Staatsverschuldung dahingehend erklärt, dass auf(Zitat) "lange Sicht sind wir alle tot. Die Volkswirtschaft macht es sich zu leicht und macht ihre Aufgaben wertlos, wenn sie in stürmischen Zeiten nur sagen kann, dass, nachdem der Sturm vorüber ist, der Ozean wieder ruhig sein wird."
Und für den ehemaligen "Tea-Party"-Anhänger Robert Nozick(Republican) bedeutet Staatsverschuldung den "direkten Weg in die Knechtschaft".
In der Tat ist liberal denken ein positives Lebensgefühl. Das was die neoliberlae Wirtschaft macht ist aber weder liberal noch positiv. Sie zerstört die Menschen und die Natur, solange Finanzkapital die Fäden in der hält(Profit over People/Chomsky)
Mit freundlichen Grüßen Abdul |
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GLÜ Full Member

Anmeldungsdatum: 02.03.2009 Beiträge: 64
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Verfasst am: 12 Jan 2012 - 15:56:31 Titel: Re: Die marode FDP |
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| A.H.Hattray hat folgendes geschrieben: |
Wer FDP wählt, wählt den Neoliberalismus, wählt eine Partei die glaubt dass die Fesselung durch den Marktradikalismus "Freiheit" bedeutet, obwohl für die Mehrheitsgesellschaft genau das Gegenteil der Fall ist.
Die FDP ist die Partei die nur ein Konzept favorisiert: Die Gewinne privatisieren und die Verluste sozialisieren!
Abdul |
Nicht zu vergessen , man sorgt nicht nur für seine Klientel .
Da eine große Dürre bevohrsteht bringt man noch schnell seine Zöglinge in gesicherten Beamten-Verhältnissen unter .
Dirk Niebel der als Generalskretär das Entwicklungsministerium abschaffen wollte , stockt es noch schnell um 180 Pöstchen auf .
Hierzu siehe : Report München " Rette sich, wer kann - FDP unter Druck"
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9225482
Bürger einer demokratisch gewählten LOBBYKRATIE
GLÜ2010
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 12 Jan 2012 - 19:14:09 Titel: Die charakteristischen Aussagen der FDP: |
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Gerade jetzt in der Frage einer Börsentransaktionssteuer, gegen die die FDP noch Front zu machen ist deutlich: die FDP ist die Partei der Spekulanten.
Sie will nicht einmal im Ansatz eine solche Steuer, wenigstens für die Eurozone, zulassen, weil sie dann von den Spekulanten nicht mehr gesponsert würde.
Wer FDP wählt begünstigt das Spekulantentum. Wer sich die Ausagen der FDP Spitze gegen die Börsentransaktionssteuer genau ansieht, der erkennt leicht, wessen Partei die FDP ergreift. Das ist ein Pool von maximal 2,5 % der Wählerschaft, weshalb man schon mal fragen muss, wieso die FDP in den letzten Jahrzehnten jeweils die 5 % Hürde schaffte. Viele wissen es: ZU der Zeit, als viele Wähler noch auf das "C" bei der CDUCSU hereingefallen sind, konnten der FDP Stimmen "geliehen" werden. Diese Zeit ist vorbei, insbesondere deshalb, weil der Wähler der CDUCSU dasselbe Schicksal zuteil werden lassen sollte, wie der FDP. Wie marode die CDUCSU im allgemeinen, und an ihrer Spitze im Besonderen ist, wird doch nicht nur durch Wulff, Guttenberg oder Kohl deutlich.
Abdul |
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Gaisler Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.08.2009 Beiträge: 859
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Verfasst am: 12 Jan 2012 - 20:03:40 Titel: |
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Die FDP ist gegen eine einseitige Einführung im Euro-Raum. Die gesamte Bankenwelt würde dann wohl einhellig nach London abwandern. Gegen eine EU-weite Einführung hat die FDP überhaupt nichts.
Spekulation kann gefährlich sein, egal wo sie stattfindet. Nur verdient der deutsche Staat an dieser Spekulation nicht mehr mit (tut er über die Besteuerung der Gewinne und der Kapitalerträge ja jetzt schon). Für den deutschen Staat würden keine Mehrgewinne entstehen, es wäre sogar ein Minusgeschäft. |
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Tonka Senior Member

Anmeldungsdatum: 03.08.2005 Beiträge: 1747
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Verfasst am: 12 Jan 2012 - 20:37:20 Titel: |
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Ist die FDP denn noch zu retten? Ich sehe keine Rettung mehr. Rösler macht den Job als Vorsitzender ja noch schlechter als Westerwelle, auch wenn er deutlich sympathischer als sein Vorgänger im Amt. Was muss denn passieren, damit die FDP noch über die 5%-Hürde kommt? Wieder ein anderer Vorsitzender, vielleicht ein anderes Parteiprogramm?
Nach der Wahl in Schleswig-Holstein im Mai und vermutlich wieder weniger als 5% der Stimmen wird die Führungsdebatte in der FDP wieder von neuem beginnen. Vielleicht wird dann Rainer Brüderle als neuer Vorsitzender nach vorne geschickt, das wäre dann die allerletzte Chance, die FDP überhaupt noch ins Parlament zu bringen. |
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GLÜ Full Member

Anmeldungsdatum: 02.03.2009 Beiträge: 64
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Verfasst am: 14 Jan 2012 - 18:41:18 Titel: |
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| Gaisler hat folgendes geschrieben: | | Die FDP ist gegen eine einseitige Einführung im Euro-Raum. Die gesamte Bankenwelt würde dann wohl einhellig nach London abwandern. |
Was bei einer Besteuerung von 0,01% abzuwarten wäre .
| Gaisler hat folgendes geschrieben: | | Gegen eine EU-weite Einführung hat die FDP überhaupt nichts. |
Da London IHR das Blockieren ja abnimmt
| Gaisler hat folgendes geschrieben: | | Spekulation kann gefährlich sein, egal wo sie stattfindet. Nur verdient der deutsche Staat an dieser Spekulation nicht mehr mit (tut er über die Besteuerung der Gewinne und der Kapitalerträge ja jetzt schon). Für den deutschen Staat würden keine Mehrgewinne entstehen, es wäre sogar ein Minusgeschäft. |
Da der Staat mit diesen Gewinnen kaum die durch diese Spekulationen entstehenden Schäden an Banken etc. abdecken kann , würde die Abwanderung eher ein Gewinn für die €-Zone
Bürger einer demokratisch gewählten LOBBYKRATIE
GLÜ2010 |
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Gaisler Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.08.2009 Beiträge: 859
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Verfasst am: 15 Jan 2012 - 17:21:46 Titel: |
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| GLÜ hat folgendes geschrieben: | | Gaisler hat folgendes geschrieben: | | Die FDP ist gegen eine einseitige Einführung im Euro-Raum. Die gesamte Bankenwelt würde dann wohl einhellig nach London abwandern. |
Was bei einer Besteuerung von 0,01% abzuwarten wäre . |
Die Argumentation ist paradox:
Entweder es käme bei der Besteuerung (ohne Berücksichtigung der Abwanderung) ein erheblicher Betrag zu stande - dann würden die Banken abwandern. Oder die Besteuerung wäre so niedrig, dass die Zusatzbelastungen gegen null gingen, aber dann bringt auch die Steuer nichts.
Davon abgesehen: Fast alle Banken haben schon Offices in London; das der Deutschen Bank ist mindestens so bedeutend wie das Frankfurter Stammoffice. Insofern gingen die Kosten eine Verlegung des Firmensitzes nach London gegen 0.
| GLÜ hat folgendes geschrieben: |
| Gaisler hat folgendes geschrieben: | | Gegen eine EU-weite Einführung hat die FDP überhaupt nichts. |
Da London IHR das Blockieren ja abnimmt |
Die Haltung wurde von der FDP (pragmatisch gesehen auch vollkommen berechtigterweise) schon vor dem Londoner Veto vertreten.
| GLÜ hat folgendes geschrieben: | | Gaisler hat folgendes geschrieben: | | Spekulation kann gefährlich sein, egal wo sie stattfindet. Nur verdient der deutsche Staat an dieser Spekulation nicht mehr mit (tut er über die Besteuerung der Gewinne und der Kapitalerträge ja jetzt schon). Für den deutschen Staat würden keine Mehrgewinne entstehen, es wäre sogar ein Minusgeschäft. |
Da der Staat mit diesen Gewinnen kaum die durch diese Spekulationen entstehenden Schäden an Banken etc. abdecken kann , würde die Abwanderung eher ein Gewinn für die €-Zone |
Lies meinen Post noch einmal gründlich. |
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Pauker Moderator

Anmeldungsdatum: 26.05.2005 Beiträge: 7612 Wohnort: Schwäbisch Hall
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Verfasst am: 15 Jan 2012 - 19:03:02 Titel: |
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Die Abschaffung der Kinderarbeit in Deutschland hat dazu geführt, dass deutsche Hersteller ihre Textilien nun von Kindern in Pakistan fertigen lassen.
Soll ich das jetzt gut finden?
Einerseits ist das Problem nicht gelöst, andererseits habe ich ein besseres Gewissen. Und nochmals andererseits: der Wirtschaftsstandort Deutschland ist dadurch nicht langfristig geschädigt worden...
Gruß
Pauker _________________ and remember: the light at the end of the tunnel may be you! |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 16 Jan 2012 - 20:26:43 Titel: Dass es noch Menschen gibt, |
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die auf die FDP hereinfallen, sich deren Texte, Vorschläge und Ideen als Leitschnur für Politik zu eigen machen, ist trauig.
Jeder weiß, dass neoliberale Politik einseitig Unternehmerinteressen dient und langfristig die Zerstörung jeder Kultur anrichtet.
Abdul |
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Pauker Moderator

Anmeldungsdatum: 26.05.2005 Beiträge: 7612 Wohnort: Schwäbisch Hall
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Verfasst am: 16 Jan 2012 - 22:57:35 Titel: |
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Jeder weiß dass liberales Gedankengut zu Demokratie und Marktwirtschaft in den Ländern in denen Sie eingeführt wurden zu einem historisch und weltweit einzigartigen Wohlstand geführt hat. Das ist die andere Seite der Medaille.
Also bitte nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten.
Gruß
Pauker _________________ and remember: the light at the end of the tunnel may be you! |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 17 Jan 2012 - 17:09:05 Titel: Der entscheidende Unterschied ist: |
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Pauker, dass jeder Mensch liberal sein kann, wenn er darunter das im wortwörtlichen Sinne versteht. Sloterdijk ist auch liberal, aber er braucht dafür das Parteibuch der neoliberalen FDP
Außerdem solltest Du als Lehrer wissen, dass der Neoliberalismus einseitige Interessen vertritt,nämlich die der Unternehmer, während der Liberalismus etwas mit der Freiheit aller zu tun hat.
Während Liberalismus und Sozialität keine Gegensätze sind, schließtg der Neoliberalismus Sozialität dann aus, wenn es der neoliberalen Praxis nicht mehr in den Kram passt.
Mit freundlichen Grüßen Abdul |
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Pauker Moderator

Anmeldungsdatum: 26.05.2005 Beiträge: 7612 Wohnort: Schwäbisch Hall
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Verfasst am: 18 Jan 2012 - 20:54:23 Titel: |
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Ich weiß, dass Neoliberalismus heute ein Kampfbegriff ist, der mit der eigentlichen Wortbedeutung nichts mehr zu tun hat. Meine Deutung von liberal ist daher näher an der eigentlichen Bedeutung des Begriffes.
Wenn du die Auswüchse kritisieren willst, solltest du vielleicht einen anderen Begriff suchen.
Gruß
Pauker _________________ and remember: the light at the end of the tunnel may be you! |
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Tonka Senior Member

Anmeldungsdatum: 03.08.2005 Beiträge: 1747
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Verfasst am: 19 Jan 2012 - 19:02:09 Titel: |
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| Pauker hat folgendes geschrieben: | | Ich weiß, dass Neoliberalismus heute ein Kampfbegriff ist, der mit der eigentlichen Wortbedeutung nichts mehr zu tun hat. |
Würde nicht das Wort wirtschaftsliberal am ehesten auf die Schwerpunkte der heutigen FDP zutreffen? Denn Liberalität im Wirtschaftsbereich ist und war in der FDP immer sehr verbreitet.
Ich glaube, liberale Ansichten findet jeder ganz gut. Aber um liberal gut zu finden, muss ich nicht (diese) FDP wählen. Ich denke, dass die übrigen Parteien auch liberale Ansätze haben, was die persönlichen Freiheitsrechte angeht.
Die FDP ist nicht deswegen so schlecht in den Wahlen, weil keiner diesen "Neoliberalismus" will, sondern weil die FDP sich einfach nicht durchsetzen kann! Es kommt weder ein dreistufige Steuersystem, noch eine deutliche Steuersenkung, noch die Gesundheitsprämie und die AKW-Laufzeitverlängerung wurde auch zurückgenommen. Die FDP hat einfach zu laut rumposaunt, dass die vorherige Regierung gar nichts auf die Reihe kriegt und jetzt wo sie selbst dran sind, passiert ja noch weniger. Wenn die FDP ihre Themen so durchgesetzt hätte, dass die Bürger das auch bemerken, dann stünde die FDP nicht bei 3%, sondern eher bei 7-8%, auf jeden Fall wäre die 5%-Hürde dann schon mal erreicht.
Warum soll ich denn als FDP-Wähler bei der Wahl 2013 noch einmal die FDP wählen? Die angekündigten Steuersenkungen und Steuervereinfachungen sind ja in den vier Jahren Regierungszeit nicht umgesetzt worden. Soll ich dann nochmal FDP wählen, damit es weitere vier Jahre auch nicht passiert? |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 20 Jan 2012 - 01:54:36 Titel: Eine andere liberale Partei |
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@ pauker,wäre günstig für das Parteienspektrum, weil die FDP selbst Liberalität nicht mehr abbildet. Da reicht es nicht aus Gallionsfiguren der FDP aus der Vergangenheit in die Öffentlichkeit zu zerren(Genscher/BaumHamm-brücher)sondern man muss akzeptieren können, dass seit Lehman-Bros.ein Paradigmen-Wechsel auf der Tagesordnung steht.
Neoliberalismus ist der richtige Begriff für das was die FDP wollte und will und daher sollte man sich nicht so sehr an diesem Begriff stören, sondern wissen was er bedeutet. Hier sollte man mal die Auffassung des Philosophen Honneth ernst nehmen.
Abdul |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 20 Jan 2012 - 01:59:25 Titel: Die Rolle des Neoliberalismus |
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@tonka ist doch die, dass er Knebel-Arbeitsverhältnisse schafft, die mehr mit Lohndumping, Minijobs und möglichst kurzen Arbeitsverträgen zu tun haben. Das hat mit Liberalität, die Entwicklung einer freien Gesellschaft von Freien nichts zu tun und setzt die Unternehmenskultur vor allem anderen.
Dass es hier zu Verwerfungen kam und kommt, bestreitet im Ernst ja keiner. Warum aber halten FDP Politiker an der Ablehnung der Bösentransaktionssteuer fest? Sie sind Freunde jener Spekulanten aus deren Saat die o.a. Arbeitsverhältnisse keimen. Das hat weder mit Liberalität noch mit Demokratie und schon garnichts mit Freiheit zu tun.
Abdul |
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Tonka Senior Member

Anmeldungsdatum: 03.08.2005 Beiträge: 1747
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Verfasst am: 21 Jan 2012 - 02:35:01 Titel: Re: Die Rolle des Neoliberalismus |
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| A.H.Hattray hat folgendes geschrieben: | | @tonka ist doch die, dass er Knebel-Arbeitsverhältnisse schafft, die mehr mit Lohndumping, Minijobs und möglichst kurzen Arbeitsverträgen zu tun haben. Das hat mit Liberalität, die Entwicklung einer freien Gesellschaft von Freien nichts zu tun und setzt die Unternehmenskultur vor allem anderen. |
Das stimmt ja auch, was du sagst. Es ist eben so, dass die FDP wirtschaftsliberal eingestellt ist und daher am liebsten alles laufen lässt im Bereich Wirtschaft und Arbeitsplätze. Denn ein Leiharbeiter ist den FDPlern immer noch lieber, als wenn dieser arbeitslos wäre. Gleiches gilt für befristete Arbeitsverträge und eingie andere Sachen auch.
Dass die FDP sich für diese Themen einsetzt, ist doch schon vor der Wahl klar gewesen! Oder wer von den 14,6%, die die FDP gewählt haben, ist jetzt erschrocken, dass die FDP eben wirtschaftsnahe Politik umsetzen will? Es war doch klar, wofür die FDP steht!
| A.H.Hattray hat folgendes geschrieben: |
Warum aber halten FDP Politiker an der Ablehnung der Bösentransaktionssteuer fest? Sie sind Freunde jener Spekulanten aus deren Saat die o.a. Arbeitsverhältnisse keimen. Das hat weder mit Liberalität noch mit Demokratie und schon garnichts mit Freiheit zu tun. |
Mit Freiheit hat das schon was zu tun, nämlich mit wirtschaftlicher Freiheit. Dass diese Art von Freiheit aber beim "Normalverdiener" nicht mehr zu vermitteln ist, fällt keinem in der FDP auf. Dass auch eine soziale Marktwirtschaft bestimmte Regeln braucht, will die FDP auch nicht mehr wahrhaben. Es kann nicht sein, dass überhaupt nichts gemacht wird und weiter am Casino gespielt werden kann, und die Verluste dort dann wieder dem Steuerzahler in Rechnung gestellt werden! |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 21 Jan 2012 - 12:22:29 Titel: Welche Freiheit? |
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Man kann doch nicht behaupten, dass die Begünstigung der Spekulanten etwas mit Freiheit zu tun hat. Im Gegenteil: die Ressourcen der Staaten werden gebunden, um Spekulanten zu befriedigen.
Auch der Wille in der FDP den untersten Einkommen keine Mindestlöhne zuzugestehen, ist doch gegen die Freiheit gerichtet, weil die Betroffenen über den Staat Einkommen aufbessern müssen. Das ist doch Unfreiheit.
Überdies ist der Neoliberalismus, im konkreten Fall die FDP an allen Schritten der Staatsverschuldung beteiligt, hat also:
a) daran mitgewirkt dass die Rentenkassen missbraucht wurden
b) die höchsten Steuern abverlangt(unter Kohl/Genscher 53 %)
c)die Privatisierung so vorangetrieben, dass alle Anbieter die zuvor staatlich waren wie beispielsweise die Post, regionale Energieversorgung usw. generell teurer, schlechter und unseriöser geworden sind.
d)Das Gesundheitssystem in Richtung Privatisierung gedrängt wird und schon überschaubar ist, dass die privaten Krankenversicherungen "gesunde " Pleiten machen und die Opfer die Versicherten bleiben, die in der Regel kaum eine Chance haben in die gesetzliche Krankenversichgerung zurückzukehren und damit vor den persönlichen Ruin im Alter gestellt werden.
Das sind alles Praktiken, die der Neoliberalismus a la FDP bewirkt und bewirkt hat und deshalb diese Partei das Zeitliche segnen wird.
Damit ist das Problem des Neoliberalismus nicht gelöst. Schließlich gibt es noch weitere 3 Parteien, die CDUCSU, die SPD und die GRÜNEN, die nach der FDP die Fahne des Neoliberalismus hochhalten werden. Niemand kann so schöne Geschenke machen wie die Systeme(Banken, Versicherungen, Konzerne)die ganze Lobbygruppen unterhalten um ihre Interessen durchzusetzen. Nicht nur gegen die Freiheit der Menschen, sondern auch gegen die sie umgebende Natur.
Das ist blanke Unfreiheit, weil es ein Ausgeliefertsein bedeutet, das man zwar durch "Brot und Spiele" abmildern kann, aber den klaren Trend der Zerstörung von Mensch und Natur bewirkt.
Abdul |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 22 Jan 2012 - 20:17:12 Titel: Die Orientierungslosigkeit der FDP |
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ist gleich der Orientierungslosigkeit der Vertreter des Neoliberalismus Hayek und Friedman(Chicagoer Gruppe) die sich allerdings weltweit durchgesetzt haben.
Reagan und Thatcher sind dem neoliberalen Gedankengut gefolgt und haben die USA und Grossbritannien ins wirtschaftliche Chaos geführt. Friedman war offizieller Berater Reagans und durch den US-Präsidenten nach Chile als Berater entsandt worden, wo der Neoliberalismus auch dort das Land an den Rand des Ruins führte.
Für die Neoliberalen um Friedman galt, dass der Staat nur das Eiegntum zu schützen hatte und flankierend den Wettbewerb auf den Märkten unterstützen sollte. Ansonsten war Regel- und Zügellosigkeit(unter dem Stichwort des marktwirtschaftlichen laissez faire)angesagt.
Dass sich der von Milton Friedman inszenierte Neoliberalismus gut verkaufen konnte war den betrügerökonomischen Prozessen geschuldet, die nach dem Stil des Ablasshandels(einer der größten Betrugsaffären in der europäischen Geschichte)abgehalten wurden.
Mit freundlichen Grüßen
Abdul
In letzter Konsequenz war der Halt für die Liberalen immer die Gewinne zu privatisieren und die Verluste zu sozialisieren, nach dem Motto: "Die letzten beißen die Hunde." |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 22 Jan 2012 - 20:41:42 Titel: Apropos |
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wer etwas über den Neoliberlaismus und seine Auswirkungen erfahren will der beachte die Schrift von Noam Chomsky "Profit over People" Neoliberalism an Global Order mit dem Untertitel "War against People" in Deutsch bei PIPER
ISBN 978-3492-24652-1
Mit freundlichen Grüßen
Abdul |
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Gaisler Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.08.2009 Beiträge: 859
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Verfasst am: 23 Jan 2012 - 00:06:55 Titel: |
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Strunzdummes oberflächliches Hetzbuch ohne argumentative Substanz.
Ach ja, du bist oben auf keines meiner Argumente eingegangen. Alles was du tust ist tonbandartig deine Thesen runterspulen.
Aber wenns dir Spaß macht. |
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Accounting Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.03.2009 Beiträge: 411
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Verfasst am: 23 Jan 2012 - 12:28:16 Titel: |
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| Zitat: | c)die Privatisierung so vorangetrieben, dass alle Anbieter die zuvor staatlich waren wie beispielsweise die Post, regionale Energieversorgung usw. generell teurer, schlechter und unseriöser geworden sind.
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Das ist schlicht gelogen. Die Post als Staatsunternehmen bzw. Behörde war ineffizient und teuer. Man musste für die Telekommunikation alles bei der Post mieten. Mal eben zu Saturn und ein neues Telefon kaufen und dann auch noch selbst anschließen war nicht drin. Man konnte zwischen 5 oder 6 Telefonen wählen, die sich in der Farbe unterschieden. Diese mussten dann von einem Techniker angeschlossen werden. War etwas defekt musste ein Techniker kommen und die Geräte austauschen. Auf dem Land war es üblich, dass sich mehrere Haushalte Anschlüsse teilten, weil einfach nicht genügend Leitungen vorhanden waren und telefonieren war schweine teuer.
Heute geht man in den Elektronikmarkt, kauft sich sein Telefon von einem x-beliebigen Anbieter und steckt es in die Dose. Telefonieren kostet mit Internet 20 Euro im Monat, egal ob es in den Nachbarort, in ein anderes Vorwahlengebiet oder im Nahbereich ist. So billig ist man früher nicht an Telefonie gekommen. Die Technik hat sich seit der Privatisierung der Post radikal weiter entwickelt und die Preise sind massiv gefallen.
Postversand ist billig wie nie, ein Brief innerhalb Europas kostet derzeit nur 70 Cent, innerhalb der Republik 55 Cent. Der Service ist auch nicht schlechter geworden, der war vorher schon schlecht, sogar bedeutend schlechter. Kundenorientierung kannten Postbeamte nicht, das war ein Fremdwort.
Die Energieversorgung ist teurer geworden, stimmt. Du solltest aber nicht verschweigen, dass der Hauptkostentreiber bei der Energieversorgung der Staat ist, dies gilt sowohl für Strom als auch für Kraftstoffe. In der Stromversorgung wäre es ohne die Erhöhung der staatlichen Abgabenlast zu fallenden Preisen gekommen.
Neoliberalismus ist im übrigen der Ordoliberalismus, die Grundlage der sozialen Marktwirtschaft. _________________ "Ja ich hätte hohen Anspruch euer "Knoff-Hoff" doch vielleicht en Plan B wie man das Steuerloch stopft.
Doch dann könnt' ich es nicht bringen aus 'nem rechtlichen Grund, ja Stumpf ist Trumpf doch manchmal echt nicht gesund." |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 23 Jan 2012 - 13:49:13 Titel: Kundenorientierung heute: |
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Heute wird für alles, sogar für Überweisungen über ein bestimmtes Kontingent hinaus Geld genommen. Die Zinssätze alle Postbanken und Privatbanken sind gestiegen. Und lange Überstellungszeiten von Briefen und Päckchen sind heutzutage auch drin. Allein ím Vergleich von heute zum Jahr 2000 haben sich Verschlechterungen ergeben. Gehts dem Automaten schlecht gehts dem Bürger auch schlecht.
Die Zinsen auf den Spar- und Anlagekonten sind massiv gesunken. Trotz Privatisierung hat sich an der Einstellung des Personals nichts geändert. Die sind die einizigen, in deren Verhalten keine Bewegung gekommen ist. Dabei spielt es keine Rolle ob einer noch als Beamter tätig ist oder von privat angestellt.
Bei den von Elektronikartikeln im gehobenen Bereich sind alle Garantieleistungen gesunken. Selbst die Kulanz-gewährungen haben sich allgemein verschlechtert. Diese Verschlechterungen beziehen sich aber nicht nur auf die früher staatlichen Unternehmen und heute privatisierten , sondern auf die privatwirtschaftlichen Unternehmen allgemein.
Alleione bei Daimler und BMW, Porsche oder VW ist die Kulanz auf ein Minmum geschrumpft und alle Leistungen verschlechtert worden. Wer in die Betriebe und Werkstätten fährt sieht glatt Teuerungen: unter 500 € braucht keiner die Werkstätten aufzusuchen.
Dabei sind die Löhne und Gehälter im Saldo gesunken, anstatt gestiegen(14% seit 2000 inflationsbereingt) Wie also willst Du deinen Vorwurf der Lüge aufrecht erhalten.
Aber es sind nicht nur die Energiekosten die durch die Privatisierung immens gestiegen sind. Gegenwärtig war der Ölpreis wieder gesunken. Davon wurde nichts an die Verbraucher weiter gegeben. Sämtiliche Privatfirmen(ohn Ausnahme) haben in Deutschland die gestiegene Produktivität nicht an die Beschäftigten weiter gegeben. Im Gegenteil: Etliche haben Pleiten higelegt, oder Dauerbeschäftige entlassen und dann mit Zeitarbeitern aufgefüllt.
Allgemein wird der Text von Chomskys Studien als brilliant bezeichnet. Sogar von Unternehmern wie früher Jobs, jetzt Gates oder Buffet. Glaubst Du Gaisler jem,als an die Urteilskraft dieser Männer heranzukommen?
Alle Städte, die in letzter Teit sich wieder von den Energieversorgern abkoppelten haben die Erfgahrung gemacht, dass sie billiger wirtschaften können, mehr leute einstellen und niedrigere Preise nehmen. Wieso das denn accounting? Die Privatisierung, die dafür steht dass die Preisentwicklung schneller gestiegen ist, schlechteren Service anbietet(das meiste läuft über dumpfbackige Callcenter)und schlechter in der Qualität ist(nicht nur bei Massenprodukten(gerade im Elektronikbereich) alles Plastik, das nicht nur schneller verschlissen ist, sondern auch noch die Umwelt belastet, leistet nichts für die Gesellschaft, nur für Aktionäre und das gehobene Management. Thats it.
Abdul |
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Gaisler Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.08.2009 Beiträge: 859
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Verfasst am: 23 Jan 2012 - 13:55:40 Titel: |
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Chomsky ist ein genialer Linguist und Informationswissenschaftler. Dass IT-Chefs ihn als genial bezeichnen mag da nicht verwundern - seine Ausführungen zum so genannten "Neoliberalismus" sind allerdings haarsträubend.
Zum Rest braucht man gar nichts mehr schreiben, allein der Absatz mit den Zinssätzen spricht schon Bände über deine ökonomische Unbildung - die Höhe des Zinssatzes für ein Sparkonto ergibt sich doch nicht aus der Nettigkeit der Bank, sondern hängt vom allgemeinen Zinsniveau ab, das derzeit eben sehr niedrig ist. |
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Accounting Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.03.2009 Beiträge: 411
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Verfasst am: 23 Jan 2012 - 14:36:17 Titel: |
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| Zitat: | Heute wird für alles, sogar für Überweisungen über ein bestimmtes Kontingent hinaus Geld genommen. Die Zinssätze alle Postbanken und Privatbanken sind gestiegen. Und lange Überstellungszeiten von Briefen und Päckchen sind heutzutage auch drin. Allein ím Vergleich von heute zum Jahr 2000 haben sich Verschlechterungen ergeben. Gehts dem Automaten schlecht gehts dem Bürger auch schlecht.
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Lange Überstellzeiten? Ein Brief ist in der Regel binnen 24 Stunden an seinem Bestimmungsort, Einschreiben können(!) länger dauern, brauchen sie in der Regel aber nicht. DHL hat deutschlandweit eine Regellaufzeit von 48h, wenn man bedenkt was für ein logistischer Aufwand dahinter steckt, ist das beachtlich. Die Bundespost hatte solche Laufzeiten nichtmal ansatzweise.
Zinssätze für Kredite sind gesunken, die Postbank bietet günstige Kredite an, Girokonten gibt es kostenfrei.
| Zitat: | Die Zinsen auf den Spar- und Anlagekonten sind massiv gesunken. Trotz Privatisierung hat sich an der Einstellung des Personals nichts geändert. Die sind die einizigen, in deren Verhalten keine Bewegung gekommen ist. Dabei spielt es keine Rolle ob einer noch als Beamter tätig ist oder von privat angestellt.
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Die Zinssätze sind gesunken, weil das allgemeine Zinsniveau gesunken ist (EZB).
| Zitat: | Bei den von Elektronikartikeln im gehobenen Bereich sind alle Garantieleistungen gesunken. Selbst die Kulanz-gewährungen haben sich allgemein verschlechtert. Diese Verschlechterungen beziehen sich aber nicht nur auf die früher staatlichen Unternehmen und heute privatisierten , sondern auf die privatwirtschaftlichen Unternehmen allgemein.
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Die Garantieleistungen wurden drastisch verbessert. Verbraucherrechte wurden massiv gestärkt, so gilt die Garantie mittlerweile min 1 Jahr. Freiwillige Garantieleistungen gehen über diese Maß hinaus (bei Audi bis zu 12 Jahre), in dieser Zeit liegt die Nachweispflicht beim Unternehmen und nicht beim Verbraucher, d.h. das Unternehmen muss nachweisen, dass der Defekt auf ein schuldhaftes Handeln des Anwenders zurückzuführen ist.
| Zitat: | Dabei sind die Löhne und Gehälter im Saldo gesunken, anstatt gestiegen(14% seit 2000 inflationsbereingt) Wie also willst Du deinen Vorwurf der Lüge aufrecht erhalten.
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Das ist nur in teilen korrekt, die Löhne und Gehälter sind real nicht mit gewachsen, nominal gibt es keinen Rückgang.
Meine Aussage der Lüge bleibt davon unberührt, da du behauptet hast, die Privatisierung von Post und Strom hätte diese Produkte sowie Serviceleistungen verschlechtert und teurer gemacht. Dies ist nicht der Fall. Die Leistungen der Post sind alle billiger geworden, bei min. gleichbleibenden Service, im Energiesektor ist der Staat der Kostentreiber. In deinen Ausführungen konntest du diese Punkte nicht widerlegen.
| Zitat: | | Aber es sind nicht nur die Energiekosten die durch die Privatisierung immens gestiegen sind. Gegenwärtig war der Ölpreis wieder gesunken. |
Die Energiekosten sind nicht durch die Privatisierung gestiegen, die Aussage ist falsch.
| Zitat: | | Davon wurde nichts an die Verbraucher weiter gegeben |
Das ist auch nicht richtig, Preise an den Tankstellen sind in Deutschland stark volatil.
| Zitat: | Sämtiliche Privatfirmen(ohn Ausnahme) haben in Deutschland die gestiegene Produktivität nicht an die Beschäftigten weiter gegeben. Im Gegenteil: Etliche haben Pleiten higelegt, oder Dauerbeschäftige entlassen und dann mit Zeitarbeitern aufgefüllt.
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Mit der Aussage wäre ich vorsichtig, denn dabei handelt es sich um eine Pauschalisierung, die seines gleichen sucht.
Zeitarbeit betrifft derzeit 910k Arbeitsplätze, wir haben 41 - 42 Mio Beschäftigte bzw. um 23 Mio Sozialversicherungsbeschäftigte, die Zeitarbeiter haben also einen Anteil von ca. 2% an der Gesamtzahl der Beschäftigten bzw. von ca. 4% an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
Produktivitätssteigerungen sind kein Grund für Gehaltserhöhungen, sofern diese z.B. auf moderner Produktionstechnik beruht, durch einen effizienteren Einsatz von Personalresourcen zurückzuführen ist oder dergleichen. Aus welchem Grund sollten Löhne & Gehälter an den Lohnstückkosten gekoppelt werden. Raummieten steigen auch nicht bei einer effizienteren Nutzung der Räumlichkeiten.
| Zitat: | | Alle Städte, die in letzter Teit sich wieder von den Energieversorgern abkoppelten haben die Erfgahrung gemacht, dass sie billiger wirtschaften können, mehr leute einstellen und niedrigere Preise nehmen. Wieso das denn accounting? Die Privatisierung, die dafür steht dass die Preisentwicklung schneller gestiegen ist, schlechteren Service anbietet(das meiste läuft über dumpfbackige Callcenter)und schlechter in der Qualität ist(nicht nur bei Massenprodukten(gerade im Elektronikbereich) alles Plastik, das nicht nur schneller verschlissen ist, sondern auch noch die Umwelt belastet, leistet nichts für die Gesellschaft, nur für Aktionäre und das gehobene Management. |
Ob und inwieweit nun städtische Energieversorger günstiger produzieren können, kann ich nicht sagen, da ich nicht alle kenne, für meinen Teil war aber unser regionaler Versorger nicht billiger als einer der großen 4.
Zur Qualität von staatlichen Serviceleistungen empfehle ich mal einen Besuch auf dem Arbeitsamt oder aber dem Einwohnermeldeamt.
Welches ehemals staatliche Produkt ist denn nun privat schlechter in der Qualität? Die neue Generation Volkswagen ggü. denen der 50er? Wohl kaum, selten war die Verarbeitung so perfekt wie heute. Post/Telekom? Meine Eltern haben auf dem Land ihren eigenen Anschluss und müssen diesen nicht mit anderen Teilen wie noch zur Bundespostzeit, die Telefonwahl obliegt Ihnen selbst und Briefe werden i.d.R innerhalb von 24 Std. ausgeliefert. Lufthansa? Ist mir persönlich nicht als Staatsunternehmen bekannt, der Service ist allerdings gut.
Welche Massenprodukte sind es denn, dessen Qualität spürbar schlechter geworden ist? Staatlich geführte Unternehmen sind im Übrigen nicht gerade bekannt für ihre Umweltfreundlichkeit, warst du schonmal in Bitterfeld? Deine Behauptung, keinen Nutzen für die Gesellschaft zu haben schließt im Übrigen den Nebensatz aus. _________________ "Ja ich hätte hohen Anspruch euer "Knoff-Hoff" doch vielleicht en Plan B wie man das Steuerloch stopft.
Doch dann könnt' ich es nicht bringen aus 'nem rechtlichen Grund, ja Stumpf ist Trumpf doch manchmal echt nicht gesund." |
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A.H.Hattray Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 893
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Verfasst am: 25 Jan 2012 - 22:27:44 Titel: Chomsky & Kohr |
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Was Chomsky angeht bin ich besser informiert Gaisler.
Die wissenschaftlichen Forschungen Chomskys sind eng verbunden, mit den daraus zu folgernden politischen Konsequenzen. Insofern, Gaisler kannst Du das Eine vom Anderen nicht trennen. Ansonsten hast Du entweder Chomsky nicht gelesen oder Du argumentierst, wie schon mal, ins "Blaue".
Was die Neoliberalen Privatisierungsprozesse angeht, accounting, können wir gerne beim ehemaligen Postmonopol bleiben:
1. Die Aufteilung in Post AG und Telekom hat schon zu Beginn den Steuerzahler zu hohen Zahlungen verpflichtet. Alleine die Frühpensionierungen belasten die Steuerkasse in hohem Ausmaß.
2. Die Telekom und ihre Privatisierer haben zunächst mit Hochglanzbroschüre über die wahren Verhältnisse des Anlagevermögens und des Kapitalvermögens getäuscht,woraufhin ja viele Anleger ihr Geld bei der Telekom verloren, dass es sogar zum Prozess kommen musste.
Es gilt und galt die Devise: Gewinne privatisieren, Verluste dem Steuerzahler in die Schuhe zu schieben.
Die Frühverrentungs- und Frühpensionierungspraxis, mit denen sich die Privatisierer vor allem der älteren und gutverdienenden Arbeitnehmer entledigen wollten trifft jja nicht nur auf die Post AG und die Telekom zu, sondern ist ein weit verbreitetes System der Privatisierer.
Wenn Frühpensionierung und Frühverrentung nicht geht, werden Arbeitnehmer halt vor die Türen der Arge gekippt, um Privatisierungsziele zu erreichen.
Wer diese bekannten Maschen einer bestimmtenb neoliberalen Unternehmenskultur leugnet, der ist nicht von dieser Welt, accounting, womit ich nicht sagen will, dass Du den Privatisierern in die Taschen lügst.
Abdul |
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