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Die marode FDP
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die marode FDP
 
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koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2015 - 13:09:38    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Wie hat sich denn der Spitzensteuersatz seit den Zeiten eines Kanzlers Helmut Kohl und seienr schwarz-gelben Koalition verändert? Richtig: Er ist von 53% auf 42% gefallen. Der Spitzensteuersatzzahler von anno dazumal musste also noch deutlich höhere Steuersätze zahlen als der von heute.


Cyrix


ja aber mit ganz anderer Berechnungsgrundlage, 1961 zahlte man den Spitzensteuersatz, wenn man das 17fache Durchschnittsgehalt verdiente, bei Kohl noch das 4 fache, und heute das 1,4fache.

Was Du natürlich auch schon lange bemerkt hast, es aber trotzdem immer wieder gern unterschlägst! So wie Bernadette nur die Vermögenssteuer der Industriestaaten vergleicht, nicht jedoch die Gesamtsteuer- und Abgabenbelastung.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2015 - 13:27:25    Titel:

http://www.focus.de/politik/deutschland/parteien-fdp-legt-in-umfrage-weiter-zu_id_4708578.html

>>Die SPD kann sich im Vergleich zur Vorwoche wieder leicht auf 23 Prozent verbessern. Die Grünen liegen weiter bei 11, die Linke bei 9 Prozent. Die zerstrittene Alternative für Deutschland würde dagegen auf 4 Prozent abrutschen und den Einzug in den Bundestag verfehlen.

Würde jetzt der Bundestag neu gewählt, hätte eine Koalition aus Union und FDP damit rechnerisch wieder eine Mehrheit. Schwarz-Gelb käme auf 46 Prozent, während es SPD, Grüne und Linkspartei zusammen nur auf 43 Prozent schaffen würden. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen der Umfrage zufolge 7 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 29 Prozent.<<
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2015 - 15:25:08    Titel:

na also, am Besten wir verstaatlichen gleich alles.

http://www.handelsblatt.com/my/politik/deutschland/neue-umsatzsteuerregel-fuer-kommunen-steuerfrei-gegen-das-handwerk/11829474.html

>>Die Große Koalition sichert Kommunalbetrieben ein wichtiges Privileg: Eine neue Umsatzsteuerregel zementiert den Wettbewerbsvorteil städtischer Betriebe gegenüber dem Handwerk. Der Plan bringt die Firmen auf die Palme. <<
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2015 - 15:34:39    Titel:

Zurück zur Erbschaftssteuer:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/superreichen-report-sieben-goldene-regeln-fuer-milliardaere/11831170.html

>>Wie die Superreichen konkret zu ihrem Vermögen kommen, haben sich die Schweizer Großbank UBS und das Beratungsunternehmen PWC genau angeschaut. Zwei Drittel der heutigen Dollar-Milliardäre haben sich ihren Wohlstand selbst erarbeitet. Das war vor 20 Jahren noch anders. Damals stiegen Söhne und Töchter der Milliardäre durch das Erben riesiger Gelder in den erlauchten Kreis der Superreichen auf. <<

soviel zum Thema Leistungslos. Und immer noch warte ich darauf, dass mir mal einer erklärt, wie das Verhindern, des Vererbens des Vermögens der Aldibrüder die Chancen von Ronny Wunderlich aus Neustrelitz verbessern helfen könnte??
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2015 - 15:45:58    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

wie das Verhindern, des Vererbens des Vermögens der Aldibrüder die Chancen von Ronny Wunderlich aus Neustrelitz verbessern helfen könnte??


Hmm eine seltsame Frage. Wer konkret sprach vom Verhindern des Vererbens des Vermögens?? Es geht um die Erbschaftssteuer, du kennst den Unterschied?
Wer hatte außerdem behauptet, eine Erbschaftssteuer hilft Ronny aus Neustrelitz?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2015 - 16:06:03    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

wie das Verhindern, des Vererbens des Vermögens der Aldibrüder die Chancen von Ronny Wunderlich aus Neustrelitz verbessern helfen könnte??


Hmm eine seltsame Frage. Wer konkret sprach vom Verhindern des Vererbens des Vermögens?? Es geht um die Erbschaftssteuer, du kennst den Unterschied?
Wer hatte außerdem behauptet, eine Erbschaftssteuer hilft Ronny aus Neustrelitz?


Mein Eingangsbeitrag,

nach Lesen der Beiträge anderer Diskutanten erübrigen sich Nachfragen danach wer wann was gesagt haben solle. Das ist besonders wichtig, wenn man einer Diskussion nicht von Anfang an beiwohnte. Das vermeidet endlose Wiederholungen.

Mal wieder die Erbschaftssteuer, die jetzt bei Jauch diskutiert wurde.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-guenther-jauch-werden-erbschaften-zum-sozialen-sprengstoff-13597909.html

>>Es geht letztlich um die Bewahrung des Status quo, den alle Erblasser für ihre Nachkommen sicherstellen wollen. Das ist ein völlig legitimes Interesse, das Druyen die „Psychologie des Erbens“ nannte, steht aber in Widerspruch zur sonstigen Überzeugung vom Nutzen sozialer Mobilität, die immer auch die Chancengleichheit aller Bürger voraussetzt. Hier stehen somit zwei Wertvorstellungen im Widerspruch, die beide eine hohe Plausibilität für sich beanspruchen können.<<

Ich verstehe den Mechanismus hinter dem Argument, "Erben verhindert oder behindert die Chancengleichheit" einfach nicht. Um mal bei den Beispielen der Diskussionsteilnehmer zu bleiben, inwiefern hatten die damaligen Erbschaften von Flick und Co denn nun die Chancen von Herr Roßmann, heute einer der reichsten Deutschen zu werden, geschmälert?? Oder nehmen wir mal an, es gäbe gar keine Erbschaften mehr. Jeder müße bei seinem Ableben seinen gesamten Besitz dem Staat übereignen. Was würde sich dann plötzlich für die "Nichterben" an zusätzlichen Chancen ergeben? Ist damit die Chance gemeint als Beamter eines Tages die Drogeriemärkte von Herr Roßman leiten zu können? Ich glaube ein gutes Wirtschaftsstudium, das heute auch jeder machen kann, wäre im Sinne der Drogeriemitarbeiter sinnvoller und chanchengerechter. Ein Erbe Roßmanns, der sein Geschäft von frühester Kindheit erlernen konnte, den Betrieb in und auswendig kennt, von der Familie beaufsichtigt, den Konzern im Sinne des Gründers weiter führt, wäre für die Mitarbeiter bei Roßmann auch die bessere Wahl, als der Spezl des Wirtschaftsministers, der zur Lenkung des, nach Ablebens von Roßmann, nun an den Staat übergegangenen Konzernes, seinen Posten bekommt, weil er die meisten Dienstjahre geleistet und immer Treue zu den Ministern gezeigt hat.

Natürlich ist das eine Fiktion, aber wenn ein wenig mehr Steuern auf Erbschaften, ein wenig mehr soziale Gerechtigkeit bringen sollen, dann kann, muß ja, die vollständige Enteignung bei Ableben, das Sozialgerechtigkeitsparadies nach sich ziehen...

Für mich als Liberalen ist Chancengleichheit etwas anderes als Ergebnisgleichheit. Wer am Ende seines Berufslebens ein Vermögen zu vererben hat muß für seine Leistung nicht bestraft werden, nur weil einer mit einem Vermögen startete, dieses zu Erhalten und zu Vermehren ist ebenso Leistung wie eines aus dem Nichts aufzubauen. Warum sollten nun beide, der der aus dem Nichts etwas schuf, genauso bestraft werden wie derjenige der mit einer Erbschaft startete und inwieweit wäre das gerecht, denjenigen gegenüber, die ihre Schulzeit ohne Abschluss beendeten und den Eltern im Hartz IV Bezug nacheiferten?? Und noch mal meine Frage, ohne Roßmann-Erben, inwieweit würde das der Familie mit 3 Generationen in Hartz IV helfen, auch mal ein Roßmann zu werden??
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2015 - 18:46:42    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

wie das Verhindern, des Vererbens des Vermögens der Aldibrüder die Chancen von Ronny Wunderlich aus Neustrelitz verbessern helfen könnte??


Hmm eine seltsame Frage. Wer konkret sprach vom Verhindern des Vererbens des Vermögens?? Es geht um die Erbschaftssteuer, du kennst den Unterschied?
Wer hatte außerdem behauptet, eine Erbschaftssteuer hilft Ronny aus Neustrelitz?


Mein Eingangsbeitrag,

nach Lesen der Beiträge anderer Diskutanten erübrigen sich Nachfragen danach wer wann was gesagt haben solle. Das ist besonders wichtig, wenn man einer Diskussion nicht von Anfang an beiwohnte. Das vermeidet endlose Wiederholungen.

Mal wieder die Erbschaftssteuer, die jetzt bei Jauch diskutiert wurde.


Achso. Na denn wird der User (wer immer das auch sein mag) dir sicher erklären können, was die Erbschaftssteuer mit dem "Verhindern des Vererbens des Vermögens" zu tun haben soll...mein Vorschlag wäre es, die Erbschaftssteuer quasi als Flüchtlingssoli einzusetzen. Was hälst du davon?

Zitat:
nur weil einer mit einem Vermögen startete, dieses zu Erhalten und zu Vermehren ist ebenso Leistung wie eines aus dem Nichts aufzubauen.


Auf jeden Fall! Ein Vermögen zu erben ist schon ne wahnsinns Leistung.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2015 - 09:12:29    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

wie das Verhindern, des Vererbens des Vermögens der Aldibrüder die Chancen von Ronny Wunderlich aus Neustrelitz verbessern helfen könnte??


Hmm eine seltsame Frage. Wer konkret sprach vom Verhindern des Vererbens des Vermögens?? Es geht um die Erbschaftssteuer, du kennst den Unterschied?
Wer hatte außerdem behauptet, eine Erbschaftssteuer hilft Ronny aus Neustrelitz?


Mein Eingangsbeitrag,

nach Lesen der Beiträge anderer Diskutanten erübrigen sich Nachfragen danach wer wann was gesagt haben solle. Das ist besonders wichtig, wenn man einer Diskussion nicht von Anfang an beiwohnte. Das vermeidet endlose Wiederholungen.

Mal wieder die Erbschaftssteuer, die jetzt bei Jauch diskutiert wurde.


Achso. Na denn wird der User (wer immer das auch sein mag) dir sicher erklären können, was die Erbschaftssteuer mit dem "Verhindern des Vererbens des Vermögens" zu tun haben soll...mein Vorschlag wäre es, die Erbschaftssteuer quasi als Flüchtlingssoli einzusetzen. Was hälst du davon?

Zitat:
nur weil einer mit einem Vermögen startete, dieses zu Erhalten und zu Vermehren ist ebenso Leistung wie eines aus dem Nichts aufzubauen.


Auf jeden Fall! Ein Vermögen zu erben ist schon ne wahnsinns Leistung.


das hier ist die These, die ich zur Diskussion stellte, Du magst zwar die Erbschaftssteuer mit einem angeblichen Bedarf (bei gleichzeitigen Rekordsteuermehreinnahmen) begründen, das ist aber die nicht die These. Hier und andernorts hört man immer wieder, dass soziale Gleichheit den Aufstieg begünstigen würde, und Ungleichheit verhindern, oder so wie hier:

>>Es geht letztlich um die Bewahrung des Status quo, den alle Erblasser für ihre Nachkommen sicherstellen wollen. Das ist ein völlig legitimes Interesse, das Druyen die „Psychologie des Erbens“ nannte, steht aber in Widerspruch zur sonstigen Überzeugung vom Nutzen sozialer Mobilität, die immer auch die Chancengleichheit aller Bürger voraussetzt. Hier stehen somit zwei Wertvorstellungen im Widerspruch, die beide eine hohe Plausibilität für sich beanspruchen können.<<

Ich finde den angesprochenen Widerspruch einfach nicht. Und natürlich frage ich mich wohin jemand "aufsteigen" möchte oder sollte, wenn bei absoluter Gleichheit, eh keiner mehr oben sein darf. ich bezweifle eben, dass z.B. in der DDR alle oben waren, weil sie gleich waren, für mich waren wir alle gleich unten!

Das was da an Gleichheit eingeführt, umgesetzt oder angestrebt werden soll, ist eine Ergebnisgleichheit, keine Chancengleichheit. Die Chancen von Ronny Wunderlich ein Roßmann zu werden erhöhen sich doch nicht dadurch, dass die Roßmannsöhne durch staatlichen Eingriff zu Wunderlichs werden. Genausowenig wie die anderen Sprinter schneller laufen könnten, wenn der Staat dem Schnellsten einen Klotz ans Bein bindet.

Ich glaube auch nicht, dass sich die Aufstiegsprobleme der Wunderlichs durch noch höhere Steuereinnahmen beseitigen lassen. Diverse Studien haben festgestellt, dass es keine systematische Aufstiegsbehinderung gibt, meistens ist es eine persönliche. Empfehlungen durch die Lehrer an höhere Schulen werden trotz gleichem Notenschnitt zum Beispiel bei Akademikerkindern eher ausgesprochen als bei Prekariats-Wunderlichs oder Mohamed Yildirim. Davon wird der Lehrer auch nicht wegkommen wenn er 20 Euro im Monat mehr verdient oder das Klassenzimmer einmal öfter gestrichen wird.

Wobei es ja eh mehr als fraglich ist, dass noch höhere Rekordsteuereinnahmen überhaupt in die Bildung fließen würden. Eher fürchte ich, werden unabhängig von der schulischen Bildung, durch weitere Belastungen der Wirtschaft, zusätzlich zu den unbegründeten persönlichen Blockaden auf dem Schulweg, die beruflichen Aufstiegschancen der Wunderlichs und Yildirims eingeschränkt, durch Geschäftsaufgabe, Arbeitsplatzverlagerung oder Arbeitsplatzabbau. Langfristig natürlich am meisten dadurch, dass die potenziellen Roßmänner angesichts der angedrohten Ergebnisgleichheit, in Deutschland gar nicht erst den nächsten Roßmannkonzern aufbauen würden.

http://www.welt.de/wirtschaft/article141557560/Standort-D-wird-von-der-Weltspitze-verdraengt.html

>>Vor allem die wirtschaftliche Effizienz eines Landes – gemeint sind damit unter anderem die Produktivität, die Situation auf dem Arbeitsmarkt oder der rechtliche Rahmen für Unternehmen – sei entscheidend für das jeweilige Abschneiden im Gesamtranking. "Neun der zehn bestplatzierten Länder im Gesamtindex gehören in dieser Kategorie ebenfalls zu den zehn besten der Welt", so Bris.

Einzige Ausnahme, bei der das Kriterium der wirtschaftlichen Effizienz also offenbar zu wünschen übrig lässt, ist ausgerechnet – Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr büßte das Land in dieser Kategorie immerhin sieben Plätze ein und rangiert mittlerweile auf Rang 16, knapp vor Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Vor allem bei den Stundenlöhnen in der Industrie, bei der Vergütung im Management von Unternehmen und bei der Zahl der gearbeiteten Arbeitsstunden kann die Bundesrepublik global offenbar nicht mehr mithalten: In allen drei Subindizes landet Deutschland im weltweiten Vergleich weit hinten.

Die Verschlechterung fällt zusammen mit dem Kursverfall des Euro. Dieser stürzte im Verlauf des Jahres 2014 von 1,40 Dollar auf unter 1,20 Dollar ab. Der Verdacht liegt daher nahe, dass die Vorteile des schwachen Euro auf den Weltmärkten viele Unternehmen womöglich träger gemacht haben, weshalb Produktivität und Effizienz seitdem tendenziell sinken.

Auch die Große Koalition kommt mit Blick auf die Stärke des Standorts D nicht sonderlich gut weg. In der ohnehin eher schwachen Kategorie "staatliche Effizienz" hat sich Deutschland zuletzt weiter verschlechtert. Einmal mehr erweist sich besonders die Fiskalpolitik als größtes Hindernis in puncto Konkurrenzfähigkeit. Für sein kompliziertes Steuersystem und die Höhe der Steuersätze bei der Einkommens- und Unternehmensbesteuerung erntet Deutschland schon seit Jahren schlechte Noten.
jo icke eben
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BeitragVerfasst am: 28 Mai 2015 - 14:22:19    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Du magst zwar die Erbschaftssteuer mit einem angeblichen Bedarf (bei gleichzeitigen Rekordsteuermehreinnahmen) begründen


...und was hälst du von meinem Vorschlag, die Erbschaftssteuer quasi als Flüchtlingssoli einzusetzen?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 28 Mai 2015 - 14:33:03    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Du magst zwar die Erbschaftssteuer mit einem angeblichen Bedarf (bei gleichzeitigen Rekordsteuermehreinnahmen) begründen


...und was hälst du von meinem Vorschlag, die Erbschaftssteuer quasi als Flüchtlingssoli einzusetzen?


>>Du magst zwar die Erbschaftssteuer mit einem angeblichen Bedarf (bei gleichzeitigen Rekordsteuermehreinnahmen) begründen<<

Wie gesagt, von der Bedarfsseite her wirst Du mich nicht von einer weiteren ungerechten Steuer überzeugen können. Nicht mal bei einer angespannteren Haushaltslage, dafür bieten sich immer noch viel zu viele Einsparmöglichkeiten. Außerdem traue ich da der Politik nicht über den Weg, der Großteil des Einheitssoli wird ja auch nicht mehr zum Aufbau Ost eingesetzt sondern für normale Verwaltungsausgaben, mit dem Effekt, dass gemessen an der Einwohnerzahl, die 5 neuen Länder deutlich mehr Beamte beschäftigen als die "gebrauchten" Bundesländer.

Und wie stehst Du zu der zu diskutierenden These? Wir müssen ja nicht zwanghaft die 200.000 Flüchtlinge in jedes Thema einbinden wollen.
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