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Abi, was dann?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Abi, was dann?
 
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Pythagoras19
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Anmeldungsdatum: 19.10.2011
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BeitragVerfasst am: 29 Dez 2011 - 20:30:19    Titel: Abi, was dann?

halli hallo freunde

ich spiele mit dem gedanken BWL, Medizin, Zahnmedizin oder Wirtschaftsingeniuer zu studieren. Ich bin mir nicht sicher, wie die Gehälter und der aufwand (im studium [bwl und wirtschaftsingenieru] und später im beruf [in allen studiengängen]) in den o.g "studiengängen" aussehen.
was wisst ihr denn so dazu?
wie sehen die berufschancen für BWLer eig. au? ich höre ständig: "es studieren viel zu viele BWL, man hat kaum berufschancen."
stimmt das?
contra-argumente für die medizinischen bereiche wären, dass der lern/zeitaufwand mir pers. im studium viel zu groß ist, da ich mein leben während der studienzeit genießen möchte und nicht jeden tag nach der uni 3-4 stunden lernen muss.

wäre echt froh über einige kommentare, ob positiv oder nicht, spielt keine rolle Smile
619
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Anmeldungsdatum: 03.07.2007
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2011 - 21:30:11    Titel:

Wenn ich erneut die Wahl hätte, würde ich Maschinenbau studieren mit der Spezialisierung Fahrzeugtechnik und dann beim TÜV als KFZ-Sachverständiger einsteigen, einen gechillteren Beruf gibt es meiner Meinung nach nicht Wink


Zum Studium allgemein: Man muss nicht ständig lernen, es reicht, wenn man während dem Studium die Übungen/Hausaufgaben macht und wenn die Prüfungen dann mal anstehen, davor 1-1/2 Monate gut lernen.
SAM88
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Anmeldungsdatum: 19.03.2007
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2011 - 21:30:33    Titel:

Very Happy glaub du bekommst gleich einiges an der Kopf geworfen Very Happy... mhhh Wink 3-4 Stunden nach der Uni Razz das muss man ja fast in der Schule manchmal Wink...
RumsDiBumssss
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Anmeldungsdatum: 06.05.2010
Beiträge: 222

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2011 - 22:36:07    Titel:

Wer lernt schon 3-4h am tag für die Uni?
Als wirtschaftsing, chill ich im semster und maloche in der klausurenphase...
Standard halt..
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1775

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2011 - 23:24:24    Titel:

also ich tu auch nur wirklich was in der Klausurvorbereitung und zwischen drin halt Laborberichte oder sonstiges. 3-4 stunden nach den vorlesungen geht auch überhaupt nicht... iwann muss man auch mal schlafen und essen^^
_________________
http://www.youtube.com/watch?v=LMpmW4DTBi0
TheConvexity
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Anmeldungsdatum: 29.06.2010
Beiträge: 283

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2011 - 23:26:19    Titel:

Vielleicht die wichtigsten Punkte:

- Man sollte stets das studieren, was später am meisten Gehalt bringt, denn der intensive Studienaufwand muss sich lohnen. Es empfiehlt sich daher in deinem Fall Medizin zu wählen.
- BWL sollte man vermeiden, es studieren Zehntausende dieses Fall, das macht jeder. Folge: Die meisten fallen nach dem Studium in die Arbeitslosigkeit oder in Niedriglohnjobs (Barkeeper, Taxifahrer etc...).
- Ergänzung zu deinem Kontra-Medizinpunkt: Nachvollziehbar, für ein Studium zu arbeiten empfinden die meisten ziemlich ätzend, Medizin bietet sich dann aufgrund des Bücherwälzens nicht so sehr an. Dann wäre Wirtschaftsingenieur vielleicht besser.

==========

Ok - wer an dieser Stelle den Sarkasmus noch nicht gerallt hat, sollte sein Abi dann vielleicht auch besser gleich an den Nagel hängen, da es in punkto kritisch denken nicht soweit her ist.

1) Du wirfst mit einigen VÖLLIG unterschiedlichen Studienfächern um dich. Wir hier kennen NICHT deine Stärken, deine beruflichen Interessen oder deine Lebenspläne. Das alles muss in die Studienentscheidung einfließen. Das Gehalt gehört sicher NICHT dazu. Erfolgreiche Studenten sind erfolgreich weil ihnen die Materie Spaß macht, die Aussicht auf einen fetten Gehaltszettel am Monatsende hält dich keine drei oder vier Jahre am Leben.

2) Was interessieren dich die Berufschancen für BWL vor dem Hintergrund der Anzahl der Studenten? Was sagt dir eine absolute Studentenzahl ohne Kenntnis der Nachfrageseite aus? Richtig! REIN GAR NICHTS! Es werden immer BWLer gebraucht und wenn dich die Materie echt interessiert und Du zu den guten Studenten gehörst, dann wirste auch nen Job finden.

3) Wenn Du ein Problem hast, im Studium zu arbeiten und unbedingt dein Leben "genießen" möchtest, dann such dir irgendwas aus, aber kein Studium. Mit der Einstellung wirst Du nicht weit kommen. Geld fällt nicht vom Himmel und will verdient werden. Genießen kannste dein Leben auch dann noch, wenn Du was geleistet und dafür gearbeitet hast. Diese Aussage gilt ganz besonders dann, wenn Du mit "3 bis 4 Stunden lernen" schon erhebliche Probleme hast - dann mach lieber ne schlappe Berufsausbildung, gammel etwas an der Berufsschule und freu dich über freie Wochenenden und einen schnellen Berufseinstieg mit regelmäßigem Urlaub.

Ich weiß, dass mein Statement bis hierhin ziemlich grantig ist. Nimm das nicht übel, es ist kein persönlicher Angriff auf dich sondern mehr ein "Weckruf" deine Prioritäten klar zu ordnen. Wenn Du das machst, kannst Du auch gut eine angemessene Entscheidung treffen.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
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BeitragVerfasst am: 30 Dez 2011 - 14:53:47    Titel: Re: Abi, was dann?

Pythagoras19 hat folgendes geschrieben:
halli hallo freunde

ich spiele mit dem gedanken BWL, Medizin, Zahnmedizin oder Wirtschaftsingeniuer zu studieren. Ich bin mir nicht sicher, wie die Gehälter und der aufwand (im studium [bwl und wirtschaftsingenieru] und später im beruf [in allen studiengängen]) in den o.g "studiengängen" aussehen.

Mein Tipp: Geld und Gehälter sind ein ziemlich bescheidender Ratgeber in puncto Studienwahl. Im Vordergrund sollte erst einmal das persönliche Interesse stehen. Mit allen vier genannten Fächern kannst Du später locker soviel verdienen, dass es ein gutes Leben wird oder auch eben deutlich mehr.
Was Du daraus machen wirst ist Deine Sache.

Zitat:
wie sehen die berufschancen für BWLer eig. au? ich höre ständig: "es studieren viel zu viele BWL, man hat kaum berufschancen."
stimmt das?

Schwachsinn. Die ALQ von BWLern 12 Monate nach dem Abschluß liegt bei irgendwas im niedrigen, einstelligen Prozentbereich und damit besser als bei vielen anderen Abschlüssen.
Allerdings muss man zwei Dinge schon sagen:
1.) Niemand weiß wie in drei Wochen das Wetter ist. Noch weniger weiß man heute, wie die Arbeitsmarktsituation in vier Jahren sein wird. Ein gewisses Risiko wirst Du also in jedem Bereich auf dich nehmen müssen.
2.) Je nach Fachrichtung gibt es mehr oder weniger Absolventen in der BWL. Marketing bspw. ist wirklich voll. Hier wird es tendentiell etwas schwerer die Stelle seiner Wahl zu finden. In den Bereich Accounting/Controlling hingegen will kaum jemand (im Vergleich).

Wichtiger allerdings als die Fachrichtung ist die Identifikation mit dem Stoff. Bist Du überdurchschnittlich motiviert und gut, kannst Du egal was studiert haben - du findest etwas.

Zitat:
contra-argumente für die medizinischen bereiche wären, dass der lern/zeitaufwand mir pers. im studium viel zu groß ist, da ich mein leben während der studienzeit genießen möchte und nicht jeden tag nach der uni 3-4 stunden lernen muss.

Vielleicht solltest Du Dir mal Gedanken machen, was ein Studium grundsätzlich eigentlich bedeuted. Abhängen, viel Freizeit, viel Feiern in aller Regel nicht. Aufgrund der leider nie wirklich gut getackteten Vorlesungen ist der subjektive Aufwand locker der einer vierzig oder mehr Stundenwoche und gerade vor dem Hintergrund der Schulerfahrung fast erschlagend für viele.
Aber Du wirst in jedem Studienfach lernen müssen - auch wenn die medizinischen sicherlich als besonders lernintensiv gelten.

Grüße
Gozo
Nalien
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BeitragVerfasst am: 30 Dez 2011 - 15:00:05    Titel:

SAM88 hat folgendes geschrieben:
Very Happy glaub du bekommst gleich einiges an der Kopf geworfen Very Happy... mhhh Wink 3-4 Stunden nach der Uni Razz das muss man ja fast in der Schule manchmal Wink...

Wtf?

Schule = ein Tag vor der Klausur 1-2 Stunden den Muell durchlesen und fertig.

Fuer Uni sind 3-4h am Tag auch schon deutlich zu viel angesetzt und wenn man bei so einem Aufwand nicht saemtliche Klausuren mit 1,0 beendet sollte man sich Gedanken machen.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
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BeitragVerfasst am: 30 Dez 2011 - 15:05:37    Titel:

Mh - ich weiß ja nicht, was hier immer für Überflieger rumlaufen, aber ich muss echt ein Looser sein.

Für wichtige Klausuren in der Schule habe ich teilweise bis zu drei Wochen vorher angefangen den Stoff zusammenzuklauben und zu lernen. In der HS war es nicht anders. Auch wenn ich persönlich 3 - 4 Stunden pro Tag an der HS, zumindest über das gesamte Semester, ebenfalls für zu hoch halte. Vor den Klausuren allerdings, sind 3-4 Stunden nichts, wenn man nicht zum Durchschnitt zählen möchte.

Aber vielleicht gehört man auch zu den Highflyern. Ich scheinbar ja nicht.

Grüße
Gozo
Nalien
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Anmeldungsdatum: 21.05.2010
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BeitragVerfasst am: 30 Dez 2011 - 15:14:48    Titel:

Fuer die Klausurenphase sind 3-4h am Tag durchaus in Ordnung, je nach Mensch sicherlich mal mehr und mal weniger um den Durchschnitt zu uebertrumpfen, waehrend der Semesterzeit kann ich mir das aber bei bestem Willen nicht vorstellen.
-stopfkind-
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BeitragVerfasst am: 30 Dez 2011 - 15:27:28    Titel:

naja also 1 monate bevor die klausuren losgehen fang ich an jeden tag eigentlich 4-5h was zu machen (wochenende meistens weniger).

ich bin eher der durchschnitt. es kommt sicher auch drauf an was man studiert. mir fällt leider auch nicht alles von alleine zu...
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Pythagoras19
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BeitragVerfasst am: 31 Dez 2011 - 15:04:00    Titel:

mein interesse bezüglich der betriebswirtschaftslehre liegt darin, dass ich ziemlich mobil bin und mir auch gut vorstellen kann ins ausland zu ziehen (evtl. schwellenländer, die wirtschaft ist am boomen).

sicher, mediziner werden immer gesucht und meschen werden immer krank.
-stopfkind-
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BeitragVerfasst am: 31 Dez 2011 - 16:08:35    Titel:

Was hat bwl mit Mobilität zutun?
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Luna123
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BeitragVerfasst am: 31 Dez 2011 - 18:27:00    Titel:

Es ist doch wie bei allem im Leben: Wer viel erreichen will, muss auch viel investieren. Klar kann man irgendwas studieren und sich mit minimalem Lernaufwand irgendwie durchschleppen. Dann muss man sich aber nicht wundern, wenn man am Ende keinen besonders gut bezahlten Job bekommt.
Und was sind bitteschön 3-4 Stunden lernen am Tag?
Nicht, dass ich so viel machen würde, aber wenn man am Ende eine top Note haben möchte, (und kein geistiger Übermensch ist Cool ) sollte man dieses Opfer doch wohl bringen können.
Ich bin momentan im Lehramts Grundstudium aufs Staatsexamen. Und ich hocke mich in der Klausurphase jeden Tag mal ein Stündchen hin zum Lernen. Manchmal auch mehr. Ich habe ein sehr lockeres Studium, aber ich wunder mich am Ende auch nicht über die Noten die dann auf dem Papier stehen Smile
Man muss schon wissen was man will: Entweder ein lockeres Leben ODER eine herausragende Leistung. Mir persönlich ist es recht wurscht, dass schonmal ne 3 unter einer Klausur steht. Aber auch nur, weil das Grundstudium nicht in die Endnote zählt. Wenns also um die Wurscht geht, sollte man sich auch mal auf den Hosenboden setzen können und lernen. Sonst ist man an der Uni falsch - wer nicht lernwillig ist, sollte meiner Meinung nach eine Ausbildung machen und nicht kostbare Seminarplätze an der Uni in Beschlag nehmen Confused
XFlorian
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2012 - 13:35:08    Titel:

Luna123 hat folgendes geschrieben:
Sonst ist man an der Uni falsch - wer nicht lernwillig ist, sollte meiner Meinung nach eine Ausbildung machen und nicht kostbare Seminarplätze an der Uni in Beschlag nehmen Confused


Klar und in einer Ausbildung sitzt man drei Jahre rum und schreibt dann am Ende eine IHK Prüfung mit 1,0.
Luna123
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2012 - 14:40:50    Titel:

Mal im Ernst, eine Ausbildung ist doch bei weitem nicht vergleichbar mit einem Studium. Ich habe selbst vor dem Studium eine Ausbildung gemacht. Es gibt sicherlich unterschiede zwischen den verschiedenen Berufsausbildungen, aber man kann nicht beispielsweise eine Ausbildung zum Einzenhandelskaufmann/frau vergleichen mit einem Medizinstudium :-/ Vor der Ausbildung hatte ich einen Hauptschulabschluss und selbst damit war der Stoff der Berufsschule leicht zu schaffen. Schnitt auf meinem Zeugnis - 1,3 - und das ohne großen Aufwand. Ich will nicht alle Ausbildungsberufe über einen Kamm scheren, aber es ist nunmal Tatsache, dass ein Studium an der Universität erheblich mehr Lernaufwand erfordert als 1-2 mal die Woche Berufsschule.
XFlorian
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Anmeldungsdatum: 14.04.2011
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2012 - 15:09:14    Titel:

Luna123 hat folgendes geschrieben:
Mal im Ernst, eine Ausbildung ist doch bei weitem nicht vergleichbar mit einem Studium. Ich habe selbst vor dem Studium eine Ausbildung gemacht. Es gibt sicherlich unterschiede zwischen den verschiedenen Berufsausbildungen, aber man kann nicht beispielsweise eine Ausbildung zum Einzenhandelskaufmann/frau vergleichen mit einem Medizinstudium :-/ Vor der Ausbildung hatte ich einen Hauptschulabschluss und selbst damit war der Stoff der Berufsschule leicht zu schaffen. Schnitt auf meinem Zeugnis - 1,3 - und das ohne großen Aufwand. Ich will nicht alle Ausbildungsberufe über einen Kamm scheren, aber es ist nunmal Tatsache, dass ein Studium an der Universität erheblich mehr Lernaufwand erfordert als 1-2 mal die Woche Berufsschule.


Das ist es ganz sicher nicht. Ich gebe dir auch recht Luna. Aber so "locker flockig" ist es auch nicht. Ich habe z.B Fachinformatiker gelernt (2008) und strebe nun mein Abi auf der BOS berufsbegleitend an. In meiner FI'ler ausbildung hatten wir natürlich durch den Betrieb schon Vorkenntnisse, da der Betrieb natürlich interssiert ist, dass man praktisch z.B möglichst bald programmieren kann. Dadurch war das Rumprogrammiere in der BS eher langweilig. Aber es gab andere Beispiele - im Fach "Vernetzte Systeme" ging es schon richtig ins Detail und musste echt Lernen für ne gute Note. Weiteres Negativ Beispiel: Das Fach Englisch, in dem wir kein Englisch gesprochen haben Confused

Aber sicherlich hast du Recht - der Lernaufwand im Studium ist sicherlich um einiges höher. Aber trotzdem ist es nicht so, dass man 3 Jahre nichts macht und nie etwas lernen muss.
Luna123
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2012 - 15:45:05    Titel:

Das stimmt schon, es gibt sicherlich auch anspruchsvolle Ausbildungen für die man auch einiges tun muss. Aber in einer Berufsausbildung steht ja vor allem der praktische Aspekt im vordergrund. Deswegen ist es ja eine BERUFLICHE Ausbildung Wink Und für Leute, die eben keine Lust haben, jeden Tag auf dem Hintern zu sitzen und Bücher zu wälzen, íst eine Ausbildung in der man eher aus der Praxis lernt vielleicht besser.
Ich wage einfach mal zu behaupten, dass das meiste, was man in der Berufsschule lernt, sowieso eher semi-wichtig ist im GEgensatz zu den praktischen Erfahrungen.
Ich habe beispielsweise mal in der Berufsschule gelernt, wie man den Winkel eines Spanngurtes bei der Ladungssicherung berechnet. Und wie die Praxis aussieht, kann sich sicher jeder vorstellen Smile Ich glaub keiner stellt sich mit Taschenrechner hin und rechnet aus, wie man am besten den Kasten Bier festspannt Smile Ich will nicht sagen, dass alles was man da lernt unwichtig ist. Aber ich denke bei einer Ausbildung im Betrieb ist der Fokus eher auf praktisch orientiertes Lernen gerichtet.
Das Studium ist dagegen eher gezeichnet durch viel Theorie und eher wenig Praxis. Und wem dieses theoretische Lernen nicht liegt, der sollte meiner Meinung nach wirklich darüber nachdenken, ob er nicht besser in einer Berufsausbildung aufgehoben wäre.
Das will ich keinesfalls schlechtreden, ich will damit nur sagen, dass man so ehrlich sein sollte um sich einzugestehen, dass man vielleicht nicht für ein Studium geeignet ist wenn man mit Bücherwälzen keinen Vertrag hat Smile
Nalien
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2012 - 16:41:07    Titel:

lol

edit:

Und ich hab mich gewundert wo die ganzen "tollen Lehrer" immer herkamen.
Unschlagbare Logik.
Luna123
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2012 - 17:11:59    Titel:

Wo ist denn das Problem?
Es ist doch Tatsache, dass man im Studium nunmal Vollzeitstudent ist, und die Praxiserfahrung erst hinterher kommt - mal von ein paar Praktika abgesehen. Und bei einer Berufsausbildung ist man nunmal 4 Tage im Betrieb und einen Tag (oder auch mal zwei) in der Schule.
Wie solls denn anders sein? Man lässt doch auch keine Medizinstudenten im ersten Semester ins Krankenhaus und lässt sie schnippeln, bis sie es drauf haben. In erster Linie wird gelernt, gelernt und noch mehr gelernt und DANN praktische Erfahrungen gemacht. Und wer nicht lernen will, der sollte es sich überlegen ob er eine universitäre Ausbildung machen will, die vorallem am Anfang nur aus lernen besteht.
Nalien
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Beiträge: 356

BeitragVerfasst am: 01 Jan 2012 - 17:35:44    Titel:

XFlorian hat folgendes geschrieben:
Luna123 hat folgendes geschrieben:
Sonst ist man an der Uni falsch - wer nicht lernwillig ist, sollte meiner Meinung nach eine Ausbildung machen und nicht kostbare Seminarplätze an der Uni in Beschlag nehmen Confused


Klar und in einer Ausbildung sitzt man drei Jahre rum und schreibt dann am Ende eine IHK Prüfung mit 1,0.
XFlorian
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2012 - 18:05:21    Titel:

Luna123 hat folgendes geschrieben:
Wo ist denn das Problem?
Es ist doch Tatsache, dass man im Studium nunmal Vollzeitstudent ist, und die Praxiserfahrung erst hinterher kommt - mal von ein paar Praktika abgesehen. Und bei einer Berufsausbildung ist man nunmal 4 Tage im Betrieb und einen Tag (oder auch mal zwei) in der Schule.
Wie solls denn anders sein? Man lässt doch auch keine Medizinstudenten im ersten Semester ins Krankenhaus und lässt sie schnippeln, bis sie es drauf haben. In erster Linie wird gelernt, gelernt und noch mehr gelernt und DANN praktische Erfahrungen gemacht. Und wer nicht lernen will, der sollte es sich überlegen ob er eine universitäre Ausbildung machen will, die vorallem am Anfang nur aus lernen besteht.


Es ist doch ein anderes Lernen in der Berufsschule. Es geht ja darum, dass Gelernte gleich anzuwenden, während in einem Studium das ganze oft nur sehr theoretisch bleibt.

Ich finde beides wichtig - deshalb gibts ja auch duale Studiengänge.
Luna123
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2012 - 18:29:26    Titel:

Das sag ich ja. Ein Studium ist meist in erster Linie theoretisches Wissen lernen. Und irgendwann mal anwenden. Bei der Ausbildung lernt man viel praxisorientierter von Anfang an, was vielleicht besser ist für jemanden, der nicht jeden Tag Stunden über Büchern verbringen möchte.
Ein duales Studium ist auch eine feine Sache, aber auch sehr arbeitsintensiv. Während andere Studenten frei haben, darf man schön im Betrieb weiterarbeiten. Das ist mit Sicherheit eine sehr gute Ausbildung, aber nicht weniger aufwändig als ein normales Studium.

Ich denke man kann sowohl mit einem Studium, als auch mit einer Ausbildung glücklich werden, wenn man viel wert auf Freizeit legt. Aber man muss sich auch bewusst machen, dass es im Studium Zeiten gibt, die eben nicht so locker flockig sind. Ich bin da auch eher jemand, der das ganze Semester über relativ wenig macht, aber dafür dann die Wochen vor den Prüfungen wirklich intensiv lernt. Wer erfolgreich studieren will, sollte entweder permanent ein bisschen lernen, oder bereit sein, sich kurz vor den Prüfungen den a**** aufzureißen Smile
Man muss ja nicht jeden Tag 4 Stunden lernen- aber man kommt nie ganz drumherum.
Wie heißts so schön? Ohne Fleiß, keinen Preis Smile
XFlorian
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Anmeldungsdatum: 14.04.2011
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2012 - 19:06:29    Titel:

Luna123 hat folgendes geschrieben:
Wer erfolgreich studieren will, sollte entweder permanent ein bisschen lernen, oder bereit sein, sich kurz vor den Prüfungen den a**** aufzureißen Smile
Man muss ja nicht jeden Tag 4 Stunden lernen- aber man kommt nie ganz drumherum.
Wie heißts so schön? Ohne Fleiß, keinen Preis Smile


Ist bei mir in der Schule nicht anders. Da ich ja mein Fachabi abends mache, kann ich effektiv nur an den Wochenenden lernen. Da wird dann aber halt auf das Fach gelernt, was man als nächstes schreibt. Die Folge: Man lernt den Rest auch erst kurz vor der Prüfung.
Ist zwar scheisse, aber du hast fast keine andere Wahl. Aber ist jetzt auch leicht OT.
Luna123
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Anmeldungsdatum: 04.05.2007
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BeitragVerfasst am: 02 Jan 2012 - 12:19:47    Titel:

Wenn man mal realistisch ist, dann machens doch die meisten Studenten so Smile Ich kann jetzt nicht für jede Uni und jede Fakultät sprechen, aber ich kenne keinen, der jeden Tag für die Uni lernt. Dafür sieht man kurz vor der Klausur aber niemanden mehr auf der Straße, weil sich alle hinter den Schreibtisch klemmen. Ich denke es ist effektiver permanent ein bisschen zu lernen, aber irgendwie ist der innere Schweinehund meist stärker. Aber so geht es nicht nur Einzelfällen.
Bei den Lehramtsstudenten ist das besonders verbreitet, die Rechtswissenschaftler dagegen die ich kenne haben da schon mehr Druck. Aber ich denke bei Medizin wird man auch allerhand zutun haben und auch während dem laufenden Semester viel arbeiten müssen.
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