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A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 23 Jan 2012 - 13:15:21    Titel: Eine Sudie mit unvollständigen Inhalten.

Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission beauftragt den Antisemitismus zu untersuchen. Die Experten kamen zu der Auffassung, dass Unwissen und Klischeedenken zu antisemitischen Ansichten führen, die in der deutschen Gedsellschaft fest verankert und weit verbreitet sein sollen.

Die wahren Gründe des anhaltenden Antisemitismus in Deutschland und Europa liegen in der Haltung der Kirchen begründet:

Sie sind für den verbreiteten Antisemitismus verantwortlich, aber unfähig sich dazu zu bekennen. Die evangelische Kirche hat als Gallionsfigur Dr. Martin Luther auf dem Schild, dem gehuldigt wird und 2017 mit hoherer Wahrscheinlichkeit Zeit und Lob gewidmet werden wird. Nach ihm sind Straßen und Plätze, Kirchen und Krankenhäuser benannt. Er der die Ausrottung der Juden forderte war geistiger Wegbereiter des Nazitums.

Die katholische Kirche hat die antisemitische "Tradition" gegründet und schon die frühen Kirchenväter waren durch Kirchenhetze aufgefallen. Ausgerechnet der Kinderschänder Augustinus, der die Theologie über die hilosophie erhob, machte den Antisemitismus zum Kulturgut und ihm werden heute noch die höchsten Lobeshymnen "gesungen". Thomas von Aquin, ein hemmungsloser Antisemit erneuerte die antisemitsiche Haltung und bis 1942 waren alle Bistümer angewiesen durch Religionsunterricht, Predigt und alltägliche Seelsorge sich "wider die Juden" zu stellen. Als Grund war stets vorgegeben und darin wurden Massen von Schülerrn im Religionsunterricht unterwiesen, dass die Juden die "Gottesmörder" seien, obwohl schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts bekannt war, dass es nicht die Juden, sondern die römische Besatzung gewesen war, die den Tod des Jesus zu verantworten hatten.

So wurden die Menschen mit Falschinformationen von den Kirchen über Jahrhunderte geistig vergiftet. Darum muss man sich über den Antisemitismus nicht wundern.

Der Antisemitismus der Islamisten ist, soweit es sich um arabischstämmige Islamisten handelt eine Farce und absurd. Denn die Araber sind selber Semiten und es ist kaum zu fassen, dass diese Menschen gegen sich selber(durch die Religion) hetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Abdul
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1275

BeitragVerfasst am: 23 Jan 2012 - 13:26:45    Titel:

Bis auf den letzten Absatz hast du sogar ausnahmsweise mal größtenteils Recht. In deinem ganzen Post verwechselst du allerdings Antisemitismus und Antijudaismus.

Der Antijudaismus wurde von den Kirchen über Jahrhunderte maßgeblich aufgebaut (nicht allein ausgelöst, Menschen sind nunmal leider grundsätzlich xenophob), teilweise bis heute (siehe die so genannte Karfreitagsfürbitte für die Juden); er ist maßgeblich religiös geprägt. Der Antisemitismus versuchte nun eine moderne, biologische Begründung für den angestammten Judenhass zu finden, und da erfand man eben die jüdische Rasse - daher der Begriff Antisemitismus, der heute meist (ungenauerweise!) für antijüdische Einstellungen im Allgemeinen benutzt wird. Mit einer rassisch begründeten judenfeindlichen Haltungen hatten die Kirchen aber nie etwas am Hut.

Daher auch dein Fehler im letzten Absatz: Antisemitismus, wie du ihn verstehst, als generelle Abneigung gegen Juden, kann es sehr wohl bei den Arabern geben. Nimmt man das Wort aber genau, so sind in der arabischen Welt die Begriffe Antiisraelismus oder Antijudaismus (beide kommen vor) treffender.
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2012 - 21:41:47    Titel: Die Änderung der Karfreitagsfürbitte

fällt ja in einen interessanten Zeitraum Gaisler:

1. Die Wiederuafnahme der PIUS-Brüder in die katholische Kirche, die daran festhalten, dass die Juden Gottes Sohn getötet haben.

2.Die 7 neuen Todsünden, die uns der SYprecher des Vatikan Felix Lombardi servierte und die der Osservatore Romano kommentierte als "Ausdruck des Willen Gottes", in denen Binsenwahrheiten stehen, die jedermann teilen kann, bis auf den Angriff eines Fachbereichs der Biologie, nämlich der Genetik, von der der Vatikan seit langem weiß, dass sie die Thesen einer Existenz Gottes widerlegen werden, was 2009 durch Richard Dawkins in "Die Schöpfungslüge" auch geschah.

Dass nun mehrere Teams ihre Artefakte (im gleichen Zeitraum von 2004 bis 2010 abstimmten um aus diesen Folgerungenzu ziehen, dass es defacto einen leiblichen Vater des Jesus gab, der wahrscheinlich bekannt ist/wird als Julius, Tiberus, Abdes Pantera, war ein weiterer Schlag ins Kontor der Glaubens und Schöpfungslehren des Monotheismus.

Das der Anitsemitismus und der Antijudaismus im selben Spektrum der Untersuchung durch die von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Antisemitismusforschung liegen, müsste Dir eigentlich bekannt sein.

Ob nun die Araber eine Ablehnung gegen Juden haben odxer nicht, sagt nichts darüber aus, dass Juden und Araber Semiten sind. Der Versuch der Araber sich durch Hitlers Rassehygieniker bescheinigen zu lassen, dass keine Verwandtschaft zwischen Juden und Arabern besteht, war von vornherein hanebüchen, weil zurückverfolgt werden kanne, wie die semitischen Stämme frügeschichtlich aufgeteilt waren und "Juda", nur ein kleiner Teil des semitischen Siedlungsgebiet war.

Natürlich kannst Du als germane eine Abneigung gegen Angelsachsen haben, oder als Nordfriese gegen Bayern und umgekehrt. Aber der Antisemitismus oder, wie Du meinst Antijudaismus ist nicht aus der Staameskonkurrenz oder durch Lokalkolorit entstanden, sondern durch die Lehre, dass ein Teil der Semiten in Form von pauschaler Sippenhaft, in dem Fall die Juden als Mörder von Gottes Sohn gebrandmarkt wurden, woraus sich alle Folgen ableiten ließen die in der Hitlerei gipfelten.

Abdul
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