Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Maschinenbaustudium an TU Dresden
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Maschinenbaustudium an TU Dresden
 
Autor Nachricht
kochi123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2012 - 20:32:37    Titel: Maschinenbaustudium an TU Dresden

Hallo alle zusammen

ich wollte ab dem WS 2012/13 an der TU Dresden das Fach Maschinenbau studieren. Ich habe nur etwas bedenken, ob ich das Studium auch wirklich schaffen werde. Ich bin momentan im 2.HJ der 12.Klasse und hatte auf dem HJ-Zeugnis in Mathe und Physik jeweils 14 Punkte. Trotz alledem bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob ich das Studium schaffen werde. Noch dazu bietet Dresden nur das Fach als Diplom an und nicht als Bachelor bzw. Master.
Was sind eigentlich die Vor-bzw. Nachteile, wenn man Maschinenbau als Diplom und nicht als Bachelor und Master studiert???
Ich weiß nur, dass das Diplom eigentlich schon längst ausgelaufen sein müsste und es auf Bachelor und Master umgestellt sein müsste :/

Auch würde mich noch interessieren, ob manche von euch etwas über die TU Dresden aussagen können oder vllt sogar dort studieren Smile

Danke schon im Voraus
2,71828
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2012 - 22:56:46    Titel: Re: Maschinenbaustudium an TU Dresden

Wenn du MB studieren willst, dann mach' das!



kochi123 hat folgendes geschrieben:
Was sind eigentlich die Vor-bzw. Nachteile, wenn man Maschinenbau als Diplom und nicht als Bachelor und Master studiert???

Beim Diplom entfällt der Übergang zwischen Bachelor und Master (und damit die Gefahr nach dem Bachelor keinen Masterplatz zubekommen - was bei MB aber sowieso kein Problem ist, da MB vielfach zulassungsfrei ist).



kochi123 hat folgendes geschrieben:
Ich weiß nur, dass das Diplom eigentlich schon längst ausgelaufen sein müsste und es auf Bachelor und Master umgestellt sein müsste :/

Das ist falsch.
Die Studiengänge müssen nur modularisiert werden. Diplomstudiengänge dürfen auch weiterhin angeboten werden (das ist nur politisch häufig nicht gewollt und üblicherweise beugen sich die Unis und bieten Bachelor/Master an).

Man muss zwischen dem alten und neuem Diplom unterscheiden. Neue (d.h. modularisierte) Diplomstudiengänge unterscheiden sich von Bachelor/Master nur dadurch, dass die nicht zweigeteilt sind (alle Nachteile wie Verschulung, unreales Leistungspunktesystem, Vielzahl von Modulprüfungen und Bulimielernen sind wie bei Bachelor/Master). Diese neuen Diplom-Studiengänge habe mit dem alten Diplom nichts mehr zu tun. Ich bin mir sicher, dass es sich bei diesem Studiengang um einen der neuen Diplomstudiengänge handelt.

kochi123 hat folgendes geschrieben:
Auch würde mich noch interessieren, ob manche von euch etwas über die TU Dresden aussagen können oder vllt sogar dort studieren Smile

Ich kenne viele Studenten die dort studieren; sie alle sind zufrieden. Es ist allerdings eine Massenuni. Mit 1000 und mehr Leuten in einer Vorlesung zu sitzen ist dort normal. Wen das nicht stört, der ist mit dieser Uni gut bedient.
wasp
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 1815

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2012 - 23:36:41    Titel:

Leider kann man deine Frage nicht beantworten, denn das hängt vom Typ ab.
Es gibt Leute die sind in der Schule schlecht und im Studium sehr gut, oder andersherum. Dafür müsste man dich kennen und selbst dann wäre keine Antwort möglich.

Meine Meinung ist: Mach es und versuche es!
Allerdings solltest du schon vorher wissen, dass du alles geben muss, es nicht einfach ist und du viele Phasen haben wirst, wo es echt hart wird.
Aber auch dieses Wissen bringt dir nur insofern etwas, als dass es dir bewusst machen soll das ganze nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Ich persönlich kenne einfach zu viele Kämpfer, die sich an schweren großen Technischen Hochschulen oder TUs (oder auch FHs) durch studium qäulen, aber doch irgendwann am Ziel ankommen und stolz auf sich sind Smile
kochi123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 12:36:41    Titel:

Schonmal danke für die Antworten Smile
Meine größte Angst ist wie gesagt dass ich es nicht schaffen werde. Man hört ja hier teilweise von durchfallquoten von 70%. Ich interessiere mich wirklich für Mathematik und physikalische Vorgänge aber es kann ja trotzdem mal der fall sein dass man einfach nicht mehr mitkommt mit dem Stoff.

Was sind eurer Meinung nach die hauptursachrn dass so viele durchfallen? Liegt es an dem fehlenden nc oder an Faulheit oder was meint ihr?
-stopfkind-
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1702

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 13:10:58    Titel:

die hauptursache ist mangeldes Verständis und faulheit.
_________________
http://www.youtube.com/watch?v=LMpmW4DTBi0
kochi123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 13:37:23    Titel:

Wenn man etwas nicht verstanden hat, kann man dann wie in der Schule zur Nachhilfe gehen oder ist man auf sich alleine gestellt falls man Probleme haben sollte? Denn ich denke nicht dass man bei über 1000 Mann da einfach nochmal zum Prof rennen kann :/
Gozo
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 3685
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 14:09:50    Titel: Re: Maschinenbaustudium an TU Dresden

2,71828 hat folgendes geschrieben:
kochi123 hat folgendes geschrieben:
Was sind eigentlich die Vor-bzw. Nachteile, wenn man Maschinenbau als Diplom und nicht als Bachelor und Master studiert???

Beim Diplom entfällt der Übergang zwischen Bachelor und Master (und damit die Gefahr nach dem Bachelor keinen Masterplatz zubekommen - was bei MB aber sowieso kein Problem ist, da MB vielfach zulassungsfrei ist).

Ein paar Nachteile möchte ich allerdings ergänzen:
Während das Diplom im Durchschnitt die Regelstudienzeit überschreitet, sind diese Auswüchse im gestuften System überschaubar (Hängt allerdings davon ab, ob es ein Diplom des alten Systems ist, was auch modularisiert sein kann, oder ob man hier im Grunde nur den Master in Diplom umbenannt hat).
Zudem fällt mit Bachelor und Master die latente Gefahr weg, dass Du in der Diplomprüfung (oder im Master) scheiterst und dann als "ungelernter" dastehst. Den Bachelor hättest Du hingegen dann immer noch.
Weiterhin besteht die Möglichkeit nach dem Bachelor doch noch mal etwas anderes zu machen oder einfach auf den Master zu verzichten. Im Diplom musst Du ihn quasi machen.



Deine größte Angst kann man Dir schwer nehmen. Es ist immer eine individuelle Frage ob man ein Studium besteht und hängt auch stark davon ab, wie sehr man sich selbst reinhängt. Nicht unwesentlich ist es dabei auch ein Studium zu finden, was einem liegt. Aber selbst wenn Du es nicht schaffen solltest, so ist Dein Lebensweg damit nicht verbaut. Vielleicht stellst Du dann nur fest, dass Dir etwas anderes liegt.

Durchfallquoten von 70% würde ich nicht sonderlich Ernst nehmen. Es gibt Professoren und Fächer, wo sich ein Sport daraus gemacht wird die Studenten erst einmal ordentlich zu erschrecken. An der RWTH soll es Klausuren geben mit 90% Durchfallquote (auch bei NC-Fächern). Was man aber bedenken muss: KEIN Hochschule kann es sich auch erlauben, dass auch nur 50% oder gar 90% der Studenten bereits nach den ersten Semestern zwangsexmatrikuliert werden. Meist haben diese Hochschulen auch nicht mehr Abbrecher als andere auch. Ergo - müssen die meisten die Klausur im zweiten oder evtl. drittem Anlauf doch schaffen.

Einzig, worüber Du vielleicht noch einmal nachdenken solltest ist, ob du eher ein anwendungsorientierter Lerner bist oder ob Du mit abstraktem, theoretischen gut auskommst.

Grüße
Gozo
kochi123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 16:02:18    Titel:

Wie meinst du das mit dem Durchfallen bei der Diplom-bzw. Masterarbeit. Ich habe gehört, dass die Wahrscheinlichkeit dort durchzufallen sehr gering ist.
Ich weiß zwar von den hohen Durchfallsqouten, aber ich würde auch gerne wissen, was dass dann für Leute sind, die da bestehen? Lernen die einfach immer? Sind das die, die in der Schule nur Einsen haben oder wie ist das zu verstehen?
Noch auf das letzte zu sprechen zu kommen...Bin eher beides: anwendungsorientierter Lerner und komme auch mit abstraktem, theoretischen manchmal gut klar Smile Wieso wolltest du das wissen? Smile Wegen FH oder Uni?
2,71828
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 16:24:15    Titel: Re: Maschinenbaustudium an TU Dresden

Gozo hat folgendes geschrieben:
Während das Diplom im Durchschnitt die Regelstudienzeit überschreitet, sind diese Auswüchse im gestuften System überschaubar

Für MB (oder MINT im allgemeinen) gilt das nicht.



Gozo hat folgendes geschrieben:
Zudem fällt mit Bachelor und Master die latente Gefahr weg, dass Du in der Diplomprüfung (oder im Master) scheiterst und dann als "ungelernter" dastehst. Den Bachelor hättest Du hingegen dann immer noch.

Wer das Vordiplom bestand, bestand fast immer auch das Diplom. Wer am Vordiplom scheitern würde, würde auch am Bachelor scheitern. Die hier heraufbeschworene Gefahr besteht also praktisch nicht.

Die "großen" Diplomprüfungen gib es beim modularisierten Diplom sowieso auch gar nicht mehr.

Zudem ist der Bachelor bei MB sowieso nicht als echter universitärer Ingenieursabschluss angesehen. Der Master ist also Pflicht. Mit dem Bachelor allein steht man auch nicht schlechter da als der gescheiterte Diplomstudent (mit Vordiplom) früher.
Gozo
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 3685
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 16:30:35    Titel: Re: Maschinenbaustudium an TU Dresden

2,71828 hat folgendes geschrieben:
Für MB (oder MINT im allgemeinen) gilt das nicht.

Nach den Erhebungen und Statistiken überzieht der durchschnittliche Bachelor in den meisten Fächern um nicht mehr als max. 1 Semester. Dabei muss man bedenken, dass es auch immer noch einige 7 oder 8 semestrige Studiengänge gibt.

Während im alten Diplomsystem durchaus 14-15 Semester durchschnittliche Studiendauer eher normal waren, bei 10 Semestern Regelstudienzeit.

Gozo hat folgendes geschrieben:

Wer das Vordiplom bestand, bestand fast immer auch das Diplom.

Meist ist das so...bei uns sind so im Schnitt noch 10% auf der Strecke geblieben.

Zitat:
Die "großen" Diplomprüfungen gib es beim modularisierten Diplom sowieso auch gar nicht mehr.

Das ist richtig, nur der Stoff wird meist trotzdem anspruchsvoller. Ob man es in einer Diplomprüfung ablegt oder in verschiedenen Modulprüfungen.

Zitat:
Zudem ist der Bachelor bei MB sowieso nicht als echter universitärer Ingenieursabschluss angesehen. Der Master ist also Pflicht. Mit dem Bachelor allein steht man auch nicht schlechter da als der gescheiterte Diplomstudent (mit Vordiplom) früher.

Das geht aus den Umfragen weitestgehend nicht mehr hervor. Auch nicht mal für die Ings - so gerne es vor allem die TU in D das noch behaupten.

Im immerhin etwas zu haben ist immer noch besser als gar nichts.

Grüße
Gozo
2,71828
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 16:43:51    Titel: Re: Maschinenbaustudium an TU Dresden

Gozo hat folgendes geschrieben:
Nach den Erhebungen und Statistiken überzieht der durchschnittliche Bachelor in den meisten Fächern um nicht mehr als max. 1 Semester.
[..] Während im alten Diplomsystem durchaus 14-15 Semester durchschnittliche Studiendauer eher normal waren, bei 10 Semestern Regelstudienzeit.

Ich spreche nur von MB (und nur darum geht hes hier) - es gibt natürlich andere Fächer in denen das anders aussieht/aussah.

Die Zahl der Versagerunis, die bei MB 14 und mehr Semester studiert wurde hält sich in Grenzen.



Gozo hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Die "großen" Diplomprüfungen gib es beim modularisierten Diplom sowieso auch gar nicht mehr.

Das ist richtig, nur der Stoff wird meist trotzdem anspruchsvoller. Ob man es in einer Diplomprüfung ablegt oder in verschiedenen Modulprüfungen.

Ungeeignete Studenten gibt es in höheren Semestern nur noch selten. Die haben viel früher das Handtuch geworfen.


Zitat:
Im immerhin etwas zu haben ist immer noch besser als gar nichts.

Meiner Meinung nach ist dieser Vorteil aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit nach erfolgreichem Bachelor am Master zu scheitern, vernachlässigbar. Beim Diplom entfällt auch die Gefahr, das Bachelorstudium wegen einer einzelnen nicht bestandenen Prüfung in die Länge ziehen zu müssen ohne den Master beginnen zu dürfen (und den damit verbundenen Vorteilen bei Bafög oder Stipendienprogrammen).

Ich will aber auch niemanden überreden unbedingt auf Diplom zu studieren. Es gibt genügend Alternativen (auch in der Nähe von Dresden wenn man unbedingt in der Region bleiben möchte).
kochi123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 18:27:50    Titel:

ich weiß meine beiträge wirken etwas unerfahren aber ich würde doch nochmal gerne von euch so eine art fazit hören, wo ihr denkt " das muss ein student im fach MB mitbringen" ...also so jetzt von einstellung her und von fleiß, verständnis und auch motivation
wäre echt nett und würde mir unter umständen vllt auch ein bisschen die angst nehmen Smile
2,71828
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 19:31:48    Titel:

Wichtig sind die Hochschulzugangsberechtigung, Interesse am Fach und die Bereitschaft das Studium ernst zu nehmen (jährlich 11 Monate Party und dann nur 2 Wochen vor den Prüfungen zu lernen, wie man es oft von gewissen Studienrichtungen hört, sind bei MB nicht drin).

Da du auch in Mathe und Physik nicht schlecht bist, gibt es keine Grund, warum du das Studium nicht beginnen solltest.
kochi123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 20:00:58    Titel:

nur mal so am rande ... wie lange lernt ihr eigentlich so im durchschnitt für eine prüfung im fach mb? wie oft wird eine prüfung geschrieben und wie lange dauert die prüfung so ungefähr? Smile
-stopfkind-
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1702

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 20:54:09    Titel:

ich lerne durchschnittlich 0-40 stunden für ein fach.... es kommt drauf wie gut es mir liegt und wie hoch die erwartungen des dozenten sind. klausuren sind einmal pro semster (manche werde nur jedes zweite semster angeboten).

ein prüfung ist zwischen 30-120 min lang. gilt jetzt nur für meine hochschule. kann alles von hochschule und student variieren
_________________
http://www.youtube.com/watch?v=LMpmW4DTBi0
kochi123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 21:11:55    Titel:

Wie lernst du denn da? Ich kann das ja nicht einschätzen aber wenn ich jetzt eine 3 oder gar 4-stündige Klausur in der Schule schreibe, lerne ich da höchstens 3h und keine 40 oder so :O
Ist der Stoff so schwer zu verstehen oder komplex oder wie versteh ich das am besten?
-stopfkind-
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1702

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 22:01:38    Titel:

du hast in der klausur keine zeit großartig zeit zu verschwenden. es muss alles schnell gehen. 40 stunden ist nicht die regel aber z.b. für mathe 3 kam das schon hin. das ist nicht schule und es reicht nicht nur dort gesessen zu haben. aber das wirst du dann auch merken.

es ist nicht schwer aber man muss sich damit auseinander setzen und auch eine hohe frustrationsgrenze haben. es wird einem auch nicht alles vorgekaut sondern man muss eigenständig aufgaben lösen können.
_________________
http://www.youtube.com/watch?v=LMpmW4DTBi0
wasp
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 1815

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 - 23:09:04    Titel:

ich kann die Aussage von 2,71828 irgendwie nicht nachvollziehen. Bisher habe ich zumindest bei den FH-Bachelorstudenten nicht mitbekommen, dass diese Probleme haben einen Job zu bekommen; ebenfalls habe ich viele Berichte gelesen, die das gleiche aussagen. Außerdem muss man bedenken, dass ein 7-semestriger Bachelor zu 5/6 einem Diplom-FH entspricht und die Diplomer haben auch gute Jobs gefunden.

Mag sein, dass ein Uni-Bachelor größere Probleme hat auf dem Arbeitsmarkt. Das habe ich auch mal gelesen.

Zur Nachhilfe:
Es gibt an der Uni den Prof der Sprechstunden hat, wohin man gehen kann. Dann gibt es die Übungsleiter (in der Regel Doktoranden), die die Übungen halten und ebenfalls Sprechstunden haben. Und dann gibt/gab es dank Studiengebühren auch studentische Tutoren an vielen Hochschulen bzw. Instituten, die ebenfalls Sprechstunden haben.

In Aachen gibt es z.B. noch ein sehr bekanntes privates Repetitorium für viele Fächer und für kleines Geld. Da laufen pro Semester hunderte Maschinenbauer hin und verdanken dem Repetitor oft ihr Studium. Vielleicht gibt es sowas auch in anderen Städten.
Aber generell kann man sagen: wenn du was nicht verstehst, rennst du zu allen Sprechstunden, verstehst es selbst oder besprichst es mit deiner Übungsgruppe


zum Lernaufwand:

Nicht umsomst gibt es so lustige Sprüche wie "Meine MAtheklausur ist schwieriger als euer ganzes Studium". Viele sagen auch, dass eine Klausur im Studium so viel Aufwand bedeutet wie das ganze Abitur.
Die Lernzeit sagt leider nichts aus. Es gibt Leute die lernen in gleicher Zeit dreimal mehr als andere. Aber ein Faulenzfach ist Maschinenbau nicht, vor allem weil man auch während des Semesters Hausarbeiten und Übungen abgeben muss.

Viele RWTH Studenten planen alleine für eine Mathe oder Mechanik Klausur 4 Wochen lernen ein (natürlich mit Überschneidungen).
kochi123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2012 - 19:28:09    Titel:

Gibt es irgendwie die Möglichkeit mit studenten an der tu dresden, die auch mb studieren, kontakt aufzunehmen und deren eindrücke und meinungen zu erfahren?
wasp
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 1815

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2012 - 23:40:29    Titel:

Der einfachste Weg ist der, dass du im Internet die Seite der Fachschaft Maschinenbau der TU Dresden suchst und dort findest du Kontaktadressen.

Schicke denen einfach eine E-Mail. Die sind eigentlich auch zuständig für sowas.
Ansonsten gibt es noch StudiVZ und Facebook. Wobei bei Facebook nicht nach Studiengängen gesucht werden kann und StudiVZ stirbt ja laut aktuellen Statistiken bis März aus ^^
konstantin87
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 2101

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2012 - 00:28:23    Titel:

kochi123 hat folgendes geschrieben:
Wie lernst du denn da? Ich kann das ja nicht einschätzen aber wenn ich jetzt eine 3 oder gar 4-stündige Klausur in der Schule schreibe, lerne ich da höchstens 3h und keine 40 oder so :O
Ist der Stoff so schwer zu verstehen oder komplex oder wie versteh ich das am besten?


zu schulzeiten habe ich auch so gut wie gar nicht für gute noten gelernt, aber im studium reicht es ebend nicht die vorlesung zu besuchen. am ende ist man ein wandelndes fragezeichen und bei rechenlastigen fächern bringt es da nicht viel nur bücher zu wälzen, sondern wie in mathe üben, üben, üben.
wenn du beispielsweise 10 alte klausuren durchrechnen willst und eine 90 min unter klausurbedingungen dauert, kannst du dir ja ausmalen, wie lange du ohne diese stress-situation für diese eine prüfung lernen musst.

aber mach dir kein kopf. oft hat man genug zeit zum lernen, wenn man es denn schafft sich aufzuraffen. z.b. durch eine klausurenphase am ende des semesters und eine weitere vor beginn des folgesemesters.

und der fh bachelor wird tatsächlich besser angenommen. der unterschied ist, beim fh-bachelor wurde meist bloß ein praxissemester gestrichen und man hatte den 7 semestrigen bachelor (evtl. wurde noch der stoff eines semesters auf die anderen verteilt für den 6-semestrigen). dazu wurde ein master geschaffen.
an den meisten unis haben die bei dem diplom bloß ein schnitt nach 6 semestern gemacht und das als bachelor bezeichnet.

fh bachelor = fh diplom < fh master
uni bachelor < uni diplom = uni master


Zuletzt bearbeitet von konstantin87 am 28 Jan 2012 - 00:33:17, insgesamt einmal bearbeitet
Caio
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 18.01.2010
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2012 - 00:31:10    Titel:

wasp hat folgendes geschrieben:

Ansonsten gibt es noch StudiVZ und Facebook. Wobei bei Facebook nicht nach Studiengängen gesucht werden kann und StudiVZ stirbt ja laut aktuellen Statistiken bis März aus ^^
Es gibt eine größere Gruppe, allerdings von aktuellen Ersties.
https://www.facebook.com/groups/281510118540713/

Kann mir nicht vorstellen, dass sich das Studium an der TU Dresden besonders von anderen großen Unis unterscheidet.

wasp hat folgendes geschrieben:

Viele RWTH Studenten planen alleine für eine Mathe oder Mechanik Klausur 4 Wochen lernen ein (natürlich mit Überschneidungen).
Das verstehe ich nicht. Seit wann hat man 4 Wochen am Stück frei. Bei uns beginnen die Prüfungen 1-2 Tage nach VL-Ende und dann gibt es alle paar Tage eine. So bereitet man sich parallel zum Alltagsgeschäft auf die Klausuren vor aber man kann nicht wirklich sagen, wie lange man für ein Fach pur gelernt hat.
wasp
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 1815

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2012 - 01:12:56    Titel:

Caio hat folgendes geschrieben:

wasp hat folgendes geschrieben:

Viele RWTH Studenten planen alleine für eine Mathe oder Mechanik Klausur 4 Wochen lernen ein (natürlich mit Überschneidungen).


Das verstehe ich nicht. Seit wann hat man 4 Wochen am Stück frei. Bei uns beginnen die Prüfungen 1-2 Tage nach VL-Ende und dann gibt es alle paar Tage eine. So bereitet man sich parallel zum Alltagsgeschäft auf die Klausuren vor aber man kann nicht wirklich sagen, wie lange man für ein Fach pur gelernt hat.


Kurze frage zuvor: studierst du zufällig an einer FH? Weil da ist die Klausurphase oft direkt nach der Vorlersungszeit und dauert dann z.B. 2 Wochen.
An vielen Unis (und der RWTH) geht die Klausurphase fast über die gesamten Semesterferien, so dass am Ende oft nur 2-3 WOchen frei bleiben (Im Grundstudium).


Natürlich darf man die Aussage über die 4 Wochen nicht so streng sehen. Die Studenten haben natürlich nicht 4 Wochen frei, um für die Klausur zu lernen. Es sei denn sie liegt am ende der Klausurphase, aber selbst dann hat man noch Klausuren vorher. Also beziehen sich die 4 Wochen auf die letzte Zeit direkt vor der Klausur und es sind sicherlich auch nicht bei allen Studenten genau 4 Wochen. Aber ich habe diese Aussage schon von mehreren Aachenern gehört.
Caio
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 18.01.2010
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2012 - 01:30:17    Titel:

wasp hat folgendes geschrieben:
Caio hat folgendes geschrieben:

wasp hat folgendes geschrieben:

Viele RWTH Studenten planen alleine für eine Mathe oder Mechanik Klausur 4 Wochen lernen ein (natürlich mit Überschneidungen).


Das verstehe ich nicht. Seit wann hat man 4 Wochen am Stück frei. Bei uns beginnen die Prüfungen 1-2 Tage nach VL-Ende und dann gibt es alle paar Tage eine. So bereitet man sich parallel zum Alltagsgeschäft auf die Klausuren vor aber man kann nicht wirklich sagen, wie lange man für ein Fach pur gelernt hat.


Kurze frage zuvor: studierst du zufällig an einer FH? Weil da ist die Klausurphase oft direkt nach der Vorlersungszeit und dauert dann z.B. 2 Wochen.
An vielen Unis (und der RWTH) geht die Klausurphase fast über die gesamten Semesterferien, so dass am Ende oft nur 2-3 WOchen frei bleiben (Im Grundstudium).


Natürlich darf man die Aussage über die 4 Wochen nicht so streng sehen. Die Studenten haben natürlich nicht 4 Wochen frei, um für die Klausur zu lernen. Es sei denn sie liegt am ende der Klausurphase, aber selbst dann hat man noch Klausuren vorher. Also beziehen sich die 4 Wochen auf die letzte Zeit direkt vor der Klausur und es sind sicherlich auch nicht bei allen Studenten genau 4 Wochen. Aber ich habe diese Aussage schon von mehreren Aachenern gehört.


Jop ich versteh schon. Die Problematik ist, dass inkl. der letzten Woche Übungen mit neuem Stoff reinflattern und wenn du dann ein bisschen Zeit für die Wiederholung des alten Stoffs abzwacken kannst, bist du schon glücklich. Deshalb war ich nur etwas verwundert, wer da soviel Zeit für die reine Klausurvorbereitung hat aber so relativiert sich alles. Zu deiner Frage: Ne ich studiere an einer größeren TU in Südhessen und es böte sich eigentlich ein, einige Klausuren auf die Nachschreibetermine im September zu schieben aber man will es ja alles aufeinmal weghaben. Very Happy
vorni~
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 21.08.2007
Beiträge: 167

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2012 - 11:13:12    Titel:

Ich studiere zwar nicht MB an der TU Dresden, aber bin trotzdem an der Fakultät Maschinenwesen und mein Grundstudium (also alles bis zum Vordiplom) war recht ähnlich zu den MBlern. Heißt, ich habe teilweise in denselben Vorlesungen mit den MBlern gesessen.

Ja, an der TU gibt es für die Maschinenbauer im Grundstudium einige Massenveranstaltung. Mathe, Info und Technische Mechanik werden im Audimax vor bis zu 1000 Studenten gehalten. (Im Laufe des Semesters nimmt das natürlich ab und manchmal sitzen auch nur 300 drin.)

Solche Großveranstaltungen fand ich aber nicht schlimm, da alle in Seminargruppen eingeteilt sind. D.h. zur Übung gehen dann nur etwa 20 oder 40 Leute und somit kann man in Ruhe den Übungsleiter mit seinen Fragen bombardieren. Je nach Dozent bieten auch die ausreichend Sprechstunden an. Zudem gibts für Mathe sogar einen extra Matheraum wo man mit seinen Fragen und Probleme hingehen kann.

Klar fallen in den typischen Klausuren wie Mathe oder TM immer recht viele durch... das liegt aber eher daran, dass einige es nicht für nötig halten die Übungen ordentlich durchzurechnen. Mit Fleiß kann man da also wirklich viel rausreißen.

Wie man am besten für die Klausuren lernt, hat man dann nach dem 1. Semester auch raus. Da jeder anders lernt, kann man dir da wirklich keine allgemeingültige Antwort geben. Bei den Verständnisfächern wie TM oder Mathe reicht es ja die Übungsaufgaben zu rechnen und zu üben und hinter das Prinzip zu steigen. Bei anderen Fächern muss man dann wieder vll mehr auswendig lernen.. einen Anhaltspunkt geben die Professoren mit ihrer Schwerpunktsetzung oder man geht zum Fachschaftrat, der jedes Semester Klausurensammlungen zusammenstellt und kostenlos verteilt.

Prüfungszeit: beim Maschinenwesen gibt es eine sogenannte Kernprüfungszeit von 4 Wochen, in der man 'frei' hat und in denen alle große Klausuren fallen. (Sprachklausuren oder Zusatzfächer können u.U. auch in der vorletzten oder letzten Vorlesungswoche anfallen). D.h. für die ersten Prüfungen muss man schon gegen Ende des Semesters anfangen mit lernen, bei den letzten kann es vielleicht auch schon reichen erst in der Prüfungszeit durchzustarten. (Vorausgesetzt, man hat den Spaß nicht zu sehr während des Semesters schleifen lassen.. Wink)

Wenn du neugierig bist, kannst du auch im Maschinenwesenforum vorbeischauen: www.bombentrichter.de
_________________
Abi '09 Sn
Werkstoffwissenschaft @ TUD
kochi123
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 25.01.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2012 - 19:52:27    Titel:

Was ist eigentlich nun besser? Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen? Habe gehört das wing leichter sein soll. Was sind die vor und Nachteile der beiden Studiengänge? Stimmt das echt das Wing später bessere Aufstiegsmöglichkeiten hat oder wie kann man das auffassen ?
-stopfkind-
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1702

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2012 - 20:11:42    Titel:

Ich ahne eine furchtbare Diskussion.
_________________
http://www.youtube.com/watch?v=LMpmW4DTBi0
wasp
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 1815

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2012 - 20:34:00    Titel:

Man müsste sich eigentlich mal eine Hand voll Links zu diesen ganzen Diskussionstreads speichern, die man dann einfach postet und das ganze damit abwürgt.
Genauso bei immer wiederkehrenden Fragen. Aber so schnell findet man die guten Treads nicht.
konstantin87
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen

Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 2101

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2012 - 21:33:33    Titel:

es gibt kein "besser". wenn man beispielsweise in die forschung und entwicklung will, dann ganz klar den reinen maschinenbau-studiengang. willst du aber vorrangig als projekt- oder vertriebsingenieur arbeiten und weisst dies vor dem studium, dann würde ich ganz klar zum wing raten.
die gehaltsunterschiede sind zum einstieg marginal und bei den aufstiegschancen kann man nur spekulieren. in der führungsebene kommt man ohne bwl-kenntnisse nicht aus, aber es gibt auch genügend wege sich als nicht-wing im bereich bwl übers unternehmen weiterzubilden (häufig gezielter auf das für das unternehmen notwendige).

der wing ist für die meisten wohl einfacher. aber ich habe auch schon fälle erlebt, wo leute sich mit den bwl-veranstaltungen schwer getan haben und die technischen auf anhieb bestanden wurden. auch hier kriegst du also keine pauschale antwort...

am ende hängts von dir ab und nicht vom studiengang. eine mischung aus guten noten zum einstieg, leistungsfähigkeit, vitamin b und timingglück sind für den "aufstieg" nötig.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Maschinenbaustudium an TU Dresden
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum