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Strafrecht für Fortgeschrittene/Tübingen/Günther/SS2012
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cherry2012
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Anmeldungsdatum: 01.02.2012
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2012 - 16:46:39    Titel:

Bei der Geringwerigkeit muss man den § 248a prüfen und nicht §243 weil das Regelbeispiel ja nicht verwirklicht ist.
Hat jemand noch Ideen zur Lösung der anderen Tatkomplexe?????
cherry2012
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Anmeldungsdatum: 01.02.2012
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2012 - 16:50:34    Titel:

Aber ich sehe gerade dass 248a nicht gegenstand der Staatsprüfung sein soll. Da der 20Abschnitt nicht erwöhnt ist.
AlfaRomeo8C
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Anmeldungsdatum: 27.07.2011
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2012 - 16:52:11    Titel:

man kann die geringwertigkeit auch vor dem regelbeispiel prüfen, weil wenn sich der diebstahl auf eine geringwertige sache bezieht schon gar kein besonders schwerer fall vorliegen kann.
(rengier § 3 rn. 39)
Sara1990
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Anmeldungsdatum: 06.02.2012
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2012 - 17:25:41    Titel:

Vor dem Regelbeispiel? Weil in meinem Definitionen und Schemata Buch ( Fahl Winkler) wird es erst nach Vorliegen eines Regelbeispiels geprüft!
Aber wenn des geht dann ists ja perfekt!
cherry2012
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Anmeldungsdatum: 01.02.2012
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2012 - 17:29:52    Titel:

Aber in unserem Fall gibt es ja kein Regelbeispiel.
Wer würde vor der Freiheitsberaubung die fahrlässige Tötüng des I prüfen?
AlfaRomeo8C
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Anmeldungsdatum: 27.07.2011
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2012 - 17:44:08    Titel:

zur prüfung vor dem regelbeispiel: zopfs jura 2007, 421
NewJustitia
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Anmeldungsdatum: 07.02.2011
Beiträge: 56

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2012 - 18:15:01    Titel:

Ich denke schon das § 243 greift. Das Zauberwort heisst Vorsatzerweiterung.
Vgl. Sch/Sch/Eser § 243 Rn 55
cherry2012
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Anmeldungsdatum: 01.02.2012
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2012 - 19:57:43    Titel:

Manche Leute sind zu faul um die Dinge auszuschreiben.
Und in der Infovergabe sind die Jurastudenten einfach peinlich.
cherry2012
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Anmeldungsdatum: 01.02.2012
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2012 - 20:06:16    Titel:

4. Raub mit Todesfolge, § 251
 Erfolgsqualifikation, mit erhöhter Fahrlässigkeitsanforderung (§ 1Cool, da hier
wenigstens leichtfertiges (= grob fahrlässiges) Verhalten erforderlich ist.
 Aufbauhinweise: in der Fallbearbeitung ist zuerst das vorsätzliche Tötungsdelikt
zu prüfen, dann das Grunddelikt (§ 249) einschließlich Qualifikation (§ 250)
und daran anschließend § 251.
 Sonderprobleme:
• Spezifischer Gefahrverwirklichungszusammenhang: gerade die dem Grundtatbestand
anhaftende eigentümliche Gefahr muss sich im Erfolg niedergeschlagen
haben.
• Zeitliche Komponente: Auch noch nach Beendigung des Tatbestands? BGH
bejaht dies; Arg.: die Phase der Beutesicherung ist ebenso gefährlich, wie die
Tatbestandsverwirklichung (BGHSt 38, 295). AA Lit., Arg.: Handlung liegt
bereits außerhalb des Tatbestands (Rengier JuS 1993, 462).


Was heisst das jetzt?

Erst mit der Tötüng beginnen???
Sara1990
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Anmeldungsdatum: 06.02.2012
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2012 - 20:51:46    Titel:

Meiner Meinung nach heißt das des! Woher hast des denn?
Aber des heißt für unsern Fall ja dass wir den Totschlag durch Unterlassen prüfen müssen oder? Weil "aktiver" Totschlag ist nen bisschen zu klar, dass das nicht einschlägig ist, oder was meinst du!?
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