Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

BGB Fortgeschrittene Heidelberg Müller-Graff
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> BGB Fortgeschrittene Heidelberg Müller-Graff
 
Autor Nachricht
Jonasadk
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.02.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 13:07:59    Titel: richtlinienkonforme Auslegung/richterliche Rechtsfortbildung

Hallo Smile Ich bin nun (fast) fertig mit der Hausarbeit, also her mit Euren Fragen Wink

Aber ich habe selbst noch eine Frage --> wie weit diskutiert Ihr bei der ersten Frage die Ansicht des EuGH bezüglich der richtlinienkonformen Auslegung der Richtlinie bzw. des § 439 II?

Ich habe das Gefühl man könnte Seiten darüber schreiben. Zum Beispiel wird diskutiert, ob eine derartige, wie vom EuGH vorgenommende Auslegung der Richtlinie zu contra legem hinsichtlich des Deutschen Gesetzes führt. Dann habe ich etwas von richterlicher Rechtsfortbildung bzw. teleologischer Reduktion des § 439 II gelesen. Ich bin leider noch nicht ganz drin in diesem Thema, ich habe das in meiner Hausarbeit zu oberflächlich behandelt, fürchte ich.

Wie tief habt Ihr das Urteil des EuGH und alles was dazu gehört behandelt? Ich freue mich über Antworten, um auch bald endlich mit der Hausarbeit im Öff.Recht anfangen zu können Razz

Liebe Grüße
Jonasadk
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.02.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 13:15:03    Titel:

AyAy hat folgendes geschrieben:
Prüft ihr bei Aufgabe 4, ob das Haus der Gesellschaft gehört so dass H aus der GbR (hab mich dafür entschieden) ausscheiden müsste um es zu bekommen?
Und wahrscheinlich muss er sich mit seiner Schwester einigen oder?


Es gibt einen sehr guten Aufsatz von Berninger - Vermögenszuordnung zwischen Gesellschaft und Gesellschafter bei der Einbringung quoad
sortem (dem Werte nach) - kann ich nur empfehlen. Er wird Dir helfen mit dem Thema anders umzugehen, und am Ende doch Eigentum des H bejahen zu können Wink Und ja, beim zweitel Teil der vierten Frage, wird man zum ergebnis kommen, dass er sich mit N einigen muss, dafür gibt es allerdings mehrere Möglichkeiten
Jonasadk
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.02.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 13:37:15    Titel:

Wer Lust hat über die gesamte Hausarbeit und alle Details zu sprechen, addet mich auf Skype: Jonasaufdemkampe1

LG Wink
interstella555
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 05.03.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 13:45:54    Titel:

Jonasadk hat folgendes geschrieben:
AyAy hat folgendes geschrieben:
Prüft ihr bei Aufgabe 4, ob das Haus der Gesellschaft gehört so dass H aus der GbR (hab mich dafür entschieden) ausscheiden müsste um es zu bekommen?
Und wahrscheinlich muss er sich mit seiner Schwester einigen oder?


Es gibt einen sehr guten Aufsatz von Berninger - Vermögenszuordnung zwischen Gesellschaft und Gesellschafter bei der Einbringung quoad
sortem (dem Werte nach) - kann ich nur empfehlen. Er wird Dir helfen mit dem Thema anders umzugehen, und am Ende doch Eigentum des H bejahen zu können Wink Und ja, beim zweitel Teil der vierten Frage, wird man zum ergebnis kommen, dass er sich mit N einigen muss, dafür gibt es allerdings mehrere Möglichkeiten


Da sehe ich aber keine Probleme. Wenn man anfängt zu prüfen, ob das Haus der Gesellschaft gehört oder nicht merkt man schnelle, dass a. das von den gesellschaftern gar nicht beabsichtigt war, b. dass der Gesellschaftsvertrag dann formnichtig wäre , weil nicht notariell beurkundet.
Mithin KANN das Haus nicht der Gesellschaft gehören. Oder ?
interstella555
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 05.03.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 13:47:40    Titel:

sonnenglück hat folgendes geschrieben:


Schon jmd bei Frage 3 ? Bin ich blind oder gibt es hier auch keinen großen Streit? Habe dort nur "Probleme" ala GbR, Testament, Ausschlagung- also die Standardsachen. An einen großen strittigen Punkt bin ich bisher leider nicht gekommen- vlt jmd Tipps/Ideen?



Naja das sind schon viele Probleme. Bei mir ist Aufgabe 3 die längste.
Es kommen die Probleme zur GbR (Rechtsfähigkeit und Haftung der Gesellschafter)
Testament (gemeinschaftliches Testament und Fortgeltung: Einseitig oder wechselbezüglich?)
Ausschlagung (eigentlich keine Probleme...nur Nachlassgericht = staatliches Notariat)
Jonasadk
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.02.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 14:02:54    Titel:

interstella555 hat folgendes geschrieben:
sonnenglück hat folgendes geschrieben:


Schon jmd bei Frage 3 ? Bin ich blind oder gibt es hier auch keinen großen Streit? Habe dort nur "Probleme" ala GbR, Testament, Ausschlagung- also die Standardsachen. An einen großen strittigen Punkt bin ich bisher leider nicht gekommen- vlt jmd Tipps/Ideen?



Naja das sind schon viele Probleme. Bei mir ist Aufgabe 3 die längste.
Es kommen die Probleme zur GbR (Rechtsfähigkeit und Haftung der Gesellschafter)
Testament (gemeinschaftliches Testament und Fortgeltung: Einseitig oder wechselbezüglich?)
Ausschlagung (eigentlich keine Probleme...nur Nachlassgericht = staatliches Notariat)


nicht zu vergessen der anfängliche Mangel, der Eintritt in das Mietverhältnis der K, die Unverzüglichkeit der Meldung und der Streit um den Mangelfolgeschaden beim mietrechtlichen Teil...
interstella555
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 05.03.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 14:34:17    Titel:

Jonasadk hat folgendes geschrieben:


nicht zu vergessen der anfängliche Mangel, der Eintritt in das Mietverhältnis der K, die Unverzüglichkeit der Meldung und der Streit um den Mangelfolgeschaden beim mietrechtlichen Teil...


Wo genau sprichst du die Unverzüglichkeit der Meldung? Und woher leitest du dieses Erfordernis denn ab? Etwa aus §536c I BGB?
Jonasadk
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.02.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 15:23:36    Titel:

interstella555 hat folgendes geschrieben:


Wo genau sprichst du die Unverzüglichkeit der Meldung? Und woher leitest du dieses Erfordernis denn ab? Etwa aus §536c I BGB?


Ja, bei § 536c I UND II - Der Mangel besteht zwar schon von Anfang an, darum geht es bei § 536c I, II aber nicht. Es geht darum, wann sich der Mangel ZEIGT, nicht wann er entsteht. Erst so macht die Vorschrift auch Sinn. Sie soll schließlich den Vermieter schützen.

Außerdem spricht für eine Anwendung des § 536c I, II die Angabe im Sachverhalt: zwischen der Entstehung des Wasserschadens und der Meldung des Schadens liegen 10 Tage.

Ich denke man muss das hier auf jeden Fall ansprechen.
Jonasadk
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.02.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 16:42:59    Titel:

interstella555 hat folgendes geschrieben:


Da sehe ich aber keine Probleme. Wenn man anfängt zu prüfen, ob das Haus der Gesellschaft gehört oder nicht merkt man schnelle, dass a. das von den gesellschaftern gar nicht beabsichtigt war, b. dass der Gesellschaftsvertrag dann formnichtig wäre , weil nicht notariell beurkundet.
Mithin KANN das Haus nicht der Gesellschaft gehören. Oder ?


Genau deswegen solltest Du Dir diesen Aufsatz durchlesen. Die Liegenschaften sind meiner Meinung nach dem Werte nach in die Gesellschaft übergegangen. Wir brauchen schließlich auch Gesamthandsvermögen, sofern Ihr dessen Erfordernis bejaht. Gesamthandsvermögen haben wir nur dann, wenn die Liegenschaften als Eigentum übergehen - was dann später bei der Eigentumsprüfung des H an der Liegenschaft problematisch und hässlich werden würde - oder eben dem Werte nach, was zur Folge hätte, dass auch dann die Liegenschaften der Gesellschaft "gehören". Dennoch hat die Gesellschaft weiterhin kein Eigentum daran.

Wenn die Liegenschaften nur als Gebrauchsgegenstände in die Gesellschaft gehen, dann bilden sie gerade keine Gesamthandsvermögen.
interstella555
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 05.03.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 17:51:54    Titel:

Jonasadk hat folgendes geschrieben:
interstella555 hat folgendes geschrieben:


Wo genau sprichst du die Unverzüglichkeit der Meldung? Und woher leitest du dieses Erfordernis denn ab? Etwa aus §536c I BGB?


Ja, bei § 536c I UND II - Der Mangel besteht zwar schon von Anfang an, darum geht es bei § 536c I, II aber nicht. Es geht darum, wann sich der Mangel ZEIGT, nicht wann er entsteht. Erst so macht die Vorschrift auch Sinn. Sie soll schließlich den Vermieter schützen.

Außerdem spricht für eine Anwendung des § 536c I, II die Angabe im Sachverhalt: zwischen der Entstehung des Wasserschadens und der Meldung des Schadens liegen 10 Tage.

Ich denke man muss das hier auf jeden Fall ansprechen.


Vielen Dank für den Tipp! Cool
Ich habe die Sache aber so gelöst, dass K keinen Rechtsverlust aufgrund des §536c I 2 Nr.2 BGB erleidet, weil der E auch wenn sie sich schon am 10. gemeldet hätte keine Abhilfe hätte schaffen können. An der Ausgangslage hätte sich somit nichts verändert. Siehst du das auch so?
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> BGB Fortgeschrittene Heidelberg Müller-Graff
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17  Weiter
Seite 7 von 17

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum