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HA Strafrecht BT vermögensdelikte
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milli87
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Anmeldungsdatum: 01.09.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2012 - 23:58:26    Titel: HA Strafrecht BT vermögensdelikte

hallo zusammen,
was würdet ihr prüfen?

Am Tag darauf geht A in die Lobby des M-Hotels. Dort beobachtet er wie der D seinen Zimmerschlüssel mit der Nummer 222 beim Portier P abgibt und das Hotel verlässt. A wartet ab, bis P kurz die Rezeption verlässt und von seinem Kollegen Kvertreten wird. Nun geht A zu K und sagt zu diesem: »Schlüssel 222 bitte!«. Darauf
gibt K ihm – wie es A geplant hatte – diesen Schlüssel auch heraus, da er A für den Bewohner des Zimmers hält. Nun begibt A sich zum Raum 222, öffnet die Tür mithilfe des Schlüssels und durchsucht den Raum. Er findet jedoch – anders als erhofft – keine Wertsachen. Lediglich im verschlossenen Zimmertresor vermutet er noch wertvolle Gegenstände. Daher ruft er über das Haustelefon die Rezeption an, gibt sich P gegenüber als Bewohner des Zimmers aus, und erklärt diesem, sein Zimmersafe lasse sich nicht öffnen. P, der die Geschichte glaubt, schickt daraufhin den Techniker T zu A. T öffnet den Tresor mit einem Spezialwerkzeug, nachdem A ihm geschildert hat, dass er den Code vergessen habe und daher den Tresor nicht öffnen könne. Danach verlässt T das Zimmer. In dem nunmehr geöffneten Tresor findet A jedoch nur einen USB-Stick im Wert von 20 €, den er einsteckt.

Als A gerade das Zimmer verlassen will, hört er wie von außen ein Schlüssel in das Zimmerschloss gesteckt wird. A glaubt, dass dies der D sei und dieser die Tat bereits entdeckt habe. A versteckt sich deshalb im Badbereich des Hotelzimmers. Dort rutscht ihm der gerade erbeutete USB-Stick aus der Jackentasche und bleibt von A unbemerkt auf dem Fußboden liegen. Als er hört, dass der Eingetretene sich inzwischen im Wohnbereich des Zimmers befindet, verlässt A schnell das Hotelzimmer, schließt die Tür von außen und verkeilt die Klinke mithilfe eines Stuhles so, dass die Tür nicht mehr von innen geöffnet werden kann. Damit will er dem D eine Verfolgung unmöglich machen, um ungehindert mit dem erbeuteten USB-Stick, den er immer noch in seiner Jackentasche zu haben glaubt, entkommen zu können. Tatsächlich hat A jedoch den Z vom Zimmerservice eingesperrt. Z bemerkt seine Gefangenschaft jedoch überhaupt nicht, da der Stuhl bereits nachfünf Minuten, bevor Z das Zimmer wieder verlassen will, von seinem Kollegen K, der die blockierte Tür für einen schlechten Scherz hält, entfernt wird. In der Zwischenzeit hat A das Hotel durch die Lobby verlassen. Wenig später bemerkt er, dass er den Zimmerschlüssel – den er nach seinem ursprünglichen Plan wieder an der Rezeption
abgeben wollte – immer noch bei sich trägt. Da er jedoch keine Verwendung mehr fürdiesen hat, wirft er ihn in einen Mülleimer.
ManuelB1985
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Anmeldungsdatum: 27.10.2010
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2012 - 17:57:13    Titel:

242 (Vollendung? Versuch?)
242, 243 (aus einem umschlossenen Raum P Schlüssel dch Täuschung erlangt, Raum insofern "umschlossen"?; aus einem Behältnis [Tresor], hier ähnliches Problem)
244 (Hotelraum = Wohnung?)
Freiheitsberaubung (P Person bemerkt nicht, dass sie eingeschlossen ist)
Nötigung (Einschließen)
räuberischer Diebstahl (durch Einschließen? Versuch/ Vollendung? Sache fallengelassen, Beuteerhaltungsabsicht)
Unterschlagung (Wegwerfen des Schlüssels, aber: kein Aneignungsvorsatz), Sachbeschädigung wohl auch nicht (wenn unauffindbar weggeworfen, dann wie zerstört? wohl eher nicht).
Betrug (Öffnenlassen des Tresors, geldwerte Leistung des Technikers, keine Gegenleistung des Diebes, täuscht aber konkludent vor, Hotelzimmer bezahlt und insoweit Gegenleistung erbracht zu haben)

Zwei-Minuten-Idee, also selbstverständlich ohne Gewähr.
Wenn ich Ihnen noch was sagen darf, Sie sollten besser mit konkreten Fragen kommen. Wenn Sie Jura studieren u/o mal als Jurist arbeiten wollen, müssen Sie das können. Gerade das, was in Frage kommt u/o problematisch ist, herauszusehen, ist oft die Schwierigkeit bei Sachverhalten.
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