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Hausarbeit Mobiliarsachenrecht Osnabrück WS 11/12
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cocoosms
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Anmeldungsdatum: 07.08.2011
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2012 - 22:52:34    Titel: Hausarbeit Mobiliarsachenrecht Osnabrück WS 11/12

Der Zoobetreiber C aus Frankfurt verhandelt im Januar 2011 mit dem Tierhändler B über den
Erwerb eines Elefanten. Man einigt sich schnell auf den Kauf einer knapp 13-jährigen Elefan-tenkuh der Gattung elephas maximus mit dem Namen „Helga“. Den Kaufpreis in Höhe von
EUR 18.000 zahlt C sofort in bar. B erklärt, Helga befinde sich noch beim Importeur A in
Hamburg, der Helga kürzlich in Indien erworben habe. Er, der B, werde A jedoch anweisen,
Helga umgehend an C nach Frankfurt zu liefern. C ist einverstanden.

B setzt sich sofort mit A in Verbindung, der ihm Helga tags zuvor für 15.000 EUR angeboten
hatte und erklärt, er nehme das Angebot an. A solle Helga jedoch direkt an C liefern. Außer-dem könne er, der B, nur die Hälfe des Kaufpreises sofort zahlen. Die Restschuld wolle er bis
Ende März 2011 begleichen. A ist einverstanden, weist jedoch darauf hin, Helga bleibe bis zur vollständigen Kaufpreiszahlung in seinem Eigentum. In der Folge überweist B dem A 7.500 EUR.

Drei Tage später liefert der Mitarbeiter M des A Helga nach Frankfurt. Unmittelbar vor dem
Abladen von Helga weist M den C darauf hin, dass das Eigentum erst mit der vollständigen
Kaufpreiszahlung übergehe. C erklärt, das habe sich erledigt, da der Kaufpreis schon längst
bezahlt sei. M erklärt, er habe nur ausgerichtet, was A ihm aufgetragen habe.

Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass Helga trächtig ist. Als B dies im Herbst 2011 erfährt,
erklärt er C gegenüber, unter diesen Bedingungen sei der vereinbarte Kaufpreis viel zu niedrig
und der Vertrag könne daher keinen Bestand haben. C erklärt, er wolle die Rechtslage von seinem Rechtsanwalt prüfen lassen. Bis dahin bleibe Helga auf jeden Fall in Frankfurt.

Ende 2011 bringt Helga ein gesundes Elefantenbaby auf die Welt, das auf den Namen „Die-ter“ getauft wird. Weil der von C zu Hilfe gerufene Tierarzt T im Anschluss an die Geburt übersieht, dass sich der Mutterkuchen nur teilweise gelöst hat, erleidet Helga eine Blutvergif-tung, an deren Folgen sie verstirbt.

Nachdem A zum Jahreswechsel feststellt, dass B die zweite Kaufpreisrate noch immer nicht
bezahlt hat, versucht er B vergeblich zu erreichen. Verärgert wendet A sich an C und verlangt,
nachdem dieser ihn über die Ereignisse unterrichtet hat, die Herausgabe von Dieter sowie
Schadenersatz für Helga. C wendet ein, A solle sich an seinen Vertragspartner halten. Er gebe
Dieter nur heraus, wenn A ihm den an B gezahlten Kaufpreis sowie die 1.200 EUR Tierarzt-kosten, die C an T gezahlt hat, erstatte.

Welche Ansprüche hat A gegen C?

Abwandlung 1: Was ändert sich im Ausgangsfall, wenn B von der Trächtigkeit und der an-schließenden Geburt nichts erfahren hat?

Abwandlung 2: Was ändert sich im Ausgangsfall, wenn A dem B bereits im Sommer 2011 eine 3-wöchige Zahlungsfrist gesetzt und nach deren fruchtlosen Verstreichen B gegenüber den Rücktritt erklärt hat?

Abwandlung 3: Was ändert sich im Ausgangsfall, wenn B von der Trächtigkeit und der an-schließenden Geburt nichts erfahren und A gegenüber B den Rücktritt erst im Januar 2012
(nach fruchtlosem Verstreichen einer 3-wöchigen Zahlungsfrist) erklärt hat?

Schon Ideen? Find, dass die verlangten 50.000 Zeichen (ca. 30 Seiten) schon ziemlich viel sind. Die Prüfung des "Dieters" benötigen bei mir nur 10 Seiten. Und das ist ja schon der größte Part...
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