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Hausarbeit VerfassungsR II, Frankfurt, WS2011/12, Vesting
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit VerfassungsR II, Frankfurt, WS2011/12, Vesting
 
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danidumm
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Anmeldungsdatum: 13.03.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 06 März 2012 - 19:42:07    Titel: Hausarbeit VerfassungsR II, Frankfurt, WS2011/12, Vesting

kann losgehen...
danidumm
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Anmeldungsdatum: 13.03.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 08 März 2012 - 11:38:30    Titel:

hat schon jemand was. och sitze gerade an der lösungsskizze und hänge schon an der frage, wie ich bei der zulässigkeitsprüfung erklären soll, dass Waylon und Roy zusammen die VB erheben. Gilt hier § 64 VwGo oder was???
lala12
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Anmeldungsdatum: 19.08.2011
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 11 März 2012 - 13:23:15    Titel:

das habe ich gar nicht problematisiert.

ich stelle mal zunächste fest: zulässigkeit und begründetheit sind zu prüfen. In frage kommene GR: art6 I, II; art. 3, art. 2 I (ivm. 1I???)
danidumm
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Anmeldungsdatum: 13.03.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 12 März 2012 - 14:50:15    Titel:

Und wie machst du es bei Art. 6 genau? Ist der Schutzbereich (Familie) eröffnet für W und R? Sie haben ja noch keine Kinder. Ich tappe da noch ziemlich im Dunkeln. Ich denke ich halte mich an Art. 6 nicht lange auf und prüfe dann den Art. 3 ausführlich.

Welche Meinungsstreits habt ihr bisher?
danidumm
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Anmeldungsdatum: 13.03.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 20 März 2012 - 18:52:24    Titel:

nach, wie weit seid ihr?
lala12
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Anmeldungsdatum: 19.08.2011
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 21 März 2012 - 13:16:48    Titel:

ich bin jetzt bei der prüfung des art.3.
allerdings fehlt mir der mittlere teil, denn ich kann mich einfach nicht entscheiden ob ich den schutzbereich des art. 6I eröffne oder ob ich ohn verneine und dann 2I prüfen soll. wie hast du es gemacht?


ich wäre wirklich dankbar, wenn sich auch mal die anderen dazu äußern könnten. der thread hat ja imerhin über 200 aufrufe Wink
danidumm
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Anmeldungsdatum: 13.03.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 22 März 2012 - 19:53:47    Titel:

also ich sitze immernoch an Art.6. Ich werde Waylon und Roy in den Schutzbereich von Art. 6 einbeziehen. Bin noch dabei die verschiedenen ansichten dazu zusammenzutragen und darzustellen. ist echt kompliziert und treibt mich fast in den wahnsinn. es geht im wesentlichen darum:
eine ansicht lehnt es ab, gleichgeschlechtliche mit kindern unter den familienbegriff zu fassen, mit der begründung, dass der begriff familie nicht ohne den der ehe gesehen werden darf. die verfassungsväter haben die ehe als vorstufe zur familie gesehen bla bla bla. da ehe auf verschiedengeschlechtlichkeit beruht, gehöre ein zusammenschluss von gleichgeschlechtlichen mit kindern nicht zum familienbegriff.

die gegenansicht erkennt zwar grundsätzlich auch eine verbindung von ehe und familie an, befürwortet aber aufgrund geänderter realitäten aber eine lockerung dieser "verbindungslinie". So, wie etwa nichteheliche lebensgemeinschaften mit kindern heute allgemein als familie anerkannt sind, soll auch die auf gleichgeschlechtlichkeit beruhende verbindung mit kindern zur familie gezält werden.

so hab ich den meinunsstreit verstanden. entscheiden werde ich mich wie gesagt für die zweitgenannte ansicht.
lala12
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Anmeldungsdatum: 19.08.2011
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 23 März 2012 - 12:01:10    Titel:

das klingt ja shcon mal sehr gut. ich kann mich an dieser stelle immer noch nicht entscheiden aber ich denke ich eröffne nicht den schutzbereich des art.6 also so der letzt stand der dinge. ich hab das nähmlich so verstanden: beide ansichten setzen eine familie voraus, die schon kinder hat aber waylon und roy haben ja noch keine kinder. allerdings ist ja auch die familiengründung geschützt, also eine familie zu werden. darunter würden sie fallen. aber ich hab beim kommentar von münch/kunig gelsene, dass gleichgeschlechtliche lebenspartner aufkeinen fall eine familie darstellen können!! ich weiß jetzt nicht was ich davon halten soll -.-
GerneGroß
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Anmeldungsdatum: 26.03.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 26 März 2012 - 00:41:49    Titel:

naja kommt ganz darauf an wie man das ganze vorher begründet hat oder?

wenn man argumente dafür findet, dass eine eingetragene lebenspartnerschaft nicht gleichzusetzen ist mit einer ehe i.s.v. art.6

dann finde ich dass total komisch zu sagen, dass man gleichgeschlechtliche eltern mit nem adoptivkind als familie isv art.6 anzusehen ist


einer der argumente warum W+R keine ehe darstellen ist doch die
dass ehe die vorstufe einer familie ist
und historisch gesehen eine ehe deshalb aus mann und frau besteht.....blablablabla...

naja dann können wir doch nicht sagen, dass wir aber bei dem begriff Familie
die ganze sache viel toleranter betrachten und sagen
heutzutage müssen wir "familie" getrennt von "ehe" betrachten, oder?


verwirrt mich irgendwie voll... Sad
danidumm
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Anmeldungsdatum: 13.03.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 26 März 2012 - 02:10:22    Titel:

ich versuch mal zu antworten:

es geht nicht um die frage, ob man beim familienbegriff irgendwas toleranter betrachtet. es gilt zu fragen, wieviel ehe und familie überhaupt (noch) mit einander verbindet. dass die verfassungsväter die ehe als vorstufe zur familie betrachtet haben, heißt ja nicht, dass auschließlich diejenige familie als familie i.S.d. Art. 6 I zu betrachten ist, die aus einer ehe hervorgeangen ist.
Das BerfG betrachtet die aus der ehe gewachsene familie zwar auch heute noch als wünschenswerteste, und dem Kindeswohl am besten dienende Konstellation. Allerdings werden von der Rechtsprechung auch andere Konstelationen des Zusammenlebens als Familie betrachtet. z.B. die Familie aus nicht miteinander verheirateten Ehepartnern mit Kindern.
Dass Ehe und Familie zwei voneinander grundsätzlich unabhängige schutzbereich darstellen ist deshalb auch unstreitig.

es stellt sich also die frage: wenn auch unverheiratete mit kindern als familien anerkannt sind, welcher zusammenhang besteht dann noch zwischen ehe und familie? welcher einfluss bleibt dem Ehebegriff auf den der Familie? sind überhaupt noch irgendwelche ehemerkmale zwingend für den familienbegriff?
für unseren fall: muss bei der familie, wie es bei der ehe voraussetzung ist, verscheidengeschlechtlichkeit der partner vorliegen?

GerneGroß:
"wenn man argumente dafür findet, dass eine eingetragene lebenspartnerschaft nicht gleichzusetzen ist mit einer ehe i.s.v. art.6

dann finde ich dass total komisch zu sagen, dass man gleichgeschlechtliche eltern mit nem adoptivkind als familie isv art.6 anzusehen ist."

wenn man den argumenten folgt, die sagen, dass eingetragene lebenspartnerschaften nicht mit der ehe gleichzusetzen sind, dann ist der schutzbereich der ehe eben nicht eröffnet. als nächstes fragt man dann, ob der schutzbereich der familie vielleicht eröffnet sein könnte. und dann ist man eben, wie oben beschrieben, an dem punkt, wo man sich entscheiden muss, ob oder in welchem maße man bei der auslegung des familienbegriffs merkmale des ehebegriffs berücksichtigt. ich hab micht eben für den standpunkt entscheiden, zu sagen, dass der familienbegriff vollig unabhängig von ehemerkmalen zu bestimmen ist. dafür kann man die bisherige rechtssprechung des BVerfG heranziehen, die die verbindung zwischen ehe und familie immer weiter gelockert hat, um dem gesellschaftlichen wandel der letzten 50 Jahre rechnung zu tragen.

warum sollte man dann nicht ebenso der tatsache rechnung tragen, dass es heute gleichgeschlechtliche lebenspartenr gibt, die kinder haben, seien sie adoptiert oder aus einer vorigen heterosexuellen beziehung hervorgegangen. warum sollte man ihnen den schutz der familie verwehren, wenn sie doch familienfunktionen erfüllen. So sehe ich das jedenfalls. für die gegenmeinung gibt es natürlich auch gute argumente:-)
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