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§§242,246,263
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kaese
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Anmeldungsdatum: 14.12.2008
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 20 März 2012 - 19:05:43    Titel: §§242,246,263

Hallo zusammen!

Ich habe ein Problem mit folgendem SV:
K ist Angestellter der staatlich konzessionierten Spielbank SB und dort als allein verantwortlicher Kassierer tätig. Er ist davon überzeugt, ein Spielsystem für Roulette entwickelt zu haben, mit dem man nur Gewinne macht. K erzählt seinem Freund F davon und beklagt sich zugleich darüber, dass er als Mitarbeiter der Spielbank nicht selbst spielen darf
und ihm außerdem die nötigen finanziellen Mittel fehlen. F bietet dem K daraufhin an, an seiner Stelle das Spielsystem in der Spielbank SB anzuwenden. Zwar verfüge auch er nicht über genügend Geld, als Kassierer sei es aber doch für K sicherlich ein Leichtes, ihm, dem F,
einen höheren Geldbetrag aus der von ihm verwalteten Kasse auszuhändigen. Nach dem Spiel würde F dem K den Gewinn auszahlen und K könne hiervon den „entliehenen“ Betrag noch am gleichen Tag der Kasse zuführen. Eine Beteiligung am Gewinn brauche F nicht, da er dem
K als altem Freund gerne behilflich sei.

K ist von der Idee des F begeistert, zumal er davon ausgeht, dass die Spielbank wegen der geplanten Rückführung des entnommenen Geldbetrages im Endeffekt keinen Schaden erleiden werde. Am nächsten Tag geht F zur Kasse der SB und lässt sich wie geplant von K
20 Scheine à 50,- € auszahlen. Das Geld tauscht er an einem Spieltisch in 20 Jetons à 50 € um und verfolgt zunächst den Spielbetrieb, ohne selbst zu setzen. Während er die Spieler beobachtet, kommen dem F jedoch Bedenken, ob das von K entwickelte System wirklich 100%ig sicher ist. Außerdem denkt er, dass er die 1.000,- € sehr viel besser für eigene
Zwecke verwenden könne. Er tauscht daher die vom Croupier erhaltenen 20 Jetons am Spieltisch wieder in Euros um. Dann geht er zu K, dem er erklärt, dass er trotz strikter Einhaltung von K´s System den gesamten Betrag verloren habe. F verlässt sodann mit dem Geld die Spielbank und lässt einen enttäuschten F zurück.

Könnt ihr mir vielleicht behilflich sein?

K:
1. §242 durch entnahme des geldes? scheitert ja schon an der Wegnahme oder? oder spätestens bei fehlendem Enteignungswillen
trotzdem anprüfen? oder so abwägig und gleich § 246?

Vielen Dank Euch:)
RA10Bayer
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Anmeldungsdatum: 19.03.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 21 März 2012 - 03:07:16    Titel:

Woooahhhh bei so einem Fall vergeht doch jedem Erstsemester diu Lust am Jura-Studium.
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