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Ein seltsamer Hoffnungsträger
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Ein seltsamer Hoffnungsträger
 
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Hausmann
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Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 2955

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2012 - 12:38:14    Titel:

Vielleicht sollte man mal, mit diesen hehren Maßstäben, verschiedene Regierungen durchgehen. Smile
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4273

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2012 - 12:44:17    Titel:

Zitat:
Warum genau darf man, wenn man pleite gegangen ist, sich wirtschaftspolitisch äußern? An dieser Stelle solltest du Oskar, Sahra, Gysi und Co auch verbieten wollen über Hartz IV, Arbeitslosigkeit und relative Armut zu schwadronieren.
Wenn man vom Markt negativ betroffen war, kann man dessen Wirkung trotzdem für richtig halten. Warum bitte sollte ihm dazu die Kompetenz fehlen?


Wie ich bereits sagte, jeder darf sich äussern, Ideale haben, Visionen, Mitglied in einer Parti sein oder was auch immer. Selbstverständlich C.Lindner auch. Er darf über alles schwadronieren was er will.
Was ich nicht in Ordnung finde ist, das er auf einem Gebiet agiert auf dem seine Inkompetenz bereits deutlich wurde. Denn er bestimmt über Regelungen für Unternehmen mit, obwohl er selbst eins gegen die Wand fuhr. Den Markt und seine Wirkung darf er weiter für richtig halten, kein Problem.

Dein Beispiel mit Oskar und Sahra ist totaler Schwachsinn, was soll das?
Wenn Oskar früher eine Arche leitete und durch Inkompetenz auffiel bzw. unfähig war diese zu leiten, ja so würde ich seine Ausführungen zu Armut und Gerechtigkeit als höchst unglaubwürdig finden und er sollte nicht mehr Armutsthemen mitentscheiden. Trotzdem kann er natürlich es weiterhin richtig finden, das Umverteilung o. ä. die Lösung sei.

Zitat:
Oder ein Villenbesitzer aus dem Saarland faselt über Armut und Hartz IV


Wie ich bereits Pauker erklärte, ist deine Analogie Humbug.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2012 - 14:44:19    Titel:

Dir gefallen meine Analogien nicht? Wie wärs mit einem Außenminister, der sich mit der Staatsgewalt geprügelt hat?

Oder der ein oder andere Politiker, der mal steuersparend vergisst, seinen Zweitwohnsitz anzumelden, obwohl er hierfür Pauschalen kassiert. (z.B. Özdemir). Gut ist ne Kleinigkeit. Dafür ist es m.W. eine strafbare Handlung. Ein Unternehmen in den Sand zu setzen wiederum ist nicht strafbar.

Gruß
Pauker
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2263

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2012 - 16:23:47    Titel:

Christian Lindners Firma hatte wohl 30.000 Euro Eigenkapital und bekommt dann 1,2 Millionen Euro Kredit von der KfW. Kann mir jemand sagen, welche Herren bei der KfW sowas durchgewunken haben? Damals war der Linder gerade einmal 20 Jahre alt! Das ist die eine Sache.

Mit seinen politischen Ansichten ist Christian Lindner in der FDP doch gut aufgehoben. Natürlich kann er sich auch heute für seine Sache einsetzen, was spricht denn dagegen? Muss man in seinem Leben immer alles richtig gemacht haben, um Politik machen zu können? Du wirst bei jeder Partei Personen finden, auch in Spitzenämtern, die sich mal daneben benommen haben und einige Dinge falsch gemacht haben. Auch treten einige Politiker für Dinge ein, wo man sich schon fragt, ob diese Haltung denn zum bisherigen Lebenslauf oder zum eigenen Lebensstil passt. Das findet man doch in jeder Partei!
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11568
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2012 - 16:41:54    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Vielleicht solltest du an dieser Stelle erwähnen, dass er im Rahmen der geplatzten NEMAX Blase pleite gegangen ist, wie zig andere auch. Eine Schande ist das nicht, immerhin hat er es versucht. Bereits als Schüler war er Unternehmer mit einer eigenen Werbeagentur.
Wenn alle so denken würden, also das ein unternehmerisches Scheitern ein schandvolles handeln wäre, dann hätten wir in Dtl keine abhängig Beschäftigten mehr, da es keine Unternehmensgründungen mehr gäbe.
Ein wirklich schwaches Argument gegen eine Person, findest du nicht?
Wie ist es mit dir, wieviele Unternehmen hast du bereits gegründet?


Aber darum gehts doch garnicht Accounting...Auch andere trugen das unternehmerische Risiko und sind gescheitert, das ist nicht weiter schlimm. Menschen wie Christian Lindner muss es geben, die eben diese Risiken bereit sind eizugehen - und das ist auch gut so.

Wenn allerdings die Marktliberale FDP einen Wirtschaftsversager an die Spitze stellt, so ist das schon bedenklich. Er muss seine Ansichten dem Volke glaubhaft vermitteln können. Er progapagiert das Unternehmertum und ist mit diesem selbst gescheitert, er kann also nicht glaubhaft für das eintritten, was er im Grunde propagiert. Und so jemanden sollen wir wählen?
Das ist genauso als wenn ein krimineller Polizist für härtere Strafen eintritt. Er kann nicht die Dinge propagieren, an denen er selbst gescheitert ist. Und so jemand ist für mich in der Politik unglaubwürdig und damit unwählbar.


Ich frage mich gerade wer eine glaubhaftere und funktionierendere Wirtschaftspolitik auf den Tisch legen könnte als ein Unternehmer, der die Ursachen und Folgen einer Pleite am eigenen Leib erfahren mußte oder kommen wir zu den extremeren Alternativen ein Gewerkschaftsfunktionär, der Zeit seines Lebens noch nie gearbeitet hatte oder gar selbstständig war?? Wie Linkenführer Ernst. Oder Alternativ SPD Fraktionschefin mit mehreren gescheiterten Studienversuchen direkt vom Hörsaal in den Plenarsaal. usw usw. Dein Argument ist wirklich scheinheilig! Weil scheitern kann ja immer nur der der etwas wagt und nur der der etwas wagt kann etwas verändern und verbessern kann man nur wenn man etwas verändert!
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4273

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2012 - 23:03:58    Titel:

Zitat:
Ich frage mich gerade wer eine glaubhaftere und funktionierendere Wirtschaftspolitik auf den Tisch legen könnte als ein Unternehmer, der die Ursachen und Folgen einer Pleite am eigenen Leib erfahren mußte oder kommen wir zu den extremeren Alternativen ein Gewerkschaftsfunktionär, der Zeit seines Lebens noch nie gearbeitet hatte oder gar selbstständig war?? Wie Linkenführer Ernst.


Der König is back in town^^
Mensch König altes Haus, wo warste denn so lange? Lange nicht gesehen, ich habe die Diskussionen mit dir schon vermisst!
Ich mag deine unfassbar brillante Argumentation, so wie diese. Der anerkannte Leistungsfanatiker König L. meint also wir sollen Wirtschaftsversager die Wirtschaftspolitik machen lassen. Begründet wird dies dadurch, das ein Pleitemacher ja Erfahrung hätte und somit glaubhaft wäre. Jo, ich frage mich nur in was? Herr Lindner hat bestimmt Ahnung im Pleitemachen, ok. Ich meine, wir können nicht darauf vertrauen das Herr Lindner jetzt Lernprozesse vollzogen hat und nun meint, er hätte aus all dem gelernt. Er kann von mir aus ein neues Unternehmen gründen. Ich lasse ihm seine Überzeugungen, aber nicht die Wirtschaftspolitik.
Ich bin sogar etwas irritiert das gerade du, Ludwig, dieser Ansicht bist. Gerade du als Leistungsfanatiker sollte meinen Standpunkt verstehen. Jemand der mehr Leistung auf dem Gebiet der Wirtschaft gezeigt sollte den Vorzug vor demjenigen erhalten, der seine Unfähigkeit gezeigt hat. Widerspricht deiner Logik, oder? Wie gesagt, Herr Lindner kann sich weiter mit Wirtschaftspolitik beschäftigen und Vorschläge unterbreiten, kein Problem. Die Entscheidungen möchte ich aber anderen überlassen.

Zitat:
Oder Alternativ SPD Fraktionschefin mit mehreren gescheiterten Studienversuchen direkt vom Hörsaal in den Plenarsaal. usw usw. Dein Argument ist wirklich scheinheilig! Weil scheitern kann ja immer nur der der etwas wagt und nur der der etwas wagt kann etwas verändern und verbessern kann man nur wenn man etwas verändert!


Puh, wie ich bereits mehrmals sagte, respektiere ich den Mut von Herrn Lindner. Es ist gut das er Risiken eingeht, wir brauchen Leute wie ihn, die eben bereit sind Risiken einzugehen, alles in Ordnung.
Nur deine Logik leuchtet mir nicht ein. Nach deiner Argumentation kann also jeder alles erreichen, er muss nur Risiken eingehen. Mensch, seht euch den Jungen an, der hat zwar keine Ahnung was er da tut, aber komm wir geben ihm noch ne Chance, er ist doch Risiken eingegangen.
Der hat sein Unternehmen gegen die Wand gefahren, aber was solls, warn ja auch hohe Risiken.
Nach deiner Logik ist also jeder qualifiziert der Risiken eingeht, die Leistung die nachher dabei herauskommt scheint also nicht von Bedeutung zu sein. Wenn du wirklich so denkst König, ok, dann habe ich dich falsch eingeschätzt. Leistung scheint dir also egal zu sein.
Accounting
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Anmeldungsdatum: 12.03.2009
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 07:29:57    Titel:

Zitat:
Puh, wie ich bereits mehrmals sagte, respektiere ich den Mut von Herrn Lindner. Es ist gut das er Risiken eingeht, wir brauchen Leute wie ihn, die eben bereit sind Risiken einzugehen, alles in Ordnung.
Nur deine Logik leuchtet mir nicht ein. Nach deiner Argumentation kann also jeder alles erreichen, er muss nur Risiken eingehen. Mensch, seht euch den Jungen an, der hat zwar keine Ahnung was er da tut, aber komm wir geben ihm noch ne Chance, er ist doch Risiken eingegangen.
Der hat sein Unternehmen gegen die Wand gefahren, aber was solls, warn ja auch hohe Risiken.
Nach deiner Logik ist also jeder qualifiziert der Risiken eingeht, die Leistung die nachher dabei herauskommt scheint also nicht von Bedeutung zu sein. Wenn du wirklich so denkst König, ok, dann habe ich dich falsch eingeschätzt. Leistung scheint dir also egal zu sein.

Nein, Respekt hast du nicht. Du stellst ein unternehmerisches Scheitern mit inkompetenter Wirtschaftspolitik gleich, akzeptierst aber keine Analogien zu Politikern linker Parteien. Sehr scheinheilig.
Jeder kann alles erreichen, jeder kann sein eigenes Unternehmen gründen. Wer im harten Wettbewerb des Marktes scheitert, weil auf einmal ein gesamter Wegbricht , also nicht nur die positiven Seiten des freien Unternehmertums kennengelernt hat, der kann sehr wohl glaubhaft wirtschaftspolitische Ansichten vertreten, die genau das fördern.
Deiner Argumentationslogik nach, dürften sich der gesamte Führungsstab der Linken und der SPD zu keiner wirtschaftspolitischen Frage äußern, da sie alle im Wettbewerb gescheitert sind bzw. es nicht einmal versucht haben und so weder über die notwendige noch gar über die hinreichende Kompetenz verfügen, diese Inhalte glaubhaft zu vermitteln. Jeder nicht promovierte sollte sich nicht mehr über Promotionsverfahren äußern, jeder der nicht erfolgreicher Banker ist, sollte sich nicht zu Finanzmarktfragen in den großen Partein äußern usw.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4273

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 12:12:57    Titel:

Zitat:
Nein, Respekt hast du nicht.


Also das finde ich echt nicht in Ordnung von dir. Natürlich habe ich Respekt vor ihm und vor jeder Unternehmerischen Leistung. Ich stelle ja nur seine Wirtschatskompetenz aufgrund nachweislich bekannter Fakten infrage.

Zitat:
Du stellst ein unternehmerisches Scheitern mit inkompetenter Wirtschaftspolitik gleich, akzeptierst aber keine Analogien zu Politikern linker Parteien. Sehr scheinheilig.


Ich habe weder Partei für, noch gegen linke Politiker ergriffen. Noch habe ich in irgendeiner Form das Handeln linker Politiker gerechtfertigt o.ä. Da ist also nichts scheinheiliges.
Wie ich dir ausserdem bereits sagte, waren deine Analogie vom Sinn her falsch, sie waren somit Sinnentstellend, Beispiele dazu hatte ich dir auch genannt.

Zitat:
Jeder kann alles erreichen, jeder kann sein eigenes Unternehmen gründen. Wer im harten Wettbewerb des Marktes scheitert, weil auf einmal ein gesamter Wegbricht , also nicht nur die positiven Seiten des freien Unternehmertums kennengelernt hat, der kann sehr wohl glaubhaft wirtschaftspolitische Ansichten vertreten, die genau das fördern.


ok was soll ich dazu noch sagen. Die Argumente wurden ausgetauscht, ich habe meinen Standpunkt dargelegt. Nochmal: Er darf Wirtschaftspolitische Ansichten vertreten, alles völlig in Ordnung. Ich möchte aber nicht das er direkt mitentscheidet. Desweiteren möchte ich das jemand entscheidet, der von Wirtschaftspolitik Ahnung hat und eben nicht derjenige der seine Inkompetenz bereits erfolgreich nachgewiesen hat.
Wahrscheinlich findest du es auch richtig wenn wir in Zukunft die Bundesvorsitzenden und Ministerien mit Inkompetenz besetzen.
Ein Arzt der Patienten falsch behandelte wird morgen Gesundheitsminister, Begründung von Accounting: Ja gut, Gesundheitspolitik kann ja auch ein inkompetenter Arzt machen. Der Arzt kann Inhalte glaubwürdig vermitteln, weil er Mist gebaut hat, ja ne ist klar.
Wirtschaftsversager lassen wir in Zukunft mal die Wirtschaftspolitik machen, die haben zwar Mist gebaut, aber hoffen wir einfach mal das sie daraus gelernt haben....

Wenn du wirklich so denkst, ok, dann kenne ich deinen Standpunkt und wir können an dieser Stelle abbrechen.

Zitat:
Deiner Argumentationslogik nach, dürften sich der gesamte Führungsstab der Linken und der SPD zu keiner wirtschaftspolitischen Frage äußern, da sie alle im Wettbewerb gescheitert sind bzw. es nicht einmal versucht haben und so weder über die notwendige noch gar über die hinreichende Kompetenz verfügen, diese Inhalte glaubhaft zu vermitteln.


Man Accounting, jetzt reichts aber mal. Ich hab keine Lust immer und immer wieder die gleichen plumpen Vorwürfe von dir richtig stellen zu müssen.
Erstmal, was für eine Logik? Ich hatte dir bereits früher schon gesagt das es selbstverständlich nicht notwendig ist ein eigenes Unternehmen zu haben. Ich akzeptiere auch deinen Einwand dahingehend das SPD und Linkspolitker mit Sicherheit nicht die größte Wirtschaftskompetenz besitzen.
Es ist aber ein Unterschied zu dem, was Herr Lindner tat. Denn er hat seine Inkompetenz bereits nachgewiesen, wir können nicht auf Lernprozesse hoffen, das können wir uns in der Politik für Deutschland nicht leisten. Wir können doch nicht dutzende von Versagern in die Politik gehen lassen nach dem Motto: Die sind halt alle gescheitert, aber hey was solls, ist doch nicht so schlimm - das widerspricht den Grundsätzen jeder Leistungsgesellschaft.

Aber jemanden der unfähig ist ein Unternehmen zu führen nun Regelungen und Gesetzte für Unternehmen mitbestimmen zu lassen entbehrt meiner Meinung nach jeder Logik.

Zitat:
Jeder nicht promovierte sollte sich nicht mehr über Promotionsverfahren äußern, jeder der nicht erfolgreicher Banker ist, sollte sich nicht zu Finanzmarktfragen in den großen Partein äußern usw.


Nö, das habe ich nie behauptet, das sind alles deine Erfindungen. Ich sagte nur das Lindner nicht mitentscheiden soll auf einem Gebiet auf dem er eindrucksvoll bewiesen hat das er offensichtlich nichts kann. Aber mal anders herum gefragt Accounting: Du findest es also richtig Pleite Banker über Finanzfragen mitentscheiden zu lassen?
Der Banker darf Vorschlage unterbreiten und Meinungen in den Parteien äußern, ok, ich lasse aber keinen Pleitebanker mitentscheiden. Völlig Abstrus wäre das.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 00:00:58    Titel:

muss über die FDP überhaupt noch diskutiert werden? die sache mit dem "der markt regelt sich vollständig selbst" ist seit der finanzkrise doch nicht mehr in mode.
die machen politik für 2 prozent der bevölkerung und dementsprechend sind ihre derzeitigen ergebnisse korrekt. die 15% waren absurd (siehe ab 1:50 min hier http://www.youtube.com/watch?v=0_DUGQJJCP4 ).

http://nachrichten.t-online.de/lobbyisten-nisten-sich-in-fdp-ministerien-ein/id_55382822/index
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 10:46:38    Titel: Der Hoffnungsträger aus dem tiefen Tal!

Man muss doch die kernaussage dcer FDP betrachten:

Weniger Staat! Ja, macht das denn Sinn, wenn ein Anführer der FDP, wie Christian Lindner nach weniger Staat ruft und dann selber Steuergelder abgreift um ein Startup Unternehmen zu floppen und nicht einmal im Tram daran denken würde, das abgeforderte Steuergeld zurückzuzahlen?

Da kann ja jeder daher kommen, ein Firmenkonzept entwerfen, wenn mans nicht selber kann, dann gibt es so viele BWLer auf dem Markt die das fixieren können, und dann Staatsknete abzugreifen und davor und danch immer nach weniger Staat und nach weniger Regulierung zu schreien:

Dieser Widerspruch muss gerade jedem gesunden Geschäftsmann, der auf eigenes Risiko geht, auffallen und erkennen: Die FDP kann nicht meine Partei sein! Im Bereich der ehrbaren Kaufleute hat die FDP den größten Abgang zu verzeichnen. Dies sicherlich nicht umsonst.

Natürlich stellt sich die Frage, will. man über die FDP überhaupt noch diskutieren noch bevor das Motto greift: Tote löeben länger!

Aber wer objektiv die Medien beobachtet, muss feststellen, dass die überproportionale Präsenz der FDP die Transfusion ist, mit der sie im Parteienspektrum erhalten werden soll, auch wenn mit Lindner , Rösler und Bahr die Versager-Boys am Werkeln sind und jede PR nutzen, wie mit Möllemann-Stil zu reüssieren.

Das sind Deutschnationale genauso willkommen, wie die, die in der FDP angeblich die Freiheit hochhalten und dann doch, auch traditionell die Freiheit kupieren. Das war zuzeiten der Notsatndgesetze so, zuzeiten der RAF so und ist im zeitalter der Kommunikationsmedien so. Die FDP steht nicht für Freiheit: Sie tut nur so. Sie ist imgrunde, wie ihre gesamter Politik eine Pseudopartei, die so tut als ob ujnd letztlich nur die Interessen einer kleinen KJlientel befriedigt, die in xder Tat nur maximal 2,5 % der Wähler ausmachen.

Dass die FDP überbewertet wird, liegt an der Unternehmenskultur, von der kreise die FDP als IHRE Stimme im Parlament sehen. Dass dabei der Bänker Daniel Bahr die Versicherungswirtschaft massiv vertritt und viele Menschen sozial und finanziell in den Abgrund reißt, ist der FDP ebenso egal wie der unseriösen Versicherungswirtschaft. Wer privat versichert ist, erkennt mehr und mehr die Ziele der Betrügerökonomie. Vor allem die älteren. Wir Jüngeren, die noch zig Jahre in die Privatversichgerung einzahlen bemerken erst bei der Fälligkeit, wieviel sich die Versicherungen von den Einzahlungen vereinnahmt haben. Die meisten werden sehr enttäuscht sein, wenn sie merkennen müsssen, dass ihre Altgersvorsorge, ihr Selbstbehalt, ihre Krankenversicherung ein Flop war.

Schon jetzt rollt die Klagewelle der privat Versicherten stärker an, als die von der SPD und den GRÜNEN geprellten Hartzer.

Abdul
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