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Die NPD zu verbieten ist falsch!
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die NPD zu verbieten ist falsch!
 
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Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3372

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2012 - 11:18:50    Titel:

Ja, das ist richtig. Dazu wollte ich mich auch gar nicht direkt äussern, sondern nur Ludwigs Aussage richtig stellen.
Zum Thema selber habe ich eine gespaltene Meinung und halt mich daher lieber raus.
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2012 - 11:20:12    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Vorsicht, der betreffende Herr ist durchaus nicht nur Landtags-Kandidat der NPD, sondern auch in deutlich rechtsextremen Gruppierungen wie den "Nationalsozialisten Rostock" tätig (gewesen?)...

Cyrix



Mit Kontakten zu – im Gegensatz zur NPD – verbotenen, terroristischen und mordwütigen Gruppen braucht man keine Reue zeigen. Im Gegenteil: Man wird gefördert und belohnt, was das Zeug hält.

Wie im folgenden, bekannten Fall. Kann man gar nicht oft genug wiederholen:

(aus: Wikipedia: Joschka Fischer, deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen)

“1975 war Fischer Mitglied der linksradikalen und militanten Gruppe Revolutionärer Kampf.

Ein Foto vom 7. April 1973 zeigt den mit einem schwarzen Motorradhelm vermummten Fischer und Hans-Joachim Klein, später Mitglied der Revolutionären Zellen (RZ), wie sie gemeinsam auf einen Polizisten einschlagen.

Als Außenminister gestand Fischer seine damalige Gewalttätigkeit ein, wollte sich aber nicht von ihr distanzieren.”

“Er kommentierte noch 1978 die Ermordung von Hanns-Martin Schleyer, Siegfried Buback und Jürgen Ponto durch die RAF mit dem Satz:
„Bei den drei hohen Herren mag mir keine rechte Trauer aufkommen, das sage ich ganz offen für mich.“

“Am 11. Mai 1981 wurde der hessische Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry ermordet, anschließend bekannten sich die Revolutionären Zellen zu der Tat.

Später stellte sich heraus, dass die Tatwaffe – zusammen mit anderen aus einer amerikanischen Kaserne gestohlenen Waffen – 1973 in Joschka Fischers Auto transportiert worden war.”

1998 bis 2005 wurde Fischer deutscher Außenminister und Stellvertreter des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland.

vom 1. Januar 1999 bis zum 30. Juni 1999 war er Präsident des Rats der Europäischen Union.



Ja und nun Cyrix? Confused
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2012 - 11:24:45    Titel:

Jockelx hat folgendes geschrieben:
Ja, das ist richtig. Dazu wollte ich mich auch gar nicht direkt äussern, sondern nur Ludwigs Aussage richtig stellen.
Zum Thema selber habe ich eine gespaltene Meinung und halt mich daher lieber raus.


... was ich traurig finde.

Fängt es nicht so an, dass sich politisch durchaus Interessierte lieber raushalten, da sie Angst haben, öffentlich Gesicht zu zeigen oder wirtschaftlich bzw. berufliche Nachteile dadurch fürchten oder ihr politische Weltbild wanken sehen?

Ich will nicht damit nerven, aber das Ende der DDR fing damit an, dass viele sich lieber raushielten, bis sie es dann plötzlich herausschrieen ...
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 7298
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2012 - 11:29:11    Titel:

Jockelx hat folgendes geschrieben:
Jetzt schon Wink


ja Danke, somit sind wir eben nicht mehr schlechter sondern nur noch genauso schlecht wie die damaligen Nazis.

und nun? Fühlst Du Dich nun besser? Ich nicht.
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3372

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2012 - 11:35:52    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:

Fängt es nicht so an, dass sich politisch durchaus Interessierte lieber raushalten, da sie Angst haben, öffentlich Gesicht zu zeigen oder wirtschaftlich bzw. berufliche Nachteile dadurch fürchten oder ihr politische Weltbild wanken sehen?

Ach bitte...
Nein, ich habe keine Angst davor, dass potentielle Arbeitgeber dieses Forum mitlesen und herausfinden, wer hinter Jockelx steckt.
Hier beisst sich das hohe Gut der Meinungsfreiheit mit dem Problem, dass die Meinung wohl gegenläufig zur Meinung eines Veranstalters steht.
Auch der Veranstalter hat Rechte, siehe Hundezüchterbeispiel.
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Jockelx hat folgendes geschrieben:
Jetzt schon Wink

und nun? Fühlst Du Dich nun besser? Ich nicht.

Nein , jetzt hab ich sogar ein schlechtes Gewissen, weil ich vergessen habe, dass man hier Unwahrheiten lieber unkommentiert stehen läßt.
So ähnlich wie früher in der DDR Wink
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2012 - 18:47:50    Titel:

Jockelx hat folgendes geschrieben:

Ach bitte...
Nein, ich habe keine Angst davor, dass potentielle Arbeitgeber dieses Forum mitlesen und herausfinden, wer hinter Jockelx steckt.


dann trifft wohl einer der anderen Punkte zu, wobei ich zu letzterem tendiere.

Und dann noch die von dir angesprochenen Unwahrheiten.
Die erkenne ich schon in der Bezeichnung dieses Nahtsievorfalls.

Es ist mitnichten ein Fall Drygalla sondern eher ein Fall von: Wie gehen Sportfunktionäre mit ihren Schützlingen um. Wie (über)reagiert unsere Medienlandschaft im Bunde mit den üblichen Politikerdarstellern auf Unterstellungen aus dem eindeutig linksextremen Lager(indymedia)? Ist jemand, den dieses linksextreme Lager als "rechts" diffamiert, automatisch Freiwild?
Wollen wir es wirklich zulassen, dass so wie auf dem von mir eingestellten historischen Foto, schon wieder Menschen Schilder um den Hals gehängt werden, diesmal mit der Aufschrift:"Ich bin ein Schwein, ich lass mich mit nem NPDler ein" und diese dann vorgeführt und medial vernichtet werden?

Das deutsche Olympiakomitee ist kein Kaninchenzüchterverein. Es repräsentiert Deutschland auf der größten internationalen Sportveranstaltung. Was es mit seinen Sportlern macht, ist mit großer Politik zu vergleichen. Und dieses Komitee bzw. einige Funktionäre haben auf ganzer Linie versagt.
Zitat:
Auch der Veranstalter hat Rechte, siehe Hundezüchterbeispiel.

Dieses Komitee hat auch Pflichten. Und die wäre es gewesen, bevor Konsequenzen vollzogen werden, den Fall unabhängig zu prüfen und nicht voreilig zu vollziehen, was der politische Tenor scheinbar verlangt, wenn das Codewort "Nahtsie" ins Spiel kommt.
Wenn es um Konsequenzen geht, dann sind die bei den betreffenden Funktionären personell zu vollziehen. Und dann ist es kein Fall Drygalla sondern ein Fall von Nahtsiehysterie

Und schon wird auch noch auf großem Niveau geheuchelt:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/umgang-mit-ruderin-drygalla-eine-frage-der-haltung-a-849362.html


und hier noch eine gute Nachricht ...
Der Clown ist zurück und sagt gleich was zum Thema:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=1UadYm58590
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1279

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2012 - 03:22:43    Titel:

Ein Wort zur Diskussionskultur:

Man sollte in anderen Threads doch gemerkt haben, dass ich grundsätzlich bereit bin, meine Haltungen zu überdenken. Auch hier habe ich durchblicken lassen, dass meine Meinung nicht in Stein gemeißelt ist. Ich habe ständig versucht, das Thema auf einer sachlichen Ebene zu belassen. Ihr hättet entsprechend argumentieren können, warum z.B. auch ein privater Verband vermeintlich Rechtsradikale nicht rausschmeißen sollte, oder warum die Situation im Falle Drygalla doch eine andere ist, oder, oder...
Stattdessen habt ihr einen Strohmann nach dem anderen gebastelt und mir Dinge vorgeworfen, von denen ich mich mehrfach klar distanziert habe. Dazu kamen dann wirklich absurde Vergleiche und Diffamierungen (einschließlich der grotesken Dritt-Reichs-Vergleiche)! Merkt ihr denn nicht, dass ihr exakt die gleichen Diskussionsmittel benutzt, die ihr der vermeintlichen "linken Meinungsdiktatur" vorwerft?

Wer wirklich die Situation der Juden im Dritten Reich mit denen der Nazis von heute vergleich hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Der Grund, warum man diese Leute ächtet, ist eben, weil sie genau das wollen, was auf dem Foto abgelichtet ist. Der liebe Freund von der von euch so geschätzten Drygalla würde am liebsten Demokratie und Rechtsstaatlichkeit abschaffen und eine völkisch-rassistische Diktatur errichten. Die armen Nazis, wie kann man diese lieben Menschen nur so gemein unterdrücken! Rolling Eyes
Jede Wette, wenn man einen Trainer wegen einer SED-Vergangenheit rausschmeißen würde, würde sich eure Empörung doch sehr in Grenzen halten. Bigotterie ohne Ende.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 7298
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2012 - 04:10:16    Titel:

Gaisler hat folgendes geschrieben:

Jede Wette, wenn man einen Trainer wegen einer SED-Vergangenheit rausschmeißen würde, würde sich eure Empörung doch sehr in Grenzen halten. Bigotterie ohne Ende.


Ja, nur reden wir ja von der Frau des Trainers. In anderen Fällen waren es Kinder die von Schulen flogen.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23385

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2012 - 15:51:26    Titel:

Leute, könnt ihr mal die Zusammenhänge lesen?

@Filzstift: Dass du dich unter "NPD-Freund" angesprochen fühlst, ist interessant. Gemeint war damit eigentlich eben jener NPD-Funktionär (o.ä.), der uns in diesem Thread ein paar nette Einblicke in seine Weltsicht gegeben hat...

@King_Lui: Dass in dem von dir zitierten Beitrag meinerseits explizit nichts von Frau Drygalla zu lesen ist, sollte dich schon einmal bezüglich deiner Interpretation irritieren. Gemeint war eher das stilisieren der rechten Szene in eine Opferrolle. Dies ist in diesem Thread von oben genannten NPD-Menschen, als auch u.a. von Filzstift getan worden...


Cyrix
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1279

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2012 - 11:49:21    Titel:

Dieses Forum ist doch schon länger technisch eine Katastrophe Confused

Die Diskrepanz zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung ist so eine Sache. Es gibt sie, das bestreite ich nicht. Aber letztlich schafft sich die Nachfrage das Angebot, und solange die Leute für diese Berichterstattung Geld ausgeben, wird Berichterstattung, d.h. die veröffentlichte Meinung, auch so ausfallen. Das heißt, dass das, was berichtet ist, immer noch das sein muss, was die Leute hören wollen.

@Ludwig:

Die DDR war zu keinem Zeitpunkt demokratisch legitimiert, und das Dritte Reich nur in der Anfangsphase.
Aber auch eine demokratisch legitimierte Regierung hätte kein Recht, derartige Dinge zu tun - meiner Meinung nach hat keine Regierung sonderlich viele Rechte gegenüber dem Volk, aber das ist ein anderes Thema.
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