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VWL, BWL oder Jura?
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> VWL, BWL oder Jura?
 
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EMG08
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 456

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 00:08:29    Titel:

LosChrisos hat folgendes geschrieben:
1. Ist VWL zu weltfremd und sinnlos zu studieren (bzgl. Studieren auf Arbeitslos) ?

Ja. Wirkliche VWL-er Jobs gibts es selten, im Bankenbereich hast du eben mit der Konkurrenz der BWLer zu kämpfen, und dort werden sowieso Abgänger der Privaten (WHU/EBS/HHL) bevorzugt.
Realistisch gesehen, arbeiten wohl viele VWL-er in den typischen BWL-Jobs, sind aber dort immer im Nachtreffen, da sie zwar ökonomisches Verständnis mitbringen, aber viel weniger konkret betriebswirtschaftliches Fachwissen.



Das ist ja einfach mal Bullshit. Erklär mir mal was ein BWLer im z.B. Investment Banking so an "Fachwissen" von der Uni mitbringt, welches sich ein VWLer nicht in drei Tagen auch aneignen kann.

Kenne selber auch genügend VWLer aus Bonn/Mannheim/München die sich nach dem Studium den job aussuchen konnten.

Zu Frage 2: JA!
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 07:33:33    Titel:

inseln hat folgendes geschrieben:

Das hieße: 1. Staatsexamen nach 4 oder 5 Jahren, dann bin ich 23, und dann ein BWL - Bachelor drauf, wenn ich merke, dass ich kein Anwalt werden möchte, sondern mich eher die "BWL"- Jobs, also UB z.B. interessieren. Dann wäre ich immer noch "nur" 27. Oder reicht ein Jura-Studium eig für alle BWL-Berufe, sodass das BWL Studium danach vergeudete Zeit ohne Gehalt bedeutet?

Das, was Du angibst was Dich als Job interessieren könnte hat im Grunde sehr wenig mit Jura aber umso mehr mit WiWi zu tun. Von daher weiß ich nicht wirklich, warum man erst Jura dafür studieren sollte.
Zudem solltest Du Dir überlegen ob Jura bis zum 1. Staatsexamen wirklich Sinn macht, wenn man nicht das zweite hinterherschiebt. Du bist und wirst so kein Volljurist in im Ränkedenken damit eigentlich ferner liefen auf Stufe der Wirtschaftrechtler (aus Sicht der meisten Volljuristen).
Darüberhinaus würde ich Dir dann eher zu der Variante Jura (bis 2.), arbeiten und danach einen guten MBA oder ä. empfehlen als einen Bachelor BWL nachzuholen.

Der Weg ins IB dürfte mit dem Plan aber im Grunde weit weg sein, wenn Du nicht einen der TOP-MBA dran hängst.

Ein Jura-Studium allein reicht natürlich nicht für alle kaufmännischen Stellen. Wie kommst Du eigentlich darauf? Juristen glauben zwar immer sie könnten alles, sind damit aber leider mehr als nur schief gewickelt. Nur weil ich eine Vorlesung über Automotoren gehört habe, glaube ich ja auch nicht solche entwickeln zu können.

Grüße
Gozo
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 07:47:36    Titel:

Zitat:
LosChrisos hat folgendes geschrieben:
1. Ist VWL zu weltfremd und sinnlos zu studieren (bzgl. Studieren auf Arbeitslos) ?

Ja. Wirkliche VWL-er Jobs gibts es selten, im Bankenbereich hast du eben mit der Konkurrenz der BWLer zu kämpfen, und dort werden sowieso Abgänger der Privaten (WHU/EBS/HHL) bevorzugt.
Realistisch gesehen, arbeiten wohl viele VWL-er in den typischen BWL-Jobs, sind aber dort immer im Nachtreffen, da sie zwar ökonomisches Verständnis mitbringen, aber viel weniger konkret betriebswirtschaftliches Fachwissen.


Das ist ja einfach mal Bullshit. Erklär mir mal was ein BWLer im z.B. Investment Banking so an "Fachwissen" von der Uni mitbringt, welches sich ein VWLer nicht in drei Tagen auch aneignen kann.

Zu der Ausgangsfrage hatte ich mich ja schon geäußert aber ich denke die eine Antwort, wie die andere bedürfen einer feinen Korruktur.
Natürlich ist man als VWLer nicht partout arbeitslos aber es ist schwer einen VWLer-Job (EZB, Bundesbank, volkswirtschaftliche Abteilungen, Forschungsinstitute etc.) zu erhalten, richtig. Die meisten legen es aber darauf auch kaum an.

In aller Regel stehen dann die VWLer in Konkurrenz zu den BWLern. Richtig ist, dass deren Studium meist sehr viel zielgerichteter auf die umworbenen Stellen ausgerichtet ist. Naturgemäß muss man aber als jemand, dem latent bestimmtes Fachwissen fehlt, sich schon mit etwas anderem profillieren können um sich ggü. einer, gerade im IB recht starken Konkurrenz durchzusetzen. Aber meist ist das quantitative und analytische Verständnis der VWLer so gut, dass sie eine reelle Chance haben. Allerdings ist es auch schlicht "bullshit" die BWLer so darzustellen als ob sie nie etwas gelernt haben was andere nicht "in drei Tagen" schaffen. So ist es nicht. Die VWLer haben in der Regel schon etwas mehr Schwierigkeiten auf dem Markt als die BWLer.

Zitat:
Kenne selber auch genügend VWLer aus Bonn/Mannheim/München die sich nach dem Studium den job aussuchen konnten.

Vielleicht zur Anmerkung, dass die drei genannten HS auch zu der Spitze in D in VWL gehören und ich keinen Zweifel hege, dass viele gute von den HS sich recht leicht getan haben mit der Jobsuche. Das es daneben noch die mittelmäßigen gibt, gelten die HS auch als sehr anspruchsvoll, und noch x andere HS mit VWL-Studiengängen hunderte Absolventen produzieren die mehrheitlich dieses Glück nicht hatten, sollte man vielleicht nicht vergessen. Für die meisten VWLer ist das nicht so einfach.

Zitat:

Zu Frage 2: JA!

Wie war das mit "Bullshit"?
LosChrisos
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Anmeldungsdatum: 07.03.2010
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 18:51:20    Titel:

...


Zuletzt bearbeitet von LosChrisos am 05 Nov 2013 - 00:06:59, insgesamt einmal bearbeitet
hansi111
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Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 298

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 19:42:17    Titel:

Finanzsektor ist nicht gleich Finanzsektor! Wenn du wirklich in den Bereich möchtest, solltest du dir erstmal die verschiedenen Branchen und Abteilungen angucken. Erst dann kann man auch sagen welcher Studiengang mehr zu dir passt.

Außerdem solltest du dir auch mal konkrete Studiengänge an den guten Hochschulen (ich denke mal 1,2 ist das dein Ziel) anschauen. Denn auch hier gibt es große Unterschiede im Bereich der Vertiefung und Wahlmöglichkeiten.
am_dream
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Anmeldungsdatum: 11.01.2009
Beiträge: 1107

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 22:01:42    Titel:

1. Vwl: Also ich hatte in Mannheim einen VWL Kurs mit den VWLern. Ich fand den Kurs super spannend, aber das ist völlig weltfremd. Meistens berechnet man irgendwas um völlige Banalitäten zu beweisen. Ich könnte nicht sagen, dass ich da irgendwas relevantes fürs Leben gelernt habe. Die VWL hat halt in Deutschland leider nicht so einen hohen Stellenwert wie im Ausland und deswegen würde ich eher davon abraten. Außer Du versuchst es halt an der LSE oder so.
Btw: Die VWl ist schon an der Finanzkrise Schuld, weil die FED den Leitzins ein Jahrzent lang zu niedrig gehalten hat. Low yield environment => asset bubbles

2. BWL:
Ich wehre mich dagegen, dass ich in den letzten drei Jahren nichts gelernt habe. Was man zum Beispiel daran sient, dass im selben Zeitraum four times money in meinem Portfolio verdient habe. Und einer mit Mini-MBA soll mir erst mal erklären wie man asset retiement obligations oder stock based compensation bilanziert und wie sie sich auf die dcf auswirken. Oder wie ich mein option portfolio delta neutral mache.

Natürlich gibt es keider auch viele BWL Fächer in denen man nichts lernt, z.B. Marketing.
the_gherkin
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Anmeldungsdatum: 22.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 22:32:53    Titel:

am_dream hat folgendes geschrieben:

Btw: Die VWl ist schon an der Finanzkrise Schuld, weil die FED den Leitzins ein Jahrzent lang zu niedrig gehalten hat. Low yield environment => asset bubbles


2012: Das Jahr in dem Personen mit nem GMAT von 740, nicht einmal mehr in der Lage sind "die" VWL und Alan Greenspan zu unterscheiden.
Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 22:37:47    Titel:

the_gherkin hat folgendes geschrieben:
am_dream hat folgendes geschrieben:

Btw: Die VWl ist schon an der Finanzkrise Schuld, weil die FED den Leitzins ein Jahrzent lang zu niedrig gehalten hat. Low yield environment => asset bubbles


2012: Das Jahr in dem Personen mit nem GMAT von 740, nicht einmal mehr in der Lage sind "die" VWL und Alan Greenspan zu unterscheiden.

am_dream = nur 740?
am_dream
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Anmeldungsdatum: 11.01.2009
Beiträge: 1107

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 22:45:18    Titel:

Weiß auch nicht, wie der genau auf 740 kommt. Ich habe nur gesagt >=740.
Ok war vielleicht eine Vereinfachung und keine gute. Aber fands trotzdem schwach vom Alan.
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 01:47:48    Titel: BWL/WIWI

hallo,

ich bin hier neu angemeldet und hätte ne frage die mich jetzt nach dem abitur (ba-wü) wieder stärker interessiert.
und zwar möchte ich bwl bzw wiwi studieren. an der uni konstanz, münchen augsburg; hochschule konstanz und münchen hab ich vor mich zu bewerben. meine frage wie hoch meine chancen sind dort genommen zu werden ohne wartesemester bei einem vorraussichtlichem abi-schnitt von 2.1-2.3?
da vor allem bwl ein sehr beliebtes fach ist und es extrem viele studieren wollen müsste es doch ziemlich eng für mich oder irre ich mich da?

würde mich um rückmeldungen sehr freuen.

mfg
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