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Gemeine Glücksheim
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Katze23
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Anmeldungsdatum: 04.04.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2012 - 08:19:00    Titel: Gemeine Glücksheim

Hallo, ich habe eine Aufgabe gestellt bekommen, bei der ich dachte,dass ich auch die Lösung weiß. Jedoch je mehr ich darüber in meinen Büchern lese, desto durcheinander werde ich.

Hier die Aufgabe:
In der reichen Gemeinde Glücksheim mussten die Bürger bisher keine Abwassergebühren bezahlen. Der typische Glücksheimer Haushalt verbraucht im Jahr 400 m3.
Ein Bundesgesetz schreibt nun allerdings vor, dass die Gemeinden Abwassergebühren in Höhe von mindestens 2 €/m3 erheben müssen. Im Rat von Glücksheim stößt dieses Gesetz auf Missfallen. Weil das Gesetz natürlich dennoch befolgt werden muss, beschließt der Rat den Mindestsatz von 2 € und zugleich, jedem Haushalt pro Jahr 800 EUR zukommen zu lassen.
Nehmen Sie der Einfachheit halber an, alle Glücksheimer Haushalte hätten bisher exakt 400 m3 Wasser/Jahr verbraucht.
Wie ändert sich der Wasserverbrauch in Glücksheim?

Ich bin der Meinung, dass Wasserverbrauch kein Luxusgut ist d.h. also ein inferiores Gut, wo das steigende Einkommen zum Nachfragerückgang führt. Die Gemeinde kann ja auch das höhere Einkommen von 800€ nutzen um einen Brunnen zu bauen u davon das Wasser abzuschöpfen u könnte somit weniger als 400m3/Jahr verbrauchen.

Liege ich da jetzt völlig falsch bzw muss ich vielleicht noch ein paar andere Sachen betrachten wie Einkommenseffekt u Substitutiosneffekt auf den Gesamteffekt???

Würde mich sehr über eure Meinungen freuen. Smile
Sorbeo
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Anmeldungsdatum: 29.03.2012
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2012 - 10:14:41    Titel:

Hallo Katze,

Wasser kann nicht als reines inferiores gut betrachtet werden, da es ja nicht nur der konsumation dient, sondern ein nebenprodukt von vielen anderen aktivitäten ist. der verbrauch von wasser beim reinigen einer toilette wird bei höherem einkommen nicht sinken, da es kein substitut dafür gibt.

Du musst die verwendungszwecke des wassers aufspalten und dann die veränderungen aliquot übertragen
für trinkwasser gilt, dass die nachfrage sinkt, da bei bei höherem einkommen andere konsumgüter gekauft werden können. die kosten für das trinkwasser erhöhen sich nicht, da es sich dabei um kein abwasser handelt.
Katze23
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Anmeldungsdatum: 04.04.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2012 - 14:56:23    Titel:

Kann man das vielleicht auch damit begründen, dass wenn der Verbrauch ja sinkt, auch die Konsumentenrente für die Bewohner größer wird?
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 09:07:30    Titel:

Sorbeo hat folgendes geschrieben:
die kosten für das trinkwasser erhöhen sich nicht, da es sich dabei um kein abwasser handelt.

natürlich ist Trinkwasser Abwasser - überleg nochmal genau wie der Abwasserverbrauch berechnet wird Wink
Katze23
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Anmeldungsdatum: 04.04.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2012 - 09:32:48    Titel:

Ich steig jetzt überhaupt nicht mehr durch. Sad
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