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Anspruch eines Studiums quantitativ ausdrückbar?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Anspruch eines Studiums quantitativ ausdrückbar?
 
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wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 14:24:30    Titel:

Wie Rhyeira bereits angedeutet hat: Man muss bei Jura das komplette Studium betrachten, inklusive den beiden Staatsexamina.
Und wenn man sich dann noch die Durchfallzahlen ansieht, scheint das nicht nur bloßes Auswendiglernen zu sein, sondern es geht darum, gezielt gestellte Fallen zu erkennen und diese dann richtig zu behandeln.
Zudem bereitet der universitäre Teil es Jurastudiums auch nicht wirklich auf das erste Staatsexamen vor.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 18:07:54    Titel:

Es ist immer dasselbe Gebrabbel eigentlich...

Interview mal nen Mathematiker oder Physiker zum akademischen (Forschungs)Anspruch eines Ingenieurstudienganges an einer Fachhochschule. Der wird vor Lachen gar kein Wort herausbekommen...

Der stinknormale Jurist nimmt Gesetze und wendet sie auf Fälle an, genauso wie der stinknormale Ingenieur Formel nimmt (deren Herleitung vielleicht mal gehört hat, aber nur in den seltensten nachvollziehen konnte) und diese auf technische Problemstellungen anwendet. Da jetzt den Ingenieuren eine höhere akademische Leistung herbeireden zu wollen, ist doch einfach nur lächerlich...
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 19:39:11    Titel:

nur gibt es kein jura an den fhs, weshalb dieser vergleich hinkt. meine aussage war bezogen auf z.b. physik an einer uni im vergleich zu jura an einer uni.
Goodwill
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Anmeldungsdatum: 25.06.2009
Beiträge: 896

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 20:21:31    Titel: Re: Anspruch eines Studiums quantitativ ausdrückbar?

2,71828 hat folgendes geschrieben:

Einen Vergleich zwischen Studiengängen gibt es hier:
http://www.sciencefun.de/artikel/912807


Ist Zahnmedizin wirklich so anspruchsvoll wie hier dargestellt wird? na ich weiß nicht.

Ansonsten stimme ich den meistens Tendenzen grunds. zu. Philosophie hätte ich aber noch was nach oben gesetzt.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2012 - 10:55:17    Titel:

Leistungsanspruch hat mit intellektuellem Anspruch noch nichts oder nicht viel zu tun. Da drin steckt auch Arbeitsaufwand, Anforderungen an Fleiß, Durchhaltevermögen und Disziplin.
Clarice
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 625

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2012 - 12:55:49    Titel:

Nalien hat folgendes geschrieben:
Rechts-, Geistes-, Sozialwissenschaften, Medizin und aehnliches = Auswendiglernen.
Das hat mit geistigem Anspruch nichts zutun sondern ausschliesslich mit Fleiss.

Das Naturwissenschaften und andere quantitative Faecher da einem (je nach Studienort) etwas abverlangen werden, versteht sich von selbst.

Keinesfalls soll dies abwertend wirken, denn jedem ist selbst ueberlassen was ihm oder ihr Spass macht, es aendert jedoch nichts an den Tatsachen.


Also, es ist eine Sache, irgendwie durchs Studium zu kommen, aber wenn man einigermaßen gehaltvoll Soziologie studieren möchte, muss man die Texte verstehen und gedanklich reflektieren können. Schon im ersten Semester wurde dieser Anspruch bei uns im Studium gestellt. Luhmann, Bourdieu, Luckmann, Adorno, Foucault, Butler etc. auswendig lernen? Viel Spass.

Und was schwieriger ist, da kommt es drauf an, was einem liegt. Ich kenne Leute, die haben Statistik und Quanti in den SOWI-Fächern gut geschafft und sind in Quali gescheitert, weil dies eine andere Denke erfordert. Genauso auch umgekehrt. Es hat doch was mit Verstehen zu tun, das gilt für qualitative Methoden genauso wie für quantitative.
Clarice
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 625

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2012 - 14:33:01    Titel:

Nalien hat folgendes geschrieben:
Fuer Module qualitativer Methoden genuegt ein je nach Person variierendes Mass an Fleiss.

Da ich mit Beidem auseinandergesetzt bin glaube ich dies relativ gut beurteilen zu koennen.,.


Du kannst aber jetzt nicht nur von dir ausgehen. Ich habe auch beides gemacht. Aber für manche Kommilitonen stellte es sich eben anders da. Und ein Studium besteht ja nicht nur aus dem Grundstudium (ich habe noch nach den allten Studiengängen studiert), wo man sich die Grundlagen schon teilweise einpauken musste, Formeln in Statistik zum Beispiel, oder Grundbegriffe etc. Aber das Studium geht ja weiter, man schreibt Hausarbeiten, wo man sich im Detaiil auseinandersetzen muss, und in den Prüfungen muss man auch Dinge erklären oder auf verschiedene Sachverhalte beziehen können. Ich weiß ja nicht wo und was du studiert hast, aber bei mir war das nicht so einfach. Für Quali habe ich kaum gelernt, weil mir das gleich logisch und verständlich war, für Quanti habe ich mehr tun müssen. Wie gesagt, ein bisschen Auswendiglernen ist immer, aber es reicht bei weiitem nicht, das zu tun.
Historier
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Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 183
Wohnort: Uni Bamberg. derzeit Nancy

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2012 - 14:39:58    Titel:

Nalien hat folgendes geschrieben:
Rechts-, Geistes-, Sozialwissenschaften, Medizin und aehnliches = Auswendiglernen.
Das hat mit geistigem Anspruch nichts zutun sondern ausschliesslich mit Fleiss.

Das Naturwissenschaften und andere quantitative Faecher da einem (je nach Studienort) etwas abverlangen werden, versteht sich von selbst.


selten so einen Schwachsinn gelesen. Den oben genannten Disziplinen einen "geistigen Anspruch" abzusprechen ist einfach nur großkotziges MINT-Geprolle.. Rolling Eyes
Nalien
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Anmeldungsdatum: 21.05.2010
Beiträge: 612

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2012 - 19:56:36    Titel:

Sprach der Historiker.
Lilith05
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Anmeldungsdatum: 15.04.2008
Beiträge: 557
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2012 - 20:53:36    Titel:

Und hatte Recht.

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Schönen Abend noch!
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