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Controlling vs Consulting
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BWL2012
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 10:48:41    Titel: Controlling vs Consulting

Hallo,
ich studiere BWL und interessiere mich für die Schwerpunkte Controlling und Consulting

Ich bin noch sehr unentschlossen, was ich denn nach dem Studium für einen Job machen soll.
Ich könnte mir sowohl einen Job als Controller, als auch einen Job bei einer Unternehmensberatung vorstellen.

Bisher bin ich "Entscheidungstechnisch" bei Controlling: 60% und Consulting: 40%

Wie seht ihr das, wenn ich einige Jahre als Controller (ca.5Jahre) arbeite, kann ich später in die Unternehmensberatung einsteigen oder verlangt man da explizite Berufserfahrung bei einer Unternehmensberatung? Und wie sähe es fachlich aus...wenn ich 3-6 Jahre als Controller arbeite, habe ich dann überhaupt das wissen, um in einer Unternehmensberatung zu arbeiten?

Brauche wirklich eure Hilfe!
elcho
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Anmeldungsdatum: 12.02.2010
Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 11:04:37    Titel:

Zitat:
Wie seht ihr das, wenn ich einige Jahre als Controller (ca.5Jahre) arbeite, kann ich später in die Unternehmensberatung einsteigen oder verlangt man da explizite Berufserfahrung bei einer Unternehmensberatung? Und wie sähe es fachlich aus...wenn ich 3-6 Jahre als Controller arbeite, habe ich dann überhaupt das wissen, um in einer Unternehmensberatung zu arbeiten?


Spezielles Fachwissen in der UB? Gibts das überhaupt? Un wenn ja: braucht keine Sau. Nicht umsonst besetzen große UBs knapp die Hälfte ihrer Stellen mit völlig fachfremden nicht-WiWis.
Ein Einstieg in die UB nach mehreren Jahren Berufserfahrung in der Industrie wird trotzdem schwierig. Wenn Du große (Strategie-)Beratungen meinst, dann bevorzugen die sehr junge Leute direkt von der Uni, weil diese noch formbar sind und sich dann der teils sehr speziellen Unternehmenskultur am besten anpassen können. Auch die doch sehr hohen Arbeitszeiten über UBs aller Größen und Spezialisierungen hinweg sind einfacher zu ertragen wenn man jünger ist. Deshalb ist der Weg doch häufiger Uni -> UB -> Industrie. Das ist der übliche Weg, schließt aber selbst verständlich nicht aus, dass Du als erfahrener Praktiker auf einer entsprechend hohen Stufe in eine UB einsteigen kannst.
pille1988
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Anmeldungsdatum: 15.06.2006
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 15:45:36    Titel: Re: Controlling vs Consulting

BWL2012 hat folgendes geschrieben:
Hallo,
ich studiere BWL und interessiere mich für die Schwerpunkte Controlling und Consulting

Ich bin noch sehr unentschlossen, was ich denn nach dem Studium für einen Job machen soll.
Ich könnte mir sowohl einen Job als Controller, als auch einen Job bei einer Unternehmensberatung vorstellen.

Bisher bin ich "Entscheidungstechnisch" bei Controlling: 60% und Consulting: 40%

Wie seht ihr das, wenn ich einige Jahre als Controller (ca.5Jahre) arbeite, kann ich später in die Unternehmensberatung einsteigen oder verlangt man da explizite Berufserfahrung bei einer Unternehmensberatung? Und wie sähe es fachlich aus...wenn ich 3-6 Jahre als Controller arbeite, habe ich dann überhaupt das wissen, um in einer Unternehmensberatung zu arbeiten?

Brauche wirklich eure Hilfe!



Controlling vs Consulting
40h -vs- 60-80h
Ultra boring -vs- Abwechslungsreich
Ein Standort -vs-Ständig wechselnd, vor allem Montag bis Donnerstag
Reagieren -vs- Agieren
Doppelhaushälfte -vs- Eigenheim
Wenn lang dabei bist wird Wechsel in Consulting schwer

Vielleicht hilft dir das ein wenig Wink
sidi
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 1708

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 16:17:48    Titel:

Beste Empfehlungen was diese Thematik angeht:

1) Mach ein Praktikum bei einer UB in diesem Bereich, dann wirste schnell wissen ob das dein Leben ist.

2) Bei Berufseinstieg würde ich erst über Consulting gehen resp. anfangen und dann ggf. später die Branche wechseln. Ich denke anders herum könnte es problematischer werden.
turbokapitalist
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Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 1262

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 16:34:39    Titel:

Komische Gegenüberstellung. Komische "Argumente" der Diskutanten. Es gibt scheiß Jobs im Consulting und scheiß Jobs im Controlling mit hohen Arbeitszeiten und niedrigen Gehältern. Fängt ja nicht jeder bei MBB oder in der Industrie auf einem 35h/50k-Posten an. Das sind dann die besseren Jobs. Auch ist ja nicht jeder erfolgreich in der UB und kann sich dann die Jobs aussuchen. Und Eigenheim vs. Doppelhaushälfte kann man so auch nicht pauschalisieren.
sidi
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 1708

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 17:26:47    Titel:

turbokapitalist hat folgendes geschrieben:
Komische Gegenüberstellung. Komische "Argumente" der Diskutanten. Es gibt scheiß Jobs im Consulting und scheiß Jobs im Controlling mit hohen Arbeitszeiten und niedrigen Gehältern. Fängt ja nicht jeder bei MBB oder in der Industrie auf einem 35h/50k-Posten an. Das sind dann die besseren Jobs. Auch ist ja nicht jeder erfolgreich in der UB und kann sich dann die Jobs aussuchen. Und Eigenheim vs. Doppelhaushälfte kann man so auch nicht pauschalisieren.


Um die Unterschiede klar darzustellen ist Pauschalisierung nützlich. Die Gegenüberstellung ist ganz gut um sich die Tendenzen in der jew. Branche klar zu machen. Das kann man als "Durchschnitte" ganz gut stehen lassen (denn irgendwelche Gegenbeispiele findet man zu alles und jedem und bringen eher keinen Mehrwert.).
BWL2012
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 17:40:21    Titel:

Vielen Dank für die ganzen Antworten!

Hab die Pauschalisierung schon verstanden Smile

Also seid ihr eher der Meinung, dass es besser/leichter/empfehlenswerter wäre (wenn man jetzt schon weiß, dass man irgendwann wechseln möchte) erst ins Consulting zu gehen und später vielleicht als Controller zu arbeiten.

Dann noch einmal so gefragt: wie ist das denn mit den Wissenslücken (ja, natürlich weiß ich, dass "Selbststudium" wichtig ist und natürlich auch der eigene Wissensstand, aber ich frag einfach mal), wenn man erst einige Jahre im Consulting gearbeitet hat und dann ins Controllnig will?
Findet man denn dann "so leicht" einen "guten" Job als Controller, wenn man dann vorher noch nie als Controller gearbeitet haben wird?

Gruß
am_dream
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Anmeldungsdatum: 11.01.2009
Beiträge: 1107

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2012 - 17:47:41    Titel:

Also Consulting => Controlling ist sicherlich nicht besonders häufig. Das liegt vor allem daran, dass ex consultants abeechslungsreichere Jobs haben wollen und dann eher in die Strategieabteilungen der Firmen wechseln. Und wahrscheinlich wären die Firmen auch nicht so scharf auf dich, außer, Du hast vor allem Finanzberatung gemacht. Gute Finance/Controllingjobs gehen dann eher an ex Investmentbanker.
BWL2012
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2012 - 18:38:38    Titel:

Hallo,

ich hab mich nun ein wenig mehr mit den ganzen Advisorytypen der Big4 beschäftigt und hätte allgemein noch eine Frage.

Ich weiß, dass man im Assurancebereich das WP-Examen machen muss, um die Karriereleiter aufzusteigen...doch wie ist das im Bereich Consulting/Advisory, muss man da auch bestimmte Prüfungen/Qualifikationen machen/vorweisen, damit man Manager oder Senior Manager wird?

Dumme Frage, aber das Wirtschaftspr.-examen und das Steuerberaterexamen sind nicht Pflicht, um im Advisorybereich aufzusteigen, gell?

Noch etwas: ich habe den Bereich Restructuring gefunden und muss sagen, dass mich das doch arg interessieren würde, weil ich im Schwerpunkt auch mit Insolvenz/Sanierung/Restrukturierung zu tun hätte.
Hat jemand dazu irgendwelche Erfahrungen gesammelt und wie siehts da mit den Qualifikationen aus, um aufzusteigen?
ddpp
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Anmeldungsdatum: 16.10.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2012 - 21:10:45    Titel:

BWL2012 hat folgendes geschrieben:




Dumme Frage, aber das Wirtschaftspr.-examen und das Steuerberaterexamen sind nicht Pflicht, um im Advisorybereich aufzusteigen, gell?




Bei einer Podiumsdiskussion letztens erwähnte ein Partner aus dem Advisorybereich, dass er kein WP sei. Also wohl nicht notwendig.
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