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Controlling vs Consulting
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BWL2012
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 01:48:31    Titel:

und wie seht ihr das mit der ewigen Diskussion FH vs Uni.
wie realistisch ist es denn mit einem FH Bachelor bei einer Unternehmensberatung angestellt zu werden? (hab selbst zwar noch ein langes Stückchen Weg vor mir, bis ich fertig bin, doch der Durchschnitt liegt derzeit so bei 1,9)
und ab welchem Semester "sollte/kann/darf/ist man in der Lage" ein Praktikum im Consulting zu machen bzw. was muss man denn vorher schon können, damit man denen schon etwas "nützt" und sie einen als Praktikanten nehmen?

und allgemein noch: vielleicht sind für viele hier meine Fragen ein wenig banal, doch ich bin noch am Anfang des Studiums und bemühe mich auch selbst Infos zu finden Wink
könntet ihr mir denn einige gute Bücher zum Controlling und Consulting empfehlen? Vielleicht auch Bücher mit verschiedenen Zielsetzungen, also gerne gute Lehrbücher, Bücher über den Beruf des Controllers und des Beraters und allgemein Bücher, die euch geholfen haben.
sidi
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 1708

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 06:55:17    Titel:

Ob FH oder Uni ist glaub bei UB relativ egal. So lange du arbeitswillig, flexibel und dich schnell in neue Dinge einarbeiten kannst, passt das.

Wobei ich generell Uni empfehlen würde. Du hast normalerweise im analytischen Denken und Vorgehen resp. Anwendung von wissenschaftlichen Methoden normalerweise einfach doch mehr drauf. Dafür muss man sich halt durch ungemütliche graue und komplexe Theorien durchkämpfen Smile.
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 1317
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 07:12:54    Titel:

sidi hat folgendes geschrieben:
Ob FH oder Uni ist glaub bei UB relativ egal. So lange du arbeitswillig, flexibel und dich schnell in neue Dinge einarbeiten kannst, passt das.

Wobei ich generell Uni empfehlen würde. Du hast normalerweise im analytischen Denken und Vorgehen resp. Anwendung von wissenschaftlichen Methoden normalerweise einfach doch mehr drauf. Dafür muss man sich halt durch ungemütliche graue und komplexe Theorien durchkämpfen Smile.


Kann ich von meinem hören-sagen-Wissen überhaupt nicht unterschreiben. Ich habe bisher immer die Info gehabt, dass FH Lebensläufe bei den top UB & IB Firmen direkt in die Tonne gehen, wenn nicht wirklich richtig stark was raussticht (Ausnahme: ESB Reutlingen).

Vielleicht irre ich auch oder es hat sich mittlerweile verändert... Aber ich würde wenn du die Wahl hast dennoch immer die Uni bevorzugen.
sidi
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 1708

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 07:29:54    Titel:

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:
sidi hat folgendes geschrieben:
Ob FH oder Uni ist glaub bei UB relativ egal. So lange du arbeitswillig, flexibel und dich schnell in neue Dinge einarbeiten kannst, passt das.

Wobei ich generell Uni empfehlen würde. Du hast normalerweise im analytischen Denken und Vorgehen resp. Anwendung von wissenschaftlichen Methoden normalerweise einfach doch mehr drauf. Dafür muss man sich halt durch ungemütliche graue und komplexe Theorien durchkämpfen Smile.


Kann ich von meinem hören-sagen-Wissen überhaupt nicht unterschreiben. Ich habe bisher immer die Info gehabt, dass FH Lebensläufe bei den top UB & IB Firmen direkt in die Tonne gehen, wenn nicht wirklich richtig stark was raussticht (Ausnahme: ESB Reutlingen).


Ja gut, was die top UB/IBs machen ist nochmal ne andere Welt Smile
BWL2012
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 14:24:59    Titel:

Wenn ich ehrlich bin hab ich auch nicht von Roland Berger oder so gesprochen, aber was sagen denn die anderen dazu? Werden bei McKinsey, Roland Berger usw. Absolventen aus "normalen" FHs so stark benachteiligt und haben wirklich sehr geringe Chancen und das trotz guter Noten (was für Noten werden überhaupt verlangt?)?

noch etwas: Ich weiß, dass die Big4 nicht gleich Roland Berger sind, aber zur Info: ich sag jetzt nicht welcher genau (aufgrund der Anonymität im Internet), aber einer der Big4 wirbt ziemlich kräftig an meiner FH und organisiert auch sehr viele Infoveranstaltungen usw. ... das MUSS ja wohl heißen, dass die sich für FH-Absolventen interessieren. (nein, bin auch nicht in Reutlingen)
was meint ihr dazu?

Gruß

p.s. endlich mal ein Forum, welches einem Anfänger mal wirklich weiterhilft. danke Leute!
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1275

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 15:46:34    Titel:

Big4 Advisory sollte gehen, kenne Leute die von einer FH kommen und dort zumindest schon Praktika gemacht haben. Allerdings hatten die auch wirklich extrem gute Noten und waren unter den ~ Top 5% ihres Jahrganges.

Ich vermute mal, dass diese Big4 vor allem für die Prüfung rekrutieren will.
Einzeller
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Anmeldungsdatum: 05.01.2009
Beiträge: 172

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 16:13:18    Titel:

Zitat:
Big4 Advisory sollte gehen, kenne Leute die von einer FH kommen und dort zumindest schon Praktika gemacht haben. Allerdings hatten die auch wirklich extrem gute Noten und waren unter den ~ Top 5% ihres Jahrganges.

Ich vermute mal, dass diese Big4 vor allem für die Prüfung rekrutieren will.


War nicht eher immer der Tenor, dass Big4 für Praktika alles nehmen was seine Chromosomen halbwegs zusammen hat? Oder gilt das nur für Assurance?


Zuletzt bearbeitet von Einzeller am 07 Apr 2012 - 17:37:34, insgesamt einmal bearbeitet
Kithar
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Anmeldungsdatum: 12.08.2011
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 17:32:08    Titel:

Einzeller hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Big4 Advisory sollte gehen, kenne Leute die von einer FH kommen und dort zumindest schon Praktika gemacht haben. Allerdings hatten die auch wirklich extrem gute Noten und waren unter den ~ Top 5% ihres Jahrganges.

Ich vermute mal, dass diese Big4 vor allem für die Prüfung rekrutieren will.


War nicht eher immer der Tenor, dass Big4 für Praktika alles nehmen was seine Chromosome halbwegs zusammen hat? Oder gilt das nur für Assurance?


Das gilt immer noch für Tax und Audit...jedenfalls was ich so mitbekommen habe bzgl Schwierigkeit der Bewerbung/des Auswahlverfahrens.
Bei Advisory wahrscheinlich nicht ganz so stark.

Allerdings was Praktika anbelangt, bei Festeinstieg sieht das hoffentlich anders aus.
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1423

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2012 - 23:28:30    Titel: Re: Controlling vs Consulting

pille1988 hat folgendes geschrieben:

Controlling vs Consulting
40h -vs- 60-80h

40h sind im Controlling aber auch eher Dienst nach Vorschrift, bei vielen dürfte es etwas mehr sein. Ich kenne auch Controller die dauerhaft an die 60h arbeiten (keine Führungsfunktion).

pille1988 hat folgendes geschrieben:

Controlling vs Consulting
Ultra boring -vs- Abwechslungsreich

Das liegt würde ich sagen im Auge des Betrachters. Ich würde es z.B. ziemlich langweilig finden, immer nur an der Oberfläche kratzen und nichts echt umsetzen zu können. Dazu noch das klischeehafte Dummgeschwätz der "Berater", nein danke...

pille1988 hat folgendes geschrieben:

Controlling vs Consulting
Ein Standort -vs-Ständig wechselnd, vor allem Montag bis Donnerstag

Auch das ist sicherlich sehr subjektiv. Viele würden zumindest nach ein paar Jahren einen festen Standort denke ich klar bevorzugen.

pille1988 hat folgendes geschrieben:

Controlling vs Consulting
Reagieren -vs- Agieren

Das sehe ich nicht so, kommt aber sicherlich auch auf die Controllingphilosophie im Unternehmen an. Ich würde sogar behaupten, wenn das Controlling einen guten Stand hat kann man dort deutlich mehr verwirklichen, durchaus auch fachbereichsübergreifend.


pille1988 hat folgendes geschrieben:

Controlling vs Consulting
Doppelhaushälfte -vs- Eigenheim

Das stimmt wahrscheinlich tendenziell, zumindest wenn man mit dem Vergleich zeigen möchte, wer mehr verdient (mein Vater hat als einfacher Arbeiter und überwiegend Alleinverdiener auch ein Haus zustande gebracht Wink ).
Die Unterschiede dürften anfangs wenn man von den Top-Beratungen absieht aber nicht eklatant sein. Gerade beim Consultant hängt dann karrieretechnisch eben viel davon ab, was er draus macht. Aber auch als Controller hat man Möglichkeiten über die normale Karriereleiter bis zum CFO zu kommen.
BWL2012
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2012 - 14:33:48    Titel:

Könnt ihr was dazu sagen? Das hab ich bezüglich Restructuring bei den Big 4 im Net gefunden:

1. Restructuring ist intern eher unbeliebt und wird belächelt.
2. Es wird in diesem Bereich stark abgebaut, bzw. der Bereich hat kaum Zukunft. D.h. wenn man sich darauf spezialisiert hat, hat man langfristig keine guten Jobaussichten.
3. Man verdient hier noch weniger, als man eh schon in anderen Bereichen der Big4 verdient und muss gleichzeitig noch mehr arbeiten.
4. Mir persönlich wichtig: hab gelesen, dass es nur schwer ist bis fast unmöglich vom Restructuring in andere Advisorybereiche zu wechseln. Stimmt das?

Hat einer vllt. auch allgemein Erfahrungen im Restructuring gesammelt und mag sagen wies so war?
Wie ist das mit dem Wechsel, wenn man Restructuring bei den Big4 macht und wo anders hin wechseln möchte
Danke
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