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Wima Bachelor der bessere VWL Bachelor ?
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EMG08
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 456

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2012 - 20:03:17    Titel:

TheTransporter hat folgendes geschrieben:
Nalien hat folgendes geschrieben:
Zitat:
@pm-nightmare
Ich bin mir sicher gelesen zu haben, dass das VWL in Wima "echtes" VWL wäre. Das mit den BWLern ist mir bekannt und soetwas möchte ich nicht wirklich haben.

Wimas hoeren in der Tat die selben VWL Vorlesungen wie "echte" VWLer. Insbesondere gibt es eine gesonderte Oekonometrie Vorlesung fuer Mathe Beifachler und WiMas, welche von den mathematisch schwachen VWLern nicht gehoert werden.


Darueber hinaus kann ich dir den VWL BSc in Mannheim nur ans Herz legen, da ab naechstem Jahr fundamentale Aenderungen fuer das Mathematik Beifach durchgesetzt werden sollen... dadurch faellt der BWL/VWL Track fuer dich weg (BWL1-3 oder Wirtschaftsgeschichte, -geographie etc.) und wird durch Wahlmodule der mathematischen Fakultaet ersetzt.


Klingt super !

Ok, das andere klingt so als würden sich Wima (VWL) und VWL (Mathe) angleichen Smile


Statistik II haben aber VWL, VWL/Mathe und WiMas zusammen (Klausurschnitt ist erstaunlicherweise bei allen gleich).

Man muss auch sagen, dass es vieler VWLer gibt die locker das Zeug für das Mathe Beifach hätten und es nicht wählen weil es hier einfach noch einmal sehr viel zusätzliche Arbeit im Studium bedeutet. Ich will jetzt nicht sagen, dass du dein Leben komplett der Uni widmen musst aber sich großartig zu engagieren ist zumindest in den ersten Semestern nicht drinnen!
Baumkuchen
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Anmeldungsdatum: 26.04.2011
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2012 - 20:20:03    Titel:

Workload: Wenn du etwas für die Uni tust, d.h. jeden Tag 1-2h Mathe, meistens weniger, gerade am Anfang deutlich mehr, kannst du gute bis sehr gute Noten erzielen. Wenn du einer der Spezialisten bist, der sich nur in die VL hockt und auch die Übungsblätter von Kommilitonen erledigen lässt, dann kannst du es natürlich vergessen auf einen grünen Zweig zu kommen.
Aber gerade in Mathe gilt: Manche brauchen länger, bei anderen geht es schneller. Nur nicht entmutigen lassen, ich war Anfangs auch kurz davor abzubrechen, weil es mir so krass erschien. Jetzt ist alles relativ entspannt. Auch Initiativen / Freizeit sind locker möglich. Ich kenne viele Leute die in Initiativen (Integra, Politik, ..) aktiv sind und da auch eine Menge Arbeit reinstecken und ihr Studium gebacken bekommen.

Auslandssemester: Gestaltet sich schwierig, da du im Ausland natürlich nicht die gleichen VL wie in Mannheim hast. Auch gibt es in der reizvollsten Austauschuni (Kanada) nur Trimester, was ein Auslandssemester dort auch blöd macht. Praktisch heißt das, dass du entweder im 4. & 6. Semester Stoff vorziehst bzw nachholst oder ein Semester länger studierst. Dies ist aber wohl so an allen Mathe Universitäten, nachdem was Freunde mir berichten.

Komilitonnen: Erstaunlich hohe Frauenquote (50%), was sogar deutlich mehr als VWL ist. Auch sind das nicht nur Nerds, Überflieger und komische Menschen, sondern es gibt viele nette, soziale Menschen mit denen man ganz normal reden kann Wink Auch dadurch, dass man die Übungsblätter meist gemeinsam abgibt, ergeben sich fast automatisch viele Kontakte. Wer möchte schon alleine die Arbeit von dreien machen?

Das mit Ökonometrie gilt übrigens nicht. Ökonometrie ist nur eine der später möglichen Vertiefungen, falls du viele statistische Vorlesungen im Wahlbereich hörst.
TheTransporter
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2012 - 20:45:52    Titel:

Vielen Dank für deine Antworten Very Happy
Eine bessere Informationsquelle als einen Studenten wird es wohl für kein Studiengang geben Smile

Baumkuchen hat folgendes geschrieben:
Workload: Wenn du etwas für die Uni tust, d.h. jeden Tag 1-2h Mathe, meistens weniger, gerade am Anfang deutlich mehr, kannst du gute bis sehr gute Noten erzielen. Wenn du einer der Spezialisten bist, der sich nur in die VL hockt und auch die Übungsblätter von Kommilitonen erledigen lässt, dann kannst du es natürlich vergessen auf einen grünen Zweig zu kommen.
Aber gerade in Mathe gilt: Manche brauchen länger, bei anderen geht es schneller. Nur nicht entmutigen lassen, ich war Anfangs auch kurz davor abzubrechen, weil es mir so krass erschien. Jetzt ist alles relativ entspannt. Auch Initiativen / Freizeit sind locker möglich. Ich kenne viele Leute die in Initiativen (Integra, Politik, ..) aktiv sind und da auch eine Menge Arbeit reinstecken und ihr Studium gebacken bekommen.


Das ein Mathestudium erstmal viel Frust bedeutet habe ich schon öfters gelesen. Da werde ich woll durch müssen Smile
Das gute bis sehr gute Noten auch erreichbar sind ist natürlich auch super. Ein super Studiengang, wo die meisten schlechte Noten bekommen wäre für die Master ja schlecht.
Der Workload klingt machbar, dass ist schonmal gut.
Es gibt echt Leute welche nur anwesend sind ? Very Happy
Das klappt doch schon in der Schule nicht, sollte es zumindest.

Baumkuchen hat folgendes geschrieben:

Auslandssemester: Gestaltet sich schwierig, da du im Ausland natürlich nicht die gleichen VL wie in Mannheim hast. Auch gibt es in der reizvollsten Austauschuni (Kanada) nur Trimester, was ein Auslandssemester dort auch blöd macht. Praktisch heißt das, dass du entweder im 4. & 6. Semester Stoff vorziehst bzw nachholst oder ein Semester länger studierst. Dies ist aber wohl so an allen Mathe Universitäten, nachdem was Freunde mir berichten.


Da braucht man wohl ein Master im Ausland für die Auslandserfahrung :/

Baumkuchen hat folgendes geschrieben:

Komilitonnen: Erstaunlich hohe Frauenquote (50%), was sogar deutlich mehr als VWL ist. Auch sind das nicht nur Nerds, Überflieger und komische Menschen, sondern es gibt viele nette, soziale Menschen mit denen man ganz normal reden kann Wink Auch dadurch, dass man die Übungsblätter meist gemeinsam abgibt, ergeben sich fast automatisch viele Kontakte. Wer möchte schon alleine die Arbeit von dreien machen?


50% Frauenqoute ? Very Happy Das ist aber sehr nett Very Happy
Also es gibt viel Gruppenarbeit ? Naja man wird schon bei nur 100 Kommilitone ein paar nette schnell finden Smile

Baumkuchen hat folgendes geschrieben:

Das mit Ökonometrie gilt übrigens nicht. Wir hören hier viel echte Mathematik. Ökonometrie ist nur eine der später möglichen Vertiefungen, falls du viele statistische Vorlesungen im Wahlbereich hörst.


Also insgesamt schätze ich der Wima BAchelor könnte wirklich interessanter als der VWL Bachelor sein Very Happy

Würdest du das Programm empfehlen bzw. selbst wieder wählen ?
Nalien
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Anmeldungsdatum: 21.05.2010
Beiträge: 612

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2012 - 22:38:37    Titel:

Das angesprochene Zeugs bzgl. des "neuen" Mathe Beifachs zur VWL in Mannheim ist noch nicht wirklich offiziell, allerdings stehen die Sterne sehr gut.
Wird dies so durchgesetzt kann man dort glaube ich sogar mehr Mathematik Module hoeren als in WiMa...
Falls es sich zum HWS ergeben sollte wirst du das definitiv noch rechtzeitig erfahren.


Bezueglich der Oekonometrie. Vorraussetzungen fuer "Oekonometrie fuer Wimas\Mathe Beifachler" sind lediglich Lineare Algebra I, Statistik II und EWT. All dies sind Pflichtveranstaltungen, also ist die Vorlesung von jedem belegbar.
Vermutlich meintest du speziellere Oekonometrie Vorlesungen?


Und ja... es gibt tonnenweise Deppen die sich nicht nur in die Vorlesungen setzen ohne jemals was zu tun, sondern dort auch noch aufdringlich laut werden. Gluecklicherweise wird man die Mehrzahl dieser in hoeheren Semestern wohl nicht mehr ertragen muessen und kann gemuetlich seine Vorlesungen hoeren.


In der Tat ist es anfangs ein deutlicher Sprung von der Schulmathematik zur Uni, aber wie alles, relativiert sich das recht schnell. Und wie erwaehnt sind gute Noten problemlos erreichbar, sehr gute Noten mit ausreichender Mischung aus Fleiss, Verstaendnis und vllt. etwas Glueck ebenfalls.


Uebrigens ist ein Wechsel problemlos machbar. Bspw. koenntest du dich fuer WiMa einschreiben, falls das neue Mathe Beifach in VWL dann umgesetzt wird und dir mehr zusagt, hoerst du halt Recht und GVWL statt der zwei BWL Module. Ebenso umgekehrt.
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2012 - 21:02:05    Titel:

Zitat:
Wäre schon schön sich danach Mathematiker mit stolz nennen zu können. Ich habe mal gelesen, dass die Mathematiker an sich nur Leute akzeptieren, die reine Mathematik studiert haben. Auch die angewandten Fächer sollen Mathematiker 2. Klasse sein.


Sorry in Mannheim hast du nichtmal richtige Statistik. Das was die dort Statistik 1 und 2 nennen ist zumindest keine mathematische Statistik.
Brauchst du aber auch nicht um einen Job in der Wirtschafts zu finden.

Zumindest würde es mich sehr wundern, wenn man an guten Unis im Ausland einen anspruchsvollen mathematischen Master machen könnte.
TheTransporter
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2012 - 21:11:05    Titel:

Also ist man deiner Meinung mach auch nur ein in Mathematik besser ausgebildeter Ökonom ? Ich dachte Statistik ist (besonderst in Wi-)Mathe eins der wichtigsten Fächer.
Baumkuchen
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Anmeldungsdatum: 26.04.2011
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2012 - 23:08:56    Titel:

@wima: Evidenz für diese Behauptung? Was macht man in Statistik für Mathematiker so groß anders? Versteh das bitte nicht als Angriff, es interessiert mich nur was da so anders sein soll.

@OP: Ich würde mittlerweile Mathematik studieren und nicht Wima, da man mit Mathe effektiv mehr Möglichkeiten hat. Insbesondere der Übergang von Bachelor -> Promotion / gute Masterprogramme (in Mathe / Finanzmathe) gestaltet sich mit einem echten Mathebachelor aus zb Heidelberg, LMU laut hörensagen deutlich einfacher Wink
TheTransporter
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2012 - 23:30:30    Titel:

Danke Baumkuchen deine Erfahrungen sind echt interessant. Ich bin mir leider nicht sicher, ob "reines" Mathe wirklich etwas für mich ist. Ich "hasse" zum Beispiel Geometrie (eig. das einzige Gebiet was ich (bis jetzt) nicht so mag).

Dazu interessiert mich ja auch VWL und ich bin mir nicht sicher, ob ich darauf verzichten möchte.

Der Vater eines Bekannten ist meines Wissens nach Mathe-Prof. (für Geometrie Wink ), nicht in Mannheim, vielleicht komme ich ja so auchnochmal an Infos Smile .

Edit: Wobei das was in der Schule als Geometrie läuft hat vermutlich wenig mit "echter" Geometrie zu tun Very Happy Dazu empfinde ich '"die vesteckte Geometrie" im Physikuntericht nicht so schlimm Wink .
Nalien
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Anmeldungsdatum: 21.05.2010
Beiträge: 612

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2012 - 23:43:17    Titel:

Du kannst Geometrie meines Wissens nach komplett meiden und selbst im Hauptfach Mathe noch nebenbei VWL Module hoeren im Rahmen deines Anwendungsgebietes.
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2012 - 12:58:58    Titel:

Zitat:
@wima: Evidenz für diese Behauptung? Was macht man in Statistik für Mathematiker so groß anders? Versteh das bitte nicht als Angriff, es interessiert mich nur was da so anders sein soll.


Ok, wie Sie möchten. Statistik 1 für Mathematiker wird oft erst im 4/5 Semester empfohlen( ich hatte natürlich auch Statistik 2).

Ich kenne das Skript aus Mannheim nicht, nur vom Hörensagen den Inhalt und den Inhalt der Website.

Aber in mathematischer Statistik 1 integriert man ständig, hat Maßtheorie, deshalb erst im späteren Semester und braucht einiges an Wahrscheinlichkeitstheorie.
Man behandelt halt Verteilungen (z.B. Gamma Verteilung, t-Verteilung) Maximum Likelihood, Bayes-Schätzer, Ungleichung von Cramer -Rao
http://de.wikipedia.org/wiki/Cram%C3%A9r-Rao-Ungleichung

usw.. viel mir nur spontan ein. Später wird das mehrdimensionale behandelt.

Falls ihr das alles hattet, so nehme ich das was ich sagte, zurück

Also es geht nicht nur um Quantile, Konfidenzintervalle, Regression, Punktschätzer usw.
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