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Wima Bachelor der bessere VWL Bachelor ?
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Mister_X
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Anmeldungsdatum: 19.04.2009
Beiträge: 226

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2012 - 13:52:14    Titel:

Das Problem ist ja nicht der eigentliche Inhalt, der eher ähnlich ist, wie es auch bei wima schon durchkam, sondern die Herangehensweise.
Cramer-Rao habe ich z.B. auch in Einf. in Ökonometrie gesehen. Da wird das Ganze dann halt nur erwähnt, nicht bewiesen und i.d.R. auch nicht richtig verstanden, da nicht klausurrelevant.

Mathematische Statistik, wie alles im Bereich Stochastik, benötigt Maßtheorie.
Statistik-Vorlesungen von Nicht-Mathematikern sind doch häufig nichts anderes als die Aneinanderreihung von diversen Tests, Konfizdenzintervallschätzung, etc., die dann höchstens intuitiv mit dem ZGS begründet werden oder im schlimmsten Fall "akzeptiert" werden.

Für eine kurze Einführung vgl. die erste Hälfte von
Zitat:
http://www.janmaas.org/lehre/SS2012/Birkner.pdf
oder die zweite Hälfte von Georgii Stochastik
Mister_X
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Anmeldungsdatum: 19.04.2009
Beiträge: 226

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2012 - 14:13:59    Titel:

Um auf die eigentliche Frage zu antworten:

Wenn du glaubst, dass eines der Programme unter 1.) in Frage kommen könnte, vergiss Wima (vor allem in Mannheim) und mach einen soliden Mathe Bachelor.
Hinweis: deine Wettbewerber sind ein anderes Kaliber, als die Leute in VWL (zumindestens in Deutschland)

Allgemein, stell dir die Frage, ob du PRIMÄR VWL oder Mathe machen möchtest und suche dir danach die Uni aus.

Von Wima in Mannheim würde ich abraten, da mich die Studenten mit denen ich zu tun hatte (zugegebenermaßen ein sample von 4-5) kein bisschen überzeugen konnten. Mein Eindruck war eher, dass der Studiengang eher das Auffangbecken für quantitativ interessierte Leute war, die aber entsprechenden Noten, BWL oder VWL gemacht hätten.
TheTransporter
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2012 - 14:14:53    Titel:

Laut CHE (Stand 2009) wurden bei 186 Bewerbungen "nur" 80 Personen angenommen. Sind 43% nicht "wenig/schlecht" für ein Mathestudium ?

Hat sich da etwas geändert ?

Ich glaub ich werde mich trotz allem 2013 für Wima in Mannheim bewerben, aber wie wäre z.B. Mathe mit Beifach VWL in Bonn? Bonn soll doch in Mathe und in VWL gut sein. Dafür hat Mannheim vermutlich das bessere Netzwerk.

Gibt es eigentlich Indikatoren für ein „erfolgreiches“ Mathestudium?
TheTransporter
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2012 - 14:23:19    Titel:

Mister_X hat folgendes geschrieben:
Um auf die eigentliche Frage zu antworten:

Wenn du glaubst, dass eines der Programme unter 1.) in Frage kommen könnte, vergiss Wima (vor allem in Mannheim) und mach einen soliden Mathe Bachelor.
Hinweis: deine Wettbewerber sind ein anderes Kaliber, als die Leute in VWL (zumindestens in Deutschland)

Allgemein, stell dir die Frage, ob du PRIMÄR VWL oder Mathe machen möchtest und suche dir danach die Uni aus.

Von Wima in Mannheim würde ich abraten, da mich die Studenten mit denen ich zu tun hatte (zugegebenermaßen ein sample von 4-5) kein bisschen überzeugen konnten. Mein Eindruck war eher, dass der Studiengang eher das Auffangbecken für quantitativ interessierte Leute war, die aber entsprechenden Noten, BWL oder VWL gemacht hätten.


Ok, dass über Mannheim klingt wirklich nicht nett. In ein Sammelbecken möchte ich eher nicht landen. Die Programme unter 1. waren auch nur Beispiele, welche mir bekannt waren. Ob man für die gut genug ist bzw. ob sie einen interessieren, würden wird sich eh erst viel später zeigen.

Primär VWL oder Mathe lässt sich schwer sagen. Früher oder später würde ich, würde ich heute sagen, dass ich lieber auf VWL überschwenken würde bzw. eine Schnittmenge suchen würde. Dazu bin ich mir nicht sicher, ob ein reines Mathestudium machbar ist. Es hat ja schon einen "harten" Ruf.
hansi111
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Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 298

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2012 - 14:33:49    Titel:

Warum denkst du, dass Mathe so viel härter wäre als Vwl mit Beifach Mathe? Entscheidend sind meistens die ersten Semester und die sind bei beiden fast identisch.
TheTransporter
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2012 - 14:46:17    Titel:

hansi111 hat folgendes geschrieben:
Warum denkst du, dass Mathe so viel härter wäre als Vwl mit Beifach Mathe? Entscheidend sind meistens die ersten Semester und die sind bei beiden fast identisch.


In Bonn geht das Nebenfach im 3. Semester los (und es sind mind. 24 ECTS im Nebenfach (wobei es scheinbar auch nur 24 sind) ).
Somit macht es dort keinen Unterschied zwischen Mathe und Mathe mit Beifach.

Wima in Mannheim halte ich nicht viel härter als VWL mit Mathe in Mannheim.
hansi111
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Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 298

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2012 - 15:02:49    Titel:

Hast mich wohl nicht richtig verstanden.

TheTransporter hat folgendes geschrieben:
Dazu bin ich mir nicht sicher, ob ein reines Mathestudium machbar ist. Es hat ja schon einen "harten" Ruf.


Du hast vor einem reinen Mathestudium Angst, weil es angeblich schwer ist. Wenn du Vwl studierst und dabei Mathe als Nebenfach nimmst, wird es für dich nicht einfacher.
TheTransporter
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2012 - 15:07:53    Titel:

In einen Mathestudium gibt es eben noch mehr Mathe Very Happy
Ich denke begrenzt müsste es einfacher seine Smile Nicht vom Inhalt der Kurse (der im Idealfall nahezu identisch sein sollte), sondern von der Masse.
erobique
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 378

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2012 - 16:38:55    Titel:

Kannst auch einfach Statistik in Dortmund oder München studieren. Kann jetzt nur für Dortmund sprechen:
http://www.statistik.uni-dortmund.de/fileadmin/user_upload/Studium/Studiengaenge-Infos/Bachelor_Statistik.pdf
Analysis I+II hörst Du mit den Mathematikern, VMR I+II entspricht ungefähr Linearer Algebra mit Fokus auf Themen die später in Linearen Modellen gefragt sind. Lernst in jedem Fall mit R zu programmieren, Softwarekurse zu SPSS, Matlab, Latex und SAS werden jedes Semester angeboten.

Im Nebenfach kannst Du aus allen BWL/VWL Modulen wählen. Die VWL in Dortmund ist leider sehr klein, aber dafür auch sehr forschungsstark, siehe:
http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=77&so=9d&pc=29
Die Statistikfakultät hat mit Walter Krämer ne Koryphäe im Bereich der Statistik/Ökonometrie. Letztes Semester wurd auch ein Lehrstuhl für Finanzökonometrie eingerichtet, der vom jüngsten Dr. in NRW geleitet wird.
Im Numerikmodul kannst Du z.B. Operations Research I+II belegen. Bei den Quantitativen Methoden stehen z.B. Ökonometrie und Demometrie zur Auswahl. Bei den Spezialgebieten gibts auch ne Reihe an Spezialvorlesungen in der Ökonometrie. Im Studium Fundamentale kannste auch Wirtschaftsvorlesungen belegen.
Wenn Du den Fokus richtig legst und Deine Bachelorarbeit entsprechend auslegst, dann bist Du bei knapp 75 CP in wirtschaftlichen Fächern, entspricht immerhin etwa 2.5 von 6 Semestern.

Zu München: ist dort meines Wissens nicht viel anders.
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