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AJQ Full Member


Anmeldungsdatum: 30.11.2007 Beiträge: 103
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Verfasst am: 18 Apr 2012 - 00:23:18 Titel: Frequenzverhalten Spule / Kondensator |
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Hallo,
warum wird bei der Messung des Frequenzverhaltens der Spule mit einer niedrigen Frequenz begonnen und diese dann erhöht?
Warum wird bei der Messung des Frequenzverhaltens des Kondensators mit einer hohen Frequenz begonnen und diese dann verringert?
Ich weiß das C hohe Frequenzen durchlassen und niedrige sperren, bei L umgekehrt, aber was hat das mit der Reihenfolge der Messung zu tun und warum ist das so?
MfG |
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AJQ Full Member


Anmeldungsdatum: 30.11.2007 Beiträge: 103
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Verfasst am: 18 Apr 2012 - 20:24:23 Titel: |
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| Hat hierzu niemand eine Idee? |
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GvC Senior Member


Anmeldungsdatum: 16.02.2009 Beiträge: 2625
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Verfasst am: 19 Apr 2012 - 10:26:05 Titel: |
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| AJQ hat folgendes geschrieben: |
| Hat hierzu niemand eine Idee? |
Nee, ich habe jedenfalls keine. Du kannst die Messungen genauso gut in umgekehrter Reihenfolge machen. Du kannst sogar mit willkürlich ausgewählten Frequenzen in beliebiger Reihenfolge messen. Warum sollte denn das Ergebnis einer Messung bei einer bestimmten Frequenz von irgendwelchen anderen Messungen abhängig sein?
Vielleicht ist es einfach nur praktisch, stetig steigende Impedanzwerte für die Induktivität bei steigenden Frequenzen und für die Kapazität bei sinkenden Frequenzen in eine Messwertetabelle eintragen zu können. Denn immerhin ist
[; X_L=\omega L;]
und
[; X_C=\frac{1}{\omega C};] |
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elexberd Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.10.2010 Beiträge: 545 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 19 Apr 2012 - 22:18:22 Titel: |
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GvC:
Ein Frage nur zu deiner Latex-Darstellung: kann man etwa in diesem Forum LATEX entschlüsselt darstellen? Das würde mich mal sehr interessieren. |
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elexberd Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.10.2010 Beiträge: 545 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 19 Apr 2012 - 22:22:12 Titel: |
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| Oh, ich habe gerade gesehen, dass isi1 da eine sehr schöne Anleitung gegeben hat. |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 21 Apr 2012 - 14:03:51 Titel: |
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Ich würde auf die im Bauteil gespeicherte Energie tippen. Mal ein deutliches Beispiel: Angenommen, ihr habt einen Kondensator mit recht großer Kapazität bzw. allgemein ein Bauteil mit einer hohen Zeitkonstante)und messt das Verhalten bei f=10Hz. Dann dreht ihr schlagartig auf f=100kHz auf. Euer Kondensator wird u.U, immer noch Energie vom Aufladen mit der kleinen Frequenz enthalten. Diese wird sich auf die Ortskurve auswirken, da sie Messung überlagert. Dieser Effekt sollte zwar abklingen, kann die Messung aber verfälschen. Bei einer Spule ist es umgekehrt, da hier die Energie, die man pro Zeit dort speichern kann, umgekehrt proportional zur Frequenz ist.
Das ist der einzige Unterschied zwischen den Bauteilen, der als Begründung für die gegebene Aussage herhalten kann. Wobei ich aber denke, dass der Unterschied in einem Laborversuch, in dem man die Frequenz von Hand variiert und eh ein paar Sekunden zwischen den einzelnen Messungen warten kann, vernachlässigbar ist. Das ist eher ein Problem bei automatisierten Prüfständen, die die Ortskurven schnell durch selbstständiges Sweeping der Frequenzen ermitteln. Von daher hat GvC recht, bei Messungen von Hand sollte es egal sein, wo du anfängst. |
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