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Informatik Studium
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Zilnicc
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Anmeldungsdatum: 18.04.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2012 - 10:41:49    Titel: Informatik Studium

Guten Morgen zusammen,

kurz zu meiner Person:

Ich bin 19 Jahre alt, habe meine Fachhochschulreife (Schnitt 3,0 Confused ) 2010 absolviert und bin gerade in einer Ausbildung zum Industriekaufmann. Diese werde ich nun im Juli abschließen (Schnitt 2,0 - 2,3).

Jetzt zu meiner "Zukunft":

Da ich momentan noch alle "theoretischen" BWL Grundlagen im Kopf habe, würde ich gerne studieren gehen. Jedoch hole ich davor wahrscheinlich mein "richtiges" Abitur (auf Wirtschaftlicher Basis) nach. Ich interessiere mich sehr für das Programmieren, lese mich gerade in C+ ein. In Foren habe ich schon viel über den Mathematik Lernstoff gehört, welcher sehr anspruchsvoll sein soll?!

Mit Mathematik hatte ich eigentlich nie Probleme, in meiner Fachhochschulereife hatte ich eine 2. Aber auch waren da die Mathe Themen natürlich von der komplexität her, niemals so anspruchsvoll wie es kommen wird. Leider kann ich den Schwierigkeitsgrad überhaupt nicht einschätzen, könnte dazu jemand Stellung nehmen?

Ich habe mich früher nie für Schule interessiert, ich war 16 - 17 Jahre alt, als ich die Fachhochschulreife machte, und mir war eig. alles egal^^.
Nun hat sich dies geändert und ich bin auch motivierter zu lernen.

Aber ich denke für eine Uni reicht es nicht, da mir dies zu viel Theorie ist, und ich lieber etwas in die Praxis umsetzen will. Daher denke ich eine Fachhochschule ist das passendere.

Auch bin ich mir nicht sicher ob ich Wirtschaftsinformatik oder Angewandte Informatik studieren möchte... könnte jemand mir ein paar klare Unterschiede zwischen diesen 2 Studiengängen geben?

Alles in allem, nochmal kurz die Fragen zusammen gefasst Laughing

Wie anspruchsvoll ist die Mathematik für ein Informatik Studium?
Ist es sinnvoll als "Einsteiger in die IT-Welt" ein Informatik Studium zu beginnen? (also ohne große Vorkenntnisse)
Der deutliche Unterschied zwischen Wirtschaftsinformatik und Angewandter Informatik?

Herzlichsten Dank im Vorraus!

mfg
zora1
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Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2012 - 00:49:20    Titel:

- Wie anspruchsvoll ist die Mathematik für ein Informatik Studium?

Wenn du an der Uni studieren willst, extrem hart. Das Niveau bzw. der Anspruch ist an der FH um Welten niedriger, trotzdem ist eine gewisse Begabung und noch wichtiger ein hoher Interesse an mathematischen Problemen wichtig. Deine BWL-Kentnisse, sowie die Mathematik, die ihr an der FOS im wirtschaftlichen Zweig gemacht habt, ist damit nicht vergleichbar. Lass dich davon aber nicht zu sehr einschüchtern.


-Ist es sinnvoll als "Einsteiger in die IT-Welt" ein Informatik Studium zu beginnen? (also ohne große Vorkenntnisse)

Du hast in deinem vorherigen Post geschrieben, du willst anfangen Programmieren zu lernen. Das ist für ein Informatik Studium nicht erforderlich. Wenn du ins Programmieren einsteigst, fang ja nicht mit C++ an, da diese Sprache zu schwierig ist.
Programmieren ist nur Nebensache bei einem Informatik Studium (zumindest an der Uni). Du solltest dich schon erstmal erkundigen ob dich das interessiert: Schaltnetze, Rechnerarchitektur, Datenmodellierung, Algorithmen, Automaten, Komplexitätstheorie usw.



-Der deutliche Unterschied zwischen Wirtschaftsinformatik und Angewandter Informatik
"Wirtschaftsinformatik" ist sehr Hochschulbezogen. An meiner Uni ist das 80% BWL und 20% Informatik, an anderen umgekehrt, da musst du dich vor Ort informieren.
Angewandte Informatik hat in aller Regel noch ein Anwendungsgebiet wie z.B. Bio,Geo,Wirtschaft usw.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5007

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2012 - 09:16:17    Titel:

"Um Welten.." würde ich jetzt nicht behaupten, aber an der uni ist es sehr viel theoretischer und das macht es für die meisten auch schwieriger, aber die kochen auch nur mit wasser. trotzdem kommt die angewandte informatik von den fhs in der wirtschaft sehr gut an, oder gerade deswegen?

wirtschaftsinformatik ist die kombination aus informatik und wirtschaft http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftsinformatik

ich würde dir auch zu beginn die programmiersprache C empfehlen.
Jack159
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Anmeldungsdatum: 24.01.2009
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2012 - 22:18:50    Titel:

Also wenn du programmieren willst, dann geh auf eine FH!
Bin derzeit im 2. Semester Informatik an einer FH. Wir hatten im 1. Semester Java. Im 2. Semester aktuell haben wir Java 2 und C.
Im 3 und 4 Semester kommen noch diverse Websprachen hinzu, Softwareprojekte usw...

Das man in einem Informatikstudium kaum programmiert, kann ich überhaupt nicht unterschreiben! Vielleicht ist es ja an einer Uni so.
Allerdings besteht das Studium natürlich nicht NUR aus programmieren.
Argi
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Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beiträge: 1405

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2012 - 00:04:33    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
wirtschaftsinformatik ist die kombination aus informatik und wirtschaft http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftsinformatik


Dem ist zu widersprechen. Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich vornehmlich mit Informationssystemen, die größtenteils einen wirtschaftlichen Bezug haben. Typisch sind hier zum Beispiel ERP-Systeme.

Um hier kompetent zu sein, benötigt man Kenntnisse aus den beiden im Namen erwähnten Disziplinen. Daraus resultieren natürlich Überschneidungen im Studium und gegebenenfalls auch im späteren Berufsleben. Dennoch gibt es hier Bereiche, die im Kern der Wirtschaftsinformatik zuzuordnen sind, nennen wir hier zum Beispiel das Datenmanagement, Informationsmanagement, Wissensmanagement, Prozessmodellierung (die IT und Geschäftsabläufe beinhaltet) oder Bereiche wie IT Service Management und IT Governance.

Ein ordentlicher Studiengang in Wirtschaftsinformatik wird daher Module aus den Bereichen Informatik und Wirtschaft beinhalten, aber auch solche, die sich mit den Themen der Wirtschaftsinformatik beschäftigen und nicht zum Kanon der angrenzenden Disziplinen gehören.

Vereinfacht gesagt:
Der Informatiker setzt mathematische Prinzipien ein, um informationsverarbeitende Konstrukte zu erschaffen.
Der Wirtschaftler sucht Wege, effizient die Bedürfnisse des Marktes zu bedienen.
Der Wirtschaftsinformatiker arbeitet gestaltend daran, die vom Informatiker entwickelten Mittel möglichst sinnvoll zur Befriedigung der Anforderungen des Wirtschaftlers einzusetzen.

Ansonsten sind die nämlich potentiell wie zwei Latten ohne Nagel. ;)
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