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Kampfsport im Lebenslauf
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nevermore
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 32
Wohnort: hh

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2012 - 09:39:05    Titel: Kampfsport im Lebenslauf

Halli Hallo,
Ich habe mich schon lange gefragt, wie das mit seinen Hobbies & Erfolgen im Lebenslauf ist. Ich trainiere seit vielen Jahren ziemlich intensiv Thaiboxen und Boxen und hatte auch schon Erfolge wie z.B. Deutscher Meister etc.
Wenn man meinen Namen nach googlet findet man entsprechend Videos der Kämpfe und auch 1-2 Artikel über Kämpfe die meinen Namen beinhalten.
Ich steh natürlich zu meinem Hobby, möchte aber nicht, dass Personaler falsch über mich denken, da Thaiboxen und Boxen oft Klischees hervorruft, zu dem bin ich ein Südländer.

1. Frage: Sollte ich versuchen so viele Infomationen wie möglich aus dem Web zu löschen?
2. Frage: Sollte man Erfolge/gewonnene Titel im Lebenslauf erwähnen?

PS: Bin BWL Student im 2.Semester und bewerbe mich auf diverse Praktika.

In diesem Sinne,
Grüße !
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2012 - 09:45:05    Titel:

es kommt auf den personaler an. "deutscher meister" werden nicht viele, also das spricht schon für dich. natürlich besteht verletzungsrisiko, aber ich würde dich zu einem vorstellungsgespräch einladen und mich dadurch bei dem thema weiter informieren. allein deswegen wird es keine absagen geben, eher zusagen.
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 1317
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2012 - 10:03:59    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
es kommt auf den personaler an. "deutscher meister" werden nicht viele, also das spricht schon für dich. natürlich besteht verletzungsrisiko, aber ich würde dich zu einem vorstellungsgespräch einladen und mich dadurch bei dem thema weiter informieren. allein deswegen wird es keine absagen geben, eher zusagen.


Sehe ich ähnlich. Würde es reinschreiben, wenn du nennenswerte Titel gewonnen hast. Es spricht eher für dich, wenn du die Ausdauer & Motivation hast, dich so intensiv damit auseinanderzusetzen. Das ist aber meine persönliche Meinung.
Kithar
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Anmeldungsdatum: 12.08.2011
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2012 - 10:09:01    Titel:

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:
konstantin87 hat folgendes geschrieben:
es kommt auf den personaler an. "deutscher meister" werden nicht viele, also das spricht schon für dich. natürlich besteht verletzungsrisiko, aber ich würde dich zu einem vorstellungsgespräch einladen und mich dadurch bei dem thema weiter informieren. allein deswegen wird es keine absagen geben, eher zusagen.


Sehe ich ähnlich. Würde es reinschreiben, wenn du nennenswerte Titel gewonnen hast. Es spricht eher für dich, wenn du die Ausdauer & Motivation hast, dich so intensiv damit auseinanderzusetzen. Das ist aber meine persönliche Meinung.


Ist doch geil! Außerdem macht es dich mMn interessanter und so ein CV bleibt den Personalern besser im Gedächtnis. Sei stolz darauf und kommuniziere das auch so.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5732
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2012 - 10:14:14    Titel:

Grundsätzlich ist die herrschende Auffassung heutzutage, dass Hobbys NICHT mehr in einen Lebenslauf gehören. Man spricht hier auch von der "Freizeitfalle".

Aber gerade, wenn es für den Job/Arbeitgeber etc. passende oder durch besondere Erfolge herausragende Hobbys handelt kann es durchaus Sinn machen - unter bestimmten Bedingungen.

Typische Beispiele wären, wenn Sich jemand im sozialen Bereich bewirbt und als Hobby die ehrenamtliche Mitarbeit in einer Jugendorganisation angibt. Oder der Sportler, der sich eben bei einem entsprechenden Hersteller bewirbt, der Motorradfahrer, der in der Sparte bei Suzuki anfangen möchte usw. Wer deutscher Meister oder sonstige ausgefallene Erfolge vorweisen kann ist, der kann mit sowas gut Punkten.

Hobbys wirken aber, wenn sie sehr ausgefallen sind oder beim Leser evtl. auch negative Assoziationen hervorrufen, durchaus auch kontraproduktiv.
Plakatives Beispiel wäre der Angler oder Jäger, der auf einen Vorgesetzten trifft, der absoluter Tierschützer und Veganer ist.
Aber auch Kampfsport kann schnell negativ auf Leute wirken, genauso politisches Engagement (für die "falsche" Partei) oder Motorradfahren, wenn das Gegenüber versehentlich schlechte Erfahrungen damit gemacht hat.

Daher würde ich auch dazu tendieren die Hobbys im Zweifel immer lieber weg zu lassen.

Kampfsport ist, wie angedeuted, ist besonders zweischneidig. Wer natürlich besondere Erfolge vorzuweisen hat und Konstantin liegt hier völlig richtig, kann das ein positives Bild erzeugen. Ausdauer, Hartnäckigkeit, Disziplin. In aller Regel gefällt das Arbeitgebern, auch wenn sie mit Kampfsport nicht viel zu tun haben.
Allerdings kommt da bei einigen auch schnell der Gedanke, den Konstantin ansprach, nach Verletzungsrisiken, Ausfällen durch den Sport hoch, oder auch ob sich die Person bei dem Trainingspensum was zu erfüllen ist, überhaupt komplett der Arbeit widmen kann, auch mal länger. Das passiert vor allem je skeptischer die Leute dem entsprechenden Hobby gegenüber eingestellt sind.

In diesem speziellen Fall würde ich es aber riskieren und aufnehmen aber wahrscheinlich eher unter dem Aspekt "Besondere Erfolge" o.ä. Die paar, die deswegen sofort eine Ablehnung schicken dürften im Vergleich zu denen, denen so etwas positiv auffällt, gering halten. Steh einfach dazu, das bist schließlich Du und es ist und bleibt auch Dein Leben.

Löschen im Internet würde ich jetzt nicht zwangsläufig in Angriff nehmen, es sei es sind Sequenzen oder Bilder wo Du objektiv negativ wirkst (bspw. besonders brutal, hinterhältig etc.). Allerdings würde ich auch nicht besonders irgendwo darauf hinweisen.

Grüße
Gozo
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1356

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2012 - 13:21:13    Titel:

Wenn du was gewonnen hast auf jeden Fall rein in den Lebenslauf.
A1848
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Anmeldungsdatum: 19.03.2008
Beiträge: 2182

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2012 - 22:38:59    Titel:

"Freizeitfalle"

Nein ich habe keine Hobbys. Ich arbeite 20 Stunden und schlafe vier. Man nennt mich auch Soldat der deutschen Wirtschaft.

Ich tue allés für meine UB und bin sooo froh wenn ich genommen werde. Vllt. kann ich den schlaf auch auf 3 Std. drücken.
Berliner44
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 618

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2012 - 22:48:22    Titel:

Wenn dein Lebenslauf schon so genug hergibt, würde ich es aufgrund der von Gozo beschriebenen Gründe weglassen. Einfach um der Gefahr entgegenzuwirken, dass das, wie von dir selber beschrieben, bestimmte Klischees hervorruft.

Ich würde es durchaus jedoch im Interview dann erwähnen, wenn es darum geht bestimmte Eigenschaften mit Beispielen zu belegen. Wie Durchhaltevermögen etc.

Das hätte den Vorteil, dass man im Interview dazu Stellung beziehen kann, während man auf dem CV dem Personaler und seinem ersten Eindruck erstmal nichts entgegensetzen kann.

Unter dem Strich denke ich aber, dass dir sowohl bei der einen als auch bei der anderen Variante keine nennenswerten Nachteile entstehen werden.
above&beyond
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Anmeldungsdatum: 06.02.2012
Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2012 - 23:24:02    Titel:

Bitte? Deutscher Meister natürlich in den CV.
Goodwill
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Anmeldungsdatum: 25.06.2009
Beiträge: 896

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2012 - 01:01:09    Titel:

A1848 hat folgendes geschrieben:
"Freizeitfalle"

Nein ich habe keine Hobbys. Ich arbeite 20 Stunden und schlafe vier. Man nennt mich auch Soldat der deutschen Wirtschaft..


Damit ist doch lediglich gemeint dass gewisse Hobbys bei Personalern aufgrund eines anderen Geschmacks evtl. schlecht rüberkommen. Was man zu Hause so treibt und in welcher Intensität kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Ob man es umbedingt auf den CV schreiben muss ist die Frage. Und da stimme ich dem Gros hier zu: nur wenn es etwas Besonderes ist und im Allgemeinen mit positiven Eigenschaften asoziiert wird.

Kampfsport ist wie hier schon angedeutet wurde recht zweischneidig. Judo oder andere rein verteidigungsbasierte Sportarten kommen generell noch recht positiv rüber. Boxen (die Meinungen gehen auseinander) sehen viele schon als keinen "Sport" mehr an.
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