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[Fachbereich Steuern] Arbeiten oder Studium?
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Simpson
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Anmeldungsdatum: 25.08.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2012 - 17:14:06    Titel: [Fachbereich Steuern] Arbeiten oder Studium?

Guten Tag zusammen,

folgende Situation:
- Abschluss: Fachhochschulreife
- in Ausbildung (Steuerfachangestellter, 1. Lehrjahr)

Ich bin schon am überlegen wie es nachher weitergehen soll:
- Arbeiten als Steuerfachangestellter, die erforderliche Berufserfahrung sammeln und den Steuerfachwirt und/oder Bilanzbuchhalter machen. Nachteil: man macht das neben dem Beruf, was also zusätzlich Stress bedeutet.

- Nach der Ausbildung studieren. Ich muss sagen, das ich eher zu einem Studium tendiere, doch es gibt an den FHs wenig spezialisierte Studiengänge die sich nur mit Steuerlehre/Steuerwesen beschäftigen.

Und (ihr dürft mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen) ich habe wenig Lust auf ein BWL Studium mit Schwerpunkt Steuern, weil ich hier davon ausgehe, dass mir das nicht viel bringt, da BWL eben "allgemein" studiert wird - im Schwerpunkt wird eben nicht das komplette Steuerrecht abgedeckt.

Helft mir doch bitte mal ein bisschen auf die Sprüng Wink Kennt ihr FHs die einen spezialisierten Studiengang in Richtung Steuerwesen bereitstellen? Nach der Ausbildung Arbeiten inkl. Weiterbildung oder Studieren (um sich so die Weiterbildung sparen zu können)?
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2012 - 19:39:44    Titel:

Sinn und Zweck eines Hochschulstudiums ist die Vermittlung von Grundlagen und Methodenkompetenz. Sinn ist nicht dich explizit zum Steuerexperten zu schulen...
Simpson
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Anmeldungsdatum: 25.08.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2012 - 19:41:19    Titel:

Na ja... würde ich so nicht sagen.

Grundlagen habe ich dann ja bereits, zumindestens zum Teil.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2012 - 20:34:57    Titel:

es gibt genug spezialisierte bachelor-programme in diese richtung, z.b.:

http://www.hs-niederrhein.de/fb08/studium/bsw/
https://www.fh-muenster.de/bwl/studierende/module/steuern/Steuerlehre_B.A..php

das geht auch dual, also im praxisverbund eines unternehmens und einer DHBW.

wenn das ziel der steuerberater ist, würde ich mich aber eher auf eine ausbildung im gehobenen dienst bewerben (diplom finanzwirt). nach 5 jahren tätigkeit im amt kannst du dann als steuerberater arbeiten.
2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2012 - 20:54:53    Titel: Re: [Fachbereich Steuern] Arbeiten oder Studium?

Simpson hat folgendes geschrieben:
- Arbeiten als Steuerfachangestellter, die erforderliche Berufserfahrung sammeln und den Steuerfachwirt und/oder Bilanzbuchhalter machen. Nachteil: man macht das neben dem Beruf, was also zusätzlich Stress bedeutet.

Wenn dir so ein Job gefällt und du deine Wunschtätigkeit auf diese Weise durch entsprechende Weiterbildung erreichen kannst, dann verzichte auf das unsinnige Studium. Ein Studium ist auch nicht unbedingt stressfreier (insbesondere wenn dir Job und Weiterbildung Spaß machen).
Simpson
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Anmeldungsdatum: 25.08.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2012 - 21:04:41    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
wenn das ziel der steuerberater ist, würde ich mich aber eher auf eine ausbildung im gehobenen dienst bewerben (diplom finanzwirt). nach 5 jahren tätigkeit im amt kannst du dann als steuerberater arbeiten.


Ob ich den StB mache, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.

Aber es sind zehn Jahre Wink

Zitat:
Wenn dir so ein Job gefällt und du deine Wunschtätigkeit auf diese Weise durch entsprechende Weiterbildung erreichen kannst, dann verzichte auf das unsinnige Studium. Ein Studium ist auch nicht unbedingt stressfreier (insbesondere wenn dir Job und Weiterbildung Spaß machen).

Ich spreche hier aber von der Weiterbildung zum STEUERfachwirt.

Und außerdem verdient man als Steuerfachangestellter auch nicht unbedingt so gut, als dass es sich lohnen würde quasi sechs Jahre dort zu arbeiten (drei Jahre Berufserfahrung bis zur Weiterbildung, diese dauert auch wieder gut drei Jahre als insgesamt sechs Jahre).

Das sind derzeit alles schon Überlegungen meinerseits.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2012 - 23:48:13    Titel:

ups, dann waren die 5 jahre die mindestzeit, die man nach ausbildung dabei bleiben muss, ohne die ausbildungsvergütung zurückzahlen zu müssen.

wenn es also nicht primär um den steuerberater geht, würde ich dir ein in richtung steuern spezialisiertes bwl studium empfehlen. normalerweise tue ich das nicht, weil man vor dem studium seine neigungen nicht kennt und ich generalistisch im bachelor für besser halte, da man sich auch noch im master spezialisieren kann, aber du weisst ja bereits, worauf du dich einlässt. der bachelor reicht vorläufig auch und praxiserfahrung hast du ja auch schon, also in 3 jahren verdienst du dann schon deutlich mehr im vergleich zum steuerfachangestellten. bilanzbuchhalter können aber auch ganz gut verdienen.
für den steuerberater ist der gehobene dienst aber definitiv besser. die vergütung nach dem studium ist bezogen auf die arbeitszeit okay und es gibt interessante stellen (z.b. aussendienst). die steuerberaterprüfung schafft auch noch lange nicht jeder bwler, weil das thema im studium nicht annährend so intensiv behandelt wird wie beim diplom finanzwirt.
Simpson
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Anmeldungsdatum: 25.08.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2012 - 17:38:26    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
bilanzbuchhalter können aber auch ganz gut verdienen.

Aber nicht als Angestellte/r bei einem Steuerberater Wink

Zitat:
für den steuerberater ist der gehobene dienst aber definitiv besser. die vergütung nach dem studium ist bezogen auf die arbeitszeit okay und es gibt interessante stellen (z.b. aussendienst). die steuerberaterprüfung schafft auch noch lange nicht jeder bwler, weil das thema im studium nicht annährend so intensiv behandelt wird wie beim diplom finanzwirt.

Ist bekannt.
Bei dem StB-Examen rasselt regelmäßig die Hälfte (Plus - Minus) durch.
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