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Bachelorarbeit Steuern- Thema d. Seminararbeit weiterführen?
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NK1990
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Anmeldungsdatum: 22.07.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 02 Mai 2012 - 09:42:46    Titel: Bachelorarbeit Steuern- Thema d. Seminararbeit weiterführen?

Hallo,

ich studiere im 6. Semester VWL und werde bald meine Bachelorarbeit im Thema Steuern schreiben, vom Lehrstuhl werden folgende Themen angeboten:

- Entscheidungsneutralität vs. Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Steuerrecht
- Die Rechtsformneutralität im Spiegel steuerrechtlicher Überlegungen
- Die GmbH&Co.KG im Steuerrecht

Meine Seminararbeit habe ich zum Thema Bilanzierung und Bewertung der Passiva aus steuerlicher Sicht geschrieben.
Nun stellt sich für mich die Frage, ob ich lieber das Thema aus der Seminar weiterführe, also beispielsweise noch genauer auf die Bilanzierung nach HGB und auch auf jene nach IFRS eingehe. Dabei stellt sich mir die Frage, ob nicht die Gefahr besteht, dass es dann zwischen beiden Arbeiten zu viele Überschneidungen gibt.
Was meint ihr, sollte ich das Thema der Seminararbeit wieder aufgreifen oder ist es besser, sich nochmal in ein neues einzuarbeiten (von den vorgegebenen würde ich dann das dritte oder zweite präferieren)?
MSTA
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Anmeldungsdatum: 13.09.2010
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2012 - 08:30:52    Titel:

Zu deiner Seminararbeit:

Hast du nun über die Bewertung der Passiva nach Steuerrecht, HGB oder IFRS geschrieben?

Darüber hinaus würde ich mir für eine Bachelorarbeit kein Thema a la "Bilanzierung Passiva nach XXX" suchen. Ob jetzt XXX StR, HGB oder IFRS ist sei mal hinten angestellt, aber das Thema ist alles andere als eng genug abgesteckt um als Bachelorarbeit zu passen. Meiner Meinung nach würde ich das Thema - wenn überhaupt - deutlich einschränken.

Da du VWL studierst, würde ich dir grds. mal von Thema 3 abraten. Das ist aus (steuer-)rechtlicher Sicht interessant, als VWLer kannst du dich da glaube ich weniger austoben.

Thema 2 ist da schon besser, der Fokus liegt hier ja auf der effektiven Steuerbelastung, was doch etwas zahlenlastiger ist als Thema 3 und dir somit entgegenkommen sollte. (Falls du natürlich der Gesetzesfreak bist und voll darauf abfährst Paragraphen zu zerlegen - warum auch immer du dann VWL studierst - nimm Thema 2 ;-) )

Falls du allerdings unbedingt an deiner Seminararbeit weiterbasteln willst: Such dir was von den Passiva aus, nimm nicht alle. Meiner Meinung nach würden sich für dich z.B. Rückstellungen anbieten, die gilt es zu bewerten, abzuzinsen, etc. Ich denke hier könntest du als VWLer punkten.
NK1990
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Anmeldungsdatum: 22.07.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2012 - 12:12:53    Titel:

Hey,

also die Seminararbeit hab ich über die Bilanzierung und Bewertung nach EStG und da, wo es für Erläuterungszwecke nötig war, auch nach HGB geschrieben.

Das mit der Einschränkung hatte ich mir auch schon überlegt, die Rückstellungen würden sich wohl wirklich am besten eignen. Allerdings habe ich ein bisschen Bedenken, mit der Thematik dann 30 Seiten voll zu bekommen, aber wenn ich über HGB, EStG und IFRS schreibe, sollte es wohl möglich sein.

Zu den Themen: Ich interessiere mich schon ziemlich für VWL, mein Studium ist allerdings relativ BWL-lastig ausgerichtet, da ich im Laufe der Zeit gemerkt habe, dass mich der betriebswirtschaftliche und auch der juristische Bereich doch noch mehr reizen. Abschließen werde ich das Studium auf jeden Fall, im Master werde ich aber wohl Richtung ATF, vielleicht noch kombiniert mit Wirtschaftsrecht gehen. Insofern könnte sich dann ja doch auch Thema 3 anbieten, werde nochmal überlegen, ob ich dieses oder doch lieber die Rückstellungen nehme.
MSTA
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Anmeldungsdatum: 13.09.2010
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2012 - 23:10:38    Titel:

Nun, keine Angst, "nur" mit Rückstellungen kannst du locker 30 Seiten füllen (sinnvoll!).

Thema 3 als "erster" Schritt in Richtung deines angestrebten Masters zählt als Argument meiner Meinung nach wenig. Selbstverständlich kommt es darauf an wie du deine Arbeit gestaltest, jedoch ist eine GmbH & Co. KG sehr spezielle und bringt wohl wenig Mehrwert im Hinblick für deinen Master.

Falls du mit deiner Bachelorarbeit einen Schritt Richtung BWL/Jura Master machen willst, geh das Ganze etwas breiter an und pick dir nicht ein Spezialthema raus.

Ganz abgesehen davon: Es soll Spaß machen, falls du also Lust hast dich in das Thema GmbH & Co. KG richtig reinzubeißen, mach es, völlig egal ob es dir "später" was bringt oder nicht. Ehrlich: Kein Schwein interessiert das, also such dir was aus, was dich auf den ersten Blick reizt.
NK1990
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Anmeldungsdatum: 22.07.2010
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2012 - 14:28:55    Titel:

Hey,

danke auf jeden Fall für deine Tipps, denk mal, dass ich letztendlich die Rückstellungen nehmen werde, Interesse für das Thema ist auf jeden Fall vorhanden, es ist sicher Einiges zum Rechnen dabei und Vorkenntnisse hab ich ja auch schon. Wink
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