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Angebots-/Nachfragetheorie (Keynes & Neoklassik)
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Beefsteaker
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Anmeldungsdatum: 13.05.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2012 - 19:25:24    Titel: Angebots-/Nachfragetheorie (Keynes & Neoklassik)

Hallo zusammen,
Ich hab für meine kommende Prüfung in SoWi eine kurze Zusammenfassung für das im Titel genannte Thema geschrieben und wollte wissen, ob das soweit in Ordnung ist oder ich noch etwas ergänzen muss bzw. ob das überhaupt richtig ist, was ich schreibe.

Angebotstheorie

Neoklassik
-Nach Adam Smith & David Ricardo
-Arbeitslosigkeit ist auf mangelnde Flexibilität der Geldlöhne zurück zu führen. (Nicht auf die fehlende Nachfrage -> Keynes)

Saysches Theorem
-In der Neoklassik gilt das "Saysche Theorem" nach Jean-Baptiste Say.

-"Jedes Angebot schafft sich seine eigene Nachfrage."

Zusatz
-Größtmögliche Enthaltung des Staates am Markt (Deregulierung)
-Senkung der Lohnnebenkosten

Monetarismus
-Nach Milton Friedman
-Die gesamte Geldmenge, welche sich im Umlauf befindet, ist für die Preisentwicklung verantwortlich.

Nachfragetheorie
-Nach John Maynard Keynes
-Seysches Theorem ist ungültig und nicht in der Lage eine ausreichende gesamtwirtschaftliche Güternachfrage zu schaffen.

Gesamtwirtschaftliche Güternachfrage
-Summe des geäußerten Bedarfs an Gütern innerhalb eines Jahres:

Konsumgüternachfrage + Investitionsgüternachfrage + Güternachfrage des Staates + warenexport - Warenimoprt

Multiplikatoreffekt
Da habe ich keine richrige Erklärung für. Nur ein Beispiel:

Ich kaufe mir für 10.000€ ein Auto. Von diesen 10.000€ kauft der Hersteller sich für 5.000€ Autoteile um neue Autos bauen zu können. Von den 5.000€ kaufen sich die Einzelteilhändler auch irgendwas für insgesamt 2.500€. So sind insgesamt 17.500€ ausgegeben worden von den Ursprünglichen 10.000€. (Ist das so richtig?)

Nachfragelücken
Das hier verstehe ich nicht richtig. Was ist so eine "Nachfragelücke" überhaupt? ich kann keine richtige Erklärung finden...

-Es können "Nachfragelücken" entstehen.
-Diese können geschlossen werden druch...:

1. Staatliche Güternachfrage
2. Steuersenkung
3.Handelspolitische Maßnahmen (Import/Export)

Deficit Spending
-Mehr Staatliche Aufträge durch Staatsverschuldung
-Das Geld wird durch Steuereinnahmen bei besserer Wirtschaftslage wieder reingeholt.
Antizyklisches Handeln
Der Staat muss bei schwacher Konjunktur Nachfrage schaffen und bei Hochkonjunktur "bremsen".


So das wars soweit.
Ich hoffe, dass ich nicht all zu viel falsch gemacht habe und falls doch hoffe ich auf Hilfe Smile

Danke schon einmal im Voraus.

MfG
Beef
Bart0815
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 14 Mai 2012 - 16:11:30    Titel:

Nachfragelücke:

Bei einem Mindestpreis, der über dem Gleichgewichtspreis liegt, entsteht ein Überschußangebot (Nachfragelücke), da zu dem hohen Preis viele Produzieren, aber nur wenige Nachfragen da es ihnen zu teuer ist.
Daher auch die staatlichen Maßnahmen:

1. Staatliche Güternachfrage ( Staat sorgt für Nachfrage)
2. Steuersenkung (Verbraucher haben mehr Geld, Investieren es)
3.Handelspolitische Maßnahmen (Import/Export) (Überangebot wird Exportiert)

Das Gegenteil ist die Überschußnachfrage (Angebotslücke) die bei einem Höchstpreis (unter dem Gleichgewichtspreis) entsteht, da zu dem niedrigen Preis viele Nachfrager bereit sind ein Gut zu kaufen, aber nur wenige Produzenten bereit sind es zu produzieren.

Noch zur Erklärung:
Höchst- und Mindestpreise sind NICHT marktkonforme Eingriffe des Staates, Höchstpreise können z.B. bei Grundnahrungsmitteln erhoben werden, um Verbraucher zu Schützen.
Mindestpreise dienen dazu die Produzenten zu schützen, z.B. ein Mindestpreis bei Milch.

Hoffe konnte etwas helfen.
Beefsteaker
Newbie
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Newbie


Anmeldungsdatum: 13.05.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 14 Mai 2012 - 17:09:41    Titel:

Danke, jetzt fühle ich mich wieder ein Stück sicherer. Smile
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