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Wissenschaftliche Gegenargumente zur Evolutionstheorie
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Frankx
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Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2012 - 11:52:16    Titel:

GIL hat folgendes geschrieben:
Welche Evolutionsbiologien haben einen Nobelpreis wegen ihrer Beiträge zur Evolutionstheorie bekommen (Sorry, ich kenne keinen ).


Ja, so kann man sich täuschen.
Eben habe ich noch geschrieben, es würde langweilig und schon überrascht uns GIL mit so einer Einlage. Man sollte ihn eben nicht unterschätzen.

Es würde mich nicht wundern, wenn hier demnächst einer den Sack zumacht, bevor es noch peinlicher wird.

MfG. Frank

edit: Jetzt hat sich hier doch tatsächlich Lamasshu noch dazwischengemogelt. Wink

PS: Falls GIL immer noch darüber nachgrübelt, wo denn die Nobelpreisträger der Evolutionsbiologie abgeblieben sind, hier noch schnell ein kleiner Tipp:
Es gibt ungefähr so viele Biologen unter den Nobelpreisträgern, wie Mathematiker, ausgenommen jener, die irgendwie zur Physiologie, Medizin oder Wirtschaftswissenschaften zugeschlagen werden konnten.


Zuletzt bearbeitet von Frankx am 09 Aug 2012 - 15:23:17, insgesamt einmal bearbeitet
Frankx
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Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2012 - 15:39:44    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Wenn hier aber nun ernsthaft darüber gefachsimpelt werden soll, ob die Evolutionstheorie zutrifft oder überhaupt zutreffen darf, werde ich diesen Thread schließen oder aber ins Biologieforum verschieben.

Das willst Du den Biologen doch nicht wirklich antun? Was haben die Dir getan, dass Du sie derart zu strafen gedenkst?

Eine ernsthafte Fachsimpelei ist eh nicht zu erwarten, da ich fürchte, die meisten können GILs fachlichem Niveau nicht folgen.

MfG. Frank
Feanorr
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Anmeldungsdatum: 27.10.2010
Beiträge: 73
Wohnort: DE

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2012 - 16:20:15    Titel:

Wenn man nicht allzu borniert ist, sollte man auf keiner der beiden Seiten Probleme damit haben, wissenschaftliche Erkenntnis mit Religion zusammenzuführen. Was ich ganz radikal jedoch sagen muss: wer glaubt, dass die Arten und Gattungen so, wie sie nun beschaffen sind, auch geschaffen sind, der irrt oder eben: glaubt einfach nur. Dass es ein werden und entwickeln in den Formen der Natur gibt, ist angesichts der Beweislage durch Funde usw. Nicht mehr anzuzweifeln. Ob nun aber die jeweiligen gewordenen Formen nicht doch einer gewissen Vorhersehung oder irgendeinem "Plan" entsprechen, das lässt sich vertreten. Der Darwinismus als verrohter Biologismus hat dementsprechend als Radikale Gegenposition auch viele unglaubwuerdige Positionen, die in den Common Sense eingegangen sind, hervorgebracht. Dazu zählt z.b. Der "survival of the fittest", oft interpretiert als das Recht des Stärkeren. Nur die starken, robusten und anpassungsfähigen Individuen überleben und bekommen die meisten Weibchen ab, und können so ihr Gene weitergeben und vorteilhafte Merkmale setzen sich durch. Wendet man diese Erkenntnis praktisch auf den Menschen an, landet man fast notwendig bei Sozialdarwinismus und Eugenik. Das jetzt entsprechende falsche Common-Sense Gegenargument der meisten Darwinisten ist, die Theorie sei eben nicht auf den Menschen zu übertragen (was den Menschen mal ganz nebenbei aus der Natur hebt und so schon zu etwas göttlichem macht). Hier muss man ganz klar einwenden, dass Darwin seine Theorie aus der Beobachtung von Menschen entwickelt hat und sich der notwendigen Anwendung auf diesen so bewusst war, dass er in womöglich leiser Vorahnung der synkretischen Verbindung mit rassentheorie und okkulter nationalverklaerung und all den anderen Mist, der damit getrieben wurde, seine Schriften zunächst gar nicht veröffentlichen wollte. Man muss Darwin hier unter die arme greifen, und das ganze Problem ist nicht mal eben so abgetan. Mein persönlicher Vorschlag ist, das erwähnte Recht des Stärkeren in das Recht des besseren zu verwandeln und sämtliche platonischen Ideale dort mit einzufassen. Die Natur begünstigt nämlich offensichtlich nicht nur den stärkeren. Bei vögeln, Fischen und Seesternen begünstigt sie oft einzig und allein den schöneren, der sich dann paaren darf. Der survival of the fittest ist also auch ein recht des schöneren. Wenn wir zum Beispiel des Menschen kommen, kann man in der Geschichte betrachten, wie sich nicht stets der stärkere Staat und das mächtigere System durchsetzt, sondern auch und gerade der gerechtere. Hitlers drittes reich war garantiert mächtiger an physischer Gewalt und Durchsetzungskraft als die sowjetunion oder die vereinigten staaten allein. Der bloße Umstand der vollkommenen Entfernung vom Ideal der Gerechtigkeit hat das zusammentun Amerikas und russlands im Kampf gegen den faschismus ermöglicht. Der faschismus ist untergegangen, weil kein ungerechtes System sich im darwinistischen Kampf, der eben auch Umwillen dieser ideale gefochten wird, durchsetzen kann. Die Idee der Mäßigung (eine der vier kardinaltugenden) lässt sich bestimmt auch wunderbar auf die Natur anwenden, vermute ich. Jedenfalls ist die zielrichtung des natürlichen Werdens durch Darwin an wissenschaftlicher Grundlage reicher geworden, die Erklärung der Ziele, auf die die Natur hinarbeitet, lassen aber Lücken, die philosophisch und religiös ausgefüllt werden können und müssen.
Gott ist Liebe
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2012 - 17:39:07    Titel:

Lieber Moscha

Moscha hat folgendes geschrieben:
Und weil's so schön passt, stelle ich den ungekürzten Aufsatz von Wankow ein.

Nachträglich: Danke für den Hinweis auf diesen interessanten Beitrag.
Wissenschaftliches Arbeiten bestünde darin, die Quelle anzugeben.
Ausserdem gehört es zu einem Forum, einen Diskussionsbeitrag zu leisten, sprich: Das, was für Dich wesentlich ist an Wankow's Beitrag ist, zu kommentieren und einen Bezug zur aktuellen Diskussion herzustellen.

Ich vertrete hier die Haltung von Karl Friedrich von Weizsäcker, der mindestens zwei Schwächen der Er­kenntnistheorie von Poppers kritischem Rationalismus sieht:

Karl Friedrich von Weizsäcker hat folgendes geschrieben:
1. Es ist auch nicht möglich, im strengen Sinne ein Gesetz empirisch zu falsifizieren.
2. Poppers Theorie erklärt nicht, warum es überhaupt Gesetze gibt, die überlebensfähig sind.

Dass sich der kritische Rationalismus in den eigenen Schwanz beisst, weil die Falsifikation denselben Regeln folgt, habe ich bereits ausgeführt.
Wenn es methodisch genügt, eine Theorie aufzustellen, die fortan bis zu ihrer Falsifikation als richtig zu gelten habe, dann genügt für die Falsifikation dasselbe und es herrscht Beliebigkeit. Diesfalls wäre die Evolutionstheorie bereits schon mehrfach falsifiziert, und Wissenschaft würde schliesslich zur Glaubensfrage oder Ideologie verkommen.

@Frankx
Ich habe leider übersehen, dass Du einen Evolutionsbiologien nanntest, der wegen seines Beitrags zur Evolutionstheorie einen Nobelpreis erhalten haben soll. Könntest du den Namen nochmals nennen? Danke!

@Lamasshu
Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Wenn hier aber nun ernsthaft darüber gefachsimpelt werden soll, ob die Evolutionstheorie zutrifft oder überhaupt zutreffen darf, werde ich diesen Thread schließen oder aber ins Biologieforum verschieben.

Du hast noch immer nicht begriffen, worum es hier geht.

Thema des Threads ist die wissenschaftliche Unredlichkeit, "wenn Naturwissenschaftler ihre Forschungsmethoden oder Forschungsergebnisse als Instrument oder Argument gegen Religion oder zur Unterstützung eines Atheismus einsetzen" (Zitat aus Dornbuschs Beitrag, der das erkannte).

Ausserdem geht es um einen wissenschaftstheoretischen Diskurs: Darf ein Wissenschaftler die Evolutionstheorie als so sicher hinstellen, "dass Kritik daran geradezu ein Symptom für Wissenschaftsfeindlichkeit sei" (Zitat aus Prof. Scherers preisgekröntem kritischen Lehrbuch über die Evolutionstheorie) - und weiter: Es steht die "Wissenschaft in der Gefahr, zur Ideologie zu werden."

Und schliesslich geht es auch um ethische Fragen, worauf Feanorr soeben hingewiesen hat:

Feanorr hat folgendes geschrieben:
Der Darwinismus als verrohter Biologismus hat dementsprechend als Radikale Gegenposition auch viele unglaubwuerdige Positionen, die in den Common Sense eingegangen sind, hervorgebracht. Dazu zählt z.b. Der "survival of the fittest", ... Wendet man diese Erkenntnis praktisch auf den Menschen an, landet man fast notwendig bei Sozialdarwinismus und Eugenik.

Dieser Zusammenhang und die Tatsache, dass es sich beim Gesetz "survival of the fittest" um einen evolutionstheoretischen Grundsatz handelt, der bereits mehrfach widerlegt ist, war auch schon Thema der in den im Eingangsthread verlinkten Beiträgen.

GIL
Lamasshu
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3462

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2012 - 19:42:23    Titel:

Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Wenn hier aber nun ernsthaft darüber gefachsimpelt werden soll, ob die Evolutionstheorie zutrifft oder überhaupt zutreffen darf, werde ich diesen Thread schließen oder aber ins Biologieforum verschieben.

Du hast noch immer nicht begriffen, worum es hier geht.

Thema des Threads ist die wissenschaftliche Unredlichkeit, "wenn Naturwissenschaftler ihre Forschungsmethoden oder Forschungsergebnisse als Instrument oder Argument gegen Religion oder zur Unterstützung eines Atheismus einsetzen" (Zitat aus Dornbuschs Beitrag, der das erkannte).


Dann verzichte bitte zukünftig darauf dich inhaltlich mit der Evolutionsbiologie zu beschäftigen und bleibe dabei. Die inhaltliche Kritik daran wirkt hier sehr bemüht, hat mit Philosophie rein gar nichts zu tun und ist leicht erkennbar bar jeglicher professioneller Sachkkenntnis, sondern lediglich interessensgetrieben. Schon dein Eingagspost mit der Aussage, von der Evolutionstheorie bliebe "nicht viel übrig", geht klar in diese Richtung.

Und niemand diskutiert mit dir über Dornbuschs Aussage - die ist wirklich für jeden hier konsensfähig und wird nicht kritisiert. Du wirst zweifelsohne erkannt haben, dass die breite Kritik an deinen Beiträgen in ganz andere Richtung geht. Wenn du also weiterhin Argumente gegen die Evolutionstheorie hier präsentierst - was du beharrlich tust - dann tust du das zukünftig im Biologieforum.
Frankx
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Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2012 - 20:03:29    Titel:

Zitat:
@Frankx
Ich habe leider übersehen, dass Du einen Evolutionsbiologien nanntest, der wegen seines Beitrags zur Evolutionstheorie einen Nobelpreis erhalten haben soll. Könntest du den Namen nochmals nennen? Danke!


Mein lieber, lieber GIL,
nein, das hast Du nicht übersehen, sondern ich habe keinen Namen genannt.
Aber diesmal bin ich nicht Schuld. Ich wollte Dir diese Peinlichkeit wirklich ersparen, habe oben sogar noch Hinweise gegeben und Lamasshu hätte auch meinem Wink folgen können.
Freilich habe ich nicht so harte Worte wie User Gaisler in seinem mittlerweile leider gelöschtem Beitrag von heute Mittag gefunden. Aber mehr kann man doch von mir nicht verlangen, oder?

Doch Du sollst nicht komplett dumm sterben.
Also, wenn eines fernen, fernen Tages die Nobelpreiskommission ein paar Kronen übrig hat und beschließt, Nobelpreise nun auch in der Kategorie Biologie zu vergeben, dann bin ich sicher, wird früher oder später auch ein Evolutionsbiologe dabei sein, vielleicht sogar der von Dir verehrte Herr Dawkins.
Bis dahin müssen sich alle Biologen (sofern sie nicht irgendwie in die Kategorie "Physiologie und Medizin" gequetscht werden können) z.B. mit dem Crafoord-Preis begnügen, bei dem allerdings in der relativ kurzen Zeit seiner bisherigen Vergabe, sehr wohl auch schon Evolutionsbiologen bedacht wurden.

MfG. Frank

PS: Leider kann ich in den nächsten Tagen wegen Urlaubs nicht auf Dich aufpassen. Sieh also zu, dass Du Dich nicht zu sehr blamierst. Im Zweifelsfall eben besser nicht posten, damit, wenn ich wieder an Bord bin, nicht zu viel aufgeräumt werden muss.
Erzkind
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Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 889
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2012 - 21:41:11    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Dann verzichte bitte zukünftig darauf dich inhaltlich mit der Evolutionsbiologie zu beschäftigen und bleibe dabei. Die inhaltliche Kritik daran wirkt hier sehr bemüht, hat mit Philosophie rein gar nichts zu tun und ist leicht erkennbar bar jeglicher professioneller Sachkkenntnis, sondern lediglich interessensgetrieben.


Seh ich auch so. In einem Philosophie-Forum wäre eher die Frage, wie sich Gott und Evolutionstheorie zueinander verhalten.

Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Karl Friedrich von Weizsäcker hat folgendes geschrieben:
1. Es ist auch nicht möglich, im strengen Sinne ein Gesetz empirisch zu falsifizieren.
2. Poppers Theorie erklärt nicht, warum es überhaupt Gesetze gibt, die überlebensfähig sind.

Dass sich der kritische Rationalismus in den eigenen Schwanz beisst, weil die Falsifikation denselben Regeln folgt, habe ich bereits ausgeführt.
Wenn es methodisch genügt, eine Theorie aufzustellen, die fortan bis zu ihrer Falsifikation als richtig zu gelten habe, dann genügt für die Falsifikation dasselbe und es herrscht Beliebigkeit.


Für Popper ist der kritische Rationalismus nicht einfach nur eine Methodologie, sondern eine Haltung. Wenn eine Theorie falsifiziert wird, dann bedeutet das - als positive Erkenntnis formuliert - dass man erkannt hat, dass diese Theorie "falsch" ist. Diese Erkenntnis wiederum unterliegt aber ebenso dem Fallibilismus, das heißt, dass man sich auch nicht endgültig sicher sein kann, ob diese Theore wirklich "falsch" ist. Dass sie als falsifiziert eingestuft wird, heißt ja nicht, dass das in alle Ewigkeit so ist. Das war auch ein Kritikpunkt an Popper, dass die Wissenschaftsgeschichte falsifizierte Theorien erst nach langer Zeit doch noch bestätigen konnte, wie z.B. dass sich die Erde doch um die Sonne dreht. Die Haltung des kritischen Rationalismus beinhaltet die Bereitschaft auch die Falsifikation von Theorien jederzeit wieder in Frage zu stellen.

Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Da die Naturwissenschaft von ihren Aufgaben her auf die Beschreibung natürlicher Phänomene beschränkt ist, stellt es einen Missbrauch der wissenschaftlichen Autorität dar

Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Hat schon jemand darüber nachgedacht, woran es liegt, dass so viele Nobelpreisträger der Teilchenphysik - im Unterschied zu den Evolutionsbiologen - gottgläubige Menschen sind

Ich hab den Eindruck, dass du hier mit zweierlei Maß misst. Wo die wissenschaftliche Autorität für Gott spricht ist das in Ordnung, wo diese gegen Gott spricht, ist es unredlich. Ich kenne zwar nichts von Dawkins und kann deshalb nichts dazu sagen, wie seriös er seine Wissenschaft betreibt, aber das ist wohl auch egal, denn entweder kann man Gott durch Wissenschaft beweisen/widerlegen oder man kann es nicht, völlig egal wer wofür wie viele Nobelpreise bekommen oder nicht bekommen hat. Sogar Grass hat nen Nobelpreis und gilt als moralische Instanz, was ja ähnlich lächerlich ist, wie die derzeitigen Argumente der CSU gegen das Ehegattensplitting bei Homosexuellen, aber ich schweife ab. Es geht nicht um Auszeichnungen oder bekannte Namen, sondern um Argumente, völlig egal wer sie vorbringt.

Liebe Grüße,
Alex
Gott ist Liebe
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2012 - 01:37:55    Titel:

Lieber Alex

Erzkind hat folgendes geschrieben:
Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Wenn hier aber nun ernsthaft darüber gefachsimpelt werden soll, ob die Evolutionstheorie zutrifft oder überhaupt zutreffen darf, werde ich diesen Thread schließen oder aber ins Biologieforum verschieben.

Du hast noch immer nicht begriffen, worum es hier geht.

Thema des Threads ist die wissenschaftliche Unredlichkeit, "wenn Naturwissenschaftler ihre Forschungsmethoden oder Forschungsergebnisse als Instrument oder Argument gegen Religion oder zur Unterstützung eines Atheismus einsetzen" (Zitat aus Dornbuschs Beitrag, der das erkannte).

Dann verzichte bitte zukünftig darauf dich inhaltlich mit der Evolutionsbiologie zu beschäftigen und bleibe dabei. Die inhaltliche Kritik daran wirkt hier sehr bemüht, hat mit Philosophie rein gar nichts zu tun und ist leicht erkennbar bar jeglicher professioneller Sachkkenntnis, sondern lediglich interessensgetrieben.


Seh ich auch so. In einem Philosophie-Forum wäre eher die Frage, wie sich Gott und Evolutionstheorie zueinander verhalten.

Auch darum geht es hier nicht, sondern um die wissenschaftliche Unredlichkeit im von Dornbusch erkannten Sinne. Ich freue mich, dass nun laut Lamasshus Feststellung alle Forumsteilnehmer mit mir einer Meinung sind und die Kritik an der Evolutionstheorie respektieren. Beruhigend zu wissen ... Habe das offenbar einfach nur falsch interpretiert.

@Lamasshu
Die Kritik der Wissenschaftheorie an naturwissenschaftlicher Methodik ist kein Fach der Biologie (oder Physik, Chemie, Astronomie etc.), sondern der Philosophie, falls Du das noch immer nicht kapiert hättest (wahrscheinlich willst Du das nicht kapieren). Und die ethische Komponente von naturwissenschaftlichen Fehlleistungen fällt ebenso in das Fach der Geisteswissenschaft, darunter auch der Philosophie.
Schreibe Dir das endlich einmal hinter die Ohren!

Erzkind hat folgendes geschrieben:
Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Karl Friedrich von Weizsäcker hat folgendes geschrieben:
1. Es ist auch nicht möglich, im strengen Sinne ein Gesetz empirisch zu falsifizieren.
2. Poppers Theorie erklärt nicht, warum es überhaupt Gesetze gibt, die überlebensfähig sind.

Dass sich der kritische Rationalismus in den eigenen Schwanz beisst, weil die Falsifikation denselben Regeln folgt, habe ich bereits ausgeführt.
Wenn es methodisch genügt, eine Theorie aufzustellen, die fortan bis zu ihrer Falsifikation als richtig zu gelten habe, dann genügt für die Falsifikation dasselbe und es herrscht Beliebigkeit.


Für Popper ist der kritische Rationalismus nicht einfach nur eine Methodologie, sondern eine Haltung.

Ist alles klar.

Hier im Forum wird aber die Meinung vertreten, dass Theorien - konkret die Evolutionstheorie - nicht verifizierbar seien (sprich: bis zur Falsifikation a priori gültig seien) und daher jegliche Bemühung, die Evolutionstheorie zu verifizieren, unwissenschaftlich sei. Das nannte ich "falsch verstandener kritischer Rationalismus".

Erzkind hat folgendes geschrieben:
Wenn eine Theorie falsifiziert wird, dann bedeutet das - als positive Erkenntnis formuliert - dass man erkannt hat, dass diese Theorie "falsch" ist.

Auch das: Alles klar.

Nur: Nach welchen Regeln soll denn eine Theorie falsifiziert werden können, wenn nicht zumindest nach denselben, wie sie für die Aufstellung einer Theorie gelten. Diesfalls - wenn dieselben Regeln gelten würden - wäre die Evolutionstheorie schon längst falsifiziert.

Erzkind hat folgendes geschrieben:
Wo die wissenschaftliche Autorität für Gott spricht ist das in Ordnung, wo diese gegen Gott spricht, ist es unredlich.

Das sagst Du.

Ich sage etwas ganz anderes: Naturwissenschaft hat mit der Gottesfrage nicht dar Geringste zu tun, weder positiv noch negativ. Darum ist es unwissenschaftlich und unredlich, die Evolutionstheorie zu einem negativen Gottesbeweis zu missbrauchen, wie das deren Apologeten und Universitätsprofessoren angesehener Universitäten leider tun, womit sie die Autorität der Akademie beschmutzen, was hier in diesem Thread thematisiert wird.

@Frank
Ich halte fest, dass Du keinen Biologen kennst, der wegen seiner Erkenntnisse in der Evolutionstheorie einen Nobelpreis erhalten hätte, was mich übrigens nicht weiter erstaunt.

GIL
jh8979
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.07.2012
Beiträge: 1416

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2012 - 02:15:34    Titel:

Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:

Auch darum geht es hier nicht, sondern um die wissenschaftliche Unredlichkeit im von Dornbusch erkannten Sinne. Ich freue mich, dass nun laut Lamasshus Feststellung alle Forumsteilnehmer mit mir einer Meinung sind und die Kritik an der Evolutionstheorie respektieren. Beruhigend zu wissen ... Habe das offenbar einfach nur falsch interpretiert.

Nein hast Du nicht falsch interpretiert. ICH stimme ganz und gar nicht mit Dir ueberein!

Aber nach allem was ich hier von Dir staendig lese, hab ich echt keine Lust, mir den Mund fusselig zu reden und mich dann mit Deinen Pseudoargumentationen auseinanderzusetzen, in denen erst ein Allgemeinplatz aufgestellt wird und dann einfach was groteskes behauptet wird. Ein Troll wie aus dem Handbuch.
Lamasshu
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3462

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2012 - 09:22:41    Titel:

Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Und die ethische Komponente von naturwissenschaftlichen Fehlleistungen fällt ebenso in das Fach der Geisteswissenschaft, darunter auch der Philosophie.
Schreibe Dir das endlich einmal hinter die Ohren!


Um es gerne noch einmal auf den Punkt zu bringen: Wenn ich erneut inhaltliche Argumente für oder gegen die Evolutionstheorie von dir lese, wird dieser Thread gesperrt und/oder ins Biologieforum verschoben.

Über das, was du für den kritischen Rationalismus hälst oder den Grundsatz, ein Gott habe in der Wissenschaft keinen Platz, darfst du gerne diskutieren. Aber nicht darüber, ob die Evolutionstheorie nun inhaltlich zutrifft oder nicht. Dafür haben wir ein Fachforum.

Ich denke das war nun aber wirklich deutlich, falls du es tatsächlich nicht verstanden haben solltest.
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