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Bachelorarbeit mit 5,0 bewertet! Was nun?
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Sachenka
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Anmeldungsdatum: 14.12.2008
Beiträge: 455

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2012 - 14:30:26    Titel:

low potential hat folgendes geschrieben:
und was lernen wir daraus:
wiss. arbeiten an der uni nie von frauen betreuen lassen.
weibliche profs/wiss. mitarbeiter sind noch viel schlimmer als polizistinnen.
...und die sind schon ein pain in the ass.

Das ist vll nicht unbedingt allgemeingültig. Hängt auch sehr davon ab ob man von der Dame gemocht wird oder nicht. Wenn ja, dann lässt sie sehr viel durchgehen und man bekommt dennoch eine noch 1,3 statt einer 3,3.

Allerdings gebe ich dir insofern Recht, dass man Abschlussarbeiten (die eben wichtiger sind als ein 2Cr PS) nicht von Frauen betreuen lassen sollte, da diese eben unberechenbar sein können.

Vll zum Thema
Der Gang zum Anwalt sollte das Mittel letzter Wahl sein. Wie hier schon gesagt wurde.
bachelor@2
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Anmeldungsdatum: 20.05.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2012 - 14:35:19    Titel:

Erstmal danke für das feedback.

Wie gesagt, man wird der Arbeit sicher das ein oder andere ankreiden können, aber keine 5,0. Aber es stimmt natürlich, Klagen ist ein deftiges Risiko, auch weil die Unis da bis vor die höchsten Instanzen ziehen!

Ich werd mir etwas Zeit nehmen und dann entscheiden. Hoffentlich lernen andere aus meinem "Fehler", nicht 100%ig die Vorschläge der Betreuer umzusetzen. Diese Bewertungen unterliegen offensichtlich einer starken Subjektivität....
derFuxx
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 1009

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2012 - 14:44:31    Titel:

Wie lang war die Bearbeitungszeit? Was war der abzuliefernde Umfang?

Die 5,0 ist scheiße und vielleicht schaffst du es, die auf ne 4,0; 3,7 oder so zu verbessern, indem du gegen klagst, wobei die Erfolgsaussichten wahrscheinlich gering sind.

Eine scheiß Note bleibt es dennoch. Hol dir ein neues Thema, einen neuen Prof, lerne aus deinen Fehlern und bis zum Oktober solltest du eine Bachelorarbeit hinbekommen die deutlich besser ist.

Also ich für mich persönlich, finde eine 3,7 viel viel schlimmer, als eine 5,0. Da hab ich noch die Möglichkeit für nen richtigen Neuversuch, bei der 3,7 ist es einfach scheiße.

Ach so und warum erzählst du so stolz, dass deine Arbeit 60 Quellen hatte? Das ist doch echtl nichts und sagt rein gar nichts über die Qualität aus.

Meine Masterarbeit hatte bspw. gut über 300 Quellen, das ist schon ein ordentlicheres Verzeichnis, sagt aber immer noch nichts darüber aus, wie gut die Quellen waren, ob sie zum Thema passten, ob einfach nur wahllos was rausgesucht wurde etc. pp.
turbokapitalist
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Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 1265

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2012 - 15:23:50    Titel:

meine freundin hat mal 0,3 besser bekommen, als sie sich ihren seminarschein bei der kursleiterin abgeholt hat. begründung: ihre farbenfrohe kleidung das semester über.

scheiß weiber
Gutierrez
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Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2012 - 15:37:01    Titel:

Weitere Einzelmeinung:
habe ebenfalls schlechte Erfahrungen mit der Betreuung der Bachelorarbeit von einer Frau gemacht.
Vorher hieß es, es sieht gut aus, die Note hinterher war dann leider nur unterdurchschnittlich
fggangster
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Anmeldungsdatum: 18.07.2007
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2012 - 18:45:21    Titel:

Hallo,

die Arbeit hat ja sicherlich einen Zweitkorrektor. Der soll ja möglichst undabhängig vom Erstkorrektor entscheiden um eben sowas zu vermeiden.

Interessant wäre die Note des Zweitkorrektors. Wenn dieser dich mit 3,0 oder besser bewertet dann würde ich sagen da ist was faul. Wenn er dich aber mit 4,0 oder 5,0 bewertet, dann stimmen die Tendenzen überein..
gelber_hamster
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Anmeldungsdatum: 11.02.2012
Beiträge: 285

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2012 - 18:50:46    Titel:

Bachelorarbeiten haben bei mir an der Uni, zumindest normalerweise, keinen Zweitkorrektor.
Wenn es allerdings einen gibt und sich die Bewertungen um mehr als eine ganze Note unterscheiden, muss es einen Drittkorrektor geben, ist eigentlich auch gängige Praxis, soweit ich das mitgekriegt habe.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5737
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2012 - 09:05:38    Titel:

Abschlußarbeiten ohne Zweitkorrektor gibt es noch in Zeiten wo die Klagen um Noten immer mehr zunehmen?

Ganz ehrlich. Es sollte mich doch stark wundern, wenn es keine zweite Chance für dich gibt.

5,0 ist echt herb, da muss dem Korrektor echt etwas gestunken haben. Ich würde mich mit ihm zusammensetzen und die Punkte mal durchgehen und das im Zweifel Seite für Seite.
Wie Du es geschrieben hast "Hinweise hätten sie schon beachten sollen" ist meist ein freundlicher Ausdruck für: Das war schlicht am Thema vorbei. Da hatte anscheinend eine völlig andere Erwartung in welche Richtung es hätte gehen müssen und wahrscheinlich kommen daher auch falsche Schlußfolgerungen.

Ich kenne das noch auch meiner Korrektorenzeit und sehe es regelmäßig bei meiner Frau. Viele Studenten glauben lediglich, dass sie am Thema schreiben und merken nicht, wie sie abdriften. Leider ist es den meisten Dozenten verboten sehr exakte und tiefgreifende Hinweise zu geben sondern müssen sehr vorsichtig agieren (s.o.), denn irgendwann kommt der Punkt, an dem die Arbeit dann kaum noch als "selbst geschrieben" durchgehen kann.

Etwas was viele Studenten verwechseln ist, dass der "Betreuer" nicht dafür da ist eine Permanentkorrektur durchzuführen und das Bestehen zu sichern. Er soll nur Hilfe zur Selbsthilfe geben.

Grüße
Gozo
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3103
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2012 - 05:57:56    Titel:

Logisch und aus der Ferne betrachtet, gibt es 2 Moeglichkeiten :
a) Du bist 'Unfaehig' und die Arbeit ist unter aller Kanone
b) Die Arbeit ist ok und die Frau selbst ist unfaehig und will Dir eins auswischen.

Im Fall b) sollten aber auch schon mehrere Beschwerden gekommen sein und daher bekannt sein. Sprich mit der Fachschaft und mach einen Termin mit dem Dekan des Fachbereichs aus und schildere das Problem. Es ist auch fuer den Fachbereich naemlich weder ruehmlich noch erstrebenswert, dass Studenten am Ende 'massenhaft' durchfallen und wiederholen muessen. Sprich mit ihm und frag, was man machen kann, also 'nachbessern', Zweitgutachen, neu schreiben, etc.
Persoenlich gesagt, ist eine '5' und eine Neuanfertigung bei einem wohlwollenderendem Pruefer eventuell noch besser als eine 'Gnadenvier'.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5737
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2012 - 08:36:13    Titel:

Tokyobob liegt hier absolut richtig. Allerdings würde ich b) etwas abschwächen, vor allem bzgl. dem Punkt "will Dir eins auswischen". Mittlerweile ist es fast zum Sport geworden bei Studenten nicht bestandene Klausuren bzw. die Dozenten/Profs durch die Möglichkeiten zu ziehen bis hin zum Anwalt bzw. Gerichtsverfahren. Bei Abschlußarbeiten erhöht sich der Teil noch mal.

Während das zu meiner Studienzeit noch absolute Ausnahmen waren, kommt das heute recht regelmäßig vor. Das Risiko für den Prof/Dozent, der eine Arbeit mit n.b. bewertet ist recht hoch, vor allem, wenn es aus "Bosheit" und nicht im Rahmen des üblichen Ermessenspielraumes gemacht wurde.

Gerade bei Abschlußarbeiten muss doch, so kenne ich es zumindest, mind. von einer Person ein Gutachten geschrieben werden, was auch letztlich die Begründung für die Note beinhaltet. Dieses würde ich mir entweder besorgen bzw. sehr exakt durchlesen.

Meine Erfahrung aus dem Bereich ist es, dass es wahrscheinlich recht einfach ist eine Zweitkorrektur zu fordern (wobei ich es wie gesagt nur so kenne, dass es spätestens bei n.b. ohnehin durch eine zweite Instanz muss, die die Note bestätigt oder eben vorher ändert). Erwarten sollte man davon allerdings nicht zuviel. In aller Regel, auch bei unabhängigen Gutachtern, liegen die Bewertungen nicht essentiell auseinander. Ich habe es in den Jahren als Dozent bzw. bei meiner dozierenden Frau kein einziges Mal erlebt, dass eine Note nachträglich auf bestanden geändert wurde.

Ich würde mir eher Gedanken machen einfach das Ding noch einmal neu zu schreiben und mir dabei die Anmerkungen aus dem Gutachten zu Herzen zu nehmen.


Grüße
Gozo

PS: Du hast irgendwo geschrieben das "Schreiben dir liegt" - meine ich. Das will ich nicht bestreiten aber wissenschaftliches Schreiben ist sehr speziell und nicht mit dem "normalen" Schreiben zu verwechseln. Ich kenne einige die keine Probleme mit ihrem Schriftdeutsch haben aber ganz grottige Haus- oder Abschlußarbeiten abgeben. Ähnlich ist es, wenn man gerichtsverwertbare Berichte schreiben muss. Selbst Leute die sonst einen perfekten Ausdruck haben scheitern daran gerne. Es gibt nur wenige im Verhältnis, die das wirklich gut können und das ist im Grunde eine sehr wissenschaftsnahe Schreibweise.
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