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Jeeeens Full Member


 Anmeldungsdatum: 26.02.2011 Beiträge: 185
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 17:52:08 Titel: Deine mudda |
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Klopissa
Zuletzt bearbeitet von Jeeeens am 09 Aug 2012 - 17:26:23, insgesamt einmal bearbeitet |
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low potential Full Member


Anmeldungsdatum: 28.04.2011 Beiträge: 324
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 18:01:29 Titel: Re: Praktika - Wie wichtig ? |
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| Jeeeens hat folgendes geschrieben: |
Hallo,
Ist es ein KO-Kriterium, wenn man nach seinem Masterabschluss (BWL) keine Prakitka nachweisen kann
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kurz und knapp:
JA! |
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turbokapitalist Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 1257
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 18:21:19 Titel: |
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| ja, ist wichtig. argumente sind offensichtlich. was war deine position/argumente und welche war seine? |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3592
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 18:27:27 Titel: |
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| also ein langes praktikum (6 monate) oder mehrere kürzere praktika (jeweils 6-12 wochen) sind doch fast schon pflicht. du sammelst vitamin-b und erfahrungen, die bei bewerbungen den ausschlaggebenden punkt für dich geben können und findest heraus, was dich interessiert. |
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Jeeeens Full Member


 Anmeldungsdatum: 26.02.2011 Beiträge: 185
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 19:48:02 Titel: |
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Langer pe..nis
Zuletzt bearbeitet von Jeeeens am 09 Aug 2012 - 17:26:46, insgesamt einmal bearbeitet |
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A1848 Senior Member


Anmeldungsdatum: 19.03.2008 Beiträge: 2171
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 19:52:51 Titel: |
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Praktikum wird Dir bei der Jobsuche unheimlich helfen. Das ist nunmal Fakt. Und der Effekt ist enorm wenn du keins hattest.
Bei BWLern sind Praktika unheimlich wichtig. Was man macht ist halt praktisch. Bei manchen Studiengängen sieht es anders aus, aber Du hast doch bestimmt bei Kommilitonen gesehen, dass sie Praktika machen. Wieso hast Du nie daran gedacht. Jetzt bist halt in einer doofen Situation. hattest Du schon ein Auslandssemester? Wenn ja dann mach auf jedenfalls Praktikum. Wenn nein, dann kannst vllt. erst nach China und dann einfach noch ein Semester schieben und Praktikum machen. |
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TheConvexity Senior Member


 Anmeldungsdatum: 29.06.2010 Beiträge: 590
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 19:54:16 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 11:56:12, insgesamt einmal bearbeitet |
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low potential Full Member


Anmeldungsdatum: 28.04.2011 Beiträge: 324
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 20:00:34 Titel: |
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| A1848 hat folgendes geschrieben: |
| Praktikum wird Dir bei der Jobsuche unheimlich helfen. Das ist nunmal Fakt. |
ich sags mal so:
ohne praktikum/praktika brauchst du gar nicht auf jobsuche gehen!
die wahrscheinlichkeit, dass dich jmd mit fehlender berufserfahrung einstellt konvergiert gegen 0. |
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karriere2012machen Full Member


Anmeldungsdatum: 11.01.2012 Beiträge: 279
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 20:12:17 Titel: |
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Hey
also ich seh des nen bisschen anders, also grade bei den unis wo ein Praktikum Pflicht is oder wo des die meisten machen die arbeiten halt grade auf solche unternehmen wie die guten Beratungen, Investmentbanken und vllt noch Dax-Konzerne und andere große Sachen hin, wo des auch pflicht ist
aber ich denke bei kleineren Sachen oder jetzt nicht grade solchen jobs wie oben genannt kannst du vielleicht schon nen Job kriegen!!
also wenn Noten richtig gut sind und so findest du denk ich schon noch irgendwas, einfach net den Mut verlieren  |
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-stopfkind- Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.02.2010 Beiträge: 1865
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 20:41:01 Titel: |
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| low potential hat folgendes geschrieben: |
ich sags mal so:
ohne praktikum/praktika brauchst du gar nicht auf jobsuche gehen!
die wahrscheinlichkeit, dass dich jmd mit fehlender berufserfahrung einstellt konvergiert gegen 0. |
das stimmt. also eigentlich gibts dann nur 2 optionen:
1. Harz 4 beantragen
2. Suizid
oder was sinnvoller wäre: nicht auf lächerliche Forentrolle hören. _________________ http://www.youtube.com/watch?v=LMpmW4DTBi0 |
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Hank_Moody Full Member


Anmeldungsdatum: 12.04.2009 Beiträge: 370 Wohnort: Bib
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 21:12:38 Titel: |
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Unter BWLern/VWLern sind Praktika de facto Standard, kennen keinen der keine gemacht hat. Bei Mathematikern macht kein Schwanz ein Praktikum und alle bekommen sie gute Jobs zugeworfen, z.T. bevor die letzten Prüfungen abgelegt sind!
Ist halt wie immer eine Frage von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. |
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am_dream Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.01.2009 Beiträge: 1111
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 21:22:36 Titel: |
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What the fuck. Wie kann man denn jahrelang einen solch praxisrelevanten Studiengang besuchen ohne je ein Praktikum zu machen? Immerhin bist Du Akademiker. Call Center Job sollte drinnen sein. Musst halt versuchen, Dich dann von dort hochzuarbeiten. _________________ I have to return some videotapes. |
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Gaisler Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.08.2009 Beiträge: 1207
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 21:34:07 Titel: |
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Eher Praktikum als China. Oder besser: China + Praktikum mit Urlaubssemester. Zeit verlierst du damit effektiv keine, weil ich es für unwahrscheinlich halte, dass du einen angemessenen Job kriegst ohne irgendein Praktikum gemacht zu haben.
Ganz ohne Praktika wird das verdammt schwer. Man wird dir halt unterstellen, dass du entweder nie irgendwo genommen wurdest oder zu faul warst; beides K.O.-Argumente. |
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Gottesschaf Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2165
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 21:37:12 Titel: |
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| Gaisler hat folgendes geschrieben: |
| Ganz ohne Praktika wird das verdammt schwer. Man wird dir halt unterstellen, dass du entweder nie irgendwo genommen wurdest oder zu faul warst; beides K.O.-Argumente. |
Genau das ist es! Bei BWLern, die ja eher vom Signaling als von ihrer Ausbildung leben fast tödlich! |
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aristokrates Senior Member


 Anmeldungsdatum: 20.04.2010 Beiträge: 1041
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 21:56:01 Titel: |
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Würde in der Situation Vitamin B whoren bis zum Gehtnichtmehr. Eine andere Chance auf einen guten (!) Job hast du nicht, und das war ja die Vorgabe. _________________ Oxford oder WHU? International Entrepreneurship oder Mathematical Economics? Yale oder EBS? Bachelor in Global Management oder Promotion in Astrophysik?
- Die wirklich wichtigen Fragen dieses Forums. |
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TheConvexity Senior Member


 Anmeldungsdatum: 29.06.2010 Beiträge: 590
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 22:01:20 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 11:56:17, insgesamt einmal bearbeitet |
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am_dream Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.01.2009 Beiträge: 1111
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 22:09:52 Titel: |
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| TheConvexity hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Bei BWLern, die ja eher vom Signaling als von ihrer Ausbildung leben fast tödlich! |
Besser kann man ein BWL Studium in vielen Fällen sicher nicht in einen Satz zusammenfassen. |
Also an der Uni Mannheim bekommt man auch eine gute Ausbildung...ohne jetzt Schlüsse auf das Alma Mater von GS zu ziehen  _________________ I have to return some videotapes. |
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aristokrates Senior Member


 Anmeldungsdatum: 20.04.2010 Beiträge: 1041
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 23:03:09 Titel: |
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| am_dream hat folgendes geschrieben: |
| TheConvexity hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Bei BWLern, die ja eher vom Signaling als von ihrer Ausbildung leben fast tödlich! |
Besser kann man ein BWL Studium in vielen Fällen sicher nicht in einen Satz zusammenfassen. |
Also an der Uni Mannheim bekommt man auch eine gute Ausbildung...ohne jetzt Schlüsse auf das Alma Mater von GS zu ziehen  |
Du lernst dort aber nicht wirklich mehr als an jeder anderen Uni auch.
Das sieht in anderen Fachgebieten teilweise ganz anders aus. _________________ Oxford oder WHU? International Entrepreneurship oder Mathematical Economics? Yale oder EBS? Bachelor in Global Management oder Promotion in Astrophysik?
- Die wirklich wichtigen Fragen dieses Forums. |
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am_dream Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.01.2009 Beiträge: 1111
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 23:27:08 Titel: |
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| aristokrates hat folgendes geschrieben: |
| am_dream hat folgendes geschrieben: |
| TheConvexity hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Bei BWLern, die ja eher vom Signaling als von ihrer Ausbildung leben fast tödlich! |
Besser kann man ein BWL Studium in vielen Fällen sicher nicht in einen Satz zusammenfassen. |
Also an der Uni Mannheim bekommt man auch eine gute Ausbildung...ohne jetzt Schlüsse auf das Alma Mater von GS zu ziehen  |
Du lernst dort aber nicht wirklich mehr als an jeder anderen Uni auch.
Das sieht in anderen Fachgebieten teilweise ganz anders aus. |
Scheiße OK, aber signaling hat es halt schon! _________________ I have to return some videotapes. |
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aristokrates Senior Member


 Anmeldungsdatum: 20.04.2010 Beiträge: 1041
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Verfasst am: 22 Mai 2012 - 23:37:35 Titel: |
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| am_dream hat folgendes geschrieben: |
| aristokrates hat folgendes geschrieben: |
| am_dream hat folgendes geschrieben: |
| TheConvexity hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Bei BWLern, die ja eher vom Signaling als von ihrer Ausbildung leben fast tödlich! |
Besser kann man ein BWL Studium in vielen Fällen sicher nicht in einen Satz zusammenfassen. |
Also an der Uni Mannheim bekommt man auch eine gute Ausbildung...ohne jetzt Schlüsse auf das Alma Mater von GS zu ziehen  |
Du lernst dort aber nicht wirklich mehr als an jeder anderen Uni auch.
Das sieht in anderen Fachgebieten teilweise ganz anders aus. |
Scheiße OK, aber signaling hat es halt schon! |
Das bezweifle ich keineswegs! _________________ Oxford oder WHU? International Entrepreneurship oder Mathematical Economics? Yale oder EBS? Bachelor in Global Management oder Promotion in Astrophysik?
- Die wirklich wichtigen Fragen dieses Forums. |
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heikoyeh Junior Member


Anmeldungsdatum: 26.03.2011 Beiträge: 75
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 03:45:28 Titel: |
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| Such dir ein Praktikum in China. Auslandssemester ist doch eh nur zum Chillen und Reisen. Mit Ersterem bekommst du trotzdem ein Bild vom Reich der Mitte und kannst Vitamin B, je nach dem, klarmachen. |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4659 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 07:55:57 Titel: Re: Praktika - Wie wichtig ? |
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| Jeeeens hat folgendes geschrieben: |
Ist es ein KO-Kriterium, wenn man nach seinem Masterabschluss (BWL) keine Prakitka nachweisen kann. Sind Praktika heute für den Berufseinstieg Pflicht oder ist es auch gut möglich, ohne ein Praktikum absloviert zu haben, einen guten Job zu bekommen.
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Um vielleicht auch einfach nur noch mal meinen Senf zur Ausgangsfrage zu geben:
Für die allgemeinhin als "gut" oder "besser" bezeichneten Jobs, die eben auch ein paar mehr Leute interessieren, sind Praktika wirklich schon nahezu Pflicht. Sie dienen neben Studium/Noten etc. als eines der wesentlichsten Kriterien überhaupt Leute einzuladen. Um so wichtiger, je "normaler" Dein studentischer Lebensweg bislang war.
Ein Berufseinstieg geht aber natürlich auch ohne Praktikum. Es ist nicht so, dass man damit gleich stempeln gehen muss. Allerdings dürfte der Einstieg auf viele Stellen schwer, auf nicht wenige unmöglich sein. Da wird man, je nach Ziel- und Wunschrichtung, schon mal mehr oder weniger starke Kompromisse eingehen und vielleicht etwas mehr Flexibilität bzw. Mobilität an den Tag legen müssen.
Ich mit jetzt einigen Jahren Erfahrung bei der Einstellung von Leuten würde ehrlich gesagt einen Master ohne Praktikum überhaupt nur dann einladen, wenn irgendwas am Studium/Mensch/CV mir ganz überzeugend sagt, dass es Sinn machen könnte. Bislang hatte ich diesen Fall nicht.
Grüße
Gozo |
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Sachenka Full Member


Anmeldungsdatum: 14.12.2008 Beiträge: 455
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 10:55:37 Titel: |
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Ich verstehe nicht 100%ig weshalb ein einziges längeres Praktikum für ihn so essentiell sein soll. Um dieses zu machen müsste er doch verlängern und würde so länger bis zum Einstieg brauchen.
Wieso ist es besser das Studium um ein halbes Jahr zu verlängern um arbeiten zu gehen, als ein Semester früher fertig zu sein und arbeiten zu gehen? BWL ist praxisorientiert, ok. Unterschätze ich Gottesschaf 'signaling' derart? Was könnte er in seinem Profil haben um das Praktiukm waven zu können? Bombenschnitt oder...? _________________ bestiae sumus ut non bestiae simus
---------------------------------------------
Warum studierst du Mathe?
-Um es endgültig zu besiegen! |
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AlexejH Full Member


Anmeldungsdatum: 16.05.2011 Beiträge: 357
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 11:13:50 Titel: |
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| Sachenka hat folgendes geschrieben: |
Ich verstehe nicht 100%ig weshalb ein einziges längeres Praktikum für ihn so essentiell sein soll. Um dieses zu machen müsste er doch verlängern und würde so länger bis zum Einstieg brauchen.
Wieso ist es besser das Studium um ein halbes Jahr zu verlängern um arbeiten zu gehen, als ein Semester früher fertig zu sein und arbeiten zu gehen? BWL ist praxisorientiert, ok. Unterschätze ich Gottesschaf 'signaling' derart? Was könnte er in seinem Profil haben um das Praktiukm waven zu können? Bombenschnitt oder...? |
Weil der erste Festeinstiegsjob für die weitere Karriere deutlich wichtiger ist als z. B. der 2. Job. Je besser der erste FullTime Job ist, desto leichter wird es später an gute Jobs ranzukommen. Ist genauso Signaling wie nen Praktikum bei GS oder Harvard im CV. _________________ Neues Karrierenetzwerk: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/295284,0.html?sid=99816902d939449a00248963037793b0 |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4659 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 11:16:11 Titel: |
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Ob ich an dieser Stelle wirklich noch zu einem längerem Praktikum tendieren würde? Nein, eher nicht.
Dabei geht es mir weniger um das evtl. zusätzliche Semester. Letztlich kann man ja auch postgraduierte Praktika machen. Es ist für mich nur ein gewisses Maß an Ausnutzerei. Wer einen komplett (akademisch) fertigen BWLer für ein Praktikum einstellt, der will nur eines: Geld sparen oder Risiken minimieren.
Ich würde daher eher versuchen den Direkteinstieg zu schaffen.
ABER: Nichts ohne Nachteile. Ein Praktikum ist eben auch evtl. leichter zu bekommen als eine Festanstellung, weil es eben für Unternehmen risikoloser ist. Ab und an soll es ja auch die Möglichkeit geben, dass diese Leute im Anschluß übernommen werden.
Zudem bietet es sich evtl. dann an, wenn man selbst nicht genau weiß, was man jetzt auch machen möchte...und vielleicht öffnen sich danach noch mal Türen, die einem ohne verschlossen bleiben würden.
Letztlich muss man es selbst für sich entscheiden. Allerdings frage ich mich wirklich, nach der ewigen Praktikumsdiskussion, die ja bereits in den 1990ern einsetzte, warum es heute immer noch Studenten gibt, die diesen Schuß nicht gehört haben?! Da habe ich auch wenig Mitleid. |
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Wirtschaftler14 Newbie


Anmeldungsdatum: 28.05.2010 Beiträge: 17
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 11:18:35 Titel: |
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Mal eine andere Frage:
Bin grade im vierten Semester meines VWL Studiums, sollte man bei einer Praktikumsbewerbung auch das Abiturzeugnis mitschicken oder genügt der aktuelle Notenspiegel?
Danke  |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3592
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 11:34:35 Titel: |
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| als student und auch beim berufseinstieg immer das letzte schulzeugnis beilegen. nach 10 jahren praxiserfahrung kannst du es weglassen. |
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Sachenka Full Member


Anmeldungsdatum: 14.12.2008 Beiträge: 455
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 11:36:09 Titel: |
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@ Alexej
Ich glaube ich weiß was du mir mitteilen willst
@ Gozo
Vll hat er es ja gehört, aber keine Zeit neben den Prüfungen u Co. gefunden?
Hast du ein Stichwort für Google bzgl. dieser Praktikumsdiskussionen aus den 90ern?
@ Konstantin
Diesen Hype um das Abizeugnis habe ich außerhalb UP nie mitbekommen.
Was sagt den das Abitur aus, was ein HSA nicht aussagt? Unser Relilehrer hat immer gesagt das Abizeugnis ist das Verhaltenszeugnis. Stimmt das? Gilt man als xenophober Soziopat mit 8 Punkten in Reli/Ethik/Sozi u Co.? _________________ bestiae sumus ut non bestiae simus
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Warum studierst du Mathe?
-Um es endgültig zu besiegen! |
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Wirtschaftler14 Newbie


Anmeldungsdatum: 28.05.2010 Beiträge: 17
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 11:42:28 Titel: |
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@konstantin87:
danke schon mal für die antwort.
da mein abizeugnis nicht sonderlich gut ist will ich es eigl nicht unbedingt mitschicken, ist es wirklich ein ko kriterium wenn man es nicht mitschickt? |
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LoLzeBoB Senior Member


Anmeldungsdatum: 14.05.2010 Beiträge: 1085
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 11:52:34 Titel: |
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Kommt aufs Unternehmen an.
Manche Unternehmen fordern das Abi Zeugnis explizit, wenn du es dann nicht mitschickst, wird es vermutlich als KO-Kriterium gewertet.
Wenn es nicht explizit gefordert wird, würde ich es generell schon mitschicken, vorallem wenn man ein gutes Zeugnis hat. Wenn es jedoch nicht so gut ist, würde ich es mir natürlich auch zweimal überlegen. _________________ Oh man, wie abgefuckt die Leute sein müssen, dass die dir glauben!
-Freund über meine Aktivität im Forum (ohne Inhalte zu kennen ) |
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Otscho Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 1373
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 13:31:27 Titel: |
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| Sachenka hat folgendes geschrieben: |
| Was sagt den das Abitur aus, was ein HSA nicht aussagt? |
Das Abi spiegelt einfach deutlich stärker allgemeine bzw. breit angelegte Kenntnisse und Fähigkeiten wieder. Sprachen, naturwissenschaftliches Verständnis, ....
Nicht zuletzt sieht man daran, ob jemand nur in bestimmten Fächern gut war oder durchgängig seine Leistung gebracht hat.
Die Wahl der Kurse ist auch nicht uninteressant: Hat hier jemand schon für sein Studium gewählt, kann in gewisser Weise also einen roten Faden nachweisen, oder hat jemand den Weg des geringsten Widerstands gesucht? |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4659 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 13:35:09 Titel: |
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| Sachenka hat folgendes geschrieben: |
@ Gozo
Vll hat er es ja gehört, aber keine Zeit neben den Prüfungen u Co. gefunden? |
?! So wie 80-90% seiner Kommilitonen die das trotzdem schaffen? Sorry - faule Ausrede. Wenn man nur halbwegs zwei Artikel gelesen hat wird man mitbekommen haben wie wichtig Praktika sind im Studium. Dann hat man sich entsprechend zu kümmern.
| Zitat: |
| Hast du ein Stichwort für Google bzgl. dieser Praktikumsdiskussionen aus den 90ern? |
Artikel über die Bedeutung von Praktika?! Sorry - mir ist kein zwanzig Jahrer alter Artikel im Kopf aber sicherlich über die Archive von FAZ, Handelsblatt & Co zu finden. Mir ist aber sehr gut im Kopf wie sehr schon die Lehrer in der zehnten auf Praktika drängten und wie sehr wir davor gewarnt wurden möglichst zielgerichtete Praktika während des Studiums zu machen. Und auch während des Studiums haben Profs immer wieder auf Praktikumsstellen hingewiesen...usw.
Sorry, wer fünf Jahre blind durch die Hochschule läuft und sich fragt, warum viele andere Praktika machen aber es doch dann ja eigentlich "unnötig" ist, der hat nicht viel von der Welt mitbekommen und braucht eigentlich auch keine Artikel aus den 90ern um das zu wissen.
| Zitat: |
@ Konstantin
Diesen Hype um das Abizeugnis habe ich außerhalb UP nie mitbekommen. |
Schlecht.
Zu den vollständigen Bewerbungsunterlagen gehört IMMER, theoretisch bis zur Rente, auch das Schulabgangszeugnis. Das sind einfache aber sehr strikte formale Regeln. Mit der Zeit verliert es aber im Vergleich zur Berufserfahrung natürlich an Bedeutung, weswegen bei einem mit 10 Berufsjahren darauf im Zweifel nicht mehr so geachtet wird. Bei frischen Absolventen sowie insbesondere bei Praktikanten ist das aber auch noch ein essentielles Mittel der Vorauswahl. Kein Zeugnis in der Bewerbung kann schnell auch eine Ablehnung bedeuten.
| Zitat: |
| Was sagt den das Abitur aus, was ein HSA nicht aussagt? Unser Relilehrer hat immer gesagt das Abizeugnis ist das Verhaltenszeugnis. Stimmt das? Gilt man als xenophober Soziopat mit 8 Punkten in Reli/Ethik/Sozi u Co.? |
Was es einem sagt? Wie zielstrebig Du warst. Ob Du in der Leistung bspw. abgefallen, gleichgeblieben bist oder dich gesteigert hast. Bei wem die Englischkenntnisse als "sehr gut und fließend" beschrieben werden, aber aus dem Studium keine Englischpraxis hervorgeht aber im Abi diese Leute nie über 6 Punkte hinaus kommen, weiß man schon das etwas faul sein könnte (nicht muss). usw.
Es ist spannend im Zeitverlauf und in Kombi mit dem Rest der Bewerbung. Nicht zwangsläufig als beschriftetes Blatt für sich genommen.
Grüße
Gozo |
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Sachenka Full Member


Anmeldungsdatum: 14.12.2008 Beiträge: 455
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 14:00:29 Titel: |
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| Gozo hat folgendes geschrieben: |
?! So wie 80-90% seiner Kommilitonen die das trotzdem schaffen? Sorry - faule Ausrede. Wenn man nur halbwegs zwei Artikel gelesen hat wird man mitbekommen haben wie wichtig Praktika sind im Studium. Dann hat man sich entsprechend zu kümmern.
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Ich habe gefragt, nicht etwas behauptet. Mir persönlich ist auch kein WiWi ohne Parxiserfahrung bekannt. Vll fiehlen seine Prüfungen unglücklich. Ich verteide ihn nicht vor Gericht, versuche nur einen mgl. Grund zu finden weshalb er es als BWL´er in 10 Sem nicht geschafft hat ein Praktikum zu machen.
| Gozo hat folgendes geschrieben: |
Mir ist aber sehr gut im Kopf wie sehr schon die Lehrer in der zehnten auf Praktika drängten und wie sehr wir davor gewarnt wurden möglichst zielgerichtete Praktika während des Studiums zu machen. Und auch während des Studiums haben Profs immer wieder auf Praktikumsstellen hingewiesen...usw.
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Aus dem Mund eines unseren Professors habe ich sowas zB noch nie gehört. Ich habe Schulpraktika hinter mir und mache (trotz Moody´s Bemerkung) auch Praktika während des Studiums. Nicht zuletzt weil es meist der zweitgenannte Punkt nach guten Noten in ziemlich allen Stellenbeschreibungen ist.
| Gozo hat folgendes geschrieben: |
Zu den vollständigen Bewerbungsunterlagen gehört IMMER, theoretisch bis zur Rente, auch das Schulabgangszeugnis. Das sind einfache aber sehr strikte formale Regeln. [...] Bei frischen Absolventen sowie insbesondere bei Praktikanten ist das aber auch noch ein essentielles Mittel der Vorauswahl. Kein Zeugnis in der Bewerbung kann schnell auch eine Ablehnung bedeuten.
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Stelle nichts davon in Frage. Ich sage lediglich diese Erfahrung habe ich in meinem Berufsleben bisher nicht gemacht. Ich habe bis dato immer -falls überhaupt- nur die NÜ mitgeschickt. Kein Abi, kein Gesellenbrief.
| Gozo hat folgendes geschrieben: |
Es ist spannend im Zeitverlauf und in Kombi mit dem Rest der Bewerbung. Nicht zwangsläufig als beschriftetes Blatt für sich genommen.
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Als Mosaikstein betrachtet, verstehe. Weiterhin behaupte ich selbst im Kontext zum Rest lässt sich da noch lange nicht jedesmal eine wahre/zutreffende Aussage ableiten. Damit will ich nicht die jahrelange Erfahrung von iwelchen Personalern oder im spez. deine Erfahrung als unnütz hinstellen.
Bzgl. der Zeitungsartikel
Wollte nur wissen wie wan warum das angefangen hat. Was war der sog. Stein des Anstoßes? Waren früher Praktika nicht (so) üblich (wie heute)? Wenn sie nicht so üblich waren, _________________ bestiae sumus ut non bestiae simus
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Warum studierst du Mathe?
-Um es endgültig zu besiegen! |
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low potential Full Member


Anmeldungsdatum: 28.04.2011 Beiträge: 324
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 14:26:47 Titel: |
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| Otscho hat folgendes geschrieben: |
Das Abi spiegelt einfach deutlich stärker allgemeine bzw. breit angelegte Kenntnisse und Fähigkeiten wieder. Sprachen, naturwissenschaftliches Verständnis, ....
Nicht zuletzt sieht man daran, ob jemand nur in bestimmten Fächern gut war oder durchgängig seine Leistung gebracht hat.
Die Wahl der Kurse ist auch nicht uninteressant: Hat hier jemand schon für sein Studium gewählt, kann in gewisser Weise also einen roten Faden nachweisen, oder hat jemand den Weg des geringsten Widerstands gesucht? |
bullshit
das abi sagt rein gar nichts aus...
lediglich ob jmd bereit ist leistung zu bringen.
ob du eine sprache perfekt sprechen kannst oder ob du ein breites allgemeinwissen hast lässt sich nicht durch noten darstellen.
wenn dein cv so leer ist wie der aktuelle pokalschrank des fc bayern spielt das abi natürlich eine rolle.
mit master, praktika etc. wird das abi immer unwichtiger bzw. komplett irrelevant (ub mal ausgenommen) |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4659 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 15:06:53 Titel: |
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| Sachenka hat folgendes geschrieben: |
Ich habe gefragt, nicht etwas behauptet. Mir persönlich ist auch kein WiWi ohne Parxiserfahrung bekannt. Vll fiehlen seine Prüfungen unglücklich. Ich verteide ihn nicht vor Gericht, versuche nur einen mgl. Grund zu finden weshalb er es als BWL´er in 10 Sem nicht geschafft hat ein Praktikum zu machen. |
Es gibt in der Tat ab und an BWLer die wirklich bis zum Diplom bzw. heute Master kein Praktikum gemacht haben. Wenig erstaunlich, deutlichst häufiger Uni-Absolventen, wenn nicht sogar ausschließlich (versuche mich gerade auch nur an einen FHler zu erinnern...).
Ich denke die Gründe sind vielfältigst aber leider ignorieren sie die Wirklichkeit.
Ich habe mich einmal mit einem Uni-Prof angelegt, der partout sagte, dass für Uni-Absolventen ein Praktikum völlig irrelevant sei, denn sie sollten hier ja schließlich für die Wissenschaft und nicht die Wirtschaft lernen. Die Wirtschaft könnten sie dann eh mit "links". Ähnliches habe ich von manchen Uni-Absolventen auch schon zu hören bekommen. Gerade an der Uni geht Wissenschaft/Studium immer noch vor Praxis und Wirtschaft. So zumindest meine Erfahrung.
| Zitat: |
Aus dem Mund eines unseren Professors habe ich sowas zB noch nie gehört. |
Kann ich mir bei einigen Profs gut vorstellen. Insbesondere an Unis.
| Zitat: |
| Nicht zuletzt weil es meist der zweitgenannte Punkt nach guten Noten in ziemlich allen Stellenbeschreibungen ist. |
Siehst Du was ich meine? Es ist schon verdammt schwer die Augen vor der Wichtigkeit von Praktika zu verschließen.
| Zitat: |
Stelle nichts davon in Frage. Ich sage lediglich diese Erfahrung habe ich in meinem Berufsleben bisher nicht gemacht. Ich habe bis dato immer -falls überhaupt- nur die NÜ mitgeschickt. Kein Abi, kein Gesellenbrief. |
Vielleicht solltest Du es mal tun? Könnte sein, dass es Deine Chancen erhöht.
Spaß beiseite. Mit das Erste was ich mache, wenn ich eine Bewerbung auf den Tisch bekomme ist einmal durchflippen ob sie vollständig ist. Nichts ist ärgerlicher als bestimmte Teile nicht zu haben. Das ist dann der erste negative oder eben neutrale Eindruck den ich habe und negativ muss man erst einmal ausbeulen. Da bevorzuge ich letztlich dann doch diejenigen, die ähnlich gut sind aber dann vollständig etwas abgegeben haben und nicht nur ich mach das so.
| Zitat: |
Als Mosaikstein betrachtet, verstehe. Weiterhin behaupte ich selbst im Kontext zum Rest lässt sich da noch lange nicht jedesmal eine wahre/zutreffende Aussage ableiten. |
Das ist auch völlig zutreffend. Natürlich kann man aus den Bewerbungsunterlagen, ob vollständig oder nicht, falsche Aussagen ableiten. Deswegen sind ja gute Bewerbungsunterlagen soviel wert. Letztlich bleibt mir aber immer nur eine Entscheidung übrig, ohne 100%ig alle nötigen Fakten zu kennen. Ich habe mich auch schon nach vollständigen Bewerbungsunterlagen und zwei Monaten Praktikum mit einer Einstellung geirrt.
Aber ich habe auch nicht die Zeit jeden Bewerber persönlich kennenzulernen um zu gucken ob ich mit meiner Einschätzung aus den Unterlagen richtig liege oder eben nicht.
| Zitat: |
Bzgl. der Zeitungsartikel
Wollte nur wissen wie wan warum das angefangen hat. Was war der sog. Stein des Anstoßes? Waren früher Praktika nicht (so) üblich (wie heute)? Wenn sie nicht so üblich waren, |
Der Stein des Anstoßes ist wahrscheinlich mindestens so alt wie die Fachhochschulen, wenn nicht älter. Ich habe sie auch erst in den 90ern mitbekommen, mag sein, dass sie früher angefangen. Nein, ganz sicher in gewisser Form.
Letztlich war es der immer währende Vorwurf, auch heute noch, dass insbesondere die Unis viel zu theorielastig ausbilden und man im Betrieb erst einmal eine "Praxisausbildung" vornehmen muss, bevor die Akademiker einsatzfähig sind. FH hatten damals ja in aller Regel ohnehin Pflichtpraktika. Letztlich sind unter anderem aus den Vorwürfen ja auch die FH entstanden.
Praktika waren eben ein Mittel zum Zweck die Wissenschaftslehrlinge praktisch ans Laufen zu gewöhnen und auch den "Praxisschock" zu minimieren, der heute nur noch recht selten thematisiert wird.
Grüße
Gozo |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4659 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 15:16:03 Titel: |
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| low potential hat folgendes geschrieben: |
bullshit
das abi sagt rein gar nichts aus... |
Das würden die meisten nicht unterschreiben die in Personalverantwortung stehen.
| Zitat: |
| lediglich ob jmd bereit ist leistung zu bringen. |
Schon einmal etwas...und schon einmal mehr als "rein gar nichts", oder?
| Zitat: |
| ob du eine sprache perfekt sprechen kannst oder ob du ein breites allgemeinwissen hast lässt sich nicht durch noten darstellen. |
Ja und nein. Es geht nicht darum genau bewerten zu können ob jemand etwas wie gut kann. Es sind aber Hinweise, wie wahrscheinlich etwas sein könnte. Wenn jemand im Abi 10-14 Punkte im Englischen hat, ist die WAHRSCHEINLICHKEIT höher, dass er besseres Englisch spricht als der 4-Punkte-Kandidat. Wenn jemand in allen Fächer gut war ist es WAHRSCHEINLICHER, dass er eine gewisse Breite an Allgemeinwissen hat, als jemand, der nur in Physik, Informatik und Mathe ein Nerd war aber alle anderen Fächer mit 4-5 Punkten macht. Auch das sagt etwas aus darüber sich mit etwas zu beschäftigen, was einem vielleicht nicht liegt...usw.
Man kann viel aus dem Zeugnis in Kombination mit dem Rest lesen. Ob letztlich dann immer ein "wahres" Bild herauskommt ist keine Frage: Nein. Aber es kommt ein Bild heraus, was in der Wahrscheinlichkeit näher an der Realität liegt als wenn man solche Unterlagen schlicht nicht hätte.
Das man sich auch mal böse vertut liegt in der Natur der Dinge oder akademisch gesagt: In der Natur der Entscheidungstheorie.
| Zitat: |
| mit master, praktika etc. wird das abi immer unwichtiger bzw. komplett irrelevant (ub mal ausgenommen) |
Da muss ich Dich entäuschen. Irrelevant, wenn überhaupt, wird es erst mit zunehmender Berufserfahrung. Master, Praktika - da spielt auch das Abi immer noch eine Rolle für viele Arbeitgeber...und sei es nur deswegen um zu sehen ob Leute wirklich in der Lage sind "vollständige Bewerbungsunterlagen" mitzuschicken. Das nicht zu tun, ist auch wieder etwas, was durchaus (negativ) bewertet werden kann. Auswirkung des Abi-Zeugnisses ohne das es an sich von Interesse wäre.
Grüße
Gozo |
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Otscho Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 1373
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 15:55:15 Titel: |
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| low potential hat folgendes geschrieben: |
| mit master, praktika etc. wird das abi immer unwichtiger bzw. komplett irrelevant (ub mal ausgenommen) |
Komisch, dass es in etwa der Hälfte meiner Vorstellungsgespräche Thema war.
Das heißt nicht, es wäre irgendwie wirklich wichtig, aber es wurde angesprochen. Insbesondere die Fächerwahl war wohl interessant, zumindest wurde oft festgestellt, sie würde sehr gut zum Studium passen und ob dies zu dem Zeitpunkt schon ausschlaggebend dafür war.
Natürlich lässt das keine Schlüsse dahingehend zu, wie gut jemand ist. Aber es lässt den Schluss zu, jemand hat schon in der 11. Klasse eine Vorstellung davon gehabt, in welche Richtung es später mal gehen soll und ist keiner der Kandidaten die BWL studieren, weil ihnen sonst nix einfällt. |
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Wirtschaftler14 Newbie


Anmeldungsdatum: 28.05.2010 Beiträge: 17
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 16:40:15 Titel: |
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Nach der bisherigen Diskussion bin ich zu dem Schluss gekommen mein Abizeugnis mitzuschicken (Abinote 2,5), denke das ist mir lieber als von vornherein wegen fehlender Unterlagen aussortiert zu werden  |
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gelber_hamster Full Member


Anmeldungsdatum: 11.02.2012 Beiträge: 228
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 16:59:41 Titel: |
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| Hank_Moody hat folgendes geschrieben: |
Unter BWLern/VWLern sind Praktika de facto Standard, kennen keinen der keine gemacht hat. Bei Mathematikern macht kein Schwanz ein Praktikum und alle bekommen sie gute Jobs zugeworfen, z.T. bevor die letzten Prüfungen abgelegt sind!
Ist halt wie immer eine Frage von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. |
Also hier ist ein Pflichtpraktikum im Bachelor Mathe vorgesehen, ist auch bei einigen anderen Unis der Fall.
Man sollte ein Praktikum auch nicht als lästige Pflicht darstellen, denn meistens profitiert man schon davon. Habe zwar selbst bis jetzt erst eins gemacht, dort aber unheimlich viel gemacht und einen wirklich guten Eindruck von der Praxis gekriegt. Das ist mMn gerade für Mathematiker wichtig, denn das Studium hat in 90% der Fälle absolut nichts direkt mit der späteren Berufspraxis zu tun, mal von vllt. Versicherungsmathematik und Numerik abgesehen.
Ich würde im Sommer aber trotzdem gerne noch ein Praktikum machen. Natürlich auch im Hinblick auf Job-Perspektiven, aber auch um nochmal was neues kennen zu lernen. Dabei ist es für mich dann auch nicht so wichtig, dass meine Praktika in anderen Branchen waren, Hauptsache ich habe die Zeit genutzt und Einblicke gewonnen. Nach dem Studium hat man diese Möglichkeit nicht mehr so leicht, denn gerade in Deutschland ist man ja sehr schnell auf eine Branche festgenagelt. Zudem dürfte es ja auch für zukünftige Arbeitgeber nachvollziehbar sein, dass man erstmal breitere Erfahrung sammeln möchte (ist ja auch nicht unbedingt nachteilig, und sei es nur, um nette Themen beim Mittag in der Kantine zu haben oder um mit Kunden/Geschäftspartnern mal über was anderes zu reden. Die Interdisziplinarität wird dadurch wahrscheinlich auch gefördert. Grundlegende Fähigkeiten, sowie einige weitergehende Kenntnisse, bspw. in den WiWi- oder IT-Bereichen, schaden sicher auch nicht, auch wenn man damit jetzt nicht direkt was im Job zu tun hat. ).
Dass Mathematikern Jobs hinterher geworfen werden, halte ich auch für ein Gerücht. Gerade wenn man jetzt nicht in die typischen Versicherungs-/Bankenjobs möchte, muss man häufig ganz schön Überzeugungsarbeit leisten um sich gegen Informatiker, Ingenieure oder WiWis durchzusetzen. Viele haben Mathematiker einfach nicht auf der Rechnung und haben keinen Eindruck, was man durch das Studium kann und was nicht.
P.S.: Bei meinem Gespräch fürs Praktikum war das Abitur auch eines der Hauptgesprächsthemen, gerade in die Fächerwahl und gute Noten in "Randfächern" wie Sport wurde viel hineininterpretiert. Zumindest an meinem Abi (ist jetzt auch nicht überragend) kann man schon einiges über mich und meine Interessen sagen (würde ich mir zumindest einbilden), allerdings kann man sicher auch ne Menge missinterpretieren. Insofern ist es mir relativ egal, ob ich jetzt mein Abi dazu packe oder nicht. Ich stehe zu allem, was dadrin steht, 13 Jahre Schulzeit gehören schließlich auch zu meinem Leben und die meisten Personaler sind auch nur Menschen und werden schon damit umzugehen wissen. |
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Gottesschaf Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2165
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 17:16:30 Titel: |
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| low potential hat folgendes geschrieben: |
| Otscho hat folgendes geschrieben: |
Das Abi spiegelt einfach deutlich stärker allgemeine bzw. breit angelegte Kenntnisse und Fähigkeiten wieder. Sprachen, naturwissenschaftliches Verständnis, ....
Nicht zuletzt sieht man daran, ob jemand nur in bestimmten Fächern gut war oder durchgängig seine Leistung gebracht hat.
Die Wahl der Kurse ist auch nicht uninteressant: Hat hier jemand schon für sein Studium gewählt, kann in gewisser Weise also einen roten Faden nachweisen, oder hat jemand den Weg des geringsten Widerstands gesucht? |
bullshit
das abi sagt rein gar nichts aus...
lediglich ob jmd bereit ist leistung zu bringen.
ob du eine sprache perfekt sprechen kannst oder ob du ein breites allgemeinwissen hast lässt sich nicht durch noten darstellen. |
Wenn Du so argumentierst, sagt übrigens auch eine Hochschulnote nichts aus, sondern lediglich ob jemand bereit ist Leistung zu bringen. Abi sagt sehr wohl was aus und ist eben ein Baustein in einer Bewerbung (siehe die anderen Beiträge). Ob jemand bereit ist Leistung zu bringen ist wohl einer der wichtigsten Kriterien überhaupt, wenn ich jemanden einstellen will.
@gelber_Hamster: Ich bin mir sicher, dass Du als Mathematiker in Job--Interviews keine Überzeugungsarbeit leisten musst, wenn Du erst einmal 2 relevante Praktika gemacht hast. Davor ist es sicherlich etwas schwieriger.
Und ich weiß auch nicht wie man sich gegen Praktika sperren kann - als BWLer muss man sich eben gegenüber dem Wettbewerb profilieren und das geht meist nur mit einer passenden Vertiefung und guten Noten darin, gesuchten Skills (Programmierskills, Fremdsprachen) oder eben den passenden Praktika. Wenn man die nicht hat ist man nicht automatisch raus, aber es wird immer 2,3 Leute geben, die genau diese Bedingungen erfüllen. |
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gelber_hamster Full Member


Anmeldungsdatum: 11.02.2012 Beiträge: 228
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 17:46:27 Titel: |
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| Gottesschaf hat folgendes geschrieben: |
@gelber_Hamster: Ich bin mir sicher, dass Du als Mathematiker in Job--Interviews keine Überzeugungsarbeit leisten musst, wenn Du erst einmal 2 relevante Praktika gemacht hast. Davor ist es sicherlich etwas schwieriger.
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Was verstehst Du unter relevant? Meinst Du damit generell fachlich relevant oder schon branchenspezifisch (als Mathematiker reichen die Möglichkeiten ja von Softwareentwicklung, über Forschung und Entwicklung in der Industrie, bis hin zu Banken/Versicherungen. Das eine hat mit dem anderen nur indirekt was zu tun, meinetwegen wegen angeeigneter IT-Kenntnisse oder genereller Praxiserfahrung).
Zweiteres kann man ja schon gleich vergessen, wenn man seine Praktika in verschiedenen Branchen abgeleistet hat. Das hat zwar die o.g. Vorteile, aber die sieht auch nicht jeder bzw. manche Personalverantwortlichen sehen dann evtl. zwei Praktika in derselben Branche lieber (darin sehe ich z.B. einen deutlich geringeren Nutzen für mich, denn nach zwei, drei Monaten kann ich mir schon gut ein Bild über eine Branche machen und lerne in einem eventuellen zweitem Praktikum in diesem Bereich deutlich weniger, als wenn ich mal in eine andere Branche gehe und gucke, wie es dort so läuft). Immerhin weiß das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, dass man sich mit seiner Jobwahl beschäftigt hat und weiß, worauf man sich einlässt, sodass man nicht in der Probezeit wieder abhaut.
Kenne bei mir im Studium auch ein paar Leute, die sich wirklich schwer damit tun, ein Praktikum zu machen. Ich hätte wahrscheinlich auch nicht drüber nachgedacht, wär ich nicht dazu gezwungen worden. Bei Naturwissenschaftlern steht das Studium vllt. doch eher im Vordergrund als bei den BWLern, die ja häufig schon sehr genau über ihre Karriere nach dem Studium nachdenken (hängt natürlich vom Einzelfall ab). Ich persönlich denke zwar auch darüber nach, was ich nach dem Studium mache und mach mir da so meine Gedanken, habe da aber wahrscheinlich auch eher einen anderen Focus als viele, vor allem WiWis, in diesem Forum (meine ich nicht wertend). |
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low potential Full Member


Anmeldungsdatum: 28.04.2011 Beiträge: 324
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 17:58:33 Titel: |
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eine hochschulnote sagt ja auch nicht so viel aus
natürlich mehr als abi, weil a) idr über einen längeren zeitraum und b) über viel komplexere themen, die z.t. auch berufsrelevant sind.
wie du es halt sagst, gozo, es sind subjektive wahrscheinlichkeiten.
natürlich denkt sich ein personaler etwas wenn jmd im english abi 4 punkte hat. nichtsdestotrotz kann die person mit 4 punkten oxford-english sprechen.
im endeffekt ist alle kaffeesatzleserei.
ich kann euch einige fälle aus dem freundeskreis nennen wo leute ein sehr gutes abi haben und trotzdem null! allgemeinwissen haben und eher zu der sorte "low raff" gehören.
andersrum kenne ich auch leute mit 3,x abi, die sehr sehr smart sind und von denen ich immer wieder beeindruckt bin wie viel ahnung sie haben.
genauso gibt es auch fälle (selbst schon erlebt) wo leute im praktikum mit 1,x abi und 1,x bsc ankommen und ich ihnen 5 stunden erklären muss wie ms office funkioniert und sie die einfachsten basics nicht verstehen.
...da frage ich mich schon, ob sie das abi im lotto gewonnen haben.
deshalb sind praktika so wichtig.
und btw: ich habe schon seit meinem bsc kein abi zeugnis mehr mitgeschickt, sondern lediglich die abi note in den cv geschrieben. 1 oder 2 mal kam glaube ich eine anfrage nach dem zeugnis, ansonsten nicht. |
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Jagger Junior Member


Anmeldungsdatum: 20.09.2005 Beiträge: 72
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 18:30:48 Titel: |
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| Natürlich sind Praktika wichtig,aber ich habe trotzdem den Eindruck dass diese von vielen hier etwas überbewertet werden.In meinem Studiengang (Master Wirtschaftsingenieurwesen) gibt es nicht wenige die neben dem lediglich 10 wöchigen Pflichtpraktikum auch kein weiteres absolviert haben oder noch wollen.Es gibt ja auch die Möglichkeit als studentische Hilfskraft an einem Lehrstuhl oder Institut zu arbeiten oder besser noch als Werkstudent in einem Unternehmen.Meines Erachtens wertet eine langjährige und fachrelevante Nebentätigkeit neben dem Studium den Lebenslauf deutlich mehr auf als ein oder zwei Kurzzeitpraktika. Wenn man mit guten Noten in Regelstudienzeit studieren will und nebenher auch noch arbeiten geht bleibt auch nicht unbedingt immer viel Zeit für längere Praktika. |
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iradeX Full Member


Anmeldungsdatum: 14.06.2008 Beiträge: 405
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 18:40:21 Titel: |
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| Mein subjektiver Eindruck ist auch, dass umso quantitativer das Fach wird, desto "unwichtiger" werden Praktika. Sind natürlich trotzdem für jeden ein dickes Plus, aber während ein Mathematiker auch ohne Praktika Jobs finden kann, sind fehlende Praktika für Geisteswissenschaftler wirtschaftlicher Selbstmord. |
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aristokrates Senior Member


 Anmeldungsdatum: 20.04.2010 Beiträge: 1041
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 18:44:23 Titel: |
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| low potential hat folgendes geschrieben: |
bullshit
das abi sagt rein gar nichts aus...
lediglich ob jmd bereit ist leistung zu bringen. |
Das sagt doch schon einiges über eine Person aus, oder? _________________ Oxford oder WHU? International Entrepreneurship oder Mathematical Economics? Yale oder EBS? Bachelor in Global Management oder Promotion in Astrophysik?
- Die wirklich wichtigen Fragen dieses Forums. |
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low potential Full Member


Anmeldungsdatum: 28.04.2011 Beiträge: 324
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 18:59:18 Titel: |
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| aristokrates hat folgendes geschrieben: |
Das sagt doch schon einiges über eine Person aus, oder? |
naja so viel auch nicht.
erstens sagt es wenn überhaupt auch nur etwas über den entsprechenden zeitraum aus.
zweitens ist es auch immer eine frage wie man "leistung" definiert.
es gibt personen, die lernen während der schule max. 1 h am tag und schaffen ein sehr gutes abi, andere (kenne selbst so leute) lernen am tag 5-8h für ein sehr gutes abi. mit 1h am tag oder noch weniger würden es solche leute nicht packen.
so: ich gehe mal stark davon aus, dass ein unternehmen lieber den studenten haben will, der eine schnelle auffassungsgabe hat, als den "low raffer", der eeeeewigkeiten braucht um zusammenhänge zu verstehen.
dieses kriterium wird durch noten aber nicht abgebildet, weil man nie weiß wie lange jmd für eine bestimmte note gelernt hat.
in der intelligenz-forschung ist man momentan auch so weit, dass man "intelligenz" definiert als leistungsfähigkeit des kurzzeitgedächtnisses. |
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nasty_marty Full Member


Anmeldungsdatum: 16.04.2010 Beiträge: 270
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 19:09:08 Titel: |
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| low potential hat folgendes geschrieben: |
| aristokrates hat folgendes geschrieben: |
Das sagt doch schon einiges über eine Person aus, oder? |
es gibt personen, die lernen während der schule max. 1 h am tag und schaffen ein sehr gutes abi, andere (kenne selbst so leute) lernen am tag 5-8h für ein sehr gutes abi. mit 1h am tag oder noch weniger würden es solche leute nicht packen. |
Wenn ich jetzt also als Personaler ein scheiß Abizeugnis vor mir liegen habe, weiß ich, dass der Kerl weder besonders clever ist, noch fleißig. Ausnahme: Clevere Leute, die nicht einmal bereit waren 1h/Tag in ihre Abivorbereitung zu investieren. Die will ich sicher auch nicht.
| Zitat: |
so: ich gehe mal stark davon aus, dass ein unternehmen lieber den studenten haben will, der eine schnelle auffassungsgabe hat, als den "low raffer", der eeeeewigkeiten braucht um zusammenhänge zu verstehen.
dieses kriterium wird durch noten aber nicht abgebildet, weil man nie weiß wie lange jmd für eine bestimmte note gelernt hat.
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Der Großteil der BWLer-Jobs wird wohl bestimmt von Inhalten, die nicht sonderlich anspruchsvoll sind. Gefordert wird meistens nur ein großes Maß an Fleiß und Aufopferungsbereitschaft. Siehe IB...
Gibt natürlich auch zahlreiche Ausnahmen. Der Personaler wird in jedem Fall wissen, was er sucht. Das Lösen einer zusätzlichen Unbekannten, nämlich der Leistungsfähigkeit vor dem Studium, aber nach der Pubertät, kann doch nur hilfreich sein.
Im Umkehrschluss will mir auf die Schnelle kein vernünftiges Argument einfallen, warum ich als Personaler das Zeugnis NICHT anfordern sollte. Auch wenn es nur die kleinsten Hinweise auf was auch immer gibt.
Nur eine Sache hat mir zu denken gegeben. Du schreibst deine Abinote in den CV. Daraus schließe ich, dein Abi war nicht allzu schlecht.
Die Art und Weise wie du hier allerdings an Gozos Argumenten peinlich vorbeiargumentierst, spricht noch mal deutlich für die von dir gezeigten Ausnahmefälle.
Im Übrigen ist das doch einfachste Statistik, bzw. Entscheidungstheoretisches Grundlagenwissen. Mir will nicht einleuchten, wie man das als BWLer nicht verstehen kann. |
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Malile Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.02.2011 Beiträge: 520
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 19:27:32 Titel: |
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| low potential hat folgendes geschrieben: |
| aristokrates hat folgendes geschrieben: |
Das sagt doch schon einiges über eine Person aus, oder? |
naja so viel auch nicht.
erstens sagt es wenn überhaupt auch nur etwas über den entsprechenden zeitraum aus.
zweitens ist es auch immer eine frage wie man "leistung" definiert.
es gibt personen, die lernen während der schule max. 1 h am tag und schaffen ein sehr gutes abi, andere (kenne selbst so leute) lernen am tag 5-8h für ein sehr gutes abi. mit 1h am tag oder noch weniger würden es solche leute nicht packen.
so: ich gehe mal stark davon aus, dass ein unternehmen lieber den studenten haben will, der eine schnelle auffassungsgabe hat, als den "low raffer", der eeeeewigkeiten braucht um zusammenhänge zu verstehen.
dieses kriterium wird durch noten aber nicht abgebildet, weil man nie weiß wie lange jmd für eine bestimmte note gelernt hat.
in der intelligenz-forschung ist man momentan auch so weit, dass man "intelligenz" definiert als leistungsfähigkeit des kurzzeitgedächtnisses. |
Komm schon, akzeptiers einfach. Bei uns in der CH dauert das Gymnasium 4 oder 6 Jahre, und in die Endnoten fliessen auch Noten aus dem ersten Jahr ein. Und wenn du diese Zeiträume als kurzfristig definierst... Nä. |
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low potential Full Member


Anmeldungsdatum: 28.04.2011 Beiträge: 324
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 19:33:51 Titel: |
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ok evtl. sollte ich noch erwähnen, dass ich mint'ler bin.
kann sein, dass die personaler dort eher davon ausgehen, dass das abi schon passen wird.
wo habe ich bitte vorbeiargumentiert?
ich habe ihm doch recht gegeben, dass es wahrscheinlichkeiten sind.
mehr auch nicht. ein personaler will aber nicht wissen, ob ein bewerber wahrscheinlich fließend englisch kann, sondern wie es in der realität aussieht.
was glaubt ihr wieso die top unternehmen eigentlich durch die bank noch eigene ac's haben, in denen sie die bewerber auf herz und nieren prüfen?
was glaubt ihr wie oft es vorkommt, dass leute im abi und selbst im studium gute noten in englisch haben und trotzdem nicht fließend sprechen können?
hinterfragt euch mal selbst! ich hatte im abi in englisch auch immer gute noten, obwohl mein englisch eher bescheiden war und ich erst richtig gut fließend sprechen konnte, nachdem ich ein auslandsemester gemacht hatte.
ich sage ja nicht, dass das abi komplett useless ist, allerdings hält sich die aussagekraft mmn deutlich in grenzen.
für einen rndm personaler ist es sicherlich hilfreich in dem sinne, dass er mit dem puzzleteil das gesamte puzzle zusammensetzen kann.
und fleiß und aufopferungsbereitschaft in der schule /= fleiß und aufopferungsbereitschaft in der berufswelt.
dort kommt es auf ganz andere eigenschaften an und die spreu trennt sich auch recht schnell vom weizen.
e: Malile
schön für die schweiz, aber bei mir besteht das abi zeugnis aus der 12. und 13. klasse, also 2 jahre... |
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karriere2012machen Full Member


Anmeldungsdatum: 11.01.2012 Beiträge: 279
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Verfasst am: 23 Mai 2012 - 20:02:29 Titel: |
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Naja ich sag des mal so:
ich hatte nen sehr gutes Abitur (1,0) und habe jetzt richtig gute Praktikumssachen, besser glaub als des wo der low potential mal hatte
aber ich würde halt schauen dass wenn des mit dem Abi nix war dass man dann halt andere echt gute sachen macht!
zum Beispiel einen Bundeswettbewerb in wirtschaft oder so  |
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