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Deine mudda
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gelber_hamster
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Anmeldungsdatum: 11.02.2012
Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2012 - 17:46:27    Titel:

Gottesschaf hat folgendes geschrieben:


@gelber_Hamster: Ich bin mir sicher, dass Du als Mathematiker in Job--Interviews keine Überzeugungsarbeit leisten musst, wenn Du erst einmal 2 relevante Praktika gemacht hast. Davor ist es sicherlich etwas schwieriger.


Was verstehst Du unter relevant? Meinst Du damit generell fachlich relevant oder schon branchenspezifisch (als Mathematiker reichen die Möglichkeiten ja von Softwareentwicklung, über Forschung und Entwicklung in der Industrie, bis hin zu Banken/Versicherungen. Das eine hat mit dem anderen nur indirekt was zu tun, meinetwegen wegen angeeigneter IT-Kenntnisse oder genereller Praxiserfahrung).

Zweiteres kann man ja schon gleich vergessen, wenn man seine Praktika in verschiedenen Branchen abgeleistet hat. Das hat zwar die o.g. Vorteile, aber die sieht auch nicht jeder bzw. manche Personalverantwortlichen sehen dann evtl. zwei Praktika in derselben Branche lieber (darin sehe ich z.B. einen deutlich geringeren Nutzen für mich, denn nach zwei, drei Monaten kann ich mir schon gut ein Bild über eine Branche machen und lerne in einem eventuellen zweitem Praktikum in diesem Bereich deutlich weniger, als wenn ich mal in eine andere Branche gehe und gucke, wie es dort so läuft). Immerhin weiß das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, dass man sich mit seiner Jobwahl beschäftigt hat und weiß, worauf man sich einlässt, sodass man nicht in der Probezeit wieder abhaut.

Kenne bei mir im Studium auch ein paar Leute, die sich wirklich schwer damit tun, ein Praktikum zu machen. Ich hätte wahrscheinlich auch nicht drüber nachgedacht, wär ich nicht dazu gezwungen worden. Bei Naturwissenschaftlern steht das Studium vllt. doch eher im Vordergrund als bei den BWLern, die ja häufig schon sehr genau über ihre Karriere nach dem Studium nachdenken (hängt natürlich vom Einzelfall ab). Ich persönlich denke zwar auch darüber nach, was ich nach dem Studium mache und mach mir da so meine Gedanken, habe da aber wahrscheinlich auch eher einen anderen Focus als viele, vor allem WiWis, in diesem Forum (meine ich nicht wertend).
low potential
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Anmeldungsdatum: 28.04.2011
Beiträge: 318

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2012 - 17:58:33    Titel:

eine hochschulnote sagt ja auch nicht so viel aus Wink
natürlich mehr als abi, weil a) idr über einen längeren zeitraum und b) über viel komplexere themen, die z.t. auch berufsrelevant sind.

wie du es halt sagst, gozo, es sind subjektive wahrscheinlichkeiten.
natürlich denkt sich ein personaler etwas wenn jmd im english abi 4 punkte hat. nichtsdestotrotz kann die person mit 4 punkten oxford-english sprechen.

im endeffekt ist alle kaffeesatzleserei.
ich kann euch einige fälle aus dem freundeskreis nennen wo leute ein sehr gutes abi haben und trotzdem null! allgemeinwissen haben und eher zu der sorte "low raff" gehören.
andersrum kenne ich auch leute mit 3,x abi, die sehr sehr smart sind und von denen ich immer wieder beeindruckt bin wie viel ahnung sie haben.

genauso gibt es auch fälle (selbst schon erlebt) wo leute im praktikum mit 1,x abi und 1,x bsc ankommen und ich ihnen 5 stunden erklären muss wie ms office funkioniert und sie die einfachsten basics nicht verstehen.
...da frage ich mich schon, ob sie das abi im lotto gewonnen haben.
deshalb sind praktika so wichtig.

und btw: ich habe schon seit meinem bsc kein abi zeugnis mehr mitgeschickt, sondern lediglich die abi note in den cv geschrieben. 1 oder 2 mal kam glaube ich eine anfrage nach dem zeugnis, ansonsten nicht.
Jagger
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Anmeldungsdatum: 20.09.2005
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2012 - 18:30:48    Titel:

Natürlich sind Praktika wichtig,aber ich habe trotzdem den Eindruck dass diese von vielen hier etwas überbewertet werden.In meinem Studiengang (Master Wirtschaftsingenieurwesen) gibt es nicht wenige die neben dem lediglich 10 wöchigen Pflichtpraktikum auch kein weiteres absolviert haben oder noch wollen.Es gibt ja auch die Möglichkeit als studentische Hilfskraft an einem Lehrstuhl oder Institut zu arbeiten oder besser noch als Werkstudent in einem Unternehmen.Meines Erachtens wertet eine langjährige und fachrelevante Nebentätigkeit neben dem Studium den Lebenslauf deutlich mehr auf als ein oder zwei Kurzzeitpraktika. Wenn man mit guten Noten in Regelstudienzeit studieren will und nebenher auch noch arbeiten geht bleibt auch nicht unbedingt immer viel Zeit für längere Praktika.
iradeX
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Anmeldungsdatum: 14.06.2008
Beiträge: 478

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2012 - 18:40:21    Titel:

Mein subjektiver Eindruck ist auch, dass umso quantitativer das Fach wird, desto "unwichtiger" werden Praktika. Sind natürlich trotzdem für jeden ein dickes Plus, aber während ein Mathematiker auch ohne Praktika Jobs finden kann, sind fehlende Praktika für Geisteswissenschaftler wirtschaftlicher Selbstmord.
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1356

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2012 - 18:44:23    Titel:

low potential hat folgendes geschrieben:

bullshit
das abi sagt rein gar nichts aus...
lediglich ob jmd bereit ist leistung zu bringen.

Das sagt doch schon einiges über eine Person aus, oder?
low potential
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Anmeldungsdatum: 28.04.2011
Beiträge: 318

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2012 - 18:59:18    Titel:

aristokrates hat folgendes geschrieben:

Das sagt doch schon einiges über eine Person aus, oder?


naja so viel auch nicht.
erstens sagt es wenn überhaupt auch nur etwas über den entsprechenden zeitraum aus.
zweitens ist es auch immer eine frage wie man "leistung" definiert.
es gibt personen, die lernen während der schule max. 1 h am tag und schaffen ein sehr gutes abi, andere (kenne selbst so leute) lernen am tag 5-8h für ein sehr gutes abi. mit 1h am tag oder noch weniger würden es solche leute nicht packen.

so: ich gehe mal stark davon aus, dass ein unternehmen lieber den studenten haben will, der eine schnelle auffassungsgabe hat, als den "low raffer", der eeeeewigkeiten braucht um zusammenhänge zu verstehen.
dieses kriterium wird durch noten aber nicht abgebildet, weil man nie weiß wie lange jmd für eine bestimmte note gelernt hat.

in der intelligenz-forschung ist man momentan auch so weit, dass man "intelligenz" definiert als leistungsfähigkeit des kurzzeitgedächtnisses.
nasty_marty
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Anmeldungsdatum: 16.04.2010
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2012 - 19:09:08    Titel:

low potential hat folgendes geschrieben:
aristokrates hat folgendes geschrieben:

Das sagt doch schon einiges über eine Person aus, oder?


es gibt personen, die lernen während der schule max. 1 h am tag und schaffen ein sehr gutes abi, andere (kenne selbst so leute) lernen am tag 5-8h für ein sehr gutes abi. mit 1h am tag oder noch weniger würden es solche leute nicht packen.

Wenn ich jetzt also als Personaler ein scheiß Abizeugnis vor mir liegen habe, weiß ich, dass der Kerl weder besonders clever ist, noch fleißig. Ausnahme: Clevere Leute, die nicht einmal bereit waren 1h/Tag in ihre Abivorbereitung zu investieren. Die will ich sicher auch nicht.

Zitat:

so: ich gehe mal stark davon aus, dass ein unternehmen lieber den studenten haben will, der eine schnelle auffassungsgabe hat, als den "low raffer", der eeeeewigkeiten braucht um zusammenhänge zu verstehen.
dieses kriterium wird durch noten aber nicht abgebildet, weil man nie weiß wie lange jmd für eine bestimmte note gelernt hat.

Der Großteil der BWLer-Jobs wird wohl bestimmt von Inhalten, die nicht sonderlich anspruchsvoll sind. Gefordert wird meistens nur ein großes Maß an Fleiß und Aufopferungsbereitschaft. Siehe IB...
Gibt natürlich auch zahlreiche Ausnahmen. Der Personaler wird in jedem Fall wissen, was er sucht. Das Lösen einer zusätzlichen Unbekannten, nämlich der Leistungsfähigkeit vor dem Studium, aber nach der Pubertät, kann doch nur hilfreich sein.
Im Umkehrschluss will mir auf die Schnelle kein vernünftiges Argument einfallen, warum ich als Personaler das Zeugnis NICHT anfordern sollte. Auch wenn es nur die kleinsten Hinweise auf was auch immer gibt.

Nur eine Sache hat mir zu denken gegeben. Du schreibst deine Abinote in den CV. Daraus schließe ich, dein Abi war nicht allzu schlecht.
Die Art und Weise wie du hier allerdings an Gozos Argumenten peinlich vorbeiargumentierst, spricht noch mal deutlich für die von dir gezeigten Ausnahmefälle.

Im Übrigen ist das doch einfachste Statistik, bzw. Entscheidungstheoretisches Grundlagenwissen. Mir will nicht einleuchten, wie man das als BWLer nicht verstehen kann.
Malile
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Anmeldungsdatum: 18.02.2011
Beiträge: 521

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2012 - 19:27:32    Titel:

low potential hat folgendes geschrieben:
aristokrates hat folgendes geschrieben:

Das sagt doch schon einiges über eine Person aus, oder?


naja so viel auch nicht.
erstens sagt es wenn überhaupt auch nur etwas über den entsprechenden zeitraum aus.
zweitens ist es auch immer eine frage wie man "leistung" definiert.
es gibt personen, die lernen während der schule max. 1 h am tag und schaffen ein sehr gutes abi, andere (kenne selbst so leute) lernen am tag 5-8h für ein sehr gutes abi. mit 1h am tag oder noch weniger würden es solche leute nicht packen.

so: ich gehe mal stark davon aus, dass ein unternehmen lieber den studenten haben will, der eine schnelle auffassungsgabe hat, als den "low raffer", der eeeeewigkeiten braucht um zusammenhänge zu verstehen.
dieses kriterium wird durch noten aber nicht abgebildet, weil man nie weiß wie lange jmd für eine bestimmte note gelernt hat.

in der intelligenz-forschung ist man momentan auch so weit, dass man "intelligenz" definiert als leistungsfähigkeit des kurzzeitgedächtnisses.
Komm schon, akzeptiers einfach. Bei uns in der CH dauert das Gymnasium 4 oder 6 Jahre, und in die Endnoten fliessen auch Noten aus dem ersten Jahr ein. Und wenn du diese Zeiträume als kurzfristig definierst... Nä.
low potential
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Anmeldungsdatum: 28.04.2011
Beiträge: 318

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2012 - 19:33:51    Titel:

ok evtl. sollte ich noch erwähnen, dass ich mint'ler bin.
kann sein, dass die personaler dort eher davon ausgehen, dass das abi schon passen wird.

wo habe ich bitte vorbeiargumentiert?
ich habe ihm doch recht gegeben, dass es wahrscheinlichkeiten sind.
mehr auch nicht. ein personaler will aber nicht wissen, ob ein bewerber wahrscheinlich fließend englisch kann, sondern wie es in der realität aussieht.
was glaubt ihr wieso die top unternehmen eigentlich durch die bank noch eigene ac's haben, in denen sie die bewerber auf herz und nieren prüfen?
was glaubt ihr wie oft es vorkommt, dass leute im abi und selbst im studium gute noten in englisch haben und trotzdem nicht fließend sprechen können?
hinterfragt euch mal selbst! ich hatte im abi in englisch auch immer gute noten, obwohl mein englisch eher bescheiden war und ich erst richtig gut fließend sprechen konnte, nachdem ich ein auslandsemester gemacht hatte.

ich sage ja nicht, dass das abi komplett useless ist, allerdings hält sich die aussagekraft mmn deutlich in grenzen.
für einen rndm personaler ist es sicherlich hilfreich in dem sinne, dass er mit dem puzzleteil das gesamte puzzle zusammensetzen kann.

und fleiß und aufopferungsbereitschaft in der schule /= fleiß und aufopferungsbereitschaft in der berufswelt.
dort kommt es auf ganz andere eigenschaften an und die spreu trennt sich auch recht schnell vom weizen.

e: Malile
schön für die schweiz, aber bei mir besteht das abi zeugnis aus der 12. und 13. klasse, also 2 jahre...
karriere2012machen
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Anmeldungsdatum: 11.01.2012
Beiträge: 318

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2012 - 20:02:29    Titel:

Naja ich sag des mal so:

ich hatte nen sehr gutes Abitur (1,0) und habe jetzt richtig gute Praktikumssachen, besser glaub als des wo der low potential mal hatte Wink

aber ich würde halt schauen dass wenn des mit dem Abi nix war dass man dann halt andere echt gute sachen macht!

zum Beispiel einen Bundeswettbewerb in wirtschaft oder so Idea
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