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RWTH nur zulassungsbeschränkte Bachelor Studienänge?
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Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
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BeitragVerfasst am: 26 Mai 2012 - 23:41:08    Titel: RWTH nur zulassungsbeschränkte Bachelor Studienänge?

Hey
Bin grad na ja sagen wir mal ''geschockt''.
Suche grade nach zulassungsfreien naturwissenschaftlichen/ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen (eher ingenieurwissenschaftlich, aber bin auch naturwissenschaftlichen Fächern nicht abgeneigt (Mathe, Physik, Chemie, KEIN Bio) ).
Ich möchte auf einer der TU9 Unis studieren und habe mir deshalb mal die RWTH Aachen angeschaut und grad gesehen das ALLE (für mich in Frage kommenden) Bachelorprogramme zulassungsbeschränkt sind. Und ich interessiere mich wirklich für ein breites Spektrum (Masch, E-Technik, Info, Chem-Ing.,Mechatronik etc. also eigentlich alle Ing. Fächer und fast alle naturwissenschaftlichen Fächer (bis auf Bio!). Aber die sind alle zulassungsbeschränkt??!!
Ich meine, klar, die ganze Fachkräftemangel-Proganda in den Medien bringt natürlich viele Abiturienten dazu sich grade bei diesen MINT-Fächern zu bewerben aber ich glaube trotzdem nicht das dabei jeder einzelne dieser Fächer voll besetzt wird (auch wenn es eine TU9 ist) und selbst wenn, ist es doch vorhersehbar das davon sowieso mind. 40-50% nach dem 1. Semester wieder weg ist da a) kein Interesse oder b) zu schwer etc.
Ich verstehe das nicht, ich meine ich ärgere mich jetzt weniger über die vielen Bewerber (die, die sich für ihr Fach nicht interessieren haut es an den TU9 sowieso nach 1-2 Semestern raus (hoffentlich!)) sondern vielmehr über die RWTH selber!
Wahrscheinlich werden einige Studiengänge nicht voll besetzt werden wegen der Zulassungsbeschränkung und das gerade bei nat./ing. Fächern...
Bei den anderen Uni an denen ich mich bewerben will ist das zwar nicht ganz so extrem wie bei der RWTH aber ähnlich.
(Für die die es interessiert, ich möchte mich noch bei der KIT und TUM bewerben.)
Mein Abi ist 3,3 und wird vorraussichtlich 3,1 (lerne grad für mündl. Abi).
Ich werde mich auch erst nächstes Jahr bewerben weil ich nach dem Abi erst mal ein Jahr nach Australien will (Work&Travel).
Danke an dieser Stelle für alle die sich die Zeit genommen und alles gelesen haben.
Was meint ihr dazu? Was würdet ihr mir raten?

lg
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 00:03:28    Titel:

Ich vermute, dass du mit nem 3,1 Schnitt in die meisten Studiengänge (ausgenommen Wirt-Ing) reinkommst. Wenn du dann noch zwei Wartesemester hast sollte es klappen.

Du kannst dir ja mal die NC-Tabellen der letzten Jahre ansehen.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 03:53:08    Titel:

Zulassungsbeschränkt bedeutet halt, dass die Universität nur eine bestimmte Anzahl an Studienplätzen zur Verfügung stellen kann...

Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass dort auch ein Notenschnitt von 1,x oder so notwendig ist. Meine ehemalige Hochschule hat auch alle Studiengänge zulassungsbeschränkt und in der Regel wurde zu meiner Zeit dort stets jeder zugelassen, der sich beworben hat...
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 09:54:46    Titel:

sicher?
Ich möchte mich z.B. für E-Technik in der TUM bewerben aber da das (neben Maschbau) zu den beliebtesten Ing.-Fächern gehört mache ich mir da Sorgen, das ich mich da umsonst bewerbe. Sollte ich mich nicht lieber an einem weniger beliebten/bekannten Studiengang bewerben da dann bessere Chancen genommen zu werden?
Ich möchte auch unbedingt ein/zwei Auslandssemester machen aber das ist ja nicht für jeden Studiengang an jeder Uni möglich.
Kennt ihr TU9 Unis die Partnerscnaften in Ing.-Fächern mit Unis in Kanada (bzw. Ozeanien, Nordamerika) haben? das wäre ideal für mich. Aber wahrscheinlich sind dann gerade diese Fächern an den jeweiligen Unis überlaufen und ich komme nicht rein.
Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 11:28:14    Titel:

Du siehst das zu eng Wink

Vermutlich hat jede der TU9 Unis und auch die meisten anderen in Deutschland PArtnerschaften mit Hochschulen in den von dir genannten Ländern. Und wegen gerade diesen PArtnerschaften wird man denen nicht die Türen einrennen, dafür gehen viel zu wenig Studenten ins Ausland während des Studiums.

Wie gesagt:
Schaue dir die NC's der letzten Jahre an. Wenn nicht gerade sowas wie ein Doppelter Abiturjahrgang oder der Wegfall des Zivil-/WEhrdienstes stattgefunden hat, sind die Daten sicherlich ein wenig repräsentativ.

Tipp:
Bewirb dich an JEDER Uni, die für dich in Frage kommt. Das dauert ein paar Minuten und ist nervig, aber du weißt nie, ob du noch nachrückst oder eben auch direkt reinkommst und dann ärgerst du dich vielleicht mal. Also auch an der TUM bewerben!

Hier sind doch bestimmt einige Aachener Maschbauer und Etechniker im Forum. Die können ja mal sagen, wie es lief die letzten Semester. Aber die alten NC-Listen der Unis sind aussagekräftiger denke ich
frischell1990
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 14:35:16    Titel:

3.1 wird überall knapp, auch wenn der NC im Nachrückverfahren deutlich sinken wird. Von der RWTH weiss ich, das die ET/TI-Bachelorstudiengänge erst seit neuestem (Dieses oder letztes Jahr) zulassungsbeschränkt sind. Sprich dort wird der NC relativ human ausfallen und du hättest Chancen. Das ist ein grundsätzlicher Hinweis - schau mal, wann der NC eingeführt worden ist. Je neuer er ist, desto lockerer ist er in der Regel. Natürlich pusht der Doppeljahrgang und die Abschaffung der Wehrpflicht die Bewerberzahlen im Moment extrem. Bewirb dich jetzt schon überall und überleg dir, das work & travel auszusetzen, falls du zum Beispiel nur an 1 oder 2 Unis genommen werden solltest. Nächstes Jahr könnte das trotz Wartesemester nämlich schon anders aussehen.
Zitat:
Ich verstehe das nicht, ich meine ich ärgere mich jetzt weniger über die vielen Bewerber (die, die sich für ihr Fach nicht interessieren haut es an den TU9 sowieso nach 1-2 Semestern raus (hoffentlich!)) sondern vielmehr über die RWTH selber!
Wahrscheinlich werden einige Studiengänge nicht voll besetzt werden wegen der Zulassungsbeschränkung und das gerade bei nat./ing. Fächern...

Ne. Der Laden ist wirklich an der Grenze seiner Kapazität. Es gibt dort zum Beispiel etwa 8000 Maschinenbauer. Das ist mehr, als manch eine Uni insgesamt an Studenten hat. Die RWTH tut was sie kann, aber irgendwann muss man die Liste schließen, um vernünftige Lehre ermöglichen zu können.
Larten
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 14:58:50    Titel:

Dazu kommt noch das nächstes Jahr das Land mit den meisten Schülern den letzten Doppeljahrgang hat (---> NRW). Das verschärft die (sowieso schon angespannte) Lage noch zusätzlich...
Und mein Work&Travel will ich eigentlich möglichst nicht aussetzen, da das im Grunde das einzigste ist, das mich wenigstens etwas von der Herschar der (schlechten) Abiturienten des Doppeljahrgangs abhebt. Ich möchte später auch mal im Ausland leben (Nordamerika, Kanada, Ozeanien) und deshalb hat ddieses Auslandsjahr für mich eine ganz besondere Bedeutung.
Ich werde wahrscheinlich Ende Juli losfliegen.
Angenommen ich würde mich jetzt schon bewerben, aber nicht genommen, würden die Wartesemester dann trotzdem automatisch angerechnet?
Würde ich wenn ich einen Nachrückeplatz bekommen würde, aber diesen nicht annehmen würde, trotzdem Wartesemester angerechnet bekommen?
Der Tipp mit dem überall bewerben ist eig. ganz gut, ich will mich bis jetzt in Stuttgart, Karlsruhe, Aachen und München bewerben. Aber wahrscheinlich auch noch an den anderen TU9, wobei ich einen Platz an den oben genannten auf jeden Fall vorziehen würde.
Wäre super wenn sich hier auch mal Leute zu Wort melden würden die an diesen Uni's eingeschrieben sind nd mal ihre Sicht beschreiben.
(Aber auch die bisherigen Kommentare waren ganz hilfreich!)
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 15:15:29    Titel:

Du siehst einiges ein wenig falsch.

Wie schon geschrieben wurde, wird ein NC eingeführt, weil man eben nicht mehr Plätze hat und es absehbar ist, dass sich die BEwerberzahlen steigern werden. Wenn sich letztendlich doch weniger einschreiben, rücken eben entsprechend viele nach, bis die Kapazitäten voll sind. Also eigentlich eine runde Sache, und man will auch nicht künstlich weniger Studienplätze anbieten, sondern eben so viele wie eben möglich sind.

In Aachen fangen glaube ich jedes Wintersemester ca 1100 MAschinenbauer an, und da kann man sich sicherlich nicht über zu wenig angebotenen Studienplätzen beschweren. Um die Aussage von frischell1990 zu bestätigen: An der RWTH wurde glaube ich 2008 der NC für Maschinenbau eingeführt und es wurden trotzdem alle zugelassen. Vermutlich hat man es hinsichtlich der Doppeljahrgänge schon früh eingeführt.

Wartesemester sind alle Semester, an denen du nach deinem Abi nicht an einer deutschen Hochschule eingeschrieben warst. Also kannst du vor dem Auslandsaufenthalt machen was du willst und es ist egal. Wenn du dich vorher bewirbst, hast du nachher trotzdem 2 Wartesemester.

Keiner kann in die Zukunft blicken. Du kannst dich ja vorher bewerben und deinen Auslandsaufenthalt abbrechen, wenn du unbedingt an einer dieser Hochschulen willst (jetzt mal krass gesagt). Andererseits haste nachher zwei Wartesemester, die sicherlich auch positiv sind bzgl. Zulassung.

Die Entscheidung liegt bei dir Wink Die TU Braunschweig ist eine TU9 Uni und hat angeblich recht humane NC's
frischell1990
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 16:09:04    Titel:

Mal nebenbei, warum regst du dich über die Leute auf, die nach 1 oder 2 Semestern abbrechen? 2/3 der Leute, die an der RWTH das ET-Studium anfangen, brechen ab. Es ist also statistisch gesehen durchaus wahrscheinlich, dass du das auch nicht packst. Die Leute hören nicht nur auf, weil sie sich nicht für das Studium interessieren, sondern weil es einfach hässlich ist.

Du schreibst so, als ob du der wärst, auf den die Uni gewartet hätte, mit deinem 3.1 Abi und dem Jahr rumdallern in Down Under. Du bist aber einer von denen, die der Uni gerade noch gefehlt haben.
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 17:08:40    Titel:

Lass ich es mich mal so sagen:
Selbst wenn ich das Studium abbrechen müsste (weil zu schwer oder doch kein Interesse etc.), dann fände ich das völlig okay!
Was mich einfach ankotzt ist, das (und dazu muss man nicht an der Hochschule arbeiten um das zu wissen) einfach viel zu viele sich für solche nat./ing. Fächer einschreiben ohne sich wirklich über das Studium und die hohe Arbeitsbelastung zu informieren. So nach dem Motto, wird grad ''händeringend gesucht'' also mach ich das einfach mal mit meinem 2,x Abi.
Ingenieur (oder Mathematiker, Physiker etc.) ist doch so ein toller Titel und das Geld regnet damit auch nur so rein.
Und kommt mir jetzt nicht mit ''das ist nur deine Sicht der Dinge'' oder '' das denkst du dir vielleicht aber nicht die anderen'' .
Ich habe es bewusst etwas überspitzt formuliert aber lasst uns doch mal ehrlich sein:
Es gibt doch mind. 1 Million Threads im Internet über ing./nat. Studium, jeder der sich auch nur eine halbe Stunde online über das Studium informiert wird doch merken das es eben ein relativ arbeitsintensives Studium ist und man das ''typische'' Studentenleben wahrscheinlich nicht haben werden kann. Sonst hätte es doch keine Abbrecherqoute von bis zu 70% .
Ich z.B. weiß schon das 3 sehr anstrengende und arbeitsintensive Jahre sein werden, durchfallen bzw. abbrechen ist natürlich immer noch möglich, aber auf alle Fälle nicht mehr ganz so wahrscheinlich wie bei den ''Uninformierten''.
Fazit: Wenn jeder sich gut über ing./nat. Studiengänge informieren würde würden sich wahrscheinlich weniger Leute bewerben und die Abbrecherqouten wären nicht ganz so hoch.
low potential
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 17:23:42    Titel:

btw:

an der tum brauchst du dich mit >3 gar nicht bewerben.... (bin tum student)
(zumindest wenn die anforderungen in den letzten jahren nicht gelockert wurden)



Zitat:
Ingenieur (oder Mathematiker, Physiker etc.) ist doch so ein toller Titel und das Geld regnet damit auch nur so rein.


Laughing
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
Beiträge: 425

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 17:28:43    Titel:

Zitat:
Was mich einfach ankotzt ist, das (und dazu muss man nicht an der Hochschule arbeiten um das zu wissen) einfach viel zu viele sich für solche nat./ing. Fächer einschreiben ohne sich wirklich über das Studium und die hohe Arbeitsbelastung zu informieren. So nach dem Motto, wird grad ''händeringend gesucht'' also mach ich das einfach mal mit meinem 2,x Abi.
Ingenieur (oder Mathematiker, Physiker etc.) ist doch so ein toller Titel und das Geld regnet damit auch nur so rein.
Und kommt mir jetzt nicht mit ''das ist nur deine Sicht der Dinge'' oder '' das denkst du dir vielleicht aber nicht die anderen'' .


Nix Sicht der Dinge, das ist wirklich so. Dieses Szenario ist zigfache selbst erlebte Realität. Das Problem ist nun mal, dass die Hochschulen bei 5000 Bewerbern nicht jeden zu einem Vorstellungsgespräch einladen können, um die ganzen Trendstudenten rauszufiltern. Außerdem kann es immer noch sein, dass jemand mit 1.x Abi dank Bio/Kunst-LK zu einem guten Ingenieur heranwächst, während der Abiturient, der wegen Mathe/Physik im 2.x oder 3.x - Bereich ist das Studium schmeisst. Deswegen hat die RWTH die Einführung des NC so lange wie möglich hinausgezögert, um wirklich jedem das Studium zu ermöglichen und dann während des Studiums die Leute rauszufiltern. Jezt ist nun mal Schicht, da die Kapazitäten dem Ansturm der Doppel- und Dreifachjahrgänge und des herbeigeredeten Ingenieursmangels nicht gewachsen sind.
wasp
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 17:42:09    Titel:

frischell1990 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Was mich einfach ankotzt ist, das (und dazu muss man nicht an der Hochschule arbeiten um das zu wissen) einfach viel zu viele sich für solche nat./ing. Fächer einschreiben ohne sich wirklich über das Studium und die hohe Arbeitsbelastung zu informieren. So nach dem Motto, wird grad ''händeringend gesucht'' also mach ich das einfach mal mit meinem 2,x Abi.
Ingenieur (oder Mathematiker, Physiker etc.) ist doch so ein toller Titel und das Geld regnet damit auch nur so rein.
Und kommt mir jetzt nicht mit ''das ist nur deine Sicht der Dinge'' oder '' das denkst du dir vielleicht aber nicht die anderen'' .


Nix Sicht der Dinge, das ist wirklich so. Dieses Szenario ist zigfache selbst erlebte Realität. Das Problem ist nun mal, dass die Hochschulen bei 5000 Bewerbern nicht jeden zu einem Vorstellungsgespräch einladen können, um die ganzen Trendstudenten rauszufiltern. Außerdem kann es immer noch sein, dass jemand mit 1.x Abi dank Bio/Kunst-LK zu einem guten Ingenieur heranwächst, während der Abiturient, der wegen Mathe/Physik im 2.x oder 3.x - Bereich ist das Studium schmeisst. Deswegen hat die RWTH die Einführung des NC so lange wie möglich hinausgezögert, um wirklich jedem das Studium zu ermöglichen und dann während des Studiums die Leute rauszufiltern. Jezt ist nun mal Schicht, da die Kapazitäten dem Ansturm der Doppel- und Dreifachjahrgänge und des herbeigeredeten Ingenieursmangels nicht gewachsen sind.


Sicherlich richtig, aber die Frage ist, wie gut man sich wirklich informieren kann. Klar, man kann sich vorher den Stoff ansehen, sich in Vorlesungen setzen und intensive GEspräche mit den Studenten des Studienganges führen.
Trotzdem ist der Unterschied zwischen Schule und Studium so groß, dass man trotzdem in den ersten Semestern auf Glatteis geraten kann.
Larten
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 18:36:57    Titel:

Es ist jetzt nicht so das ich von mir glaube ein ing./nat. Studium definitiv bestehen zu können, ich behaupte nur das die Wahrscheinlichkeit bei Leuten wie mir, die sich vorher schon gut mit ihrem Studium auseinandergesetzt haben und z.B. wissen was im Studium durchgenommen (ersten Jahre quasi nur Mathe,Physik etc.) wird und wie hoch die Arbeitsbelastung (eher weniger Freizeit etc.) ist, geringer ist durchzufallen bzw. abzubrechen als bei den Trendstudenten (passender Begriff ganz nebenbei bemerkt Very Happy ).
Nicht mehr und nicht weniger.
Ich kann mir schon vorstellen das es jetzt ein wenig überheblich vorkommt wenn jetzt ein ''schlechter'' (bezogen auf den Abi-Schnitt) Abiturient solche Sachen schreibt, aber mal ehrlich, ich kann doch nicht der Einzige sein, den das mittlerweile schon nervt (die Sache mit dem angeblichen Fachkräftemangel, viele Trendstudenten etc.).
low potential
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 18:50:13    Titel:

fang erst mal an und nach dem ersten sem (tm1) reden wir weiter Wink
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 19:21:05    Titel:

low potential hat folgendes geschrieben:
fang erst mal an und nach dem ersten sem (tm1) reden wir weiter Wink


lol
low potential
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Anmeldungsdatum: 28.04.2011
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 19:56:23    Titel:

er redet halt schon so, als ob er den bsc in der tasche hätte

Zitat:
(ersten Jahre quasi nur Mathe,Physik etc.)


das finde ich auch sehr lustig Very Happy
nur ein bissl mathe, mechanik und so. ist alles kein ding.

btw: kommst du aus NRW?

NRW???? da bekommt man das abi doch nachgeschmissen.
ich hoffe mal, dass du "nur" sehr faul warst.

ich kann für dich nur hoffen, dass du diese einstellung (so wie sie hier rüberkommt) nicht in wirklichkeit hast.
ansonsten gehe ich mal stark davon aus, dass du im ersten semester UNGEBREMST gegen die wand fahren wirst. das wird ganz ganz böse enden.

ps: das soll nicht böse gemeint sein, aber so traumtänzer wie du habe ich schon so oft failen sehen. nicht wenige sind danach ein fall für den uni psychologen.
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 20:08:25    Titel:

Ich komme aus BaWü und habe auch dort mein Abi gemacht.
Die Prüfungen in Thermodynamik und Mechanik waren zwar hart hab sie aber gepackt aber die blöden Trendstudenten sind leider nicht alle durchgefallen.
Nur Spaß Very Happy
Ich glaube ihr verwechselt mein Selbstbewusstsein mit Überheblichkeit (oder was auch immer)!
Ich kann nicht garantieren ob ich so ein Studium tatsächlich schaffen werde, aber ich interessiere mich wirklich dafür und bin bereit große Strapazen auf mich zu nehmen um das zu schaffen.
Ich weiß das man als Ingenieur oder Naturwissenschaftler NICHT reich wird (in Deutschland anscheinend eher im Gegenteil) und kenne einen Maschbauer und Physiker (beide am KIT und in den letzten Semestern (Diplom)) persönlich sehr gut und schon lange.
Ich weiß was auf mich zukommt und falls ich es doch nicht packe, ja gut dann ist es eben so!
Trotzdem danke für die (z.T. !) guten Beiträge bis hierhin!
low potential
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Anmeldungsdatum: 28.04.2011
Beiträge: 324

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 20:19:06    Titel:

hhm ich weiß ja nicht.
vor paar tagen haste doch noch einen fred im wiwi bereich aufgemacht, wo du gesagt hast dass dich wirtschaft interessiert und du evtl bwl oder sowas studieren willst. und später mal richtung ub,ib (m&a)...

in meinen augen klingt das alles noch sehr naiv und unreif.
was noch nicht mal böse gemeint ist. ich hatte -wie fast jeder- nach dem abi auch noch kein plan vom leben, aber zu 90% wird man damit halt auf die fresse fliegen.
ihr habt in bawü schon g8 oder? also ich nehme mal an, dass du noch sehr jung bist (18-19?) , dazu kein zivi/bund mehr.
also an deiner stelle würde ich in den nächsten 1-2 jahren auf jeden fall noch was anderes machen (ausland,prakitka etc)

ferndiagnosen sind zwar bullshit, aber es würde mich ehrlich gesagt schon sehr wundern, wenn du durch den bsc einfach mal so durchmaschierst.

e: und was laberst du eigl von wegen "trendstudent" ?
gerade du bist doch das paradebeispiel eines trendstudenten Wink
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
Beiträge: 425

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 20:51:00    Titel:

Zitat:
was noch nicht mal böse gemeint ist. ich hatte -wie fast jeder- nach dem abi auch noch kein plan vom leben, aber zu 90% wird man damit halt auf die fresse fliegen.
ihr habt in bawü schon g8 oder? also ich nehme mal an, dass du noch sehr jung bist (18-19?) , dazu kein zivi/bund mehr.
also an deiner stelle würde ich in den nächsten 1-2 jahren auf jeden fall noch was anderes machen (ausland,prakitka etc)

Ich bin da genau gegenteiliger Meinung. Schau jetzt ins Studium, nicht erst in 2 Jahren. BSc in 3 Jahren, dann bist du 21 oder 22 mit Abschluss (Wenn du wie im Wiwi-Forum geschrieben Ambitionen für ne steile Karriere hast musst du eh so nen Start hinlegen). Oder halt mit 20 abgebrochen, dafür aber klüger. Nach BSc bzw. Abbruch - oder noch während des Studiums als Auslandssemester - kannst du immer noch ins Ausland umd dort zu mastern oder wasweissich zu machen. Du warst kein guter Schüler, und jetzt den Gang wegen eines ewig langen Erlebnisurlaubs komplett rauszunehmen ist vielleicht eine coole Sache und etwas, das einem was füts Leben bringt, aber sehr Kontraproduktiv wenn du in ein MINT-Studium willst. Mit Paarundzwanzig macht ein Auslandsaufenthalt eh mehr Bock und Sinn als als Teenager, zumindest meiner Meinung nach.
Jan.ST
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
Beiträge: 98
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2012 - 22:01:46    Titel:

Ein Tip von einem E-Technik Studenten (TU9) der bald fertig ist mit dem Master: Werde dir zu 90% klar, ob du Maschinenbau, Elektrotechnik oder Physik studieren möchtest! Die restlichen 10% kann man nicht definitiv sagen, das ist Bauchgefühl.

In deiner Beschreibung klang es so, als würdest du jedes davon nehmen. Die Fächer unterscheiden sich aber arg und erstaunlicherweise sind viele (gute) Studenten des einen Faches im jeweils anderen entweder nicht interessiert oder es passt einfach nicht zu ihrer Art zu denken. Da schließe ich mich mal ein.

Und noch ganz allgemein zum Thema Abi Note, Uni-Ing-Studium oder FH-Studium, da würde ich mal auf Heiko Mells (streitbare) Karriereberatung (www.vdi-nachrichten.com) verweisen. Ich kann nicht beweisen, ob es stimmt, was er auf seine 25jährige Erfahrung als Personaler verweisend darlegt, aber nach seiner sehr simplen Beobachtung gilt:
TU-Studium -> Notenschnitt wie im Abi
FH-Studium -> ca. eine Stufe besser.
Dass ein TU Studium mit Notenschnitt 3,1 permanent an der Grenze kratzen und somit eine erhebliche Belastung darstellen würde, kann ich aber persönlich bestätigen. Wie gesagt, keine Wertung, aber nachdenkenswert.
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2012 - 15:49:44    Titel:

@low potential
von einem Thread im wiwi bereich weiß ich nichts, ich habe vor einem halben Jahr mal nach Studiengängen für Wirtschaftsprüfungswesen gefragt, falls du das meinst...
Und ja, ich hab wirklich noch keinen genauen Plan davon was ich machen will, zum jetzigen Zeitpunkt könnte ich mir wirklich fast jedes ing./nat. Studium vorstellen aber auch Wirtschaftsmathematik (oder mathematische Finanzökonomie in Konstanz) weil mich bsp. auch Wirtschaft (und auch etwas Politik) interessiert, aber das technische bzw. naturwissenschaftliche Interesse überwiegt eher). Genau deshalb möchte ich aber (und ab dieser Stelle geht meine Antwort auch @frischell1990 ) auch ein Auslandsjahr in Australien machen, eben weil ich mir davon erhoffe mich dann etwas besser kennen zu lernen und dann (hoffentlich!) wirklich weiß ich denn konkrekt studieren möchte.
Aber ich muss (vor allem dem letzten Teil) dir trotzdem zustimmen, wenn ich nicht wirklich wüsste was ich jetzt konkrekt studieren will und nicht später vorhätte im Ausland zu leben würde ich das Auslandsjahr wahrscheinlich nicht (jetzt) machen.
Nun zu Jan.ST
@Jan.ST
Das ist genau das wovor ich soviel Angst habe!! Physik oder E-Technik kann ich mir beides genauso gut vorstellen zu studieren (die sind zufälligerweise auch in der engeren Auswahl).
Kannst du etwas zum E-Technik Studium sagen und an welcher Uni du studierst ? Inwiefiern es sich z.B. von anderen ing. Fächern abhebt oder Unterschiede mit nat. Fächern wie Physik? Auch spätere Berufsaussichten (auch im Ausland!) ,die Möglichkeiten für ein Auslandssemester und die Berufsaussichten damit später im Ausland (speziell Nordamerika, Kanada, Ozeanien) arbeiten zu könne interessieren mich sehr!
Zum dritten Absatz, ich würde (und müsste) an der Uni denke ich mit einer anderen Artbeitshaltung lernen als an der Schule, deshalb kann man das denke ich nicht wirklich pauschalisieren, aber im Ansatz ist das eig. eine interessante Beobachtung!
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2012 - 16:47:28    Titel:

frischell1990 hat folgendes geschrieben:
Du warst kein guter Schüler, und jetzt den Gang wegen eines ewig langen Erlebnisurlaubs komplett rauszunehmen ist vielleicht eine coole Sache und etwas, das einem was füts Leben bringt, aber sehr Kontraproduktiv wenn du in ein MINT-Studium willst..


Völliger Quark...

Wieso sollte es produktiv sein, direkt nach der Schule direkt an die Uni zu gehen und dann mit 22 als fertiger Bachelor bzw. mit 24 als Master ins Berufsleben zu wollen, ohne jemals was von der Welt gesehen zu haben?
Da kann ein Jahr Work&Travel durchaus charakterbildend wirken...

Auch wenn du es mit deinen 22 Lenzen noch nicht wissen kannst, aber für das Gros der Ingenieure ist im Beruf nicht das Fachwissen entscheidend, sondern der Charakter bzw. die Reife...
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
Beiträge: 425

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2012 - 20:58:06    Titel:

Zitat:
Wieso sollte es produktiv sein, direkt nach der Schule direkt an die Uni zu gehen und dann mit 22 als fertiger Bachelor bzw. mit 24 als Master ins Berufsleben zu wollen, ohne jemals was von der Welt gesehen zu haben?
Da kann ein Jahr Work&Travel durchaus charakterbildend wirken...

Ich meine ja auch erst Studium und dann Auszeit. Die kann man dann auch richtig genießen. Ist wie gesagt meine Meinung.
pa1n
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Anmeldungsdatum: 06.12.2006
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2012 - 22:37:05    Titel:

Lange Zeit gab es an der RWTH keine Beschraenkung fuer oben genannte Studiengaenge. Eine Beschraenkung muss man halt vorher(!!) einrichten, damit die Bewerbungsverfahren anlaufen koennen.

Ohne jetzt alles hier gelesen zu haben, ist wohl die Begruendung der Beschraenkung etwas zu kurz gekommen:

Die RWTH richtet sich lediglich auf extrem steigende Studentenzahlen ein (die letzten Jahre immer Steigungen ueber 10%), jetzt kommen bald die Doppel-Abiturjaehrgaenge. Da wird vorgesorgt, um nicht 8000 Studenten in 1000er-Studiengaenge (ok, uebertrieben) nehmen zu muessen(!), weil keine Beschraenkung vorhanden ist.

Das ist reine Praevention. Ich glaube, dass die selbst am Ende mit 4.0 noch jeden nehmen - wie gesagt: Es ist reine Praevention. Mach dir keine Sorge.

PS: Ich mache bald meinen Bachelor in ET. An der RWTH habe ichs aber nicht geschafft Wink

-stopfkind- hat folgendes geschrieben:
Die auszeit nach dem Studium ist schädlicher als davor. was soll ein potentieller Arbeitgeber davon halten?


Exclamation Exclamation Exclamation Exclamation


Zuletzt bearbeitet von pa1n am 28 Mai 2012 - 23:19:28, insgesamt 2-mal bearbeitet
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
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BeitragVerfasst am: 28 Mai 2012 - 23:10:59    Titel:

Die auszeit nach dem Studium ist schädlicher als davor. was soll ein potentieller Arbeitgeber davon halten?
_________________
http://www.youtube.com/watch?v=LMpmW4DTBi0
Jan.ST
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
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BeitragVerfasst am: 30 Mai 2012 - 12:06:57    Titel:

Witzigerweise war ich kürzlich in Australien (im Rahmen des Studiums) und habe auch einige deutsche Work-Traveller kennen gelernt. Meine Beobachtung ist, du wirst in diesem einen Jahr teuren Urlaub zwar viel über dich lernen und sicher auch "reifer" werden (wobei: hängt auch davon ab, was du genau dort machst), aber was du studierst wirst du sicher nicht rausfinden (zwischen zwei technischen/nat. Studiengängen meine ich).

[quote]Kannst du etwas zum E-Technik Studium sagen und an welcher Uni du studierst ? Inwiefiern es sich z.B. von anderen ing. Fächern abhebt oder Unterschiede mit nat. Fächern wie Physik? Auch spätere Berufsaussichten (auch im Ausland!) ,die Möglichkeiten für ein Auslandssemester und die Berufsaussichten damit später im Ausland (speziell Nordamerika, Kanada, Ozeanien) arbeiten zu könne interessieren mich sehr!
Zum dritten Absatz, ich würde (und müsste) an der Uni denke ich mit einer anderen Artbeitshaltung lernen als an der Schule, deshalb kann man das denke ich nicht wirklich pauschalisieren, aber im Ansatz ist das eig. eine interessante Beobachtung![/quote]

Nach dem Abi hatte ich auch einen Haufen Kriterien im Kopf, was wohl "wichtig" ist für die Studienwahl. Im nachhinein muss man dort aber einiges relativieren:

- Jobchancen: M.E. vollkommen irrelevant, aus zwei Gründen: a) Erstmal EIN Studium schaffen, denn ohne hast du gar keine Job"chancen", b) gerade zwischen Physik und E-Technik nicht wirklich Differenzen gibt, wobei es sehr vom Bereich abhängt. Klassischerweise, Entwicklungsabteilung Elektronik im Automobil- oder -zulieferbereich dürfte es egal sein, ob jemand Physik oder E-Technik studiert hat.
Das interessante hierbei: Das Studium an sich könnte unterschiedlicher nicht sein, auch in Hinblick auf die Schwierigkeit (Theo Physik...), die Arbeits- und Lernweise (umfassend v.s. modularisiert; immer grundlagenorientiert v.s. Systemsicht).

- Auslandsstudien kriegst du immer, vor allem macht es wohl keinen Unterschied ob Physik oder Ingenieurwissenschaften. Technische Unis gibt es überall auf der Welt, darauf könnte man auch als Abiturient kommen... Viel wichtiger, damit der Spaß nicht zu teuer wird: Gute Noten (Stipendien) und frühzeitig organisieren.

- Berufssausichten im Ausland, will ich nicht pauschal sagen. Fakt ist, im Automobilbereich kommt viel Entwicklung aus Deutschland. Physiker wiederrum arbeiten überall auf der Welt in Forschungszentren. Andererseits gibt es aber auch andere Bereiche in dem Ingenieure arbeiten, die es überall gibt. Eher nicht priorisieren.

Abschließend zur Arbeitshaltung: Habe so einige an Physik verzweifeln sehen und die haben alle ein wesentlich (!) besseres Abi gehabt. Das ist nicht nur ein Punkt der Arbeitshaltung, prinzipiell glaube ich, dass ein stärker modularisiertes Studium einfacher ist. Auch wenn E-Technik auch nicht einfach ist.
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 14:16:15    Titel:

Ich möchte mich (u.a.) an der TUM und am KIT bewerben.
Hat man bei den beiden Uni's realistische Chancen 1-2 Auslandssemester in den Ländern (Nordamerika,Kanada,England,Ozeanien) zu machen?

Mit realistisch meine ich, das für z.B. 150 Studenten eines Jahrgangs bei E-Technik nicht nur 5 Plätze frei sind. Also das man mit mittelmäßig-mittelguten (so würde ich mich mit viel Fleiß einschätzen...) Leistungen einen Platz ergattern kann.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 16:37:33    Titel:

Soweit ich das von Freunden mitbekommen habe, ist ein Auslandssemester völlig unabhängig von den Noten.

Man macht das ja anscheinend in der Regel über Erasmus. Zudem haben alle Unis Partnerhochschulen im Ausland, was die Sache erleichtern kann (nicht muss).
Aber da die Noten des Auslandssemester oft nicht angerechnet werden in der Heimat, verliert man oft 1-2 Semester. Zumindest kenne ich niemanden, der durch das Auslandssemester nicht in Verzug geraten ist.

Wäre aber interessant zu wissen, ob das Auslandssemester von Noten abhängt, bei Stipendien bestimmt.
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 18:03:39    Titel:

Bei Stipendien garantiert denke ich.
Aber um mal zu den Noten zurück zu kommen:

Zitat:
Soweit ich das von Freunden mitbekommen habe, ist ein Auslandssemester völlig unabhängig von den Noten.


Das wäre echt cool, aber ich kann das irgendwie nicht richtig glauben, meinst du damit die poppeligen Study abroad Programme oder auch die Exchange Programme (wie auch immer sie heißen), also die Programme bei der die Uni Partnerschaften mit anderen Uni's hat und den Studierenden bei einem/zwei Auslandssemestern Studiengebähren und (ein Großteil zumindest) der Organisation abgenommen wird?

Bei letzterem sind anscheinend immer nur begrenzt Plätze vorhanden, so dass Noten doch eine Rolle spielen sollen.
Ich weiß da aber nicht so genau Bescheid, kann mir da jemand genaueres dazu sagen?

Ich möchte (falls ich angenommen werde) an der TUM oder am KIT studieren, wobei mir auch fast jede andere Uni der TU9 Gruppe lieb wäre.
Falls ich mehrere zusagen bekomme (wovon ich ausgehe) werde ich meine Entscheidung von der Stadt und von Auslandsmöglichkeiten (also Auslandssemester(Auslandspraktika) abhängig machen.
Wenn irgendjemand zu irgendetwas irgendwas sagen kann, einfach raus damit Smile
Bin über alles dankbar!
pa1n
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 19:37:57    Titel:

Also am MIT kannst du es wohl dann vergessen. Aber an kleineren Universitaeten sollte es ohne Probleme moeglich sein, zumal es viele Stipendienprogramme gibt, die eben nicht all-in bezahlen. Wenn du dir ein bischen was zuruecklegst, gehst du immer auf nummer sicher Wink
frischell1990
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 20:07:51    Titel:

Also: Noten sind viel, aber nicht alles. Falls die Hochschule eine Kooperation mit anderen hat (zB über das TIME Programm), dann sind sehr gute Noten eine Zulassungsvoraussetzung. Die Zahl der Plätze ist beschränkt und Noten sind ein hartes Ausschlusskriterium. Ferner braucht man oft noch einen Nachweis über Sprachkenntnisse sowie den einen oder anderen Professor, der einen empfehlen kann (und Profs empfehlen meist zuerst die Leute, die bei ihnen top-Prüfungen abgelegt haben - womit wir wieder bei den Noten wären), dazu evtl. relevante Arbeits- oder sonstige Erfahrung.

So weit die Partnerschaftsprogramme. Wer über ERASMUS geht, der muss nicht so harte Kriterien erfüllen, kommt dafür aber idR nicht an die Top-Unis. Wer z.B. an das Imperial oder die Ecole Polytechnique will, der schafft das meines Wissens nach nicht über ein normales ERASMUS - Semester.

Unterm Strich: Gute Noten an einer renommierten Uni sind vielleicht nicht unbedingt notwendig, um ins Ausland zu kommen, machen aber vieles einfacher oder teilweise erst möglich.
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 21:50:16    Titel:

Heißt ''gut'' dann unter den besten keine Ahnung 10% oder so zu sein, weil nach dem was ich gehört habe gehört man mit einer 2,5 an einer guten TU9 wie der TUM oder KIT schon zu den besten...

Und bei bilingual setzen sie wahrscheinlich Französisch oder Spnisch vorraus, da Englisch heute ja (übertieben ausgedrückt) nicht mehr als erwähnenswerte Fremdsprachenkenntniss mehr gilt, oder?

So ein Programm wie TIME würde mich schon sehr reizen, den Ehrgeiz soetwas anzustreben habe ich definitiv!
low potential
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Anmeldungsdatum: 28.04.2011
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 21:56:50    Titel:

ähhhm schau doch erst mal, dass du an der tum oder am kit aufgenommen wirst;)
mit einem abi >3 sehe ich da nämlich schwarz
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 22:40:15    Titel:

An der TUM ist Elektrotechnik zulassungsfrei Smile
Ich mache mir weniger Sorgen ob ich genommen werde, sondern vielmehr ob ich das erste Jahr überlebe...
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2541

BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 22:50:08    Titel:

Larten hat folgendes geschrieben:
An der TUM ist Elektrotechnik zulassungsfrei Smile
Ich mache mir weniger Sorgen ob ich genommen werde, sondern vielmehr ob ich das erste Jahr überlebe...


Das Auslandssemester ist eh in ferner Zukunft. Beim Bachelor macht man es ja eher nach den Grundlagensemestern, also ab dem 5.
pa1n
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Anmeldungsdatum: 06.12.2006
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 23:00:06    Titel:

Larten hat folgendes geschrieben:
Ich mache mir weniger Sorgen ob ich genommen werde, sondern vielmehr ob ich das erste Jahr überlebe...


Gesunder Respekt ist sicherlich nicht falsch, mit Angst ist man allerdings schlecht bedient.

Zurueck zur Frage: Sollte es ein Auswahlverfahren bei Stipendien geben (und die gibt es im Normalfall), spielen eben auch Motivation, (außeruniversitaeres) Engagement und generell Abschluesse in deinem Leben, bzw. dein Werdegang (also ja, auch dein Abiturzeugnis), eine Rolle.

Viele Kollegen/Komilitonen haben ein Auslandssemester/jahr gemacht und dabei unterschiedlichste Erfahrungen gemacht. Manch einer hat richtig etwas gelernt, andere nur Party gemacht, einer ist sogar ganz in England geblieben, usw. Allerdings waren die Im Studium auch nicht schlecht, alles Ingenieurswissenschaftler.

Ich behaupte, dass, solltest du schlechte Noten haben, du sowieso langfristig mit anderen Dingen deine Zeit herumschlagen musst, in so fern wird sich das Thema fuer dich in der Praxis recht schnell allein loesen: Entweder es klappt oder es klappt nicht. Freu dich ersteinmal aufs Studium, lass es krachen und dann leg' ganz unvoreingenommen los. Wink

wasp hat folgendes geschrieben:
Larten hat folgendes geschrieben:
An der TUM ist Elektrotechnik zulassungsfrei Smile
Ich mache mir weniger Sorgen ob ich genommen werde, sondern vielmehr ob ich das erste Jahr überlebe...


Das Auslandssemester ist eh in ferner Zukunft. Beim Bachelor macht man es ja eher nach den Grundlagensemestern, also ab dem 5.


Genau das!
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 23:39:17    Titel:

Ganz im Ausland bleiben, also seine Bachelor-Arbeit dort schreiben wäre cool, aber ich denke erst mal an die ersten Semester Smile

@low potential
Was genau studierst du an der TUM?
Sich auf das Studium vorzubereiten soll ja nicht wirklich viel bringen (also vielmehr ausser mathe oberstufe wiederholen)

In Studienplan für e-tech steht das keine praktika gefordert werden aber welche möglich sind, heißt das man die in der vorlesungsfreien zeit abhalten muss in der normalerweise für kommende prüfungen gelernt werden sollte?

Hab das schon mehrmals gelesen und soetwas scheint (neben dem sowieso schon hohen arbeitspensum) nicht gersde dazu beizutragen das man gute noten bekommt (u.a. für auslandsmester etc.)....

Würdest du , als TUM student sagen, noch etwas zu den wohn- und lebenshaltungskosten in münchen sagen, ist leider ja nicht ganz billig und nebenbei arbeiten will und werde ich wahrscheinlich auch nicht können (wenn ich erfolgreich sein will)
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
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BeitragVerfasst am: 13 Jun 2012 - 00:48:14    Titel:

Zitat:
Heißt ''gut'' dann unter den besten keine Ahnung 10% oder so zu sein, weil nach dem was ich gehört habe gehört man mit einer 2,5 an einer guten TU9 wie der TUM oder KIT schon zu den besten...

Zu den besten gehörst du imo mit einem Gesamtschnitt <1.5, sprich mindestens 'sehr gut'. Ein Schnitt von 2.5 aka 'gut' ist mit überdurchschnittlichem - aber nicht übermenschlichem - Aufwand in allen Ingenieurswissenschaften möglich und keineswegs eine Seltenheit.

Zu den besten 10% zu gehören ist mit Sicherheit ein gutes Ziel. Allerdings ist es meiner Meinung nach ab einem bestimmten Level enorm zeitaufwändig, sich weiter zu verbessern. Um von 2.0 auf 1.0 zu kommen muss man teilweise mehr Zeit investieren als um von 'keine Ahnung' auf die 2.0 zu gelangen. Die letzten Prozente sind die härtesten. Mit ein bisschen Erfahrung weiss man, wo sich die Extraarbeit für die bessere Note lohnt und in welchen Fächern man mit einer durchschnittlichen Note oder sogar der 4.0 zufrieden ist.

Zum Nebenbei Arbeiten: Spätestens ab dem 3. Semester solltest du dir eine Hiwi-Stelle suchen, das ist bei Ings ein Forschungs/Entwicklungsjob an der Uni. Alternativ ein Werksstudentenjob bei einem vernünftigen Unternehmen (sprich was technisches, nicht Kellnern oder so was). Wertvolle Arbeitserfahrung und Kontakte, die einen oder zwei Nachmittage in der Woche wert sein sollten.
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
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BeitragVerfasst am: 13 Jun 2012 - 22:01:59    Titel:

Gibt's die HiWi Stellen nur für gute Studenten (auf die Note bezogen) ?
Und ist eine 2,5 aus (bsp.) der RWTH Aachen ''genauso viel wert'' wie eine 2,5 aus einer Wald und Wiesen Uni (bzw. FH) ?
Ansonsten wäre es doch eig. besser man studiert an einer ''leichteren'' Uni um bessere Noten zu bekommen...
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
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BeitragVerfasst am: 14 Jun 2012 - 01:24:25    Titel:

Du machst dir glaube ich etwas Sorgen, dass du total top sein musst, um Chancen auf Auslandssemester oder gute Stellen zu haben. Wenn nur die besten 10% der Studenten/Absoltenten Jobs bekommen würden, dann wären die Arbeitsämter voll mit Ingenieuren. Glaub mir, es gibt gute Möglichkeiten für viel mehr Leute als nur die Top Scorer.

Konkret auf deine Fragen:

Hiwi-Jobs gibts für so ziemlich jeden. Sofern man nicht total hirnamputiert ist bekommt man irgendwo eine Stelle. In der Regel fängt man mit einfachen Sachen an und wird eingearbeitet, also ist Erfahrung auf bestimmten Gebieten hilfreich, aber keine Voraussetzung. Gute Institute sehen die Hiwistellen als Möglichkeit, den Studenten mehr beizubringen. Sprich man lernt während der Arbeit eine Menge dazu, die man in der Vorlesung niemals mitkriegen würde.

Eine gute Note von RWTH, TUM, KIT etc. ist definitiv mehr wert als von der FH Hinterhausen. Das ist in der Industrie bekannt. Personaler größerer Unernehmen (Siemens, Bosch, ABB etc.) wissen sogar teilweise überraschend exakt, welche Profs der renommierten Unis welche Vorlesungen halten und wie die Noten bei denen aussehen. Sprich wenn du an der RWTH in Elektromagnetischer Feldtheorie eine 2.7 bekommen hast dann weiss der Typ von ABB auch genau, wie viel du dafür leisten musstest.

Allerdings solltest du dir auch ein paar Gedanken machen, was für einen Job du nachher machen willst. Es gibt Berufe, für die die Ausbildung an einer TU9 echt ziemlich fehlqualifiziert (andere benutzen den Begriff überqualifiziert, aber das trifft in meinen Augen den Sachverhalt nicht ganz richtig). Man kann mit einem FH-Abschluss nämlich auch schon sehr geile Sachen machen und spart sich eine Menge Arbeit an der Hochschule. Was mich zum Beginn meines Postings bringt - Man muss nicht zu den Top-Absolventen einer angesehenen Uni gehören, um einen guten Job zu kriegen. Es gibt im Gegenteil sogar nur relativ wenige Stellen, für die das notwendig ist.
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2012 - 14:10:26    Titel:

Zitat:
Du machst dir glaube ich etwas Sorgen, dass du total top sein musst, um Chancen auf Auslandssemester oder gute Stellen zu haben. Wenn nur die besten 10% der Studenten/Absoltenten Jobs bekommen würden, dann wären die Arbeitsämter voll mit Ingenieuren. Glaub mir, es gibt gute Möglichkeiten für viel mehr Leute als nur die Top Scorer.


Das trifft es ziemlich genau Smile
Naja, das man überhaupt nichts findet, glaube ich auch nicht aber später in einem unbedeutenden kleinen Zulieferer-Betrieb irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern zu arbeiten würde ich gerne vermeiden.

Zitat:

Allerdings solltest du dir auch ein paar Gedanken machen, was für einen Job du nachher machen willst. Es gibt Berufe, für die die Ausbildung an einer TU9 echt ziemlich fehlqualifiziert (andere benutzen den Begriff überqualifiziert, aber das trifft in meinen Augen den Sachverhalt nicht ganz richtig). Man kann mit einem FH-Abschluss nämlich auch schon sehr geile Sachen machen und spart sich eine Menge Arbeit an der Hochschule. Was mich zum Beginn meines Postings bringt - Man muss nicht zu den Top-Absolventen einer angesehenen Uni gehören, um einen guten Job zu kriegen. Es gibt im Gegenteil sogar nur relativ wenige Stellen, für die das notwendig ist.


Was meinst du damit konkret? Ich würde später gerne eine wirklich spannende aufregende Stelle haben wollen, die einen herausfordert und wo man nicht in einer Ecke versauert. Mit interessanten Maschinen/Geräten arbeiten, in Teams etc. Ich denke bei Firmen wie Siemens, Bosch, also bei eher großen internationaleren Firmen gibt es solche Stellen eher, als in kleinen mittelständischen Zulieferer-betrieben tief im Osten.

Zitat:
Man muss nicht zu den Top-Absolventen einer angesehenen Uni gehören, um einen guten Job zu kriegen. Es gibt im Gegenteil sogar nur relativ wenige Stellen, für die das notwendig ist.


Was meinst du genau mit guten Jobs?
Ich verstehe eben eine spannende herausfordernde und wirklich interessante Arbeit die (zweitrangig, aber auch wichtig) nebenbei auch noch angemessen entlohnt wird.
Meinst du, das die ''guten'' Jobs nicht so extrem mathematische Fähigkeiten erfordern wie man sie z.B. an der RWTH lernt?
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
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BeitragVerfasst am: 14 Jun 2012 - 16:03:00    Titel:

Larten hat folgendes geschrieben:


Zitat:
Man muss nicht zu den Top-Absolventen einer angesehenen Uni gehören, um einen guten Job zu kriegen. Es gibt im Gegenteil sogar nur relativ wenige Stellen, für die das notwendig ist.


Was meinst du genau mit guten Jobs?
Ich verstehe eben eine spannende herausfordernde und wirklich interessante Arbeit die (zweitrangig, aber auch wichtig) nebenbei auch noch angemessen entlohnt wird.
Meinst du, das die ''guten'' Jobs nicht so extrem mathematische Fähigkeiten erfordern wie man sie z.B. an der RWTH lernt?


Du brauchst später im Beruf generell sehr wenig von dem, was du im Studium an Fachwissen erlernst. Dafür ist das Studium viel zu breit aufgestellt und der spätere Job nachher viel zu speziell. Also muss man sich nachher eh wieder reinarbeiten. Im Studium erlernt man letztendlich Methoden, mit denen man sich dann aufbauend auf das Grundlagenwissen in weitere Themengebiete reinarbeiten kann.


Bei so renommierten Hochschulen wie die RWTH spielt neben der guten fachlichen Ausbildung auch der Weg eine sicherlich nicht unwichtige Ordnung. Jemand der das Studium z.B. an der RWTH erfolgreich absolviert hat auch bewiesen, dass er eine hohe Frustrationsgrenze hat und sich in viele schwierige Sachverhalte reinarbeiten kann.
Viele Personaler sehen sowas als weiteren positiven Punkt.


Du solltest dir viel eher bewusst werden, was du studieren willst und an welcher Hochschule bzw. Hochschulform. Dafür musst du mal hinfahren, dir die Stadt und Hochschule ansehen und mit vielen Studenten über die örtlichen Bedingungen sprechen. Alleine die Größe der Hochschule kann für viele schon ein Wahlkriterium sein.
Deine ganzen Prioritäten bezüglich Auslandsstudium und so sind meiner Meinung nach erst einmal völlig unbedeutend. Sowas nimmt man dann konkret erst in Angriff, wenn man im Studium drin ist.
Außerdem solltest du nicht denken, dass man immer zu den besten gehören muss und an der besten Hochschule studieren muss (s.o.).
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
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BeitragVerfasst am: 14 Jun 2012 - 17:40:32    Titel:

Unser Rektor hat uns gerade offiziell als Abiturienten entlassen Smile
Ich werde die Schulzeit vermissen, aber freue mich auch auf diesen neuen kommenden Lebensabschnitt.

Also, um auf das Thema zurückzukommen, Hochschulen habe ich schon 2 gesehen.
Die Uni Konstanz an einem Besuchertag, da war ich auch in einer Art "Vorstellung" des Studiengangs Mathematische Finanzökonomie (ist eine spezielle Richtung der WiMa).

Und das KIT, aber da war ich noch nicht richtig drinnen, wir haben bis vor 2 Jahren fast 10 Jahre in Karlsruhe gelebt und ich bin oft über den Campus, durch die Studentenwohnheime und der Uni selbst gefahren.

Ich kannte auch 2 Studenten persönlich sehr gut.
Einer war Physikstudent in den letzten Semestern und der andere ein marrokanischer Maschinenbaustudent (auch am Ende des Studiums).
Der MaschBau-Student hat uns mal erzählt das er ein Angebot von Siemens bekommen hat mit einem monatlichen Einstiegsgehalt von 7.000 € aber er hat abgelehnt weil er bei Mercedes arbeiten will Very Happy

Kann noch jemand auf die Fragen in meindm vorherigen Post eingehen?
xmisterDx
Valued Contributor
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
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BeitragVerfasst am: 14 Jun 2012 - 18:01:41    Titel:

Hmm ja... man sollte nicht alles glauben, was die Leute einem so erzählen. Besonders dann nicht, wenn es ums Gehalt, um Frauen und um Prügeleien geht...

Man mag ja als Absolvent einer TU9 einen gewissen Gehaltsbonus erhalten. Aber selbst in großen Unternehmen, die nach ERA bezahlen (und dazu gehören MB, Siemens, VW, usw.) kriegt ein Einsteiger keine 7.000 EUR. Das sind bei 13 Gehältern mal eben schlappe 91.000 EUR und liegt somit schon weit im AT.
Zum Einstieg gibts das nie im Leben. Dazu müsste er schon direkt am ersten Tag ein zweistelliges Millionenprojekt perfekt durchziehen können...

Zum Thema Auslandssemester und am Besten gleich noch Bachelorarbeit dort schreiben...

Geh erstmal ins Ausland, guck dir das dort an und entscheide dann. Möglicherweise gefällt es dir gar nicht... und die Arbeitsmentalität ist auch längst nicht überall so, wie hierzulande. Damit muss man zurechtkommen...
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
Beiträge: 425

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2012 - 21:06:09    Titel:

Zitat:
Der MaschBau-Student hat uns mal erzählt das er ein Angebot von Siemens bekommen hat mit einem monatlichen Einstiegsgehalt von 7.000 € aber er hat abgelehnt weil er bei Mercedes arbeiten will

Fake it till you make it. Maschi-Einsteiger fangen bei Siemens mit EG 10 bis 12 an.
Mechatronik_Student
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Anmeldungsdatum: 30.06.2012
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2012 - 13:55:17    Titel:

Zitat:
Der MaschBau-Student hat uns mal erzählt das er ein Angebot von Siemens bekommen hat mit einem monatlichen Einstiegsgehalt von 7.000 € aber er hat abgelehnt weil er bei Mercedes arbeiten will


hahah. Das glaubst du doch selber nicht.

Die Illusion haben viele Abiturienten und TU9-Studenten, dass sie nach dem Titel und der Uni bezahlt werden.

In der Realität sieht es eher so aus, dass die zu besetzende Stelle bezahlt wird. Das bedeutet, sobal die Stelle ausgeschrieben wird, ist der Firma klar, was die Person verdienen wird. Das ist völlig egal, ob du nen FH-Abschluss oder nen TU9-Abschluss hast.

Es ist richtig, dass man mit einem TU9-Abschluss bessere Karten hat im Bewerbungsprozess, aber auch nicht mehr. Und dann kommt wieder das Gegenargument, dass die FH-Leute mehr Praktika genossen haben, was manchen Personalern sogar schon wichtiger ist.

edit: Bei manchen Firmen wird eine EG-Stufe Unterschieden zwischen FH-Bachelor und Uni-Master. Aber mehr auch nicht. Und der Unterschied ist nach 1-2 Jahren auch wieder geschmolzen.

Und zu den 7.000 EURO bei Siemens. Man bekommt beim Daimler 45k-50k zum Einstieg. Da wird man bei Siemens kaum 84k+ verdienen.
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