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Steuerungstechnik
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MADDD_A
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Anmeldungsdatum: 30.05.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2012 - 00:09:25    Titel: Steuerungstechnik

Hallo zusammen
Soll im Fach Steuerungstechnik ne kleine Hausarbeit für die Uni machen, und hätte eine Frage bezüglich der "Ansteuerung" eines elektromagnetischen Bauteils.
Aufgabe: Ist ein runder Tisch der sich durch Drücken eines Start-Knopfes drehen soll und bei 0°, 120° und 240° anhalten soll. An den Haltepositionen wird dann elektromagnetisch ein Indexbolzen betätigt, der die Position halten soll.
Dafür habe ich jetzt folgende Ausgänge für die Betätigung des Indexbolzens festgelegt:

BIN : BOOL; (Bolzen fährt rein), BOUT : BOOL; (Bolzen fährt raus)
Meine Frage ist jetzt ob diese zwei Ausgänge für die elektromagnetische Betätigung reichen (reicht ein kurzes Signal um den Bolzen rein bzw raus zu fahren?) oder ob ich noch Merker dafür brauche.
Das "Elektromagnetisch" verwirrt mich etwas (steht so in Aufgabenstellung).

Vielen Dank
Gruß
elexberd
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Anmeldungsdatum: 08.10.2010
Beiträge: 689
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2012 - 00:33:16    Titel:

Wenn der Bolzen mit einer Feder in einer bestimmten Stellung gehalten wird (z.B. heraus), genügt ein Merker, um das Signal für "hinein" zu erzeugen.
Lothol
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Anmeldungsdatum: 08.03.2009
Beiträge: 1012

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2012 - 02:13:09    Titel:

MADDD_A hat folgendes geschrieben:
Das "Elektromagnetisch" verwirrt mich etwas (steht so in Aufgabenstellung).


Deine Verwirrung ist nachvollziehbar. Wink

Denn das hier:
Zitat:
An den Haltepositionen wird dann elektromagnetisch ein Indexbolzen betätigt, der die Position halten soll.
ist auch m.E. unsinnig.

Weil es nämlich genau anders herum laufen muß.
D.h.: will man einen Rundtisch in exakten Positionen stoppen, muß auch betriebssicher und dauerhaft sichergestellt sein, daß dies möglich ist.

Das setzt einerseits eine Rutschkupplung voraus und andererseits Anschläge, die "angelaufen" werden können, damit der Rundtisch bei 0, 120 und 240° angehalten wird.

Anders ausgedrückt: die Anschläge müssen rundtischseitig vorhanden sein und elektromagnetisch wird nur "entriegelt".
Für die Entriegelung reicht ein kurzes Signal.
Ansonsten befindet sich das elektromagnetische Teil in "Sperrposition".
D.h.: in Bereitschaft, über die rundtischseitigen Anschläge den Rundtisch zu stoppen.
MADDD_A
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Anmeldungsdatum: 30.05.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2012 - 13:56:19    Titel:

@lothol
stimmt, so wie du es beschrieben hast, machts am meisten Sinn. Das ist leider nicht die einzige Frage die aufkam (Aufgabenstellung ist ziemlich mager und unverständlich). Leider muss ich die Steuerungsaufgabe so lösen, wie sie vorgegeben ist.

Aber da du geschrieben hast "Für die Entriegelung reicht ein kurzes Signal" nehme ich an, dass auch für die Verriegelung ein kurzes Signal reicht?


@elexberd funktioniert das nicht auch ohne Merker und ohne Feder? (Also sobald der Tisch den Haltekontakt passiert, geht der Motor aus und der Bolzen fährt aus und hält den Tisch in Position. Sobald der Start-Knopf fürs weiterfahren gedrückt wird, fährt der Bolzen zurück und der Motor läuft wieder.)
Vielen Dank schonmal.
Gruß



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elexberd
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Anmeldungsdatum: 08.10.2010
Beiträge: 689
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2012 - 18:01:08    Titel:

Wenn, wie schon von Lothol angemerkt wurde, die Tischposition sicher gehalten werden soll, empfehle ich, dies einer Feder im Bolzen anzuvertrauen. Diese muss dann immer von einem Elektromagneten angehoben werden, wenn der Tisch verfahren werden soll. Um einen Merker wird man dabei nicht herumkommen.
Lothol
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Anmeldungsdatum: 08.03.2009
Beiträge: 1012

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2012 - 05:23:24    Titel:

MADDD_A hat folgendes geschrieben:
Aber da du geschrieben hast "Für die Entriegelung reicht ein kurzes Signal" nehme ich an, dass auch für die Verriegelung ein kurzes Signal reicht?


Nein. Für die Verriegelung brauchst Du an sich überhaupt kein Signal.
Vorausgesetzt, du arbeitest - wie genannt - mit einer Rutschkupplung.

Du kannst Dir das so vorstellen:
unterhalb des eigentlichen Rundtisches hast Du eine Kurvenscheibe angeordnet, welche an den genannten Positionen Anschläge hat.
Man könnte diese Kurvenscheibe mit einem Kreissägeblatt vergleichen, das nur drei "Zähne" hat.
Diese drei Zähne repräsentieren die Anschläge.
Und auf diese Anschläge läuft Dein elektromagnetisches Teil auf.

Aber nicht durch ein Signal bedingt sondern durch die Federrückstellung des Bolzens, der im Magnetisierungsfall zurückgezogen wird.

D.h.: wenn der Bolzen durch ein kurzes Signal zurückgezogen wurde, wird die Kurvenscheibe entriegelt und dreht sich mitsamt dem Rundtisch weiter.
Der Bolzen gleitet dabei (ohne Signal) durch den Federdruck auf der Kontur der Kurvenscheibe (auf deren Umfangskontur) und kann diese beim nächsten Zahn/Anschlag arretieren.
D.h.: die Verriegelung funktioniert ohne Signal durch Federdruck.

Erst dann, wenn entriegelt werden soll, ist ein kurzes Signal erforderlich, das den Bolzen zurückzieht und dadurch die Weiterdrehung der Kurvenscheibe ermöglicht.


Wenn Du aber den Antriebsmotor zwischenzeitlich abschalten willst, empfiehlt es sich, die Kurvenscheibe in der jeweiligen Anschlags-Position sicher zu halten.
Dazu brauchst Du dann - völlig unabhängig von dem elektromagnetischen Anschlag - ein weiteres elektromagnetisches Teil, welches nur die Sicherung der Position übernimmt.

Das kann dann ein konischer Bolzen sein, der bei Aktivierung in einen Gegenkonus in der Kurvenscheibe einfährt und diese dadurch sicher in ihrer Position halten kann.
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