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Zeitaufwand?
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am_dream
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Anmeldungsdatum: 11.01.2009
Beiträge: 1107

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 14:59:42    Titel:

karriere2012machen hat folgendes geschrieben:
Vielleich sollte jder mal gucken dass er das was er macht gut studiert und nicht immer darüber reden wie ach so schwer des doch alles is Rolling Eyes

des gehört zum beispiel mehr zu nem guten manager als nur ach so schwierige sachen zu verstehen und schnell auswendig lernen zu können

man muss auch gut mit menschen aus allen altersklassen und schichten gut sich verstehen können man muss verantwortung übernehmen und man muss auch wenns mal nen bisschen schwieriger wird nicht gleich aufgeben Wink

ich kenn nen paar die medizin und physik studieren und des is sicher auch viel zu lernen aber die können dann andere sachen zum beispiel nich so gut (haben zum beispiel noch nie gearbeitet und so)

Wenn jeder darauf guckt dass er selber gute leistungen liefert und des bei anderen auch gut findet dann is des doch alles ok Wink


Was sollen denn diese Gutmenschenkommentare auf ein Mal? Du vergisst in letzter Zeit immer wieder uns in jedem Deiner Posts daran zu erinnern, dass Du ein 1,0 Abi hast...
gelber_hamster
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Anmeldungsdatum: 11.02.2012
Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 15:11:44    Titel:

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:


Ich finde es auch ehrlich gesagt schade, wie unmathematisch das BWL-Studium teilweise ist. Aber das Studium sagt doch NICHTS über den Intellekt der individuellen Studenten aus. Mit einer Ausnahme - es schult in gewisser Art die Denkweise, und das kann sich mit verschiedenen Studiengängen durchaus unterscheiden.



So nicht ganz richtig: Es sagt nichts über den Intellekt bei Studienbeginn aus.
Danach prägt es allerdings schon, schließlich bringt man fünf Jahre seien komplette Arbeitszeiten mit den Studieninhalten zu. Da ist es doch klar, dass jemand, der viel abstrakt denken muss andere Fähigkeiten ausbildet, als jemand der überwiegend auswendig lernt, mal unabhängig davon. Und dadurch, dass zweiterer jetzt 90 Stunden die Woche auswendig lernt, wird er schlechter im analytischen denken sein, auch wenn der erstere nur 30 Stunden die Woche arbeitet (sind immerhin 30 Stunden mehr "Analytik").
Es ist klar, dass man solche Schwarz-Weiß-Studiengänge nicht findet (das Beispiel ist absolut frei von jeglicher Wertung, es gibt wahrscheinlich eh keinen Studiengang, in dem man nur auswendig lernt) und die Begabung auch eine Rolle spielt, dieses Beispiel sollte nur zur Verdeutlichung dienen. Wink

P.S.: Ich lasse an dieser Stelle mal dahingestellt, was jetzt überhaupt "der Intellekt" ist. Ich habe angenommen, dass in diesem Zusammenhang die Intelligenz im Sinne von IQ-Tests gemeint war. Andere Komponenten wie soziale Fähigkeiten etc., wie sie karrieremachen schon angedeutet hat, sind natürlich von anderen Faktoren abhängig.
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 16:12:54    Titel:

Man kann nicht sagen, dass ein 1.0 Abiturient, der eine Ausbildung als Bankkaufmann macht, nicht so intelligent ist wie der Physikabsolvent. Vieles ist angeboren, vieles jedoch auch trainiert.

Jedoch stimmt es schon, dass ein Studium einen in gewissen Methoden stark schult und man in den Nawis immer wieder an die Grenze seiner intellektuellen Leistungsfähigkeit gebracht wird.
Wie sagte es so schön ein Physikprof, sie werden hier immer wieder an ihre intellektuelle Leistungsgrenze gebracht, damit sie diese im Laufe des Studiums nach vorne verschieben können.
Es kommt auch nicht von ungefähr, dass viele VWL-Nobelpreisträger nebenbei noch einen Matheabschluss haben. Zwar nicht notwendig um den Nobelpreis zu gewinnen, jedoch erwerben sie dadurch gewisse Fertigkeiten.

Klar passiert das gelegentlich auch in einem BWL Studium, dass man Theorien hat, die man zu Beginn nicht versteht und sich fragt, ob man das jemals verstehen wird. Jedoch nicht in einem solchen Ausmaß wie woanders. Der Schwerpunkt liegt eher einen generalisten auszubilden, der von allem etwas Ahnung hat(bisschen MAthe, bisschen VWL, bisschen Finance, bisschen Jura). Für die Wirtschafts da draußen ausreichend.

Auch muss man meist in der Wirtschaft nicht besonders smart sein. Ich weiß nicht wie es in der Beratung ist, aber im Finanzsektor gibt es recht wenige Jobs, wo man "richtig" innovative, kreative, intelligente Lösungen abliefern muss.
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 1317
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 16:44:59    Titel:

Natürlich, man wird im BWL Studium nicht an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht. </Ironie> Das ist doch Unsinn Leute.

Abgesehen davon, im Grunde ist das Gegenteil des von dir beschriebenen Prozesses der Fall, während in der Jugend externe Einflüsse einen deutlich größeren Einfluss auf den Intellekt haben, und die genetischen Anlagen weniger wichtig sind, revidiert sich dies im Alter und desto älter man wird, desto mehr bewegt man sich auf seinen "genetischen IQ" zu. Das sagt zumindest Wikipedia.

Das einzige, was eben stimmt, ist dass sich Denkweisen tendenziell unterscheiden könnten, aber das ist noch lange kein Indiz für Intelligenz welcher Art auch immer. Im Gegenteil, oft ist es "intelligenter" wenn der stereotyp-BWLer im realen Leben alle Einflüsse aufnimmt, subjektiv einschätzt und daraus in kurzer Zeit urteilt, anstatt analytisch zu versuchen jeden Einfluss genau zu bestimmen bis der Zug längst abgefahren ist. Man kann die Argumente in beide Richtungen drehen und es ist und bleibt in beiden Richtungen bullshit.

Ich denke schon, dass es eine Selbstselektion gibt, wie ja schon beschrieben wurde, dass nur Leute, die wirklich was in Mathe draufhaben das Mathestudium angehen und dann auch noch packen, während jeder Horst in Deutschland irgendwo BWL studieren kann. Gleichzeitig greift hier PePes argumentation. Aber ich weiß gar nicht wo diese Diskussion überhaupt hin soll. Dass MINT-Fächer der BWL grundsätzlich überlegen sind? Dass MINTler eigentlich ihr eigenes MINTschland gründen sollen und alle BWLer rausschmeißen sollten? Dass es verwerflich ist, sich für BWL zu interessieren bzw. das eh nur sein kann, wenn man in MINT nichts drauf hat? Dass man nichts drauf hat wenn man in Klausurenphasen 90-100h Wochen schiebt? Bei alledem stehe ich gern als Gegenbeispiel zur Verfügung.

edit: Hier noch ein Zitat zum Thema Gehirn, Intelligenz usw., das ich eigentlich ganz passend finde.
Prof. Dr. Gerald Hüther zum Hauptstadtkongress 2011 hat folgendes geschrieben:
Also am Anfang hat man Gedacht das Gehirn wird zusammengebaut wie ein Computer mit so genetischen Programmen, da hat man das Gehirn mit einer Maschine verwechselt, und in der zweiten Stufe als man dann gemerkt hat, dass das Gehirn sich verändert, hat man es mit einem Muskel verwechselt. Und jetzt soll des trainiert werden. In Kindergärten, möglichst gleich drei Fremdsprachen, und Frühförderung in allen Fächern, und im Altersheim in Form von Sudoku-Spielen und Memory und was es da alles für wunderbare Betätigungen gibt. Das ist auch egal was man da macht weil Sie wissen ja alle wie Sie hier sitzen dass es sowieso nicht funktioniert. Es funktioniert deshalb nicht weil das Gehirn nicht so wird wie man es benutzt, wie wir das noch ungefähr so vor zehn Jahren gedacht haben, sondern, und jetzt halten Sie sich fest: Es wird so, wie man es mit Begeisterung benutzt. Das haben Sie schon geahnt, hm? Weil.. Weil das ist jetzt ein dicker Hund!
Rudi Carell
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Anmeldungsdatum: 20.12.2007
Beiträge: 535

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 17:15:12    Titel:

Die Arroganz von Naturwissenschaftlern/"Ingenieuren" in diesem Thread ist echt der Hammer. Was bildet ihr euch auf euer Studium nur ein?
Lebt weiter in eurer Traumwelt, dass ihr eine intelligentere Spezies seid oder ein herausfordernderes Studium hättet. Bullshit!

Sehe das 100% wie am_dream: Die besten BWLer der Nation werden den besten Mathematikern in Sachen Gehirnschmalz in nichts nachstehen. Gleiches gilt für einen Chemiker, Physiker oder sonstwas.
Ich sehe jedenfalls keinen Grund, mich vor irgendeinem anderen Studiengang geschweige denn Studenten verstecken zu müssen...nur weil jemand einen höheren Quant-Anteil im Studium hat, trifft das noch keinerlei ergebnisrelevante Aussage.

Studiert lieber das, was euch Spaß macht und euch ans Ziel bringt. Wer sein Studienfach als Schwanzverlängerung braucht, ist sowieso arm dran! Laughing
Letzteres wird tendenziell bei Naturwissenschaftlern der Fall sein, da hier der Grad an sozialer Inkompetenz höher ist. Beweisen kann ich das nicht, das ist Sache der Mathematiker - BWLer leben auch ohne Beweise ein gutes Leben. Wink
PepeDosSantos
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Anmeldungsdatum: 18.06.2008
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 17:52:58    Titel:

Jaydie hat folgendes geschrieben:
low potential hat folgendes geschrieben:
deshalb muss ich pepe in der aussage, dass bwl'er schneller lernen könnten, komplett wiedersprechen!
der workload in maschinenbau ist verdammt hoch, besonders wenn du in einem semester mathe, mechanik, maschinenelemente und thermodynamik hast.


Ich glaube ihr sprecht aneinander vorbei. Pepe redet davon, dass die "ex ante" Studenten an guten BWL-Unis im Durchschnitt mindestens genau so viel drauf haben wie die "ex ante" Studenten an den guten TUs. Mit anderen Worten: würden diese BWL Studenten ING studieren (und sich dafür interessieren), dann würden sie mindestens genau so gut performen wie die guten ING Studenten.

Dass ING komplexer und tiefgründiger ist als BWL, lässt sich nicht bestreiten aber darum geht es hier auch gar nicht.


genau das + das was am_dream gesagt hat, möchte ich auch sagen und ich meine das auch so gesagt zu haben.

@nasty masty

doch mir ist die ironie daran auch aufgefallen.
PepeDosSantos
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Anmeldungsdatum: 18.06.2008
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 18:37:38    Titel:

wima hat folgendes geschrieben:
Für die Wirtschafts da draußen ausreichend.

Auch muss man meist in der Wirtschaft nicht besonders smart sein. Ich weiß nicht wie es in der Beratung ist, aber im Finanzsektor gibt es recht wenige Jobs, wo man "richtig" innovative, kreative, intelligente Lösungen abliefern muss.


ich meine das jetzt wirklich ernst und ohne provozieren zu wollen: wie heißen die top 5 Jobs für die besten Ings oder mints, wie viel verdient man dann so, denn diese sehr wichtige aufgabe, wird sicherlich auch sehr gut bezahlt, und was macht man da so? vor allem im bezug auf intelligente lösungen liefern etc.

ich habe wirklich keine ahnung. ich dachte immer top ings/mints wollen auch in die beratung, industrie,versicherungen, den finanzsektor oder eine akademische laufbahn einschlagen. es gibt ja in der industrie gewisse programme bei denen man als bwler mit 60k einsteigt, verdienen ings noch mehr? wie ist es im vergleich zu ib/UB gehältern?
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 2002

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 18:52:13    Titel:

jetzt mal ehrlich, zu was soll diese diskusion führen? ich komme mit meinem ing-studium ziemlich gut zurecht, aber ich weiß ich würde in BWL total abkacken! Weil mich das einfach überhaupt nicht interessiert. jeder kann sagen sein studium ist das aller härteste 1000h in der woche Aufwand whatever.

es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.
gelber_hamster
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Anmeldungsdatum: 11.02.2012
Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 18:58:55    Titel:

PepeDosSantos hat folgendes geschrieben:


ich meine das jetzt wirklich ernst und ohne provozieren zu wollen: wie heißen die top 5 Jobs für die besten Ings oder mints, wie viel verdient man dann so, denn diese sehr wichtige aufgabe, wird sicherlich auch sehr gut bezahlt, und was macht man da so? vor allem im bezug auf intelligente lösungen liefern etc.

ich habe wirklich keine ahnung. ich dachte immer top ings/mints wollen auch in die beratung, industrie,versicherungen, den finanzsektor oder eine akademische laufbahn einschlagen. es gibt ja in der industrie gewisse programme bei denen man als bwler mit 60k einsteigt, verdienen ings noch mehr? wie ist es im vergleich zu ib/UB gehältern?


Vllt. ist der Durchschnittsingenieur oder der Durchschnittsphysiker auch nicht so fixiert auf sein Gehalt und hat andere Ziele, die auch häufig dem fachlichem Interesse geschuldet sind.
In den NaWi-Fächern scheint es z.B. häufig so, dass wirklich die besten an der Uni bleiben und eine wissenschaftliche Karriere anstreben. In den WiWi-Fächern (zumindest in den BWL-orientierten) streben die besten eher in die freie Wirtschaft und wollen dort eher Karriere machen und mehr Geld verdienen. Die Prioritäten scheinen also doch anders zu sein und es gibt definitiv fundamentale Unterschiede zwischen dem Durchschnittsbwler und dem Durchschnittsnawi (das ist wieder nicht wertend gemeint, bevor das wieder jmd in den falschen Hals kriegt). Man könnte ja auch noch andere Geisteswissenschaftler mit in die Betrachtung einbeztiehen, oder Studenten irgendwelcher Künste, da wird ja wohl niemand bestreiten, dass es signifikante Unterschiede zwischen den Studenten der einzlenen Studiengänge gibt. Zum einen ziehen die einzelnen Fächer natürlich unterschiedliche Leute an und zum anderen verstärken sie dann häufig noch diese Eigenschaften, da dort eben sehr viele Leute mit gleichen Interessen aufeinander stoßen. Ein ähnliches Phänomen hat man sicher auch bei der Leistungsbereitschaft an renommierteren Unis: Wenn ein Durchschnittsstudent an so eine Uni kommt, wird der sicher besonders motiviert sein und von Komilitonen mitgezogen werden.

Insofern jedem das seine. Es sollten Mintler sich genauso wenig über BWLer stellen, wie BWLer andere Leute nur nach Einkommen und oberflächlichen Karrieren beurteilen sollten (beides Tendenzen, die man hier im Thread sehr gut beobachten kann Wink ).
PepeDosSantos
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Anmeldungsdatum: 18.06.2008
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 19:07:27    Titel:

streitet auch keiner ab...hier redet keiner von interessen etc.

die frage bezog sich auf die aussage " für die wirtschaft reicht es" bzw. " man muss nicht sonderlich smart sein". ich bin gerne bereit das zu glauben und habe einen ähnlichen eindruck von der berufswelt, aber ich würde schon gerne wissen was ings so anderes machen. akademische karriere für mints sagst du ja schon mal. fair enough. wie ist es mit ings?

ich finde durchaus, dass sich das gehalt unterscheiden sollte. falls die arbeit wirklich so viel mehr erfordert, dann wird das sicherlich auch dem arbeitgeber auffallen. ist man dann nicht einfach viel mehr "wert" für das Unternehmen oder findet der ARbeitgeber, dass man genau so viel verdienen sollte wie auch die Bwler. Falls dem so ist: warum? könnte es dafür gründe geben?
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