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Fehlendes Zentralbankgeld?
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> Fehlendes Zentralbankgeld?
 
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bwlerrr
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Anmeldungsdatum: 06.06.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 08 Jun 2012 - 22:55:14    Titel:

aristokrates hat folgendes geschrieben:
Ja, habe oben schon editiert. Das hätte auch keinen Sinn gemacht. Du musst nur die Bilanz richtig lesen. Mit Kapital ist das Ursprünglich von den Zentralbanken eingebrachte Kapital + Kapitalerhöhungen gemeint. z.B. Bilanz '10: 4'142'260'189 Euro. Was das mit dem Thema zu tun hat erschliesst sich mir nicht so ganz, aber damit hätten wir das geklärt. Wink

Zu der Sache mit dem Goldkurs: Du kannst auch noch einen gestauchteren Chart nehmen, dann sieht es der e-Funktion noch ähnlicher. Wink Schau dir den Chart auf meinem Link oben an. Alles weitere habe ich oben schon beschrieben.
Zum Thema "Wie ein Börsenkurs sieht das nicht aus": Schau dir doch mal AAPL in deinem gestauchten Chart an - das kommt der Exponentialfunktion um einiges näher als der Goldkurs. Wink
Aber auch das hat wenig mit dem Ursprungsthema zu tun, oder?

Worauf willst du eigentlich noch hinaus? Hast du noch einen Punkt zu machen?


So, ich quote Dich jetzt nur noch komplett Wink Und außerdem ein letztes Mal. Du hast nämlich Deinen letzten Post schon wieder x-mal editiert. Solange ich darauf meine Antwort tippe, sehe ich das ja dann nicht und andere sehen das auch nicht mehr im Nachhinein und das ist ne ganze affige Art von Dir, die Diskussion hier aufzuziehen.

Du bist mir vorher schon aufgefallen, indem Du immer nur dann irgendwas abgelassen hast, wenn Du Angriffsfläche gesehen hast. Stellt man Dir mal fragen gehst Du voll in die Ecke.

Ich stell Dir die Frage mit der Beudeutung des Begriffes Kapital, dann antwortest Du erst mal was drauf, dann änderst Du Deine Antwort komplett wieder durch einen Edit. Zum Glück habe ich es diesmal gleich gequotet, so kann es dann jeder sehen.
Und als ich es gelesen habe, musst ich ja so lachen dass ich fast meine Fanta auf die Tastatur gehustet hätte Smile Du so die Frage falsch beantwortet, dann editiert und dann schreibst Du: _ICH_ müßte nur mal die Bilanz richtig lesen. Damit hast Du ultimativ bewiesen, dass Du einfach niemals die Größe hättest zuzugeben, das Du etwas nicht weißt und was Du für ein Typ bist und dass das ganze hier mit Dir keinen Sinn macht. Und auch schnell unter den Tisch kehren: JAJAJA, das hätten wir GEKLÄRT. Zu lustig Smile

Nur noch kurz zu Deiner Meinung von Modellen: Ein Modell ist immer die Reduktion der Realität auf Kernfaktoren. Mit Deinem Einwand: "das ist aber in der Realität ganz anders, weil da gibts viel mehr Faktoren" kannst Du JEDE Vorlesung im Studium abtun. Sag das mal zu Deinem Prof, der wird sich freuen. Du hast einfach ultimativ bewiesen, dass Du keine Ahnung von Wissenschaft hast. Und tschüß Smile
Penetrator 3.0.
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Anmeldungsdatum: 08.06.2012
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 08 Jun 2012 - 22:56:20    Titel:

Hallöchen zusammen,

Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen:

Die Zinskritiker verkennen meist die Tatsache, dass Kreditinstitute und Zentralbank auch normale Teilnehmer des Wirtschaftskreislaufs sind. Die Zinsen, welche sie einnehmen, fließen dem System in der Regel auch wieder zu. Im Extremfall kann Kunde A einen Kredit bei Bank A zu 5 % aufnehmen und bekommt das Geld über eines seiner Einlagenkonten bei derselben Bank gutgeschrieben.

Interventionsbedarf seitens der ZB besteht, wenn sich derart große Vermögen angesammelt haben, dass sie mit normalem Konsum nicht mehr abgetragen werden können und so dem realen Wirtschaftskreislauf dauerhaft entzogen werden. Hierbei könnte die ZB die Zinsen massiv senken, sodass die Bankeinlage wieder unattraktiver wird (eventuell sogar von der Inflation aufgefressen wird) und die Vermögensinhaber ihr Geld lieber wieder real investieren, sei es in Unternehmen, Aktien oder auch Immoblien. Der Zins ist daher das wichtigste geldpolitische Instrument einer Notenbank. Darauf baut der komplette Transmissionsmechanismus auf.

Hoffe, dass ich etwas helfen konnte und meine Ausführungen so korrekt sind.
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1356

BeitragVerfasst am: 08 Jun 2012 - 23:38:07    Titel:

bwlerrr hat folgendes geschrieben:

So, ich quote Dich jetzt nur noch komplett Wink Und außerdem ein letztes Mal. Du hast nämlich Deinen letzten Post schon wieder x-mal editiert. Solange ich darauf meine Antwort tippe, sehe ich das ja dann nicht und andere sehen das auch nicht mehr im Nachhinein und das ist ne ganze affige Art von Dir, die Diskussion hier aufzuziehen.

Du bist mir vorher schon aufgefallen, indem Du immer nur dann irgendwas abgelassen hast, wenn Du Angriffsfläche gesehen hast. Stellt man Dir mal fragen gehst Du voll in die Ecke.

Ich stell Dir die Frage mit der Beudeutung des Begriffes Kapital, dann antwortest Du erst mal was drauf, dann änderst Du Deine Antwort komplett wieder durch einen Edit. Zum Glück habe ich es diesmal gleich gequotet, so kann es dann jeder sehen.
Und als ich es gelesen habe, musst ich ja so lachen dass ich fast meine Fanta auf die Tastatur gehustet hätte Smile Du so die Frage falsch beantwortet, dann editiert und dann schreibst Du: _ICH_ müßte nur mal die Bilanz richtig lesen. Damit hast Du ultimativ bewiesen, dass Du einfach niemals die Größe hättest zuzugeben, das Du etwas nicht weißt und was Du für ein Typ bist und dass das ganze hier mit Dir keinen Sinn macht. Und auch schnell unter den Tisch kehren: JAJAJA, das hätten wir GEKLÄRT. Zu lustig Smile

Nur noch kurz zu Deiner Meinung von Modellen: Ein Modell ist immer die Reduktion der Realität auf Kernfaktoren. Mit Deinem Einwand: "das ist aber in der Realität ganz anders, weil da gibts viel mehr Faktoren" kannst Du JEDE Vorlesung im Studium abtun. Sag das mal zu Deinem Prof, der wird sich freuen. Du hast einfach ultimativ bewiesen, dass Du keine Ahnung von Wissenschaft hast. Und tschüß Smile

Hmm, naja natürlich habe ich editiert. Ich habe ja oben geschrieben, dass ich die EZB-Definition von "Kapital" noch nicht gefunden hatte. Dann habe ich in der Bilanz nachgesehen und entsprechend meinen Beitrag editiert. Ich weiss nicht wie vertraut du mit Online-Foren bist, aber das ist eigentlich gängige Praxis um Doppelposts zu vermeiden. Wenn du das "affig" findest, bitte. Wink

Ja, natürlich habe ich bewusst nur zu einigen deiner Punkte was gesagt und das restliche Gesabbel aussen vor gelassen. Habe ja auch nicht den ganzen Tag Zeit hier.

Einer meiner Professoren hat gerne betont: (frei zitiert) "Am schlimmsten sind die Theoretiker, die die Anfangs-Annahmen ihrer Modelle nicht ordentlich spezifizieren. Die wissen nämlich nicht einmal welchen Irrtümern sie im Bezug auf die Realität unterliegen."
Genau diesen Fehler hast du begangen. Dein Modell ist zwar in sich schlüssig und zeigt, dass das Geld um den Zins zu bezahlen fehlt. Aber die Grundannahme, dass plötzlich eine Zentralbank auftaucht und unilateral nur über Kredite Geld vergibt ist einfach falsch. Das Geldsystem ist evolutionär gewachsen und hatte immer eine Anfangsausstattung an Geld (im Sinne eines Transaktionmediums) im Umlauf. Füge deinem Modell einen Agenten A mit der Anfangsausstattung von 100 GE hinzu und das Ganze läuft wie geschmiert. (Ist nur ein Faktor, der in deinem Beispiel und den YouTube-Videos nicht beachtet wird, Predator hat einen zweiten genannt, es gibt noch einige weitere, beispielsweise bei Minute 10:00 im Goldschmied-Video.)

Aber schöne Diskussion - hat mich selbst dazu gebracht mal darüber nachzudenken und einiges nachzulesen.
Foerster
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 901

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 05:44:51    Titel:

Bin wohl nicht der Einzige, der in beiden Foren aktiv ist Wink
http://www.goldseiten-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=18726


Zuletzt bearbeitet von Foerster am 09 Jun 2012 - 13:34:21, insgesamt einmal bearbeitet
bwlerrr
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Anmeldungsdatum: 06.06.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 13:29:31    Titel:

aristokrates hat folgendes geschrieben:

Hmm, naja natürlich habe ich editiert. Ich habe ja oben geschrieben, dass ich die EZB-Definition von "Kapital" noch nicht gefunden hatte. Dann habe ich in der Bilanz nachgesehen und entsprechend meinen Beitrag editiert. Ich weiss nicht wie vertraut du mit Online-Foren bist, aber das ist eigentlich gängige Praxis um Doppelposts zu vermeiden. Wenn du das "affig" findest, bitte. Wink


Netter Versuch, dass mit dem Argument von Doppelposts zu relativieren. Eine vernünftige Art in Foren zu diskutieren ist aber bestimmt nicht, seine Aussagen nach der direkten Antwort sinngemäß zu verändern oder Teile seiner Posts wieder zu löschen.
Dass Du das ständig machst, kann jeder nachvollziehen:

Mein Folge-Post: Verfasst am: 08 Jun 2012 - 22:38:07
Dein Edit: Zuletzt bearbeitet von aristokrates am 08 Jun 2012 - 22:41:26, insgesamt einmal bearbeitet.
Zeitdifferenz: 3min 19sec

Mein Folge-Post: Verfasst am: 08 Jun 2012 - 23:06:34 Titel:
Dein Edit: Zuletzt bearbeitet von aristokrates am 08 Jun 2012 - 23:09:19, insgesamt einmal bearbeitet.
Zeitdifferenz: 3min, 2sec

Und das sind nur die Beispiele, bei denen man es sieht, also noch kein Post danach war. Du hast ständig durch Edits Deine Aussagen dann noch mal relativiert oder umgebaut und allein daraus, was Du da verändert hast, kann man schon eine Menge über Dich erfahren.

Deswegen habe ich auch schon vorher geschrieben:
bwlerrr hat folgendes geschrieben:

Fertig mit editieren? Ok...


Das, gepaart mit Deiner Großkotzigkeit, zeigt nur, was Du hier für ne Show abziehst und das man mit Dir nicht vernünftig diskutieren kann. Für Dich ist nicht die Sache an sich wichtig, sondern Dir gehts nur darum gut im Forum dazustehen.

aristokrates hat folgendes geschrieben:

Ja, natürlich habe ich bewusst nur zu einigen deiner Punkte was gesagt und das restliche Gesabbel aussen vor gelassen. Habe ja auch nicht den ganzen Tag Zeit hier.


Die Fragen hast Du schon mal bewußt nicht beantwortet, in der Hoffnung das gerät dann in Vergessenheit Wink

aristokrates hat folgendes geschrieben:

Einer meiner Professoren hat gerne betont: (frei zitiert) "Am schlimmsten sind die Theoretiker, die die Anfangs-Annahmen ihrer Modelle nicht ordentlich spezifizieren. Die wissen nämlich nicht einmal welchen Irrtümern sie im Bezug auf die Realität unterliegen."
Genau diesen Fehler hast du begangen.


Nur ein weiteres Gesabbel von Dir, indem Du allgemeine Kritik (die sich auf jedes Modell anwenden läßt und somit ein unsinniges Totschlagargument ist) instrumentalisierst, weil Dir zu dem Modell an sich nichts fachliches einfällt.

aristokrates hat folgendes geschrieben:

Dein Modell ist zwar in sich schlüssig und zeigt, dass das Geld um den Zins zu bezahlen fehlt. Aber die Grundannahme, dass plötzlich eine Zentralbank auftaucht und unilateral nur über Kredite Geld vergibt ist einfach falsch. Das Geldsystem ist evolutionär gewachsen und hatte immer eine Anfangsausstattung an Geld (im Sinne eines Transaktionmediums) im Umlauf. Füge deinem Modell einen Agenten A mit der Anfangsausstattung von 100 GE hinzu und das Ganze läuft wie geschmiert. (Ist nur ein Faktor, der in deinem Beispiel und den YouTube-Videos nicht beachtet wird, Predator hat einen zweiten genannt, es gibt noch einige weitere, beispielsweise bei Minute 10:00 im Goldschmied-Video.)


Das stimmt schon mal nicht, weil selbst 100GE vorhanden im System würden ja mit der Zeit bei der ZB landen, wenn die Verschuldung im System immer weiter steigt. Die steigende Verschuldung des Systems gegenüber der ZB würde sich nur weiter nach hinten verschieben.
Es gäbe andere, fundiertere diskussionswürdigere Ansatzpunkte, aber die würde man nur ausmachen, wenn man sich wirklich mal damit beschäftigt.
Das zeigt nur, dass Du das Modell oder überhaupt die ganze Fragestellung noch immer nicht kapiert hast.
Wenn das Geldsystem doch evolutionär gewachsen ist, wer kann es dann eigentlich überhaupt in einem Modell beschreiben? Alle Aspekte wird niemand abbilden können. Nicht, dass das wichtig wäre, aber damit sagst Du ja im Umkehrschluss, dass keine einzige Theorie einen ausreichend wahrhaftigen Realitätsbezug haben kann. Auch das wieder ein total dummes Totalschlagargument, mit dem Du auch Deine eigenen Aussagen ad absurdum führst.

aristokrates hat folgendes geschrieben:

Aber schöne Diskussion - hat mich selbst dazu gebracht mal darüber nachzudenken und einiges nachzulesen.


Auch diesen Satz hast Du seit gestern editiert, denn der fiel gestern noch wesentlich großkotziger aus.
Wenn das für Dich eine "schöne" Diskussion war... Bei Deiner Diskussionskultur... ohohoh...

Es bleibt dabei, dass die Sache alles andere als uninteressant ist und bei weitem nicht "geklärt". Schließlich hat sich im Laufe der Diskussion auch noch gezeigt, dass an einem Punkt, der einen möglichen Fehler oder zumindest ein Problem an unserem heutigen Zentralbanksystem aufzeigt nun auch noch im Statut der EZB an genau der Stelle, bei der es um dieses Problem geht (Rücklagenbildung), die Vokabel "Kapital" verwendet wird. Diese Vokabel ist nicht eindeutig definiert, weswegen Du ja schon selbst ins Rudern gekommen bist, und man somit zumindest verwundert feststellen muss, dass es da offensichtlich Interpretationsspielraum, was das Limit der Rücklagenbildung angeht, besteht.

Das werde ich an anderer Stelle mit Leuten weiterdiskutieren, die nicht so verblendet sind wie Du, der Du da glaubst im Alleinbesitz der einzig gültigen Wahrheit zu sein.
LoLzeBoB
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BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 13:48:37    Titel:

Sorry, auch wenn aristokrates und ich oft nicht einer Meinung sind und uns gegenseitig (meist zu Recht) auch kritisieren, kann ich hier nur und ausschließlich mit ihm übereinstimmen. Viele "Argumente", die du bringst - z.B. der Goldpreis wird durch Angebot und Nachfrage lediglich verzerrt, oder es liege ihm eine exponentialfunktion zu Grunde - sind einfach nur lächerlich und nachdem man dir einmal darauf geantwortet hat, sollte das auch reichen.

Dazu kommt, dass es nun wirklich nichts schlimmes ist, im Gegenteil sogar vernünftige Netiquette, seine eigenen Posts zu editieren wenn einem danach ist. Wenn der Zeitunterschied jetzt bei Stunden oder gar Tagen liegen würde, und Aussagen seinerseits verzerrt worden sind, könnte ich dir ja noch Recht geben, aber das ist maßgeblich nicht geschehen. Wo ist das Problem dabei? Selbst wenn er einen inhaltlichen Fehler hatte, ist es doch gut, wenn er diesen erkannt hat, oder nicht? Wenn du darauf eingehen möchtest, kannst du diesen Fehler doch nochmal explizit nennen und uns allen mitteilen, was daran so falsch ist.

Was seinen letzten Satz angeht, den habe ich kurz nach seinem Post bereits gelesen, und kann mich beim besten willen nicht erinnern, ihn in anderer Form in Erinnerung zu haben. Korrigier mich wenn ich falsch liege, aristokrates.

Da du ja offensichtlich auf viele deiner Möchtegernargumente pochst, wiederhole sie doch bitte nochmal für mich, dann gehe ich nochmal darauf ein. Werde jetzt sicherlich nicht den ganzen Thread durchforsten auf Argumente und Diskussionen, die wir eventuell ob mit oder ohne Absicht fallen gelassen haben.

Abgesehen davon liegt er mit seinem Zitat ziemlich im schwarzen. Das ist kein Gesabbel, sondern berechtigt.

Außerdem könnte er mit seinem Argument, dass von vorneherein bereits Geld im System ist, durchaus einen guten Treffer gelandet haben. Versuch ihn doch erstmal im Rahmen deines Modells zu widerlegen. Einfach die Annahme treffen "Macht keinen Unterschied" ist schlicht unwissenschaftlich.

Edit:
Hat jemand zugang zu Zeitseriendaten der Goldpreisentwicklung? Dann könnte man die behauptung "Exponentialtrend" ja mal statistisch prüfen.
bwlerrr
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Anmeldungsdatum: 06.06.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 14:11:04    Titel:

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:
Sorry, auch wenn aristokrates und ich oft nicht einer Meinung sind und uns gegenseitig (meist zu Recht) auch kritisieren, kann ich hier nur und ausschließlich mit ihm übereinstimmen. Viele "Argumente", die du bringst - z.B. der Goldpreis wird durch Angebot und Nachfrage lediglich verzerrt, oder es liege ihm eine exponentialfunktion zu Grunde - sind einfach nur lächerlich und nachdem man dir einmal darauf geantwortet hat, sollte das auch reichen.

Du argumentierst so: NÖ, das ist nicht so. Punkt.
Beleg Du mir mal, dass es nicht so ist.
Auch lustig, Du versteifst Dich hier wieder auf Nebenschauplätze.
Beantworte erst mal meine Frage und sag was zu meinem Modell.

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:

Dazu kommt, dass es nun wirklich nichts schlimmes ist, im Gegenteil sogar vernünftige Netiquette, seine eigenen Posts zu editieren wenn einem danach ist. Wenn der Zeitunterschied jetzt bei Stunden oder gar Tagen liegen würde, und Aussagen seinerseits verzerrt worden sind, könnte ich dir ja noch Recht geben, aber das ist maßgeblich nicht geschehen. Wo ist das Problem dabei? Selbst wenn er einen inhaltlichen Fehler hatte, ist es doch gut, wenn er diesen erkannt hat, oder nicht? Wenn du darauf eingehen möchtest, kannst du diesen Fehler doch nochmal explizit nennen und uns allen mitteilen, was daran so falsch ist.

Das habe ich doch jetzt schon ausschließlich erklärt.

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:

Was seinen letzten Satz angeht, den habe ich kurz nach seinem Post bereits gelesen, und kann mich beim besten willen nicht erinnern, ihn in anderer Form in Erinnerung zu haben. Korrigier mich wenn ich falsch liege, aristokrates.


Der letzte Satz war ungefähr folgender: "Schöne Diskussion. Haben wir dann damit alles geklärt, oder? Wink"

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:

Da du ja offensichtlich auf viele deiner Möchtegernargumente pochst, wiederhole sie doch bitte nochmal für mich, dann gehe ich nochmal darauf ein. Werde jetzt sicherlich nicht den ganzen Thread durchforsten auf Argumente und Diskussionen, die wir eventuell ob mit oder ohne Absicht fallen gelassen haben.

Haha, genau. Lesen und schlußfolgern musst Du schon selbst. Und ansonsten: Beleg Du mal das Gegenteil.

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:

Abgesehen davon liegt er mit seinem Zitat ziemlich im schwarzen. Das ist kein Gesabbel, sondern berechtigt.

Rolling Eyes

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:

Außerdem könnte er mit seinem Argument, dass von vorneherein bereits Geld im System ist, durchaus einen guten Treffer gelandet haben. Versuch ihn doch erstmal im Rahmen deines Modells zu widerlegen. Einfach die Annahme treffen "Macht keinen Unterschied" ist schlicht unwissenschaftlich.

Bau Du doch mal in mein Modell die 100GE ein und überprüf selber. Als müßte ich Dir hier alles vorkauen. Lächerlich.

LoLzeBoB hat folgendes geschrieben:

Edit:
Hat jemand zugang zu Zeitseriendaten der Goldpreisentwicklung? Dann könnte man die behauptung "Exponentialtrend" ja mal statistisch prüfen.

Ja macht das mal. Da würde man wenigstens mal den Ansatz von Eigeninitiative erkennen können.
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1356

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 14:24:16    Titel:

Du kannst das Modell selbst durchspielen, es wurde bereits etliche Male gemacht und funktioniert. Es kommt zu einem dynamischen Gleichgewicht, in dem die ZB Geld zuschiesst und dieses im Kreislauf verteilt wird. Ausgangslage: ZB, GB, Agenten A mit E=100GE, B mit B=0 GE. Kannst das ganze noch erweitern, indem du der GB erlaubst durch Zinsspread Geld zu einzunehmen und die Agenten ebenfalls durch Produktion Wert schöpfen können. Dann hat das Modell auch zumindest realitätsnahe Ausgangs-Parameter und ist nicht nur hingebogen um eine populistische These zu untermauern. Wink

Ich kann dir dazu ein Buch empfehlen Greenbaum, Thakor (2007): - "Contemporary Financial Intermediation".


Übrigens, Danke Bob! Ich weiss nicht warum er sich so über das Editieren aufregt. Vllt. komm ich nächste Woche noch dazu mir im Büro Daten zum Goldpreis zu ziehen.


P.S. Seht euch nochmal das Goldschmied-Video bei Minute 10 an: Die Schuldner können nicht zahlen, er verpfändet ihre Häuser und sie haben immer noch Schulden?

on a sidenote: @bwlerrr: Der Begriff "Kapital" ist in der EZB-Bilanz ganz eindeutig definiert. Das habe ich zuerst auch nicht gesehen, weil ich nur die von dir geposteten Statuten gelesen habe. Ich habe ja gesagt, du musst nur die Bilanz richtig lesen. Darüber hast du dich aufgeregt, aber richtig gelesen hast du sie wohl immer noch nicht. Wink
Aber gut, im anderen Forum "argumentierst" du mit dem Josefspfennig, ich denke dazu muss man nichts mehr sagen...
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 1317
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 14:36:10    Titel:

Definition "Wert":
Wirtschaftslexikon hat folgendes geschrieben:
Ausdruck der Wichtigkeit eines Gutes, die es für die Befriedigung der subjektiven Bedürfnisse besitzt, wie sie sich etwa in seinem Nutzen und in der betreffenden Präferenzordnung des Wirtschaftssubjektes widerspiegelt. Steht seine Bereitschaft im Vordergrund, im Zuge des Marktprozesses Ressourcen zur Erlangung bestimmter Güter hinzugeben, so wird im Gegensatz zum Gebrauchswert auch vom Tauschwert gesprochen. Wirtschaftlichen Wert können nur Güter besitzen, die dem Sachverhalt der Knappheit unterworfen sind. Der Wert von Kapitalgütern ist eine abgeleitete Größe aus dem Wert der mit ihrer Hilfe zu produzierenden Konsumgüter, die der direkten Bedürfnisbefriedigung zugeführt werden.


Wir würden uns sicherlich darauf einigen, dass bei Gold Knappheit herrscht. Damit besitzt Gold per Definition des Wortes "Wert" keinen grundsätzlichen intrinsischen Wert sondern ist abhängig von den subjektiven Bedürfnissen der Konsumenten und diese spiegeln sich "in der betreffenden Präferenzordnung des Wirtschaftssubjektes" wider. Damit wird der Wert des Goldes durch und AUSSCHLIESSLICH durch Angebot und Nachfrage gebildet. Damit sollten wir das nun endlich aus dem Weg haben. Das ist zwar keine neue Argumentation, wir haben dir genau das hier schon mehrmals gesagt, aber vielleicht macht dich die Formulierung ja glücklicher.

Was ich lustig finde ist:
bwlerrr hat folgendes geschrieben:
Auch lustig, Du versteifst Dich hier wieder auf Nebenschauplätze.

bwlerrr hat folgendes geschrieben:
Die Fragen hast Du schon mal bewußt nicht beantwortet, in der Hoffnung das gerät dann in Vergessenheit


Was willst du jetzt eigentlich?

Für mich gibt es zur Zeit zwei aktive Diskussionstränge, zum einen die Gold-Geschichte (die sich hiermit erledigt haben dürfte), zum anderen deine These, dass die Zinsen der ZB gezwungenermaßen zu einem Zusammenbruch der Realwirtschaft führen müssen inklusive deines kleinen Modells. Wenn du dem weitere hinzufügen möchtest, tu das bitte, für mich ist alles andere zur Zeit tot.

Im Übrigen hast du als derjenige, der die These postuliert, auch die Bringschuld eines Beweises. Ein eigenes "Modell" kann ich dir später vielleicht mal rumrechnen, hab aber grade auch noch paar andere Sachen am Hut und dazu keinen Nerv. Falls du das nachvollziehen kannst, und nicht direkt als "Bob gibt auf!" interpretierst Wink
bwlerrr
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Anmeldungsdatum: 06.06.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 14:48:13    Titel:

aristokrates hat folgendes geschrieben:

Ich kann dir dazu ein Buch empfehlen Greenbaum, Thakor (2007): - "Contemporary Financial Intermediation".

Ich kann Dir auch was empfehlen: selbst nachdenken.

aristokrates hat folgendes geschrieben:

Übrigens, Danke Bob! Ich weiss nicht warum er sich so über das Editieren aufregt. Vllt. komm ich nächste Woche noch dazu mir im Büro Daten zum Goldpreis zu ziehen.

Erst nachdenken, dann auf Senden klicken. Den Post hast Du auch schon wieder mindestens dreimal editiert.

aristokrates hat folgendes geschrieben:

on a sidenote: @bwlerrr: Der Begriff "Kapital" ist in der EZB-Bilanz ganz eindeutig definiert. Das habe ich zuerst auch nicht gesehen, weil ich nur die von dir geposteten Statuten gelesen habe. Ich habe ja gesagt, du musst nur die Bilanz richtig lesen. Darüber hast du dich aufgeregt, aber richtig gelesen hast du sie wohl immer noch nicht. Wink

Wieder voll abenteuerlich, Deine Rückschlüsse. Nur weil es in der Bilanz der EZB eine Position "Kapital und Rücklagen" gibt, ist dadurch der Begriff "Kapital" im Statut der EZB nicht definiert.
Zur Umbenennung von Bilanzpositionen auch lesenswert:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-goldreserven-wo-ist-das-gold-der-deutschen-1.1360882
Die Position "Gold" wurde unbenannt in "Gold und Goldforderungen"

aristokrates hat folgendes geschrieben:

Aber gut, im anderen Forum "argumentierst" du mit dem Josefspfennig, ich denke dazu muss man nichts mehr sagen...

Würde mich echt freuen, wenn Du nichts mehr dazu sagen würdest.

So das wars, ich bin raus.
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