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Bwl Studium- Hochschule oder Uni?
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Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
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BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 02:29:13    Titel: Bwl Studium- Hochschule oder Uni?

hallo,
ich hab ne frage und zwar wie wichtig ist es an einer sehr renommierten uni zu studieren im hinblick auf das berufsleben nach dem studium und macht es wirklich viel aus für die arbeitgeber an einer uni zu studieren und nicht an einer hochschule?
ich werde mich jetzt bald an einige unis und hochschulen bewerben darunter auch die lmu und auch die hochschule in weingarten. nun ja ich würde selbst gerne an der hochschule in weingarten mein betriebswirtschaftsstudium machen. nicht wegen der hochschule speziell sondern weil ich aus der region komme und diese sehr mag und nur ungern verlassen würde. aber die lmu ist ja eine wie man so hört doch eine sehr angesehene uni. wäre es eine falsche entscheidung mich gegen die lmu zu entscheiden sondern für weingarten, falls ich von beiden eine zusage bekommen würde?

p.s. ich werd vorrausichtlich einen schnitt von 2,1 oder 2,2 haben falls des relevant sein sollte

würd mich um zahlreiche kompetente meinungen freuen

mfg
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 3601

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 09:10:02    Titel:

wo soll es denn mal hingehen? die industrie differenziert nicht mehr zwischen den abschlüssen, während man ins investmentbanking oder die großen unternehmensberatungen mit fh-abschluss nur sehr schwierig reinkommt. zumindest kenne ich genug fh-absolventen in dax30-unternehmen.

im zweifel kannst du an deinen fh-bachelor aber auch einen uni-master anschließen.
PepeDosSantos
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Anmeldungsdatum: 18.06.2008
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 10:23:01    Titel:

die aussage kann ich bestätigen. den dax unternehmen ist es egal wo man studiert hat, weil die ansprüche einfach geringer sind oder so in der Art.

Rolling Eyes

geh an die lmu wenn du kannst. wenn dir freunde etc wichtiger sind bleib halt da aber karrieretechnisch ist es definitiv ein unterschied. egal ob industrie,beratung oder sogar selbstständigkeit. gerade bei den dax unternehmen gibt es trainee programme bei denen extrem aussortiert wird.
CarlosII
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Anmeldungsdatum: 22.11.2008
Beiträge: 551

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 12:02:21    Titel:

Um mal die Begrifflichkeiten richtig darzustellen:

Hochschule ist der Überbegriff für Unis, FHs, Kunsthochschulen usw.

Das was du als Hochschule bezeichnet ist eine Fachhochschule.

Ist immer sehr irritierend, wenn jemand sagt "ich studieren nicht an einer Uni, ich bin an einer Hochschule" Wink
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 14:45:24    Titel:

ich streb keine wirkliche karriere an. ich hab da eher bescheidene ziele würd ich mal behaupten. mir ist es halt nur wichtig dass ich auch einen job finde bei dem ich so gut 2000 netto verdienen könnte. wär das jetzt zu übertrieben? fh bachelor aber 2000 netto später zu verlangen? oder muss ich dann doch aber an die lmu gehen damit ich dann solche gehaltsforderungen rechtfertigen kann?
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 14:47:52    Titel:

was ich mit "streb keine karriere an" meinte ist, dass ich nich wie vorhin erwähnt großen wert darauf lege, ob ich in den großen UBs oder im investmentbanking bin.
b1rd
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Anmeldungsdatum: 25.08.2011
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 16:19:14    Titel:

Für 2000€ netto kannst du auch eine nette Bankkaufmann Ausbildung machen und sparst dir den Stress Wink
_________________
Man muss noch Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 20:02:20    Titel:

nene ich will schon bwl studieren Very Happy
und wer weiß vielleicht ändert sich meine sichtweise während des studiums und ich häng noch den master dran o.ä.
also studieren will ich auf jeden fall. das steht nicht zur debatte
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 20:09:39    Titel:

dann frag ich mal so:
wieviel darf ich denn so als einstiegsgehalt nach nem fh-bachelor fordern, wenn man meint bei solchen gehaltsvorstellungen würde auch ne ausbildung reichen?
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 3601

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 20:40:52    Titel:

eine freundin von mir bekommt nach der bankkauffrau-ausbildung derzeit 1200€ netto bei steuerklasse 1 monatlich raus, also weit entfernt von 2k netto. ein bachelor bringt dir beim einstieg schon 2000, je nach branche, region usw. vielleicht auch mehr.

auch in die trainee-programme kommt man als fh-absolvent. hier im forum ist doch auch einer von vw aktiv, der von sich selbst behauptet mit mittelmässigen noten und über regelstudienzeit (wegen auslandssemester) dort ins trainee-programm gekommen zu sein.
ein uni-abschluss bescheinigt nicht direkt eine bessere eignung für die praxis. ich habe in meinen praktika auch schon fh-ingenieure gesehen, die als bereichsleiter große summen verwalten und über uni-ingenieuren stehen.
Malile
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Anmeldungsdatum: 18.02.2011
Beiträge: 520

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 00:41:21    Titel:

"ein bachelor bringt dir beim einstieg schon 2000, je nach branche, region usw. vielleicht auch mehr."

wtf?

ich bekomme die genannte summe in meinem ersten praktikum in D ausbezahlt. in der CH gut doppelt so viel. sind zwar in beiden fällen banken, aber sogar bei einem aushilfsjob im reporting, den ich momentan habe, kriege ich 28.- CHF pro stunde.

was ist los mit deutschen firmen?! so scheisse kanns denen wohl nicht gehen.
erobique
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 01:28:22    Titel:

Wo erhält man denn bitte als stinknormaler BWL-Student 2.000€ Praktikumsgehalt? Im Bachelor wohlgemerkt und mit durchschnittlichen Leistungen?
2.000€ netto sind doch vollkommen realistisch bei einem durchschnittlichen Bruttogehalt von etwa 38.000€/Jahr.
karriere2012machen
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Anmeldungsdatum: 11.01.2012
Beiträge: 279

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 02:14:51    Titel:

glaub der Malile werft da brutto und Netto durch einander Wink Wink

In vielen Städten sind 2000euro auch viel weniger wegen den Mieten als wo anders, zB auch München wenn man des mit irgendwo in Sachsen zB vergleicht Exclamation

Ich denk mir ob ich net einfach ein Zimmer oder Wohnung in Offenbach (des ist ein VOrort von F.F.M.) obwohl ich in F. des praktikum mach, dann hab ich des gute Gehalt was Malile meint und trotzdem hab ich mehr Geld um abends mal was zu machen mit Arbeitskollegen oder Mannheim-freunden wo auch da praktikum machen (des sind echt viele) Cool

wohnst du jetzt im Sommer auch in F.F.M. Malie?
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 02:32:40    Titel:

ich will hier ja ungern dazwischen reden jedoch wär es nicht schlecht wenn leute die hier antworten konkreter auf meine ursprungsfrage eingehen Smile
PepeDosSantos
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Anmeldungsdatum: 18.06.2008
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 05:45:33    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:

auch in die trainee-programme kommt man als fh-absolvent. hier im forum ist doch auch einer von vw aktiv, der von sich selbst behauptet mit mittelmässigen noten und über regelstudienzeit (wegen auslandssemester) dort ins trainee-programm gekommen zu sein.
ein uni-abschluss bescheinigt nicht direkt eine bessere eignung für die praxis. ich habe in meinen praktika auch schon fh-ingenieure gesehen, die als bereichsleiter große summen verwalten und über uni-ingenieuren stehen.


bei VW ist jeder neueinsteiger im "trainee-programm". das heißt direkt-einstieg trainee oder so. in dem cross-trainee (der richtige) werden im jahr nur 25 aufgenommen.
Gutierrez
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Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 08:03:47    Titel:

Vielleicht wollte Malile auch einfach nur mal zeigen, welche tollen Praktikastellen und Nebenjobs er sich geangelt hat....

Zur Frage:
München ist ja sicher auch nicht weit weg von deiner Heimatstadt. Also trau dich ruhig, dorthin zu gehen. Bringt dich auch persönlich weiter.. Und wenn du willst bist du am Wochenende schnell wieder in der Heimat.
TheConvexity
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Anmeldungsdatum: 29.06.2010
Beiträge: 603

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 09:16:16    Titel:

..

Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 11:30:56, insgesamt einmal bearbeitet
Malile
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Anmeldungsdatum: 18.02.2011
Beiträge: 520

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 11:32:09    Titel:

Naja, wenn die Verträge so ausgelegt sind, dass man für ein "Werk" bezahlt wird, dann sind die Bruttobeträge gleich den Nettobeträgen. Very Happy

erobique: im M&A. Ok, nicht die beste Vergleichsbranche, aber trotzdem zeigt das doch eine Tendenz. Ein Bekannter bekommt bei Leonardo in Zürich auch über 4k CHF monatlich, ein anderer bei LAZ, dito Zürich, genau 4k.

k2012m: ne, und selbst wenn, ich würds dir nicht sagen Very Happy
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 23:38:02    Titel:

"Ohne nennenswerte Zusatzausbildung und Berufserfahrung steigt ein Bachelor im Durchschnitt mit €38k im Jahr in Deutschland ein"
meintest du (TheConvexity) das unabhängig von der uni und auch unabhängig davon ob man seinen bachelor an der uni oder fachhochschule machte?
TheConvexity
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Anmeldungsdatum: 29.06.2010
Beiträge: 603

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 07:34:34    Titel:

..

Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 11:30:23, insgesamt einmal bearbeitet
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
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BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 08:56:06    Titel:

Letztlich kommt es auf den Arbeitgeber an. Aber Convexity hat hier vollkommen recht. Die große Mehrheit der Unternehmen, vor allem in der Industrie unterscheiden insbesondere bei BWLern nicht zwischen Uni und FH. Und dank dem Bachelor/ Master auch nur noch selten in den Einstiegsgehältern.

Man sollte immer zwei Dinge hier bedenken, wenn man sich neuere und ältere Statistiken anguckt:

Der Unterschied zwischen Diplom FH und Diplom Uni früher hat sich zu einem guten Teil auch schon daraus erklärt, dass ein Diplom Uni-Absolvent meist auch schon zwei bis vier Semester später in den Beruf gegangen ist (durchschnittlich) als jemand von der FH und es zwei unterschiedlich gewertete Abschlüsse waren (sind).

Ein wichtiger Aspekt früher wie heute, der aber in den Durchschnittsstatistiken zum tragen kommt ist ein anderer: Auch wenn meinetwegen 80 oder auch 90% aller Absolventen, egal ob FH oder Uni gehaltlich identisch einsteigen, so bleiben 20% (10%) der Absolventen übrig, wo eben aufgrund des "alten Denkens" vornehmlich FHler signifikant weniger verdienen oder einige Uni-Absolventen mehr (bspw. die Leute die ins IB oder UB einsteigen, die vornehmlich von der Uni kommen). Und schwupps haben wir natürlich statistisch durch eine sehr kleine Menge an Absolventen (vornehmlich sogar den Spitzenabsolventen) eine Differenz in der Einstiegsgehaltsdebatte.

Den Fehler, den jetzt aber viele begehen ist zu sagen: Das sind doch Durchschnittszahlen, deswegen muss das über alle Stellen auch so sein.

Vielleicht mal als kleines Beispiel:
10 Absolventen einer FH steigen wie 8 Absolventen einer Uni mit je 3.000 EUR pro Monat ein. Im Schnitt sind also alle Einstiegsgehälter gleich. Jetzt gibt es aber zwei zusätzliche Uni-Absolventen, von insgesamt jetzt 20 Absolventen, die mit 3.500 EUR einsteigen können. Das macht im Schnitt über alle 3.050 EUR pro Monat. Der Haken in der Statistik ist jetzt aber, dass man trennt und jetzt heißt es auf einmal: FHler verdienen im Schnitt 3.000 EUR und Uni-Absolventen aber 3.100 EUR. Im Schnitt korrekt, dass aber 18 von 20 Absolventen, also die große, große Masse identisch verdienen geht hier völlig unter, dafür glauben viele, dass Uni-Absolventen grundsätzlich mehr verdienen (müssen).

Von daher immer daran denken: Beide Beobachtungen können korrekt sein. Es gibt weite Bereiche der Wirtschaft, wo kein Unterschied gemacht wird. Weder bei der Einstellung noch im Gehalt. Es gibt aber einige wenige, wo es unbestritten so ist, ganz typisch bspw. Strategy, Investmentbanking usw. Hier sind Uni-Absolventen schlicht im Vorteil. Gehaltlich und von der Einstellungswahrscheinlichkeit. Ja. Der Anteil aber wo FH-Absolventen mehr verdienen (auch das soll es ab und an geben) ist aber verschwindend gering.

Grüße
Gozo
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
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BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 13:05:35    Titel:

zunächst einmal möchte ich mir hier bedanken, dass hier soviele antworten.
ich hätt dann aber gleich eine weitere frage:
ist denn ein fh-master-absolvent grundsätzlich einem uni-bachelor-absolvent im vorteil?
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
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BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 14:18:04    Titel:

Morteza1993 hat folgendes geschrieben:
ist denn ein fh-master-absolvent grundsätzlich einem uni-bachelor-absolvent im vorteil?

Question

Es dürfte nur ganz wenige Unternehmen geben die einen FH-Absolventen, egal ob Master oder Bachelor, grundsätzlich und aktiv Uni-Absolventen vorziehen. Im besten Fall werden sie gleichwertig gesehen und die jeweiligen Profile von Stelle und Bewerber machen den Unterschied. Nur bei einigen Branchen / Stellen sind Uni-Absolventen mehr oder weniger klar im Vorteil. Im Groben und Ganzen sind das die Bereiche: Strategieberatung, Investmentbanking, Forschung/Lehre.

Grüße
Gozo
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 21:50:17    Titel:

dass man mit einem uni bachelor gegenüber einem fh-bachelor klar im vorteil ist hab ich schon verstanden. aber mit einem fh-master müsste man doch seine chancen auch in diesen von dir erwähnten branchen steigern können oder nicht? das würde heißen dass der fh-master weniger wert ist als der uni-bachelor, wenn man hier in der Strategieberatung oder im Investmentbanking immernoch trotz master im nachteil sein sollte.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 07:56:57    Titel:

Morteza1993 hat folgendes geschrieben:
dass man mit einem uni bachelor gegenüber einem fh-bachelor klar im vorteil ist hab ich schon verstanden.

Scheinbar nicht so ganz, denn so klar ist es überhaupt nicht. Ich schätze für die Besetzung von mind. 80% aller Stellen ist es mittlerweile völlig egal.

Zitat:
aber mit einem fh-master müsste man doch seine chancen auch in diesen von dir erwähnten branchen steigern können oder nicht?

Mit einem Master ändert sich nichts an dem grundlegenden Aspekt. Es gibt schlicht Branchen die Uni-Absolventen, egal ob Bachelor oder Master, vorziehen. Das heißt nicht, dass man mit einem FH-Master im Vergleich zu einem Uni-Bachelor nicht mehr Chancen haben könnte, nur hinkt etwas der Vergleich. Ganz wenige Arbeitgeber suchen einen Uni-Bachelor und stellen sie in Konkurrenz zu einem Master einer FH. Das ist meist auch schon aufgrund der internen Gehalts-/Organisationsstrukturen etc. nicht so ohne weiteres möglich. Je nach Unternehmen würde sogar der Betriebsrat dem nicht zustimmen. Hier würde auf eine objektiv "niedrigere" Bachelor-Stelle ein objektiv "überqualifizierter" Master gesetzt, der sich entweder zu billig verkauft oder für die Stelle überbezahlt wird.

Zitat:
das würde heißen dass der fh-master weniger wert ist als der uni-bachelor, wenn man hier in der Strategieberatung oder im Investmentbanking immernoch trotz master im nachteil sein sollte.

Lass es mich so sagen: Aufgrund der FH bist Du in den meisten Fällen bei den genannten Bereichen grundsätzlich eher im Hintertreffen. Egal ob Master oder Bachelor. Ja.
Allerdings kann es auch ganz andere Gründe haben, warum man eben eine Bachelor-Stelle, die vornehmlich für Uni-Absolventen ist, nicht mit einem Master FH oder auch von der Uni besetzt. Master vs. Bachelor konkurrieren bei Einstiegsstellen, die ausdrücklich für einen Bachelor sind sind, eher selten.

Wer in diese Bereiche möchte, hat letztlich auch immer mit dem FH-Abschluß eine Chance. Aber Absolventen der Uni eben eine größere.

Grüße
Gozo
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 15:02:54    Titel:

ok vielen dank gozo für deine recht ausführliche erklärungen.
in welchen bereichen ist denn ein uni-absolvent denn nicht bevorzugt vom arbeitgeber bzw. in welchen branchen ist es dem arbeitgeber egal ob er hier einen uni oder fh-bachelor vor sich hat?
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 15:36:45    Titel:

Typischerweise in der Industrie und in vielen Dienstleistungsbereichen (Banken, Versicherungen im Allgemeinen). Gerade auch im Bereich Klein- und Mittelstand kann es sogar sein, dass man als "Praktiker" der FH lieber gesehen ist, als die "Theoretiker" von der Uni.

Auch bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und deren angeschlossene Unternehmensberatung, u.a. den Big 4, ist der Vorteil von der Uni zu kommen mittlerweile nicht mehr so groß wie er mal war. Auch dort hat man als guter FHler seine Chancen.

Man könnte es auch anders formulieren: Bis auf die drei genannten Bereiche, wo ein Uni-Studium eben noch signifikante Vorteile bringt, ist es in dem was übrig bleibt relativ Schnuppe. Vielleicht noch bei bestimmten Traineeprogrammen großer Konzerne wie Adidas könnte es sein, dass man als FH-Absolvent eben doch noch etwas deutlich besser sein muss, als die Uni-Konkurrenz um sich durchzusetzen.


Ansonsten kannst Du natürlich an Trottel in Führungsetagen immer geraten, überall.

Grüße
Gozo
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 4678
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BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 15:38:33    Titel:

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung, weil ich es im Titel gerade gesehen habe.

Jede Universität ist auch eine Hochschule, aber nicht jede Hochschule eine Universität. Was Du meinst ist der Unterschied Fachhochschule und Universität, auch wenn sich viele FH heute "Hochschule" nennen.

Grüße
Gozo
hbr
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1851

BeitragVerfasst am: 15 Jun 2012 - 06:42:59    Titel: Re: Bwl Studium- Hochschule oder Uni?

Morteza1993 hat folgendes geschrieben:
hallo,
ich hab ne frage und zwar wie wichtig ist es an einer sehr renommierten uni zu studieren im hinblick auf das berufsleben nach dem studium und macht es wirklich viel aus für die arbeitgeber an einer uni zu studieren und nicht an einer hochschule?


Für die Firmen ist das alleine kein Auswahlkriterium. Wichtig ist das Gesamtpaket was du mitbringst, sprich also Studium + eventuelle Lehre + relevante Praktika + Auslandserfahrung + Werkstudententätigkeit + sonstiges Engagement.

Zitat:

ich werde mich jetzt bald an einige unis und hochschulen bewerben darunter auch die lmu und auch die hochschule in weingarten. nun ja ich würde selbst gerne an der hochschule in weingarten mein betriebswirtschaftsstudium machen. nicht wegen der hochschule speziell sondern weil ich aus der region komme und diese sehr mag und nur ungern verlassen würde. aber die lmu ist ja eine wie man so hört doch eine sehr angesehene uni. wäre es eine falsche entscheidung mich gegen die lmu zu entscheiden sondern für weingarten, falls ich von beiden eine zusage bekommen würde?


Weingarten ist gar keine so schlechte Wahl. Aber davon abgesehen: Wichtig ist, was dich interessiert. Willst du eher eine theoretischer geprägte Ausbildung haben? Dann wäre die Uni die richtige Wahl. Willst du eher auch ein wenig Praxis im Studium haben und das ganze in Anwendung sehen, dann ist die FH vorteilhafter, wobei das mittlerweise recht fliessend geworden ist. Und nach dem Bachelor stellt sich dann die nächste Frage nach einem relevanten Master an Uni oder FH.

Zitat:

p.s. ich werd vorrausichtlich einen schnitt von 2,1 oder 2,2 haben falls des relevant sein sollte

würd mich um zahlreiche kompetente meinungen freuen


In normalen Jahren reicht das in Weingarten. Wie es dieses Jahr ist (G8 + G9 Abi) kann ich jedoch nicht sagen.

mfg[/quote]
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Gegen Extremisten - Links und Rechts!

Was ist der Unterschied zwischen Objektiv und Subjektiv? Eine Meinung ist subjektiv, meine Meinung jedoch immer objektiv^^
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